Qualifikation - neue und gute Antworten

  • Ohne Qualifikation auf Kutter anheuern?
    Antwort von ponter ·

    Es wurde bereits drauf hingewiesen, die Küstenfischerei ist rückläufig, viele Eigner haben ihre Kutter und Quoten bereits abgegeben, an Ost- wie an der Nordsee. Kommunale Häfen, einst Heimathäfen für zahlreiche Fischkutter, sind heutzutage nahezu verweist. Oftmals sind nicht mal mehr als eine Handvoll Boote übrig.

    Dann ein weiterer Aspekt, ohne der typischen "Landratte" zu nahe treten zu wollen. Die Fischerei ist auch heute noch ein hartes Geschäft. An den deutschen Küsten erfreuen sich in den Sommermonaten vielerorts alljährlich die Touristen über die Bespassung durch die Küstenbewohner, glauben, dass ein Leben am Meer bei Sonnenschein sehr schön ist.

    Kaum einer weiß, dass überwiegend in der Wintersaison gefischt wird.

    Ein hartes Brot, bei Wind und Wetter, vor allem Kälte, Tag ein Tag aus, in den frühen Morgenstunden aufs Meer zu fahren und einer überschaubaren Menge Fisch hinterherzujagen. Dazu u.a. zahlreiche Auflagen, die das Leben zusätzlich erschweren.

    Ich selbst bin damit aufgewachsen, wählte jedoch früh einen anderen Weg der Seefahrt, den bei der Bundesmarine.

    Deutschland besitzt auch noch eine Hochseefischereiflotte, vielleicht gibt es dort tatsächlich noch mal die Chance, kurzfristig einzusteigen, was ich allerdings auch bezweifle.

    Ansatzpunkt:

    https://www.deutscher-fischerei-verband.de/schiffsflotte_dhv.html

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Zanderfreund ,

    Und er braucht ein Zeugnis das er Seefest ist und ausserdem das Gesundheitszeugnis ect. wie du schon geschrieben hast eine Landratte ohne Erfahrung hat keine Chance,und ich bezweifle auch das er einen Dorsch von einer Meeräsche nicht unterscheiden kann.Denke mal er hat einfach nur zuviel Forrest Gump geschaut.

    Kommentar von ponter ,

    Ja, da hast du natürlich Recht

    Kommentar von theRUM0 ,

    Kannste dir sparen mit dem Forrest Gump. Man hat auch als "Landratte" und Großstädter das Recht, dumme Fragen stellen zu dürfen. Deswegen habe ich bewusst formuliert: "(...)unter solchen Umständen man überhaupt eine Chance hat für ein paar Wochen Arbeit auf einem Boot zu finden. Wenn ja(...)". Ich habe mir in keinster Weise angemaßt, irgendwie geeignet zu sein und dass es ein spaßiger Urlaubstrip wäre. Ging lediglich um die Chance mit dieser marginalen Grundlage überhaupt einen Einstieg finden zu können und das habe ich genauso auch formuliert. Erst lesen, dann analysieren was mit dem Geschriebenen gemeint sein könnte und dann kannste vlt frech werden, wenn du meinst, dass dazu wirklich Anlass besteht, lieber Zanderfreund.

    Kommentar von DerandereAchim ,

    Kommt noch hinzu, dass auch Kutterfischer durchaus Nachkommen haben und einige dieser Jungs und auch Mädels gerne den gleichen Beruf ausüben möchten wie Vadder. So sind die wenigen noch verbliebenen Ausbildungs- und Arbeitsplätze meist schon verplant oder vergeben.

    Kommentar von theRUM0 ,

    Danke für deine ehrliche Auskunft, mehr wollte ich ja gar nicht!

  • Ohne Qualifikation auf Kutter anheuern?
    Antwort von Zanderfreund ·

    Die Arbeit auf Kuttern ist rückläufig da wirst du nichts finden denn viele verkaufen schon ihre Fischkutter,ausserdem wenn man davon keine Ahnung hat ist es sinnlos nach so einer Arbeit zu suchen denn da steckt mehr dahinter wie du meinst wie z.B die Netze herstellen,Reusen und andere Fanggeräte in Ordnung halten usw. Wie willst du als Laie denn den ganzen Arbeiten gerecht werden?

  • Bachelorabschluss als Studienvorraussetzung?
    Antwort von Ansegisel ·

    Ja, der Bachelorabschluss - egal von welcher Hochschulart - ist mit der allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt und berechtigt zum Studium aller Fächer auch an Universitäten.

    Was bei dir allerdings zum Problem werden könnte, ist, dass bei einer Bewerbung zum Zweitstudium in einem zulassungsbeschränkten Studiengang wie Psychologie unter Umständen begründet werden muss, warum das Zweitstudium aus beruflichen oder wissenschaftlichen Gründen sinnvoll ist.

    Die Auswahlkritierien für ein Zweitstudium sind also mitunter sogar härter als für ein Erststudium.

    Das heißt nicht, dass du es nicht versuchen solltest, du musst das aber beachten und dich möglicherweise darauf einstellen, keinen Platz zu bekommen.

    Beste Grüße und viel Erfolg!

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Metaphysik524 ,

    Vielen Dank zunächst für die Antwort! Der Auffassung war ich auch, bis die Dame der Studienberatung in Mainz mir sagte, es sei in Rlp grundsätzlich nicht möglich. Daher die Verwirrung. Auch danke ich für den Hinweis in Bezug auf mögliche Schwierigkeiten eines Zweitstudiums! LG

    Kommentar von Ansegisel ,

    Da solltest du nochmal nachhaken: Das ist eindeutig in den "Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Studiengängen" festgehalten, die von der Kultusministerkonferenz beschlossen wurden, also auch von Rheinland-Pfalz:

    "2.4 Entsprechend dem Grundsatz, dass ein Absolvent eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses an jeder anderen Hochschule studieren kann, vermittelt der Bachelorabschluss die der allgemeinen Hochschulreife entsprechende Hochschulzugangsberechtigung."

    Außerdem steht das, wenn auch etwas verklausuliert, im rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz, §33, hier besondern Absatz 5, wenn du in einem anderen Bundesland als RLP deinen FH-Abschluss gemacht hast.

    Wenn du magst, sag mal, in welchem Bundesland du an der FH warst (das ist für den §33 unter Umständen wichtig), dann schau ich gern auch nochmal eingehender nach.

    Kommentar von Metaphysik524 ,

    Wow vielen Dank für die Mühe!

    Bedeutet "2.4 Entsprechend dem Grundsatz, dass ein Absolvent eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses an jeder anderen Hochschule studieren kann, vermittelt der Bachelorabschluss die der allgemeinen Hochschulreife entsprechende Hochschulzugangsberechtigung" demnach nicht eher, dass ich ausschließlich eine Zugangsberechtigung zu Hochschulen habe und demnach nicht für universitäten? Ich war in BaWü!

    LG

    Kommentar von Ansegisel ,

    "Hochschule" ist der Überbegriff für alle Hochschularten, schließt also Unis und FHs ein.

    Ok, danke für den Hinweis mit BW. Ich werde jetzt mal ausführlicher, damit du (meines Erachtens) alle Infos an der Hand hast.

    Das LHG (Landeshochschulgesetz) von RLP sagt in §33, Abs. 2:

    "Personen, die ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Universität oder Fachhochschule in Rheinland-Pfalz erfolgreich abgeschlossen haben, sind berechtigt, an einer Hochschule des Landes in jedem Studiengang zu studieren."

    Darauf bezugnehmend sagt §33, Abs. 5:

    "Die Absätze 1 bis 3 sind auf Leistungen, die in der Bundesrepublik Deutschland an einer anderen Fachhochschule, Universität oder vergleichbaren Hochschule erbracht wurden, entsprechend anzuwenden, soweit nach dem jeweiligen Landesrecht damit eine vergleichbare Studienberechtigung erworben wird."

    Und das jeweilige Landesrecht, in dem Falle das LHG von BW, sagt in §58, Abs. 2:

    "Die Qualifikation für ein Studium in einem grundständigen Studiengang wird nachgewiesen durch [...]

    8. ein erfolgreich abgeschlossenes grundständiges Hochschulstudium;

    es berechtigt zu einem Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen [...]"

    Mit mehr als mit der eigenen Hochschulgesetzgebung und der Kultusministerkonferenz kannst du meines Erachtens in dem Fall nicht argumentieren und ich wäre an deiner Stelle gespannt, wie sie sich da verbiegen wollen, um das abzulehnen.

    Vielleicht wendest du dich auch das nächste Mal erstmal ans Immatriuklationsamt oder das Prüfungsamt und holst dir von da eine Auskunft. Über die läuft nachher ja auch das Vefahren, nicht über die Studienberatung.

    Beste Grüße und viel Erfolg!

    Kommentar von Metaphysik524 ,

    Wow vielen vielen Dank für den Aufwand und die umsichtige Erläuterung! Das werde ich dann versuchen!

    Grüße und alles Gute!

  • Bachelorabschluss als Studienvorraussetzung?
    Antwort von Kuestenflieger ·

    Nur das du gar nicht weißt was das ist !

    Denn den bekommt man erst nach dem Studium !

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Metaphysik524 ,

    Ich habe ja auch bereits an einer FH studiert. Dort habe ich einen Bachelortitel bekommen. Ich möchte nur wissen ob ich mich mit diesem , statt einem Abitur, an Universitäten für weitere Studiengänge studieren kann.

  • Abi 1. Halbjahr schlecht abi noch zu retten?
    Antwort von 23andi ·

    Sicherlich... wie viel hängt natürlich zum großen Teil auch von dir selbst ab, das kann hier niemand dir sagen. Aber ich denke da ist noch viel drin, zumal die Abiprüfung ja auch noch kommt und das zählt doch alles auch mehr... Andererseits, was bleibt dir sonst reell anderes als weiterzumachen übrig...

  • Abitur Qualifikation Notendurchschnitt?
    Antwort von sissikruste ·

    Komme aus Baden-Württemberg aber bei meiner Schule war es wichtig, einen Hauptfachdurchschnitt von mind. 3,0 zu haben, auch schon im Halbjahr.

    Kommentar von Noah57 ,

    Bestand trotzdem die Möglichkeit sich im 1. Halbjahr für das Abitur an einer Gesamtschule zu bewerben,sodass man dann nur angenommen wird wenn man im 2. Halbjahr ein Notendurchschnitt von 3,0 hat ?

    Kommentar von sissikruste ,

    Das weiß ich leider nicht, weil mein Schnitt sowieso besser war. An deiner Stelle würde ich mich an mehreren Schulen trotzdem bewerben, kann ja sein, dass sie dich dann trotzdem annehmen.

    Kommentar von Noah57 ,

    Danke für deine Antwort

    Kommentar von petrapetra64 ,

    bei meinem Sohn an der Schule konnte man sich damit trotzdem bewerben, am Ende zählt das Endzeugnis und da müssen die Noten passem (RheinlandPfalz). Allerdings hat die schule eine kleine Oberstufe und ist um jeden Schüler dankbar.

  • Mit welchen Noten kriege ich ein Quali?
    Antwort von Heyla06 ·

    In deinen Hauptfächern solltest du einen durchschnitt von 3,0 haben, dass heißt ,dass du zumindest in Mathe eine 3, Deutsch eine 3 und in Englisch eine 3 haben musst , solltest du aber eine 4 in Mathe haben musst du dass mit einer 2 in einem anderen Hauptfach ausgleichen können. Allerdings muss dein gesamt Zeugnis 3,0 ergeben um eine Qualifikation (Quali) zu bekommen .

    ich hoffe ich konnte helfen

    lg

  • Ausbildung Hotelfachfrau?1?
    Antwort von janawieniq ·

    Wenn es Dir nichts ausmacht unregelmässige Arbeitszeiten zu haben und Du auch gut mit gelegentlichem Stress umgehen kannst gibt es einige positive Aspekte an diesem Beruf.

    1. Mit einer Hotelausbildung kannst Du unter sehr verschiedenen Tätigkeiten wählen.
    2. Wenn Du auch mal im Ausland arbeiten willst gibt es viele interessante Angebote
    3. Du darfst recht schnell auch eigenverantwortlich arbeiten ohne dass Dir dauernd jemand über die Schulter schaut
    4. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr gut

    Dein Notendurchschnitt ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass Du ein freundliches Auftreten hast und Eigeninitiative zeigst. Hilfreich ist es wenn Deine Englischkenntnisse gut genug sind um mit Gästen zu sprechen. Falls Du weiter kommen willst solltest Du gut bis sehr gut Englisch sprechen.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von flowerrr4543 ,

    Bin auf einem Gymnasium 11. Klasse, habe aber trotzdem in der 10. meinen Realschulabschluss mit 1,7 gemacht. Denkst du das reicht, auch bei einem 5 Sterne Hotel?

    Kommentar von janawieniq ,

    Das reicht ganz sicher.

    Kommentar von flowerrr4543 ,

    Ich kann sehr gut Englisch sprechen, auch einiges an Französisch und etwas Türkisch.

    Kommentar von janawieniq ,

    Damit bist Du gut am Start. Viel Erfolg.

  • Ausbildung Hotelfachfrau?1?
    Antwort von implying ·

    die erfahrungen damit sind stark abhängig vom ausbildungsbetrieb. es gibt sehr viele schlecht organisierte hotels wo viel willkür herrscht. aber auch gute mit angenehmem klima unter den angestellten. such dir dein hotel also sehr gut aus und schau dich vorher dort um, vll sogar mal da übernachten wenn es eine engere auswahl gibt ^^

    du musst die fähigkeit haben freundlich zu sein, auch wenn der gast dich wegen banalitäten anpampt. du musst flexibel sein und anweisungen befolgen können ohne dir viel zeit dabei zu lassen, denn oft muss es schnell gehen wenn gäste was wollen oder vor der anreise noch was gemacht werden muss.

    die arbeitszeiten sind nicht die besten. entweder früh morgens bereits anfangen (also vor 6uhr aus dem haus gehen) oder bis spät abends arbeiten. bereitschaft am wochenende zu kommen wird auch vorausgesetzt.

    die schönen seiten gibt es aber auch. nicht alle gäste sind pampig und nörgelnd. es gibt auch viele nette leute, die sich bedanken wenn man nett und zuvorkommend ist. hier und da hat man auch mal zeit ein wenig zu plaudern, was von der umgebung zu erzählen die man ja besser kennt als der gast. außerdem trifft man mit etwas glück auch mal interessante menschen, sprich: prominente.

    es ist also im großen und ganzen eine dankbare arbeit, bei der es darauf ankommt, was man für kollegen hat. versteht man sich mit denen gut, wird man viel spaß haben. aber muss auch mal stress abkönnen. schulisch ist es sicherlich nicht besonders schwer. ein paar hygiene richtlinien, kopfrechnen und EDV kriegt jeder hin.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von flowerrr4543 ,

    Was muss man denn da so für einen Notendurchschnitt haben?

    Kommentar von implying ,

    das hängt davon ab ob du in ein 5 sterne hotel willst oder ein 3 sterne hotel ^^ die noten sind aber immer zweitrangig wenn du dich selbst gut verkaufen kannst und nicht völlig hilflos wirkst.

    Kommentar von flowerrr4543 ,

    Also ich mach gerade ein Schulpraktikum in einem 5 Sterne Hotel und würde da die Ausbildung machen. Bin auf einem Gymnasium 11. Klasse, hab dort in der 10. trotzdem mein Realschulabschluss ebenfalls gemacht mit 1,7. Denkst du das reicht?

    Kommentar von implying ,

    ja auf jeden fall.

  • Ausbildung Hotelfachfrau?1?
    Antwort von fairytales ·

    Ich würde dir davon abraten. Außer du brennst absolut für die Hotelerie und kannst dir nichts schöneres vorstellen.

    Letztendlich kommen miese Arbeitszeiten bei schlechter Bezahlung auf dich zu und viel Arbeit. Arbeitslos wirst du allerdings damit eher nicht, weil in der Branche immer irgendwo wer gesucht wird.

    Ich würde dir empfehlen, mindestens eine Ausbildung zur HotelKAUFfrau zu machen, weil du so wenigstens eine kaufmännische Ausbildung hast und es damit später leichter ist, ins Büro zu switchen.

  • Ausbildung Hotelfachfrau?1?
    Antwort von SandyDM ·

    meine Erfahrung: du schaffst immer dann wenn andere frei haben (abends, Wochenende)

    du trägst den Leuten alles hinterher, bist immer freundlich, hilfsbereit und kriegst am Ende doch kein Trinkgeld weil das Steak zu durch war oder die Kartoffeln zu roh

    die Leute sind ungeduldig und mäkeln an allem und du musst immer ne Lösung parat haben

    du wirst schlecht bezahlt

    Das muss man wollen und mögen.

  • Ausbildung Hotelfachfrau?1?
    Antwort von Speedballmedium ·

    Ich mache gerade Koch und meine Freundin Hotelkauffrau. Ausbildung ist fast die selbe wie deine.

    Im Grunde brauchst du Freude daran dich mit Gästen zu beschäftigen, Freude an Ästhetik und ein Ziel wo du später hin willst.

    Empfehlenswert definitiv ja wenn das Hotel und die Kollegen passen.

  • Zertifikate für ungeschützte Berufe?
    Antwort von LouPing ·

    Wer oder was würdest du denn gerne sein und wie glaubst du damit Geld verdienen zu können ? Nur so zum Spaß ein "Fachmann für irgendwas" sein zu wollen ist sicher kein Problem, nur bringt dir das nichts.

    Hier stellt sich also vorrangig die Frage nach dem Sinn und Zweck deines Vorhabens.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von OlliBjoern ·

    "Ich meine wenn man viel leistet wird man eben auch gut entlohnt!"

    Das stimmt auch nur zum Teil. Sicher verdient ein Ingenieur in den meisten Fällen mehr als jemand, der keine Fachkraft ist. Nur gibt es dazu mehrere Dinge zu sagen:

    • auch schlecht entlohnte Tätigkeiten (zum Beispiel in der Pflege) können eine große Leistung darstellen
    • auch Ingenieure verdienen nicht gleich viel, manche arbeiten sich (auch aufgrund von "soft skills" wie guten Redefähigkeiten) nach oben, andere bleiben halt bei ihrer ursprünglichen Tätigkeit
    • auch nicht ganz so tolle Leistungen werden oft gut bezahlt (z.B. wenn man gut schwätzen und anführen kann - dazu gibt es etliche Beispiele - Menschen lassen sich so oft von Rhetorik blenden)
    • Vermögen ist etwas anderes als das Einkommen, auch bei gut bezahlten Jobs ist es oft so, dass andere Faktoren wichtiger für das Vermögen sind (z.B. ein Erbe)

    Sicher bringt Leistung etwas - im Prinzip schon korrekt, aber weder ist dies eine Garantie für ein gutes Einkommen, noch ist ein gutes Einkommen eine Garantie für hohe Leistung.

    Und wenn wir von Vermögen reden, spielen wieder andere Faktoren eine Rolle.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von berkersheim ·

    Niemand, auch Marx und Engels nicht, bestreitet, dass die kapitalistische Wirtschaftsform trotz großer Unterschiede der einzelnen Ausprägungen, historisch bis dahin die beste ist. Weder der Feudalismus noch das Lehensystem des Mittelalters noch die Sklaverei der Antike waren besser. Was diejenigen, die den Kapitalismus verdammen nicht selten vergessen ist, dass ihr Vergleichssystem lediglich ein gedachtes ist, in der Realität bisher noch nie bewiesen hat, dass es stabiler besser ist. Alles, was an besseren Systemen so ausgedacht wird, hat in der Regel den Mangel, dass es im Wirtschaftsleben besonders die Verteilungsseite überbetont und die Her- und Bereitstellungsseite vernachlässigt. Darum ist ja auch der reale Sozialismus am Mangel gescheitert, darum sind jetzt in Venezuela trotz Ölreichtum die Regale der Kaufhäuser und vor allem der Apotheken leer.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von Dichter1Denker ,

    dass ihr Vergleichssystem lediglich ein gedachtes ist, in der Realität bisher noch nie bewiesen hat, dass es stabiler besser ist.

    Heute leben wir aber wieder in einem neoklassischen Kapitalismus nachdem man blöd genug war, den Keynesianismus trotz seiner empirischen Erfolge wieder abzuschaffen Und der Keynesianismus war eine drei Jarzehnte dauernde Ausnahmeperiode (1945 bis 73)

    Dabei brüssten sich die Neoklassiker, sie hätten mit ihrer Rückbesinnnug auf den historischen Kapitalismus wie dieser früher funktionierte eine Errungenschaft geleistet:

    Doch vergleichen wir die Neoklassik mal mit dem Sozialismus:

    In Wahrheit, gilt es in der wissenschaftlichen Empirik als bewiesen, dass die DDR in den letzten beiden Jahrzehnten des Kalten Krieges ein höheres reales Wachstum hatte als die BRD.

    http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m3309.pdf

    Es handelt sich dabei um eine anerkannte Statistik der Universität Bremen. Komisch!!! Kaum hatte sich die BRD vom Keynesianismus los gelöst und neoliberale Reformen in Richtung Österreichische Schule (Neoklassik) eingeführt. Und dann hatte die BRD auf einmal ein geringeres Wachstum als die DDR 😂

    Nicht zu vergessen der Vergleich Nordkorea und Südkorea. Wusstest Du eigentlich, dass Nordkorea bis 1969 gegenüber Südkorea wirtschaftlich überlegen war!!! Und dass, obwohl Nordkorea durch massive Bombardierung der Amerikaner während des Krieges sogar stärker zerstört war!!!

    Komisch!!! Kaum hatte der südkoreanische Diktator Park Chung-hee keynesianische Reformen erlassen und schon zieht Südkorea innerhalb kürzester Zeit an Nordkorea vorbei!!! Aber als Südkorea noch stark neoklassisch organisiert war, wuchs Nordkorea immer weiter über Südkorea hinaus 😂

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Nordkoreas

    Ein hoch auf die Neoklassik (Sarkasmus)

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Julian529 ·

    Weil es ein absurdes System ist. Leistung wird bestraft, leistungslose Einkommen priviligiert. Die Krankenschwester arbeitet sich für ein paar Euro wund, die Mitglieder im Klub der glücklichen Spermien bekommen das Geld, das andere erarbeiten. Außerdem beißt sich sein Dogma des unendlichen Wachstums mit der Realität endlicher Ressourcen. Außerdem ist er innovationsfeindlich, das verkennen sehr viele Menschen, macht Kreativität kaputt, weil er die Produktivkräfte auf die Eigenkapitalrendite verengt.

    Die Zukunft verlangt nach einer vernünftigen Wirtschaft, nach einer Anpassung an die Bedürfnisse des Planeten und die seiner Wesen. Ob das mit einer unvernünftigen, gar infantilen westlichen Menschheit zu machen ist, steht auf einem anderen Blatt.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Sandy200 ·
    Ich meine wenn man viel leistet wird man eben auch gut entlohnt! Was hat das jetzt mit Sklave des Systems zu tun?

    Menschen sind Leider keine Roboter... Viele Arbeiten auch nur für Geld oder Arbeiten, weil es halt alle so machen, weil ihre Eltern das befohlen haben oder weil sie ja ihre Miete Zahlen müssen...Aber ein Tiefen Sinn in ihrer Arbeit sehen sie nicht! Aber man weiß was die Folgen sind, wenn jemanden keine Erfüllung in das was er tut empfindet... Menschen werden dadurch immer Kränker und alles andere als Leistungsfähiger! Und das Führt natürlich zu einem Teufelskreis und viele kommen dann in einen Mangelbewusstsein....

    Wenn Menschen lernen würden, dass es im Beruf nicht nur um Geld geht sondern um anderen einen Mehrwert zu bieten um anderen zu Helfen oder aus Freude zu Dienen... Dann sieht das Ganze andres aus...Wenn auch alle Berufe auch nicht mehr in Hierarchien unterteilt werden würden in dem man Sagt ! "Arzt werden ist Besser als Müllmann oder was auch immer."..Das man den Wert eines Menschen durch den Beruf misst, macht alles noch schwieriger... Wenn Menschen ihre Arbeit als etwas besonderes Sehen würden, dann würde die Wirtschaft besser laufen! Menschen wären automatisch Motivierter! Und Geld würde kein Problem mehr sein....

    Geld ist ein Ergebnis und es sollte nicht das Ziel sein...Aber viele Haben Angst und vertrauen diese Regel nicht.....

    Kapitalismus ist nicht schlecht... Geld gehört zum Leben dazu aber durch Gier und Horten erreicht man dadurch nichts. Die Frage was macht man mit dem Geld...Geld verdirbt nicht den Charakter wie manche sagen...Geld an sich ist nicht Schuld daran.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Nordseefan ·

    kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus..... alle Wirtschaftsformen haben ihre guten UND schlechten Seiten.

    Und so wie du den Kapitalismus gerne hättest, das wäre dann eine schlechte Seite davon. ICH , ICH , ICH, das ist eben nicht gut. Bei mir sind die Ellenbogen da wo sie hingehören: Recht nah am Körper.

    Leistung ist eben nicht alles. Sagt ja keiner dass die wirklich faulen Säcke bist zum geht nicht mehr unterstützt werden müssen. Aber JEDER kann in die Situation kommen, wo er Hilfe braucht. Auch DU!

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Ja klar kann man auch in die Situation kommen.

    Aber der Mensch ist ein Egoist.

    Kommentar von Nordseefan ,

    DU vielleicht, ich nicht.

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Auch du hast einen gesunden Egoismus.

    Kommentar von Nordseefan ,

    Sicher habe ich den. Einen GESUNDEN wie du festgestellt hat. Immer nur auf die anderen schauen, sich IMMER zurücknehmen, das funktioniert genauso wenig wie ein Auf die Seite jetzt komme ICH.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von bwhoch2 ·

    Im Kapitalismus gibt es Menschen so wie Du, die meinen, ach ist doch klasse, ich muss nur meine Ellbogen einsetzen und schon schwimme ich mit den Leistungsfähigen und Erfolgreichen mit und werde dadurch immer gut entlohnt und freue mich meines Lebens.

    Das geht dann soweit, bis man irgendwann nicht mehr mithalten kann, weil man z. B. als älterer nicht mehr mit den jüngeren mithalten kann, weil man nicht mehr ganz gesund ist oder weil irgend jemand nur glaubt, dass Du nicht leistungsfähig bist. Stempel aufs Hirn und Du hast keine Chance mehr.

    Bei 7 Milliarden Menschen auf der Welt können nicht alle gleich leistungsfähig und damit erfolgreich im Kapitalismus sein. Und was wäre der Umkehrschluss, wenn alle erfolgreich und damit auch reich an Geld wären?

    Kaum jemand könnte sich für das Geld was kaufen, bedienen lassen und versorgen lassen, auch wenn er noch so reich wäre, weil dann die Menschen fehlen, die diese Arbeit noch machen wollen. Spästens in dem Moment wäre der Kapitalismus an seinem Ende.

    Wenn aber schlaue, leistungsfähige und erfolgreiche Menschen das bedenken, werden sie dafür sorgen, dass auch in ihren Augen nicht so schlaue und nicht so leistungsfähige und nicht so erfolgreiche Menschen eine Chance haben, ihr Lebensglück zu finden und soviel Motivation und Kraft aufbringen, um weiterhin dem System, bzw. den Kapitalisten zu dienen.

    Ein System, das meinetwegen im Kapitalismus die ganz Reichen hervorbringt und dann abgestuft alles, was zwischen Reich und immer noch auskömmlich alles zuläßt, hat eine Chance. Nicht aber ein Kapitalismus, wo die Leistungsfähigen immer schön nach unten treten und ihren Reichtum vor allem von den weniger Erfolgreichen beziehen und diese dadurch arm machen. So ein Kapitalismus, der massenhaft Armut produziert, nur damit eine immer kleiner werdende Schicht von "Glücklichen" übrig bleibt, wird an die Wand fahren und letztlich auch diesen Reichen und Superreichen nichts mehr nützen.

    Tendenzen dahin sind durchaus erkennbar und das ist der Grund, warum es viele Menschen gibt, die den Kapitalismus schlecht finden.

    Was das Mitleid anbelangt: Das haben am Ende eher die Menschen verdient, die nicht erkennen, dass es auch Menschen gibt, die nicht so erfolgreich sein können, weil irgend etwas nicht so läuft und funktioniert, wie bei denen, die sich für ach so erfolgreich und glücklich halten.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Ich kann dir auch sagen, warum nie jeder bei einer Leistungsgesellschaft mitmachen wird.

    Weil jeder anders denkt.

    Kommentar von bwhoch2 ,

    So isses.

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    bwhoch2: Deine Antwort halte ich nicht für allgemeingültig, denn sie legt deine Werte und Glaubssätze zu Grunde.

    Kapitalismus bedeutet nicht, dass "die Reichen" böse sind, nicht teilen wollen, unsozial eingestellt sind und was nicht noch alles.

    Jeder Mensch hat die Möglichkeit, nach seiner Definition erfolgreich zu sein.

    Egal, ob jemand als Gebäudereiniger, Küchenhilfe, Friseur, Schuhmacher, Maler, Bestatter, Trucker, Selbständiger, Unternehmer, Beamter, CEO oder.... unterwegs ist.

    Es ist die Frage, die nur jeder Mensch für sich selbst beantworten kann: Was ist für mich "erfolgreich"?

    Ein weiterer, nicht kapitalistischer Unterschied ist es, welche Motive einen Menschen antreiben.

    Erfolgreiche Menschen fallen auch auf die Nase, aber sie stehen immer einmal mehr auf als sie hingefallen sind. Das ist bei erfolglosen Menschen anders. Sie scheitern und bleiben liegen.

    Darum gibt es Rollstuhlfahrer, die Firmen leiten, in der Politik ganz oben mitmischen, Paralympics- Sieger werden, oder im Pflegeheim leben.

    Darum gibt es Menschen, die von den eigenen Eltern abgegeben worden sind, bindungsunfähig werden, sich mit Alkohol und Drogen trösten, oder Gas geben, ihr Leben in die Hand nehmen und eine der erfolgreichsten Firmen der Welt aufbauen (Apple)

    Es liegt an jedem einzelnen Menschen, ob er erfolgreich wird oder nicht. Und auch im Kapitalismus wird für die gesorgt, die nicht (mehr) fähig sind, für sich selbst zu sorgen. Dafür haben wir ein ziemlich bekanntes und gutes Sozialsystem. Leider versorgen wir damit auch die, die einfach keine Lust mehr haben. Auch das ist Kapitalismus.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Nordlicht979 ·

    Leistung muß sein! Trotzdem meine ich, dass der Kapitalismus schlecht ist.

    Im Kapitalismus zählen nur Leistung und materielles Vermögen. Die Alten, Schwachen und Kranken müssten verhungern. Menschliche Werte wie Fürsorge, Liebe, Barmherzigkeit, Güte …. würden mißachtet und gehen verloren. Das sind aber genau die Werte, die die Qualität des Menschseins ausmachen.

    Wer heute den Kapitalismus toll findet, sollte sich freuen, wenn er morgen gegen eine Maschine ausgewechselt wird.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von TrumpZug ·

    Es ist schlecht weil Kapitalismus das schlechte im Menschen hervorbringt.Das System kann super funktionieren,wenn diese nach dem Amerikanischen Traumprinzip funktionieren würde:Wer hart arbeitet bekommt viel Geld .Ist aber nicht so.Deshalb gibt es Ausbeutung ohne Ende.
    Ich finde einen sozialen Kapitalismus gut.Das heißt nichts weiter,als dass jeder Arbeiter einen fairen Lohn bekommt.Nun das ist aber nicht so.Ausbeutung gibt es überall.Selbst Sklaverei ist noch auf dieser Welt.Wieso fragst du dich?
    Weil der Kapitalismus nun mal die Ausbeuterischen Fähigkeiten in Menschen wecken.Kommt ja nicht jeder als Jesus auf die Welt und sagt sich:“Och ich teile gerne mein Hab und Gut damit jeder zufrieden ist“

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von OlafausNRW ,

    Selbst in den USA hat das ja nur solange funktioniert, wie das Land noch "wild" war und noch keine fetsen Strukturen hatte.Da konnte wirklich ein Schuhputzer ncoh mit einer guten Geschäftsidee zum Milliadär werden.

    Kommentar von TrumpZug ,

    Außer der Schuhputzer war schwarz oder Indianer

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von teletobbi ·

    Ja, wenn der Kapitalismus so ausgelegt würde, wie es Österreich, Dänemark, Norwegen, Schweden oder Finnland tun, dann würde ein Großteil der Kritik entfallen. Soziale Gerechtigkeit ist mit dem Kapitlaismus nicht unvereinbar. Die Agenda 2010, insbesondere Leiharbeit und Hartz IV Gesetzgebung ist nicht gerecht. Stundenlöhne von 3€ für Paketzulieferer auch nicht. Genauso wenig wie die Tatsache, dass wir mit GKV und PKV eine zwei Klassen Medizin haben, anstatt mit einer Einheitskasse in einer Bürgerversicherung diese Ungleichheit abzuschaffen.

    Aber die Große Koalition möchte leider nicht bewährte Systeme aus unseren Nachbarländern übernehmen. Es sei schließlich böser Kommunismus, was unsere Nachbarn im Norden tun.

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    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Wir brauchen ganz sicher keine Bürgerversicherung, sondern das Ende der Finanzierung ausländischer Gesundheitssysteme auf Kosten der Beitragszahler. Wir brauchen das Ende der großmäuligen Forderer und Man-Muss-Mir-Doch- Kranken, die das Gesundheitssystem verantwortlich machen für ihre Gesundheit. Wir brauchen das Ende von beitragsfreier Familienversicherungen und das Ende der Familienversicherungen von Eltern und im Ausland lebenden (oder nicht lebenden) Familienmitgliedern. Wir brauchen das Ende von Vollversorgung beitragsbefreiter Zuwanderer. Wir brauchen das Ende sinnfreier Forderungen und Gesetzesvorgaben im Gesundheitswesen, die normale Produkte auf das 10fache des Preises verteuern. Wir brauchen das Ende der Pharma- Lobby und wir brauchen Patienten, die endlich wieder Verantwortung für sich und ihre Gesundheit übernehmen. Wir brauchen das Ende von Kur-Maßnahmen auf Kassenkosten, da die Leistungen weder individuell noch qualitativ hochwertig sind. Wir brauchen das Ende unfassbarer Mengen an Bürokratie, Auflagen, Gesetzen und Zwängen für niedergelassene Ärzte, damit sie endlich wieder ihre Arbeit machen können. Wir brauchen das Ende ausländischer Ärzte, die nicht in der Lage sind, ihre einheimischen Patienten zu verstehen oder mit modernster europäischer Technik umzugehen.

    Die Schweiz macht vor, wie das geht. Wer nicht in die Schweiz schauen mag, findet ähnliche Modelle in Skandinavien.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von claubro ·

    Du stellst meiner Meinung nach die falschen Fragen.

    Leisten die, die das meiste haben wirklich auch das meiste? Wer wird denn gut entlohnt, wer profitiert vom derzeitigen System?

    Das Problem ist nicht, dass Menschen nicht bereit sind Leistung zu erbringen, dass Problem ist, das eben Leistung nicht belohnt wird, sonder Einfluß.

    Wieso können Autokonzerne ihre Käufer betrügen, ohne dass die dafür zaheln müssen? Wieso können sich Banken verzocken und werden von Steuergeldern gerettet, während die Rente von Menschen gekürzt werden muss, weil der Staat kein Geld mehr hat?

    Leistet ein Mensch, der unsere alten pflegt oder Kindern etwas beibringt also weniger als ein Konzernchef, der seinen Job bekommen hat, weil seine Familie schon seit Generationen zu den oberen zehntausend gehört?

    Ich bin auch der Meinung, dass andere Systeme nicht gut funktionieren. Aber Kapitalismus kann nur vorteilhaft sein, wenn er klare Grenzen bekommt. Die soziale Marktwirtschaft setzte mal solche Grenzen. Aber der blanke Kapitalismus ist allein auf Ausbeutung ausgerichtet und da kommst du nicht nach oben, wenn du Ellenbogen hast, sondern wenn du es von anfang an besser hast als die meisten anderen

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    FALSCH!

    Wer nach oben kommen will, wird es schaffen!

    Ich hab einige Beispiele aus meinem Bekanntenkreis die von 0 angefangen haben, also mit ner Ausbildung und stehen jetzt ganz oben.

    Es gilt das Prinzip: entweder GANZ oder GARNICHT.

    Heißt um Endeffekt, wenn du deine freie zeit  für Weiterbildungen und in deinen Beruf investierst, wirst du stolzer entlohnt werden.

    Wenn dir aber deine Freizeit wichtiger ist, dann Verdienste halt weniger.

    Ganz einfach

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Blödsinn ! Ein einfacher Arbeiter ist noch nie an die Spitze eines Konzernes gekommen.

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Doch. Einer davon war der Gründer von Apple.

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Nun, sein Vater war aber Studiert also Arbeitersohn war er nicht :-)

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Er war ein Adoptivkind, seine Eltern haben ihn nach der Geburt abgegeben. Was ihn von anderen Menschen unterschieden hat war seine Vision.

    Auch eine Gebäudereinigerin, die ihr Handwerk versteht und mit Leidenschaft tut, ist erfolgreich. Sie schafft es bis an die Spitze ihres eigenen Unternehmens mit inzwischen 54 Mitarbeitern.

    Jeder erfolgreiche Mensch ist irgendwann einmal gescheitert. Es bleib abhängig von seinem Ziel, ob er wieder aufsteht und weiter macht oder ob er liegen bleibt- ggf. in der sozialen Hängematte.

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Deswegen ist der Background doch nicht weg :-)

    Und eine Gebäudereinigerin ist eine gelernte Fachkraft und lernt daher schon die Grundlagen für die Führung eines Betriebes.

    Nenn mal eine einfache Putze, die es so hoch schafft :-))

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Deine Art, dich über Reinigungskräfte zu äußern, ist respektlos.

    Wenn eine Reinigungskraft ohne Ausbildung das nicht schafft, dann hat das seinen Grund, aber ganz sicher nicht in der Gesellschaftsordnung, sondern in der Art ihres Bildungsabschlusses, ihrer Kultur (falls der Mann ihr verboten haben sollte, eine Ausbildung zu machen), in der Erziehung etc. Wobei wir dann aber schon nicht mehr von Kapitalismus sprechen, sondern von ganz anderen Gesellsclhaftsordnungen.

    Jeder junge Mensch kann selbst entscheiden, wie fleißig er lernt, wo er hin möchte usw. Wenn er ganzjährig "keinen Bock" hat, bleibt dann eben eine ungelernte Putzkraft zurück. Auch das ist nicht das Verschulden einer Gesellschaftsordnung, sondern die VErantwortung dieser Person. Er hätte dieselben Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung gehabt wie alle anderen Schüler auch.

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Doch das liegt in der Gesellschaftsordnung, denn solange du nciht Volljährig bist, entscheiden deine Eltern darüber was du machst oder nicht machst.Bzw. können sich darum gar nicht kümmern, weil sie beide malochen müssen.

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Die Eltern entscheiden nie über das, was ein Schüler lernt oder nicht.

    Kein Elternteil ist verantwortlich für eine Null- Bock- Einstellung, für Faulheit und Desinteresse! Diese Meinung vertreten Menschen, die nicht bereit sind, die Verantwortung für ihre Entscheidungen zu ünernehmen. Sie wählen die Opferrolle und schreien nach Fairness.

    Ich kenne keine Eltern, die ihren Sprösslingen sagen: Lass ma die Schule, penn‘ bis Mittag, geh dann auf die Rauze und gib dir die Kante.

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Natürlich entscheiden die Eltern darüber und du hast das Beste Beispiel dafür doch schon genannt *lool*

    Wenn man sich nicht schon von Anfang an um die Kiddys kümmert, kann dabei auch nichts rauskommen.Wobei da teilweise auch die Politiker mit Schuld tragen, denn diese "Kuschelweich-Erziehung" taugt nix.Disziplin und Grenzen müssen von klein auf gelehrt und gelernt werden und falsches Verhalten muss Konsequenzen nach sich ziehen.Heutzutage hast du doch gleich eine Strafanzeige am Hals, wenn du einem Rabauken eine hinter die Löffel gibst.

    Kommentar von claubro ,

    Nein ist es nicht. Was heisst denn bei dir "ganz oben"? Was heisst 0?

    Ich finde deine Diskussionskultur auch etwas schwieirg. FALSCH ist kein Argument. Was sagst du denn zu all dem anderen, was ich geschrieben habe? Nichts...

    du hast 2 Kumpels, die ganz gut verdienen und das ist für dich der Beweis, das der Kapitalismus funktioniert? Sehr einfach gedacht und sehr eindimensional. Du weißt eigentlich nciht, was Kapitalismus bedeutet und wie ein Wirtschaftssystem funktioniert

    Kommentar von HappyMe1984 ,

    Soso, wer in eine arme Familie geboren wurde, muss sich nur genug anstrengen, um Erbe eines Millionenvermögens zu werden? Und "ganz oben" - ab welchem Vermögen oder Jahreseinkommen ist das denn deiner Ansicht nach erreicht?

    Kommentar von bwhoch2 ,
    Wer nach oben kommen will, wird es schaffen!

    Schön, dass Du den Leistungsgedanken hast und danach strebst, erfolgreich zu sein.

    Diesen Superspruch kann jeder bestätigen, der es auch mit Willens- und Tatkraft bis ganz nach oben geschafft hat.

    Wer diesen Spruch ebenfalls beherzigt hat, aber es aus irgend einem Grund, für den er nichts kann, doch nicht geschafft hat, wird anders darüber denken. Was nützt der Wille, wenn plötzlich Hindernisse vor einem stehen, die tatsächlich unüberwindbar sind.

    Und dann gibt es diejenigen, die es zwar bis ganz oben geschafft haben, aber dann total abgestürzt sind und denen der Wille und die Kraft dann fehlen, um es erneut zu schaffen.

    Die Leute, die es geschafft haben, sollten immer auch daran denken, dass nicht sie allein es waren und auch nicht ihr Wille allein ausschlaggebend war, dass sie es geschafft haben. Es waren immer auch glückliche Umstände dabei, auch wenn sie diese gar nicht wirklich identifizieren bzw. benennen können.

    Kommentar von polborta ,

    Das System lässt uns die Freiheit und sagt:

    Wenn ihr nach oben kommen wollt, wenn ihr euch finanziell keine Sorgen machen wollt, dann lernt, investiert und arbeitet.

    Ich muss dir aber recht geben, dass meistens die sorgenlosen Menschen das schaffen.

    Kommentar von claubro ,

    Nein das ist einfach nicht so. Du wirst auch mit Arbeit und Weiterbildung nicht das verdienen, was die Quandts steuerfrei vererben werden. Du wirst für wesentlich weniger bis zur Rente arbeiten müssen. Wo ist die Leistung von einem VW-Chef, der für seinen Dieselskandal jetzt hunderttausende an Rente bekommt? Was sind da für dich die vergleichbaren Leistungen?

    Was ist mit Menschen, die Angehörige pflegen, ist das keine Leistung?

    Was ist mit Frauen, die Kinder bekommen und dann, trotz guter Ausbildung, Weiterbildung etc. nur Teilzeit arbeiten gehen könen, weil die Kita 17 Uhr schliesst? Was ist mit Menschen, die fleißig sind aber intellektuell Grenzen haben?

    Was heisst bei dir ganz oben?

    Du beantwortest keine einzige Frage, sondern wiederholst immer nur deine Behauptungen.

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Wer Kinder bekommt, hat ein anderes Lebensziel als die Quandts. Je weiter man nach oben kommt, desto weniger trifft man auf Mütter.

    Wer seine Eltern pflegt, hat andere Werte und Normen für sich als die Quandts.

    Wer sich bildet, arbeitet, sich engagiert, fleißig ist und vor allem genau weiß, wohin er will, der wird sein Ziel auch erreichen.

    Für mich ist „erfolgreich sein“ auch etwas anderes als für dich, für die Quandts, für Merkel, für IBM oder BMW.

    Kommentar von polborta ,

    Heutzutage ist es viel aber wirklich viel einfacher ordentlich Geld zu verdienen und vorallem aufzusteigen.

    Man muss nur sich selbst bewusst sein, das sind die meisten nicht, weil die an ihre Familie oder Beziehung wie auch immer denken und die haben da natürlich schon verloren!

    Da muss man Ellenbogen zeigen und für SICH was machen nicht für die ANDEREN!

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Du findest hier sicher wenig Visionäre oder Menschen, die ihre Ziele so definiert haben wie du.

    Meiner Erfahrung nach ist es oft einfach der Neid. Und Unwissen. Denn nur wenige Menschen wissen wirklich, was CEÓs oder andere Menschen in Spitzenpositionen leisten, was ihre Aufgaben sind und was sie investiert haben, um dort hin zu kommen, wo sie sind. Und wenn eine 30jährige Volljuristin mit Personalverantwortung für 8000 Mitarbeiter an 4 STandorten weltweit verantwortlich ist, dann soll sie auch ein entsprechendes Gehalt bekommen. Was ist schlimm daran? Sie hat auch vorher eine Menge investiert.

    Wer sich Erfolgsgeschichten anschaut merkt, dass die Personen sicher nicht nach der Ausbildung die Hände in den Schoß gelegt haben und auf gute Zufälle gewartet haben. Sie hatten und haben alle eins gemeinsam: Ein klar definiertes, großes Ziel- oder eine Vision.

    Wenn ein Mensch aber kein Ziel hat, muss er sich nicht wunder, wenn er auch nirgendwo ankommt.

    Kommentar von polborta ,

    Was ist mit Frauen, die Kinder bekommen und dann, trotz guter Ausbildung, Weiterbildung etc. nur Teilzeit arbeiten gehen könen, weil die Kita 17 Uhr schliesst

    Tja selbst schuld, wenn man durch's Kind nicht mehr abreiten kann.

    Kommentar von polborta ,

    Was ist mit Menschen, die Angehörige pflegen, ist das keine Leistung?

    Ja aber "nur" eine PERSÖNLICHE und PRIVATE Leistung!!!

    Was hat ein Konzernchef mit deinem Privatleben zu tun, es zählt eben nur die Leistung IM Beruf!

    Kommentar von polborta ,

    Klar spielt Glück eine Rolle, aber die ist sehr sehr klein!

    Kommentar von polborta ,

    Auch im Kapitalismus sollte man realistisch sein!

    Kommentar von polborta ,

    Danke Fragezeichen, wirklich ein großes Danke!

    Weil du die Wahheit sagst ( Das gleiche denke ich nämlich auch)  

    Die meisten sind nur neidisch und wollen selber nichts machen und sind dann sauer und schieben den schwarzen Peter auf die Ceo's, weil man selber nichts auf die Reihe bekommen hat!

    Kommentar von Fragezeichen235 ,

    Naja, ist wohl ein bisschen Erfahrungswert aus meiner eigenen Karriere und dem, was ich gelernt habe- von Visionären, Unternehmern und aus vielen Büchern und Seminaren.

    Natürlich ist es einfacher, in die Opferrolle zu schlüpfen und zu behaupten, dass man erfolglos geblieben ist weil man Kinder hat, eine Frau ist, die Eltern gepflegt hat, gesundheitliche Einschränkungen hat... Damit liegt die Verantwortung außerhalb der eigenen Person, des eigenen Einflußbereiches und man muss nichts tun.

    Jeder steht genau da, wo er steht, weil er bestimmte Entscheidungen getroffen hat. Wer damit unzufrieden ist, kann sein Ziel neu definieren und losgehen.

    Vorsichtig wäre ich allerdings mit der Begrifflichkeit „Ellbogen gebrauchen“. Das ist ein negativ behafteter Ausdruck der impliziert, die eigene Energie, das eigene Engagement ginge auf Kosten anderer. Das darf es nicht!

    Solltest du auf deinem Weg Gleichgesinnte suchen, nimm an Unternehmer- Workshops teil.

    Erfolgreicher Unternehmer sein ist die g**lste Lebensform!

    Alles Gute!

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Schuhu ·

    Wie kommst du darauf, dass die Kapitalisten Konsumgüter für faule Säcke herstellen? Ist es wirklich so, dass der Fabrikbesitzer allein in riesigen Hallen herumwerkelt um für alle Nichtleister Autos herzustellen? Die Konsumgüter werden bekanntlich von den Arbeiter hergestellt, die eben nicht die Besitzer des Kapitals sind. Einfach mal informieren, dann kannst du dich auch politisch äußern ohne dass man schmunzeln muss.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Du hast die Frage anscheinend nicht verstanden...

    Kommentar von Schuhu ,

    Konsumgüter werden in jeder Wirtschaftsform von Arbeitern geschaffen. Der Kapitalist selber ist nicht vonnöten.

    Kommentar von gfntom ,

    Du doch auch nicht - wenn man deine Frage liest, merkt man doch bei jedem Wort, dass du von der Materie keine Ahnung hast und nur oberflächliche Milchmädchenrechnungen anstellst.

    Kommentar von polborta ,

    Was ist für dich überhaupt ein Kapitalist?

    Kommentar von polborta ,

    Ich habe schon Ahnung.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von Topolina13 ·

    Wer sind denn "die Menschen"? Es gibt Menschen, die soetwas sagen und es gibt welche, die anders denken. Der Kapitalismus ist nicht gerade ein Sozialstaat. Was ist denn, wenn du ein Unfall hast und nicht mehr arbeiten kannst oder was machst du, wenn du zum Beispiel ein Pflegebedürftiges Kind hast? Dann hast du einfach pech gehabt?

    Deswegen ist in der Politik eben etwas mehr los. Jeder hat seine Meinung wie es laufen sollte und trotzdem soll es für alle gerecht sein.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Die Antwort weicht schon sehr von der Frage ab..

    Kommentar von Topolina13 ,

    Die Frage war warum so viele sagen, dass es schlecht ist. Die Antwort: Weil jeder eine eigene Meinung hat und der Kapitalismus oft als ungerecht empfunden wird!

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Schön, dass du eine andere Meinung hast, aber ich will für dich trotzdem nicht zahlen.

    Kommentar von Topolina13 ,

    Ich gehe arbeiten. Für mich muss aktuell keiner Zahlen.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Für solche Fälle gibt es Unfallversicherungen. Vielleicht solltest du dein Netflix-Konto küngen und dir eine Versicherung holen, damit du nie auf Kosten der Gesellschaft leben musst.

    Kommentar von Topolina13 ,

    Ich bin sehr gut versichert und kann mir mein Netflix-Konto trotzdem leisten. Danke, dass du dich so um mich sorgst.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Dann heul bitte nicht, dass Kapitalismus schlecht ist, weil man einen Unfall kriegen blablabla. Kapitalismus ist toll, weil er solche Risiken absichern kann, sodass kein Sozialstaat nötig ist.

    Kommentar von Topolina13 ,

    Oh man, da kann wohl jemand nicht mit der Meinung anderer umgehen. "Dann heul nicht..." ist etwas kindisch, meinst du nicht? Ich gehe dich ja auch nicht auf Grundschulniveau an.

    Wenn du so unzufrieden bist mit der Art, wie hier Politik gemacht wird, dann wander doch aus in ein Land in dem es dir besser gefällt.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Erzähl mir bitte, warum du den Kapitalismus schlecht findest, obwohl jedermann eine Unfallversicherung kaufen kann? Sogar du hast es geschafft.

    Übrigens du heulst grade noch mehr.

    Kommentar von Topolina13 ,

    Ich hab mich dazu schon geäußert. Lies es dir einfach nochmal durch.

    Ich habe keine Unfallversicherung gekauft, sondern eine abgeschlossen.

    Oh ja, ich weine gerade ganz viele Tränen vor Lachen. Es ist doch immer wieder schön so amüsiert zu werden. Ich hoffe du hast ein schönes Wochenende.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Wenn du eine Versicherung abgeschlossen hast, warum können es denn andere nicht tun? Warum bringst du dieses Beispiel mit dem Unfall, um Kapitalismus zu kritisieren?

    Kommentar von Topolina13 ,

    Weil es nunmal nicht jeder tut. Man glaubt eben nicht, dass Dinge passieren, bis es dann doch passiert. Man kann sich nicht gegen alles versichern, sonst zahlt man nur noch in irgendwelche Versicherungen ein. Jeder so, wie er es sich leisten kann.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Dann liegt es doch an der Dummheit dieser Menschen, wenn sie sich keine Versicherung holen, und nicht am Kapitalismus. Der Fragesteller hat absolut Recht: wenn jemand klug und fleißig ist, dann wird er Erfolg haben. Also sind Leute ohne Unfallversicherung dumm und das Leben wird sie bestrafen.

    Kommentar von Topolina13 ,

    Schade, dass du so denkst. Ist aber deine Meinung und das ist auch okay. Wir drehen uns hier im Kreis und das führt zu nichts. Ich behalte trotzdem meine Meinung und lebe gerne in einem Sozialstaat, auch wenn ich dann für andere mitbezahle.

    Danke und ein schönes Wochenende

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Aber wenn du deine Versicherung selber bezahlst, dann warum willst du sie für diejenigen bezahlen, die lieber Netflix gucken statt sich zu versichern?

    Kommentar von Topolina13 ,

    Weil ich aus einer armen Familie komme, in der wir es uns nicht leisten konnten irgendwelche Zusatzversicherungen abzuschließen. Aber ich hatte alle Möglichkeiten und alle medizinischen Versorgungen, die der Staat zu bieten hat und hab es so geschafft mir eine Karriere aufzubauen um mir das jetzt leisten zu können. Klar ist es doof, dass es immer Menschen gibt, die das System ausnutzen, aber ich möchte auch die unterstützen, die in so einem Umfeld aufwachsen wie ich.

    Nur weil man keine Zusatzversicherung hat, schaut man noch lange nicht den ganzen Tag in die Röhre. Und Netflix hat mit der Sache auch nichts zu tun. Aber dein Horizont ist leider so begrenzt.

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Deutschland ist so reich, dass auch arme Menschen Netflix oder ein Auto haben oder in den Urlaub fahren.

    Wer arm ist, kann auch was lernen und einen besseren Beruf bekommen. Bei vielen mangelt es aber an Verstand, wenn es um die richtigen Entscheidungen im Leben geht wie die Berufswahl.

    Es ist ok, armen Kindern zu helfen, weil sie nichts für die Dummheit und die Faulheit ihrer Eltern können. Aber erwachsene Leute können und sollen für sich selber aufkommen. Wenn du der Armut entkommen bist, dann können andere es auch. Oder willst du sagen, dass du hier die einzige schlau bist?

    Kommentar von Topolina13 ,

    1. Ich antworte wenn ich Zeit dafür habe. Es gibt mehr in meinem Leben und vorallem wichtigeres als GF. Und dir zu antworten steht auf meiner Prioritätenliste ganz unten.

    2. Es hat Spaß gemacht mir deine Ansichten durchzulesen. Ich diskutiere und argumentiere gerne. Da du mich aber als Opfer bezeichnest, weil ich noch nicht geantwortet habe, war es das für mich. Auf dem Level schreibe ich nicht mehr mit dir.

    Schönes Wochenende

    Kommentar von Mandelbrot1987 ,

    Du bist ein Opfer des Kapitalismus, weil du in diesem System nicht klarkommst.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von hologence ·

    das Problem ist immer, dass die, die die Leistung bringen, nicht das Geld bekommen. Aber das ist in jedem System so. Geld bewegt sich immer in Richtung steigender Bauernschläue.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Leistung heißt nicht nur schuften auf dem Bau, Leistung heißt, sich weiterzubilden und aufzusteigen nur dann verdient man mehr.

    Und das ist auch gut so!!!

    Kommentar von OlafausNRW ,

    Das funktioniert aber nur, wenn du bereits in die entsprechende Kreise geboren wurdest.Bildung fängt nämlich schon im Elternhaus an, wenn du da nicht das "Denken der Reichen" lernst, kommst du nie hoch.

    Kommentar von polborta ,

    Ist das so ^^?

    Meine Eltern sind auch nicht reich, meine Mutter ist Hausfrau mein Vater einfacher Angestellter.

    Trotzdem denke ich so, weil ich weiß was zählt.

    Naja ich muss dazu sagen, dass meine Ziele nicht allermanns Ziele sind.

  • Warum meinen so viele, dass der Kapitalismus schlecht wäre? Warum akzeptiert man nicht einfach, dass nur Leistung im System zählt?
    Antwort von CorporalClegg ·

    Im Kapitalismus gibt es viel Ungleichheit. Viele arme Menschen und (zu) viele reiche Menschen. Im Kommunismus sind alle gleich - gleich arm. Der Kommunismus ist als Gesellschaftssystem schlichtweg untauglich und er führt grundsätzlich zu Not und Elend in der Bevölkerung sowie zu Gewalt. Sozialisten erkennen das nicht, sie leben in einer Traumwelt und wünschen sich die klassenlose Gesellschaft immer noch. Klar, in der Theorie hört sich das nicht so schlecht an: Keine Klassen, keine Ausbeutung, keine Armut. Aber genau das Gegenteil ist letztendlich der Fall, der Kommunismus führt erst recht ins Unglück.

    Alle 19 Antworten
    Kommentar von HappyMe1984 ,

    Wieviele Menschen gibt es denn wirklich noch, die tatsächlich Sozialismus oder gar Kommunismus in Reinform wollen? Parteien wie die MLPD sind doch nicht ohne Grund ganz unten bei den "Sonstigen" bei Wahlen... Etablierte, gewählte Parteien, die im politischen Spektrum links eingeordnet werden, wollen doch eigentlich nur einen etwas gezähmten Kapitalismus. Das, was man mal "soziale Marktwirtschaft" nannte und was eigentlich auch der Kerngedanke unseres Grundgesetzes ist, so von wegen "Eigentum verpflichtet"...

    Kommentar von CorporalClegg ,

    Die Linkspartei ist aber schon ziemlich weit links stehend und lebt in einer sozialistischen Traumwelt. Aber sie hat viele Wähler!

    Kommentar von HappyMe1984 ,

    Die Linken sind inzwischen eher das, was früher mal die SPD war... Genauer hinschauen und hinhören, nicht nur Stammtischparolen folgen ;).

  • Alle 19 Antworten
    Kommentar von polborta ,

    Inwiefern?

    Kommentar von Fortniter2004 ,

    Ohne Kapitalismus hättest du GAR NICHTS.

    Weil du schaffst nix ran und andere würden auch nichts mehr ranschaffen, wenn sie mit dir teilen müssten.

    Ist ziemlich einfach.

    Kommentar von Grevak ,

    Ich würde weiter mit voller Leistung arbeiten

    Kommentar von Fortniter2004 ,

    Ja, aber ansonsten sehr wenige Menschen, weil wozu auch?

    Ich würde zb gar nichts mehr machen und auf die Segnungen des Sozialismus warten.

  • Quali 10.Klasse?
    Antwort von Joshua18 ·

    Es zählt nur das Abschlusszeugnis! Bekommst Du das erst mit dem Abschlusszeugnis, musst Du halt mit den Gymnasialplätzen vorlieb nehmen, die noch freigeblieben sind. Es ist aber wohl so, dass sich viele Schüler auch doppelt bewerben.

    Du hast aber bei Nichterreichen des Q-Vermerks in NRW grundsätzlich das Recht, die MSA Prüfung nochmal zu machen. Entweder über eine Volkshochschule oder durch freiwillige Wiederholung der 10 Realschule.

    Zu 2) Eigentlich nur den Abschluss. Grossartige Noten können die auf diesen Schulen wohl nicht verlangen, da ohnehin alles ab Durchschnitt 3,0 zum Gymi dackelt. Sollen die dann 3,5 verlangen? Vergiss es!

    Du könntest aber selbst auf einer Fachabi-Schule noch den Q-Vermerk auf einer VHS-Klasse in Abendform nebenbei machen und dann im nächsten Jahr noch auf das Gymi wechseln. LOL!

  • Was in jüngeren Jahren machen was sich später gut im Lebenslauf macht?
    Antwort von Gugu77 ·

    Kommt auch darauf an wofür...

    Ehrenamtliches Engagement ist generell gerne gesehen- da gibt es genügend Betätigungsfelder.

    Wenn du so sprachbegabt bist, kannst du auch Nachhilfe geben oder dich in Jugendgruppen betätigen.

    Begehe aber nicht den Fehler, deinen Lebenslauf auf Teufel komm raus mit Aktivitäten vollzustopfen, nur um diese auf dem Papier vorweisen zu können, die Tätigkeiten und Praktika sollten durchaus zu dir passen.

    Und ein Auslandsaufenthalt ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee, das kann man auch Kombinieren in Form eines FSJ im Ausland, allerdings sind die meisten Auslandsaufenthalte ab dem 18 LJ erst möglich.

  • Was in jüngeren Jahren machen was sich später gut im Lebenslauf macht?
    Antwort von noskill187 ·

    Hängt davon ab wofür... Als z.B. Müllmann oder Putzfrau interessiert sich keine Sau für deinen Lebenslauf - hauptsache du kannst nen Müllsack in nen Laster schmeissen bzw. weisst wie man nen Besen hält.

    Ansonsten: Mit der Ausbildung in entsprechendes Berufsfeld kriegst du für gewöhnlich genug "Munition" womit du den Lebenslauf ausstatten kannst - besonders wenn dus möglichst "grosskotzig" formulierst. Englisch z.B. klingt alles wichtiger und toller, z.B.: "Facility-Manager" a.k.a Hauswart. ;D

    Und 5 Sprachen ist sicherlich ne ganz gute Grundlage. :D