Nutztiere - neue und gute Antworten

  • Wie werden Tiere in Deutschland geschlachtet?
    Antwort von omnivore17 ·

    Viel Propaganda ist dabei. Solche Strukturen zu überwachen ist Aufgabe der Veterinärämter.

    Tiere werden betäubt und dann mit einem Kehlschnitt geschlachtet. So der reguläre Ablauf.

    Auf Zahlen aus der Veganerlobby sollte man keinen Wert legen. Die stimmen eh nicht.

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    Kommentar von Quaeror ,

    Nicht ganz: dieTiere werden betäubt, am Haken hochgezogen und dann kommt der Kehlschnitt

  • Wie werden Tiere in Deutschland geschlachtet?
    Antwort von Photon00 ·

    Hm immer höre ich das nicht, sondern eher selten. Meistens eben in den Medien, die dann Extrembeispiele bringen und Videos etc. von "Tierschützern" zeigen, die über Wochen Aufnahmen machen (und sich selbst schuldig machen, falls diese real sind, da sie trotz Wissen abwarten und es nicht gleich melden)

  • Wie werden Tiere in Deutschland geschlachtet?
    Antwort von Quaeror ·

    Wenn das Band angehalten wird, weil irgendetwas nicht richtig war - meistens die Säge - wachen die Tiere am Haken wieder auf. sobald der Schnitt gesetzt ist, ist das Tier in Sekunden tot.

    schlachten am Band ist kein Spaß und nur der Billigmentalität bei Nahrungsmitteln zu gunsten von Mode, elektronik und Reisen zuzuschreiben.

    Überleg selber, was du für Essen ausgibst und für Klamotten und für dein Handy und sonstige Unterhaltungselektronik, für auto und Motorrad.

  • Wie werden Tiere in Deutschland geschlachtet?
    Antwort von JeanMarie50 ·

    Unbetäubt sicher nicht. Aber nicht immer wirkt die Betäubung 100 % und man müsste vor dem Halsschnitt noch mal nachlegen. Wird dann im Produktionsprozess aber nicht immer gemacht, weil man ja unter Zeitdruck (Akkord) arbeitet.

    Man sieht leider immer wieder, heimlich gedrehte Filmaufnahmen aus Schlachthöfen, die zeigen dass bei Tieren die Wahrnehmung nicht vollständig ausgeschaltet ist.

  • Wie werden Tiere in Deutschland geschlachtet?
    Antwort von MickyFinn ·
    Man hört immer, dass Schlachthöfe die Regeln nicht einhalten und Tiere unbeäubt verbluten müssen. Was ist daran wahr?

    Ja das gibt es... man nennt dies schächten und wird besonders von einer bestimmten Religionsgruppe auch hierzulande ausgeübt. Im Grunde ist dies verboten, aber die "bunte" Toleranz, hat auch diese Spielwiese für sich beansprucht. Erforderlich ist zwar eine Genehmigung, aber man sieht das inzwischen nicht mehr so eng...

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    Kommentar von Deamonia ,

    was ich merkwürdig an diesem Gesetz finde ist, das dieses Fleisch dann für jeden käuflich zu erwerben ist, und nicht bloß von den Religionsgruppen die Schächtfleisch verlangen, obwohl der Gesetzestext so lautet:

    2. die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung für ein Schlachten ohne Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder den Genuß von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen

    Kommentar von MaryLynn87 ,

    Das ist wegen der Religionsfreiheit. Jeder darf hierzulande jede anerkennte Religion ausüben - das braucht man auch nicht schriftlich.

    Kommentar von Deamonia ,

    Klar, aber dann sollte es zumindest Pflicht sein, das der Metzger / Fleischverkäufer den Käufer fragen muss ob er Muslim oder Jude ist, und das er das Fleisch nur verkaufen darf wenn der Kunde mit ja antwortet.

    Das würde meiner Meinung nach zum Rückgang der Nachfrage führen, weil viele die z.B. in türkischen Läden einkaufen, dann erstmal fragen würden warum der Verkäufer das wissen will, dann vom Schächtfleisch erfahren, und es dann gar nicht mehr wollen würden.

  • Gartenhuhn krank oder durch kämpfe?
    Antwort von Sabrina11 ·

    Klingt für mich nach einer normalen Mauser. Typisch für diese Jahreszeit. Manches Huhn wirkt dann wie krank. Steht teilnahmslos und zusammen grkauert rum. Oft sind auch Gesicht und Kamm blaß.

    Anderen Hennen wiederum merkt man am Verhalten nichts an, obwohl sie halb nackt durch die Gegend laufen.

    So ist jedes Huhn halt anders.

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    Kommentar von tomsi999 ,

    Ok danke für die antwort!

    Kommentar von tomsi999 ,

    War doch nicht die Mauser, haben ein Milbennest gefunden, Mauser kann aber gut auch zusätzlich sein, danke nochmal!

  • Gartenhuhn krank oder durch kämpfe?
    Antwort von Jesaya007 ·

    Kann es sein, dass sie einfach in der Mauser sind? Meine Hennen sehen grade auch aus als wenn man sie schon für den Topf gerupft hätte. Das ist aber im Herbst immer so.

    https://www.huehner-haltung.de/haltung/gesundheit/mauser/

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    Kommentar von tomsi999 ,

    Das ist mein erster Winter mit ihnen kenn mich also nicht so aus mit sowas. Danke auf jeden fall!

    Kommentar von Jesaya007 ,

    Das heißt die Hühnchen sind auch erst ein Jahr oder jünger?

    Kommentar von tomsi999 ,

    War doch nicht die Mauser, haben ein Milbennest gefunden, Mauser kann aber gut auch zusätzlich sein, danke nochmal!

  • Gartenhuhn krank oder durch kämpfe?
    Hilfreichste Antwort von chatley ·
    Alle 3 Antworten
    Kommentar von tomsi999 ,

    Danke auf jedenfall! Ich mach mich mal auf die suche nach milben!

    Kommentar von tomsi999 ,

    Und wir waren erfolgreich

    Kommentar von chatley ,

    Super! Dann könnt ihr die Hühner und den Stall ja jetzt erfolgreich behandeln :)

    Danke für den Stern !

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von Aluriel ·

    Hallo,

    weil das eine absolut nichts mit dem anderen zu tun hat. Menschen halten schon seit Jahrtausenden Tiere und essen diese. Wir sind und bleiben Allesfresser die Landwirtschaft und sind auch nur so auf unserem Entwicklungsstand. Da können vereinzelte Fanatiker schreiben was sie möchten ;) Die Entwicklungsgeschichte sagt etwas anderes.

    So kann ich natürlich meinen Hund lieben und ein Steak essen. Dies tut er doch auch ;) Meine Katze tötet Vögel, Mäuse, usw. Das macht sie nicht weniger liebenswürdig und Fleisch nicht weniger nahrhaft.

    Man darf Fleischkonsum nicht mit der Massentierhaltung und dem Massenkonsum gleichsetzen. Was aktuell läuft und die Art wie in Massen Tiere leiden, DAS ist verwerflich.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von maxi6 ·

    Ich selber bin auch weder Vegetarier, noch Veganer und esse auch hin und wieder mal ne Wurst oder auch nen Braten und trotzdem behaupte ich ein Tierfreund zu sein.

    Ich meine, es kommt immer darauf an, ob man Billigfleisch einkauft, oder so wie ich, beim Bio-Metzger, der weiss wo seine Tiere herkommen und dass sie zumindest ein längeres und schöneres Leben hatten, als wenn sie aus ner Massentierhaltung mit Schnellmast kommen.

    Andererseits habe ich selber 9 zugelaufene Katzen und sorge auch hier dafür, dass Strassenkatzen kastriert werden und sich nicht hemmungslos vermehren, verstehe aber nicht, wenn Haustiere nicht so artgerecht wie möglich gehalten werden.

    Es ist reine Ansichtssache, was man unter Tierliebe versteht und ich finde, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er Fleisch isst, oder nicht und ob er Haustiere hält oder nicht.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von Deamonia ·

    Wer meint das eine schließt das andere aus, lebt in einer sehr simplen Gefühlswelt.

    Natürlich kann man Tiere mögen und dennoch Fleisch essen. So lange die Tiere bis dahin ein gutes Leben hatten, spricht absolut nichts dagegen.

    Fleisch gehört nunmal zu unserer natürlichen Ernährung, und auch wenn ich Tiere mag, bin ich dennoch nicht bereit, mich unnatürlich von Tabletten zu ernähren, oder ungewaschene mit Fäkalien beschmutzte Lebensmittel zu essen, um alle nötigen Nährstoffe zu bekommen.

    Welches Fleisch wir essen hängt einzig davon ab, in was für einer Kultur wir aufwachsen, aber die meisten Menschen mögen generell kein Fleisch von Fleischfressenden Tieren, es soll einen anderen/strengeren Geschmack haben als Pflanzenfresserfleisch.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von Lilly11Y ·

    Das ist natürlich widersprüchlich.

    Die Haltung und Schlachtung in der Massentierhaltung ist für uns Menschen so weit entfernt von dem Stück Fleisch, welches wir im Supermarkt kaufen, daß wir das nicht mit Leid der Tiere in Verbundung bringen. Schnitzel gekauft, schmeckt, fertig.

    Dazu kommt, daß der Mensch gerne verdrängt um in seiner Komfortzone (in diesem Fall Genuß von Fleisch) zu bleiben.

    Das schlechte Gewissen wird verdrängt. Ich erlebe das oft als Veganer (ich bin keiner dieser Veganer, die andere misiionieren wollen) , daß Menschen anfangen sich vor mir für ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen obwohl ich das Thema in keinster Weise angesprochen habe.

    L. G. Lilly

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von Thomas021 ·

    Ja, das ist eine gute Frage und man kann sowas nicht wirklich behaupten, ohne sich selbst zu belügen. Wir sind so von Kindheit an gehirngewaschen worden, z. B. Hunde zu mögen und Fische z. B. als Nahrung anzusehen und es als Freizeitsport zu betrachten angeln zu gehen, um sich zu „entspannen“. Uns ist systematisch die Empathie für bestimmte Tierarten aberzogen worden, so dass wir dabei nichts mehr empfinden und sie wie selbstverständlich als Nahrung betrachten. Die Frage ist berechtigt, ob der Mensch überhaupt ein Recht hat tierische Produkte zu essen? Was ist dann mit dem Recht der Tiere auf Leben? Hat der Mensch das Recht dies ihnen abzusprechen? Kann es sein, dass wenn der Mensch sich das Recht nimmt tierische Produkte zu essen, dass er sich entweder sehr von der Tatsache entfernt hat, dass seine tierischen Produkte von einem Lebewesen kommen oder dass er Tiere so gering schätzt, dass er nicht glaubt, das Leben ihres Essens sei es wert in Betracht gezogen zu werden? Glauben Menschen, dass der Konsum von tierischen Produkten nur sie selbst beträfe als Individuum? Sagen sie deshalb, dass man ihren Standpunkt respektieren sollte?  

    Allerdings respektieren Veganer die Ansichten anderer. Sie respektieren die Ansichten der jährlich 56 Milliarden ermordeten Landtieren, die nicht sterben wollten.

    Sie respektieren die Ansichten der Milchkühe und Legehennen, dessen Körper sexuell missbraucht, ausgebeutet und wie wegwerfbare Handelsware behandelt werden.

    Sie respektieren die Ansichten der 2 bis 2,7 Billionen Fische und Meerestiere, die jedes Jahr aus ihrem natürlichen Lebensraum gezerrt werden, die ersticken oder zerquetscht werden.

    Sie respektieren die Ansichten der für ihren Pelz lebendig gehäuteten Tiere oder derer die für ihre Haut, Wolle und Federn misshandelt, gefoltert und getötet werden.

    Sie respektieren die Ansichten der Tiere, an denen Kosmetikfirmen und Wissenschaftler herzlos experimentieren, gefangen in einem Leben aus Todesqualen und unfassbarem Schmerz. 

    Sie respektieren die Ansichten der Tiere, die geschlagen und bestraft werden, damit sie Zirkustricks und unnatürliches Verhalten zu unserer Unterhaltung vorführen.

    Sie respektieren die Ansichten jedes Tieres, das unterdrückt, gefoltert und ermordet wird. 

    Sie respektieren die Ansichten der Menschen, die ebenfalls Opfer innerhalb des Systems der Tierausbeutung sind und sie respektieren sogar die Ansicht ihrer Gesprächspartner, die Ansicht, wahrscheinlich ein langes Leben führen zu wollen. Das zeigen sie, indem es ihnen genug bedeutet ihnen zu sagen, dass sie durch den Konsum von tierischen Produkten ihr Risiko von Krebs, Diabetes, Schlaganfall, Demenz, Herz-Kreislauf-Krankheiten und jeder anderer großen Krankheit, die unsere Spezies plagt, enorm erhöhen. 

    Wenn ihre Gesprächspartner ihnen also so trotzig sagen, dass man ihre Ansichten respektieren solle, stellt sich die Frage, welche anderen Ansichten außer der ihren sie noch in Betracht ziehen. Wenn sie beteuern, es sei ihre persönliche Entscheidung tierische Produkte zu essen, was ist dann mit der persönlichen Entscheidung jeglicher anderer Wesen, menschlich oder nicht menschlich gleichermaßen, dessen Leben als minderwertig oder bedeutungslos behandelt wird – nur damit Menschen ihre Körper mit Produkten vergiften können, die aus dem Tod und der Angst jener Wesen geschaffenen wurden?

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von summersweden ·

    In manchen Situationen ist es sogar für die Tiere gut, wenn man sie ist. Das mag jetzt zwar erst einmal komisch klingen, ist aber so.

    Bei vom Aussterben bedrohte Rassen hilft am besten Aufessen. Weil dann werden die Tiere wieder gezüchtet.

    Viele Tiere dürfen überhaupt nur leben, weil man sie am Ende ist. Wenn wir jetzt mal von der Massentierhaltung absehen: der Familienbauernhof hält nur Schweine, um sie nachher zu essen. Erst dürfen sie ein schönes Leben haben, wandern dann aber in den Topf. Würde man sie nicht essen, würden sie gar nicht erst leben.

    Ich denke, dass auch ein Tierfreund Fleisch essen kann. Ein Tierfreund ist für mich jemand, der jedem Tier seine Liebe schenkt, egal ob Schwein oder Hund. Und er will nur das beste für das Tier.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von wickedsick05 ·

    Ein Leben ohne das Töten von Tieren ist nicht möglich. Für Obst und Gemüse sterben beim Anbau Millionen Tiere.

    Es gibt Nutztiere die dafür gezüchtet werden und es gibt Tiere in freier Natur die nicht nachgezüchtet werden. Ein Verzicht auf Fleisch bringt den Tieren in freier Natur absolut nichts. Die Felder mit massenhaft Pestiziden vollpumpen und mit synthetischem Dünger zukleistern lässt Milliarden Tiere auf der Welt sterben die nicht nachgezüchtet werden. Deiner Frage nach zu urteilen bist du Opfer der Massenmedien und Veganindustrie, dass dir bei Tiere nur Hund, Katze, Schwein, Huhn und Rind einfällt.

    Für das Aussterben einer Spezie verantwortlich sein ist bei weitem schlimmer als Fleisch von Tieren zu essen die dafür gezüchtet werden und zu einer gesunden Mischkost dazu gehören denn der Mensch selbst ist ein Tier ein Säugetier und Omnivore und geht seiner natürlichen Ernährung nach. Tier ist Tier...

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    Kommentar von Thomas021 ,
    Fleisch von Tieren zu essen die dafür gezüchtet werden und zu einer gesunden Mischkost dazu gehören

    Gesunde Mischkost? Über 100.000(!) wissenschaftliche Studien liegen heute vor, die klar das Gegenteil beweisen und Du hast tatsächlich die Stirn von gesunder Mischkost zu sprechen?! Wie deutlich soll die Gesundheitsschädlichkeit von tierischen Produkten denn noch den Menschen vor Augen geführt werden?!

    Der Mensch sei ein Omnivore? Das kann nicht Dein Ernst sein, dass Du das tatsächlich noch behauptest. Diese interessante Tabelle kommt Dir bekannt vor?: https://imgur.com/WtdRMNv

    Wie kann der Mensch ein Omnivore sein, wenn diese Tabelle das genaue Gegenteil beweist? Wie kann der Mensch ein Omnivore sein, wenn über 100.000(!) seriöse wissenschaftliche Studien das genaue Gegenteil beweisen, indem sie aufzeigen, dass alle tierischen Produkte krasse gesundheitsschädliche Auswirkungen für den Menschen haben?! Auch hat es keine Evolution gegeben in deren Verlauf der Mensch sich an tierische Produkte angepasst hätte! Beweis:

    Der Mensch adaptiert nicht an Nahrung. Denn wir haben ja über 100.000(!) wissenschaftliche Studien, die die gesundheitsschädliche Auswirkung von tierischen Produkten auf den Menschen beweisen. Wie z.B. Fleischkonsum Krebs promotet, weil es karzinogene Stoffe enthält. Fleischkonsum verursach JETZT also Krebs, Alzheimer, Parkinson, Herz- und Kreislauferkrankungen, usw. . Also hat sich der Mensch nicht an den Fleischkonsum angepasst. Genau so wenig passen sich 100% reine pflanzenfressende Tiere auch niemals an Fleisch an. So kann auch der Mensch seine Art ja nicht wechseln. Er kann nicht vom 100%igen Pflanzenesser zu einem Fleischesser werden. Und das wird auch durch saubere wissenschaftliche Studien bewiesen, dass der Mensch sich niemals an artfremde Nahrung anpasst.

    Die Menschen frühere wussten auch nichts von gesundheitsschädlichen Auswirkungen, so wie wir das heute durch unzählige Studien sicher wissen können. Und dennoch, obwohl wir es heute ganz genau wissen können, denn wie genau soll es uns denn noch vor Augen geführt werden, essen sehr viele Menschen heute immer noch Fleisch! Obwohl es bereits seit 100 Jahren seriöse wissenschaftliche sehr ernstzunehmende Studien gibt, die bis heute auf über 100.000(!) angewachsen sind!!! Wie krank ist so ein Verhalten?! Sollte es einem da nicht auch wie Schuppen von den Augen fallen, wenn es KEINE EINZIGE wissenschaftliche Studie gibt, die irgend eine gesundheitsschädliche Auswirkung von pflanzlicher Nahrung auf den Menschen nachweist? Sollte es einem da nicht klar werden, dass da irgendetwas nicht stimmen kann mit der „Gesunden Mischkost“ und dem stoichen Festhalten an diesen Irrglauben, dass der Mensch ein Omnivore sei?

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von DocSciences ·

    Sehr verdrehte Frage. Niemand ißt Tiere aus "Haß".

    Tierische Nahrung essen wir - genauso wie tausende andere Tierarten es tun - weil wir organische Nahrung brauchen und unser Körper allein mit pflanzlicher Nahrung nicht zurecht kommt.

    https://www.amazon.de/Fleisch-essen-Tiere-lieben-Fleischesser-ebook/dp/B0055BLWR...

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    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Wie viel Provision bekommst du denn bei den ganzen kommerziellen Amazon-Links die du hier ausnahmslos jeden Tag postest?😏

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von BlackMamba05 ·

    Am tierfreundlichsten ist es eigentlich, Bio-Fleisch zu essen. Denn die ganzen Vegetarier, die Soja essen, halten sich zwar für besonders tierfreundlich, wissen aber meist gar nicht, dass für die riesigen Sojaplantagen hektarweise Regenwald abgeholzt wird. Dadurch sterben bedrohte Arten wie Borneo-Zwergelefanten und Orang-Utans aus, und diese werden oft qualvoll getötet, damit in Ruhe gerodet werden kann. Das ist viel weniger tierfreundlich, als Bio-Fleisch zu essen. Deshalb esse ich als großer Tierfreund Fleisch, aber auch nur Bio.

    Ich behaupte nicht, dass alle Vegetarier ne Menge Soja essen. Aber viele tun es. Auch Tofu ist mit Soja. Und wenn man nur Grünzeug futtert, muss man, damit keine Mangelernährung auftritt, Tabletten nehmen. Die müssen extra hergestellt werden. Und ich weiß nicht genau, ob Vegetarier/Veganer mehr Obst essen, aber das ganze exotische Obst wird mit Flugzeugen hergeflogen (Klimawandel = Polkappen schmelzen = Eisbären sterben aus = nicht tierfreundlich).

    Es ist ja auch nicht nur Fleisch. Eier aus Käfig- oder Bodenhaltung und viel von der Milch ist auch nicht tierfreundlich. Massentierhaltung, schlechte Bedingungen in Ställen...

    Also. Biofleisch, Weidemilch, Freilandhaltung-Eier. Ist für mich tierfreundlicher als Vegetarisch zu leben.

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    Kommentar von wickedsick05 ,

    gut geschrieben. zur ergänzung:

    Rund 27 Prozent des gerodeten und gebrandschatzten tropischen Regenwaldes etwa in Borneo gehen direkt auf das Konto von Palmölplantagen. Das Öl steckt schätzungsweise in jedem zweiten Supermarkt-Produkt. Die wahre Herkunft wird dabei gerne verschleiert, auf der Verpackung steht "pflanzliches Öl" oder "pflanzliches Fett".

    und was immer vergessen wird:

    Neben Sojabohnen und Wasser gibt es einen weiteren Rohstoff, der für die Tofuherstellung essentiell ist - Nigari, das Magnesiumchlorid der Ozeane. Ein vorwiegend in Japan gewonnenes Gerinnungsmittel. Für 9 kg Frischtofu werden 150 g Nigari benötigt, was bei einem Kilogramm Tofu 16,6 g Nigari entspricht. Zur Nigari-Gewinnung kann mensch entweder sehr energieaufwendige Verfahren wie die Umkehrosmose oder die am häufigsten angewandte Methode der Verdampfung von Meerwasser nutzen. Dabei wird das Wasser aus über 600 Metern Tiefe an die Oberfläche gepumpt und anschließend kesselweise auf 110°C erhitzt, um den wertvollen Salzrückstand zu erhalten. Der Massenanteil von Salzen im Meer entspricht ca. 3,5%, Hauptbestandteil ist Natriumchlorid. Weitaus weniger machen andere Salze, also auch Magnesiumchlorid aus. Die Ausbeute aus einem Liter Meerwasser beträgt demnach nicht mehr als 1,75 g MgCl2. Hochgerechnet auf den Jahresverbrauch von Tofu benötigt mensch über 34600 Tonnen oder 36400 m3 Wasser, um aus der Sojamilch den Quark zu machen. Das entspricht dem durchschnittlichen WasserJAHRESverbrauch von fast 1000 Menschen in Deutschland. Nicht mit eingerechnet sind Betrieb - also Infrastruktur, Produktionsverfahren, Abwässer etc. - und Transport.

    http://www.gruenes-blatt.de/index.php/Vegan_und_trotzdem_krank%3F_Selbst_schuld

    Kommentar von Deamonia ,

    Interessant das mit dem Wasser, allerdings eher auf den Energieverbrauch gesehen als auf den Wasserverbrauch, denn immerhin wird kein Trink- sondern Salzwasser verbraucht.

    Wäre aber mal interessant, auszurechnen wie viel Energie benötigt wird, um 36.400l Salzwasser verdampfen zu lassen...

    Ernähre mich Omnivor, aber man sollte schon bei Tatsachen bleiben, und in dem Artikel wird ganz schön getrickst.

    Allein z.B. das mit der Ausrechnung der Ausbeute: Als Grundlage wird der Durchschnitt des gesamten Meerwassers genommen, aber der Salzgehalt ist je nach Lage unterschiedlich.

    http://www.lsw.uni-heidelberg.de/users/mcamenzi/HD_Salinity.pdf (Grafik auf Seite 8)

    Kommentar von BlackMamba05 ,

    Oh ja, Palmöl versuche ich zu meiden, wo es geht. Ich bin z.B. ein totaler Nutella-Verabscheuer!

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von dsupper ·

    Na, dann dürfte aber doch niemand ein Tier zu seiner Freude halten.

    Denn JEDER Mensch ist mit daran schuld, dass Tiere sterben müssen. Es sind nicht nur die Fleischesser! Für jedes Stromkabel und jedes elektrische/elektronische Gerät wird Kupfer benötigt - und Kupfer kann nur hergestellt werden unter Zuhilfenahme von Knochenleim. Dieser wird hergestellt - na??? - richtig, aus Knochen und diese kommen - na??? - wieder richtig, von Tieren.

    Niemand wird abstreiten, dass unsere Zivilisation OHNE jeglichen Strom und ohne jegliche elektrische/elektronische Teile aufrecht zu erhalten wäre.

    Somit kann sich nicht ein einziger Mensch davon freisprechen, an der Massentierhaltung und der Tötung von Tieren eine Mitschuld zu tragen.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von tryanswer ·

    Warum sollte man etwas was man nutzt automatisch nicht mögen? Ich halte Rinder und Schweine und ich mag die Tiere sehr und natürlich esse ich sie auch, das ist schließlich ihr Lebenszweck. Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun.

    Ich vermute mal die Auffassung, die du vertrittst resultiert aus dem Umstand, das du nichts mit Nutztieren zu tun hast und daher romantisierte Vorstellungen pflegst. Du hast doch sicherlich auch kein Getreide, nur weil du Brot isst.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von VanyVeggie ·

    Hallo,

    man kann doch auch Tiere mögen, obwohl man sie isst. Es gibt Menschen die schauen deswegen extra woher das Fleisch und ihre tierischen Produkte kommen. Vegan leben ist doch nicht das Ultra und der einzige Beweis dafür, dass man Tiere liebt.

    Ich finde es generell schwierig diese Frage zu beantworten, da man nie sagen kann wann Tierliebe anfängt und wo sie aufhört. Spätestens wenn ein Veganer mal Flöhe oder Milben hat und sich behandeln lässt, kommt die Frage wieder einmal auf. Sind schließlich auch Tiere.

    Tierliebe stelle ich in Frage, wenn mir jemand erzählt das er Tiere liebt, aber dennoch Produkte kauft, die sicher an Tieren getestet werden, sich billiges Fleisch aus dem Supermarkt kauft, ggf selbst ein Tier nicht artgerecht hält (z.B Kaninchen alleine im Käfig) - solche Menschen kenne ich auch und da runzel ich dann auich immer mit der Stirn, wenn sie mir mal wieder erzählen wie schrecklich doch alle sind.

    Mein Hund war übrigens sehr sehr tierlieb - hat meine Handaufzuchten (Kaninchen) immer geputzt, hat jedes Tier freudig begrüßt ohne nur ansatzweise Jagdtrieb zu zeigen, hat immer um jedes Tier getrauert, hat vor allem unsere Pferde abgöttisch geliebt. War aber reiner Fleischfresser und wurde dementsprechend gebarft. Haben dabei das Fleisch aus guter Haltung bezogen - direkt aus der Natur, haben beim Jäger bestellt und gekauft, selten mal auf BIO-Geflügel-Höfen wo das Geflügel überall frei rum lief. Keiner würde die Tierliebe meines Hundes in Frage stellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Vany

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von friesennarr ·

    Na es gibt ja auch Tiere die Fleisch essen, man ist ja dann in guter Gesellschaft und mag sein Tier wenn man miteinander das selbe Isst.

    Für einen Vegetarier oder Veganer kommen dann halt nur Pflanzenfresser in Frage und für mich als Fleischfresser eben Hund und Katzen.

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    Kommentar von VanyVeggie ,

    Wobei ich trotz meiner Ernährungsweise einen Hund halte.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von Andrastor ·

    Na weil man die Tiere so lieb hat, das man sie zum Fressen gerne hat :)

    Spaß beiseite. Man kann tierlieb sein und trotzdem Fleisch essen. Es kommt immer darauf an wie man selber emotional zu welchem Tier steht. Ich bin beispielsweise auf einem Bauernhof aufgewachsen und meine Eltern haben mir und meinen Geschwistern beigebracht das die Nutztiere am Hof irgendwann gegessen werden. Dennoch hatten wir sie lieb und haben Beziehungen aufgebaut, da wir aber wussten dass wir sie eines Tages essen würden, waren auch die Beziehungen dementsprechend und wir haben uns auch immer auf die leckeren Fleischprodukte der Tiere gefreut.

    Ist eben alles davon abhängig wie man selbst damit umgeht.

    Und was die Tierliebe betrifft, machen auch Vegetarier und Veganer Unterschiede. Sie sprechen sich zwar gegen Fleisch aus, aber zerschlagen trotzdem diverse Insekten in ihren Wohnungen.

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    Kommentar von guitschee ,

    Genau diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. (Kein Bauenhof, aber auch ein paar Nutztiere).

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von BerwinEnzemann ·

    Stimme dir vollkommen zu. Das ist eine sehr seltsame "Tierliebe" wenn man Tiere isst obwohl es dafür bei und absolut keine Notwendigkeit mehr gibt. Oder sogar ihre blutig abgezogene Haut als Kleidung trägt oder für Möbel und Accessoires benutzt.

    Wer so etwas tut, dem kann an Tieren nicht wirklich so viel gelegen sein.

    Alle 28 Antworten
    Kommentar von dsupper ,

    Aber bei der Stromnutzung und der Verwendung von PC und Smartphone kommen dir diese Bedenken nicht? Obwohl für die Kupferherstellung ebenfalls Tiere ohne Ende sterben? Schon eine recht merkwürdige Einstellung ...

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Doch, auch das sollte man natürlich möglichst gering halten und auf Alternativen zugreifen wenn diese verfügbar sind.

    Kommentar von dsupper ,

    ah ok - da macht man dann also Zugeständnisse - das kommt ja auch der eigenen Bequemlichkeit zugute .... so etwas nenne ich schlicht und ergreifend "Doppelmoral"

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Das ist Blödsinn. Was soll eigentlich genau dein Argument sein? Weil man nicht perfekt sein kann ruhig alle Hemmungen komplett fallen lassen? So kann nur jemand argumentieren dem Tiere absolut egal sind. Niemand dem an Tieren etwas liegt würde wieder anfangen Fleisch zu essen nur weil man keine Elektrogeräte ohne Knochenmehl im Kupfer kaufen kann. Entschuldige, aber das ist wirklich sowas von absurd.

    Und ja, ich wäre dafür den Gebrauch von Tierprodukten komplett abzuschaffen und Kupfer anders herzustellen.

    Kommentar von dsupper ,

    nein, darum geht es gar nicht. Aber es geht darum, dass Menschen, die Tiere essen, jegliche Tierliebe abgesprochen wird - Menschen, die Strom und besagte Geräte, die man auch nicht zum Leben braucht, nutzen, aber völlig außen vor bleiben bei solchen Verurteilungen.

    Es wird also durchaus deutlich mit zweierlei Maß gemessen! Und das ist nicht in Ordnung!

    Kupfer ist bisher aber leider noch nicht anders herstellbar.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Okay, ich sehe ein das meine Antwort auf manche Leute provokativ wirken kann. Das ist nicht wirklich meine Absicht. Eigentlich glaube ich auch gar nicht dass jeder der Tiere isst nicht auch tierlieb sein kann. Aber ich glaube dass Leute die tatsächlich tierlieb sind und trotzdem Fleisch essen hier etwas ausblenden.

    Ich würde gerne auf alle Tierprodukte verzichten wenn es ginge, aber es geht halt leider nicht zu 100%, daher mache ich es so gut wie es sich mit einem Leben in unserer Gesellschaft eben vereinbaren lässt. Bei den Dingen die dir wichtig sind hast du wahrscheinlich auch keine "alles oder nichts" Einstellung.

    Kommentar von dsupper ,

    richtig, der Verzicht auf alle tierischen Produkte geht eben leider nicht - trotzdem ist es ein Zeichen der letzten Jahre, das alle Probleme unserer Welt gerne den Fleischessern in die Schuhe geschoben wird. Das ist eine sehr einseitige und undifferenzierte Denkweise.

    Es gibt mittlerweile durchaus auch viele Menschen, die sehr wohlüberlegt Fleisch essen, wenig, aus möglichst artgerechter Haltung. Vielleicht gehen diesen Menschen dann auch noch sehr wohlüberlegt mit Strom um, benutzen so wenig elektrische Geräte als möglich, lassen sich ihr Obst nicht um die halbe Welt fliegen, fahren selbst nur mit dem Fahrrad, fliegen nicht in den Urlaub .... und leisten so sehr viel mehr für den Umweltschutz und unsere Erde als ein sich vegan ernährender Mensch, der viel Auto fährt, mehrfach im Jahr in den Urlaub fliegt, elektronische Geräte liebt und reichlichst benutzt ....

    Aber nein, es wird alles nur am Fleischkonsum festgemacht - das sind die Bösen und die anderen die Guten .... das ist so arm!

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Du hast recht das ökologische Nutztierhaltung möglich ist, aber nicht in der Dimension. Ökologisch ginge es nur regional, mit Weidehaltung und Heufütterung. Dazu müsste die Fleischprdouktion aber drastisch schrumpfen, und zumindest auf Kühe müsste wegen dem Methan-Problem nahezu verzichtet werden.

    Auch stimme ich dir zu dass exotisches Obst genau so ein Problem ist. Deshalb esse ich auch keine Avocados, Bananen, Kokosnüsse und so weiter, obwohl ich sie unglaublich lecker finde. Aber sie haben eine zu verheerende Ökobilanz.

    Den kompletten Verzicht auf Tierprodukte lässt sich nur ethisch verargumentieren, und Ethik ist natürlich letztenendes subjektiv und ist auch eine Frage der persönlichen Weltanschauung.

    Kommentar von dsupper ,

    Aber - kommen wir zur Problematik zurück: ohne die derzeitige Fleischproduktion gäbe es nicht ausreichend Knochen für die Kupferherstellung! Ohne Kupfer fiele die Menschheit zurück ins Mittelalter, bzw. würde die Menschheit in ihrer Gesamtmenge aufhören zu existieren, weil sie verhungern würde (ohne Maschinen etc. wären fast 8 Milliarden Menschen nicht zu ernähren).

    Grundsätzlich kann sich die Frage nach einer Reduzierung des Fleischkonsums also gar nicht stellen, da es eben nicht möglich ist, auf die Knochen zu verzichten. So lange zumindest nicht, bis ein Ersatzprodukt - das es aber noch nicht gibt - verfügbar wäre.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Meinst du wirklich dass man den Aufwand der Nutztierhaltung nur für die Produktion von Kupfer betreiben würde, oder dass man nicht andere Lösungen erarbeiten würde, schon allein aus wirtschaftlichen Gründen?

    Kommentar von dsupper ,

    ich weiß es nicht - da ich keine Ahnung habe, wie teuer dir Forschung nach einem Alternativmittel wäre. Aber diese Frage stellt sich leider ja auch nicht, da es utopisch wäre zu denken, dass alle Menschen aufhören würden Fleisch zu essen oder den Konsum auch nur zu drosseln. Mit der Fleischindustrie lässt sich hervorragend Geld verdienen - und nur darauf kommt es in dieser Welt an. Deshalb wird sich auch in Zukunft nichts ändern - in keinem Bereich - weder beim Klima, noch beim Plastikmüll noch bei irgend einem anderen ökologischen Problem ... die einen, die bestens daran verdienen, werden einen Teufel tun, sich selbst das Wasser abzugraben, die anderen haben leider nicht die Macht dazu ....

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Das ist mir jetzt aber etwas zu pessimistisch. :-) Von heute auf morgen ändert sich das alles sicher nicht, aber ich denke man muss da in größeren Perspektiven denken.

    Kommentar von dsupper ,

    nein, das ist nicht pessimistisch - das ist schlicht und ergreifend realistisch. WER bitte soll denn etwas "im Großen" verändern? Wer hat das Interesse daran? Wer hätte überhaupt die Macht dazu? Wer hätte Alternativen? Es wird immer viel geredet, viele Vorgaben gemacht, die bis ins Jahr Irgendwann erfüllt sein müssen - und dann doch nicht eingehalten werden ... weil ein Präsident von Amerika den Klimawandel schlichtweg leugnet, weil auch Deutschland die Klimaziele nicht erreicht, weil Wattestäbchen und Plastikbesteck verboten werden, um dem Plastikmüll auf den Weltmeeren Herr zu werden .... wir haben einen Riesenberg Probleme und feilen daran rum mit einer klitzekleinen Nagelfeile, so ab und zu .... und so viel Zeit bleibt der Erde gar nicht mehr ....

    nein, nein, ich bin tatsächlich ein lebensfroher Mensch und eher optimistisch - aber wer noch glaubt, die Probleme wären in den Griff zu bekommen, der schaut durch eine rosarote Brille.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Also wie gesagt, ich denke man muss da in größeren Perspektiven denken. In Jahrhunderten und Jahrtausenden. Falls es vorher nicht schief geht. Trotzdem, auch wenn man als Einzelner nicht viel ausrichten kann, so muss man doch trotzdem nicht bei Dingen mitmachen die man schlecht findet... zumindest nicht mehr als man von der Allgemeinheit genötigt wird.

    Kommentar von dsupper ,
    In Jahrhunderten und Jahrtausenden.

    meine Güte - du bist ja sehr optimistisch und wartest auf den "großen Zampano" der dann irgendwann erscheint und alles richtet?

    und nein, natürlich muss man nicht alles mitmachen - jeder kann in seinem höchstpersönlichen Lebensbereich eine Menge bewirken.

    Womit ich dann noch einmal einen Kreis zur ursprünglichen Frage/Problematik schlagen möchte: und WEIL jeder für sich in seinem eigenen Lebensbereich eine Menge bewirken kann, jeder für sich und nach seinen Möglichkeiten und Beliebigkeiten - hat NIEMAND das Recht, anderen vorzuschreiben, wie er zu leben hat, was man zu lassen hat, mangelnde Tierliebe oder sonst was vorzuwerfen, nur, weil jemand nicht auf Fleisch verzichten mag!

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Wo will ich denn jemandem etwas vorschreiben? Ich äußere meine Meinung und weise auf real existierende Probleme hin. Das muss in einer demokratischen Gesellschaft doch möglich sein.

    Ich warte auch nicht auf den großen Zampano sondern glaube an die Möglichkeit einer progressiven Weiterentwicklung der globalen Gesellschaft.

    Kommentar von dsupper ,

    na, immerhin hast du in deiner Antwort dem FS zugestimmt, dass diejenigen, die Fleisch essen, keine Tiere lieben können. Selbstverständlich darf dies deine Meinung sein - so, wie andere eben auch ihre Meinungen begründen und haben dürfen. Ja, dann hoffen wir mal, dass sich diese Weiterentwicklung der globalen Gesellschaft sehr sehr schnell zeigt ....

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Ich hab die Aussage ja bereits weiter oben relativiert. Mir geht es mehr darum dass Leute die Tiere mögen mal drüber nachdenken was den Tieren angetan wird die sie essen.

    Kommentar von dsupper ,
    was den Tieren angetan wird die sie essen.

    ... was den Tieren angetan wird, weil sie Auto, PC und Smartphone nutzen (und davon am besten ständig immer wieder neue, bessere ....)

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Knochenleim wird doch nur in der Kupferherstellung benutzt weil er in riesigen Massen als Beiprodukt der Nutztierhaltung anfällt und daher billig und in großen Mengen verfügbar ist. Ohne Nutztierhaltung würden andere Produktionsverfahren verwendet werden. Kupfer ist wirklich das lächerlichste Scheinargument. KEIN TIER WIRD FÜR KUPFER GETÖTET. Getötet werden Tiere für Fleisch und Leder, und die dabei anfallenden Beiprodukte werden weiterverwendet.

    Kommentar von dsupper ,

    Die Knochen werden verwendet, weil sie da sind - das ist richtig. ABER: das befreit die Industrie davon, nach Alternativen zu suchen.

    Würden die Menschen KEIN Fleisch mehr essen - dann gäbe es trotzdem immer noch kein Alternativprodukt. Man könnte sogar so vermessen sein - warum auch nicht? - zu sagen, dass eben das Fleisch das Nebenprodukt, der Abfall der Knochen wäre!

    Mit welcher Berechtigung muss es zwingend anders sein? Denn was ist wichtiger? Der Strom (= Knochen) oder das Fleisch (Nahrung). Ganz klar der Strom: denn ohne Strom könnte die Menschheit nicht überleben.

    Ergo: die Tiere werden für das Kupfer getötet.

    Natürlich wird es nun einen Entrüstungs-Aufschrei geben - jedoch ist diese Argumentation absolut nachvollziehbar und folgerichtig.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Was soll denn hier die Logik sein? Soll ich jetzt wieder Fleisch essen und Leder tragen weil ich keinen Laptop ohne Kupfer mit Knochenleim kaufen kann? Willst du mir das ernsthaft verkaufen?

    Dieses "vegan ist sinnlos und Heuchelei weil man nicht 100% perfekt sein kann" ist absoluter Schwachsinn. Niemand kann perfekt sein. Das heißt aber nicht dass man sich nicht mehr Mühe geben kann. Warum gibt es denn kein Kupfer ohne Knochenleim? Weil Menschen wie DU Fleisch essen und Leder tragen. Wenn alle sich so ernähren und kleiden würden wie ich, dann würde in der Kupferproduktion auch kein Knochenleim verwendet werden.

    Kommentar von dsupper ,

    Bitte lege mir jetzt nicht Worte in den Mund, die ich nie geäußert habe - das ist extremst schlechter Stil! Nirgendwo habe ich geschrieben "vegan ist sinnlos und Heuchelei weil man nicht 100% perfekt sein kann".

    Meinungen anderer habe ich persönlich nicht zu vertreten.

    Schon klar, dass DU darin keine Logik sehen magst, jedem steht die eigene Meinung zu.

    ABER: immer schon haben die Menschen Fleisch gegessen - wenig, selten, weil es ein kostbares Gut war und sehr teuer.

    Vor einigen Jahrzehnten erst hat es einen DEUTLICHEN Umschwung gegeben - und - ZUFALL?? - genau seit dieser Zeit steigt die Anzahl der elektrischen/elektronischen Geräte in jedem Haushalt - Computer, Fernseher selbst auf dem Klo, mehrere Autos in jeder Familie, Elektronik wo man auch nur hinschaut!!

    Aha - reiner Zufall - oder doch eher ein Zeichen dafür, dass wir bei dem immensen Kupferverbrauch eben auch immense Knochenberge brauchen? Bei denen dann immense Mengen an Abfall = Fleisch anfallen?

    Denn wie kann es sein, dass ein solches Nahrungsmittel, das einen enorm hohen Aufwand an Wasser, Futter, Energie etc. für seine Produktion benötigt, derart BILLIG in den Supermärkten verramscht wird?? Ja, eben - Angebot und Nachfrage - und das Angebot (weil Abfallprodukt) ist riesengroß und muss irgendwie unter die Leute (das ist dann billiger als die Entsorgung).

    Und daher nicht das Fazit: vegan ist sinnlos - nein, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    ABER: alle Menschen tragen ihren Teil dazu bei, dass Tiere getötet werden! Und es ist einfach nur unerträglich, dass sich ein Teil dieser Menschen ein "reines" Gewissen zu verschaffen versucht, indem die Schuld dem anderen Teil der Menschen aufgeladen wird. So einfach kann man sich das nicht machen!

    Auch Nutznießer (egal nun, von welcher Seite) tragen Verantwortung. Wenn du weißt, dass jemand etwas gestohlen hat und dir dies schenkt und du das annimmst, dann ist das auch eine Straftat!

    Da könnte man eine sehr klare deutliche Parallele ziehen!

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Das ist ein häufiges Missverständnis. Es geht nicht um ein "gutes Gewissen". Es geht darum dass weniger Tiere leiden müssen, weniger Treibhausgase emittiert werden und weniger Ressourcen verbraucht werden.

    Ja, jeder Mensch trägt dazu bei dass Tiere getötet werden, auch Veganer. Das Ziel von Veganismus ist dies zu minimieren. Komplett verhindern kann man es nicht. Das ist es was ich mich "alles oder nichts" meine, von dem du behauptest ich würde es dir in den Mund legen. Deine ganze Argumentation zielt darauf ab dass es scheinheilig wäre zu versuchen die Ausbeutung von Tieren zu minimieren, weil man nicht komplett verhindern kann daran teilzuhaben. Das ist schwarz/weißes "alles oder nichts"-Denken, und das ist in der Praxis immer unrealistisch.

    Dass was du über die Tötung von Tieren für Kupfer schreibst ist lächerlich. Tiere werden für Fleisch und Leder getötet. Das was sonst noch anfällt wird verwertet weil das wirtschaftlicher ist als es schlicht zu entsorgen. Ich nehme dir nicht ab dass du das selber überhaupt glaubst. Du machst nicht den Eindruck als könntest du dafür naiv genug sein.

    Übrigens kaufe ich tatsächlich so wenig Elektrogräte wie möglich. Nicht mal in erster Linie wegen Knochenmehl sondern wegen der allgemeinen Ökobilanz.

    Kommentar von dsupper ,

    Es geht mir gar nicht um "alles oder nichts" - das ist überhaupt nicht meine Intention. Ich habe für mich selbst die Lösung gefunden, mit der ich glaube klarzukommen. Wie andere Menschen das für sich handhaben, muss meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden.

    Und auch, wenn du es dir nicht vorstellen kannst oder es Naivität nennst: doch, ich bin tatsächlich davon überzeugt, dass die Fleischproduktion und die Elektroproduktion durchaus Hand in Hand gehen und es auch so genau gewollt ist.

    Auf unserem Planeten findet im Großen nichts statt, das nicht durch Profit und Gewinnmaximierung gesteuert wäre. Da die Industrie sich absolut und völlig darüber im klaren ist, dass die Gesamtheit der Menschen nicht auf ihren Fleischkonsum verzichten wird, ist die Forschung nach einem Ersatzstoff für den Knochenleim überhaupt nicht notwendig und wird auch überhaupt nicht vollzogen. Der immer höhere Bedarf wird durch immer mehr Fleisch/Knochenproduktion gewährleistet - das Fleisch schön preiswert, damit die Menschen immer noch mehr und noch mehr davon verbrauchen. So wäscht eine Hand die andere.

    Für mich persönlich beende ich diese Diskussion hier nun aber auch, weil es ohnehin unmöglich ist, eine Lösung zu finden, und es hier nun auch nur noch recht wenig mit der eigentlichen Frage zu tun hat.

    Nichtsdestotrotz war es eine anregende Diskussion.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Ja, ich diskutiere auch gerne mit dir, und auch wenn ich anderer Meinung bin als du respektiere ich dich und deinen Standpunkt. :-)

    Kommentar von Thomas021 ,

    Da will ich Dir zum Schluss aber noch den "Strohhalm" des Palio-Argumentes wegnehmen, den Du noch ins Feld führtest und an dem Du Dich festhältst: Wenn Menschen in der Vergangenheit Fleisch gegessen haben, wird das dadurch dann richtiger oder haben die Menschen einfach deshalb Fleisch gegessen, weil man es essen kann? Oder weil es ums Überleben ging? Aber es ist dann immer noch ungesund für den Menschen, es hat dann immer noch all die gesundheitsschädlichen Wirkungen, weil der Mensch als 100% reiner Pflanzenesser nicht an Nahrung adaptiert. Beweis:

    Der Mensch adaptiert nicht an Nahrung. Denn wir haben ja über 100.000(!) wissenschaftliche Studien, die die gesundheitsschädliche Auswirkung von tierischen Produkten auf den Menschen beweisen. Wie z.B. Fleischkonsum Krebs promotet, weil es karzinogene Stoffe enthält. Fleischkonsum verursach JETZT also Krebs, Alzheimer, Parkinson, Herz- und Kreislauferkrankungen, usw. . Also hat sich der Mensch nicht an den Fleischkonsum angepasst. Genau so wenig passen sich 100% reine pflanzenfressende Tiere auch niemals an Fleisch an. So kann auch der Mensch seine Art ja nicht wechseln. Er kann nicht vom 100%igen Pflanzenesser zu einem Fleischesser werden. Und das wird auch durch saubere wissenschaftliche Studien bewiesen, dass der Mensch sich niemals an artfremde Nahrung anpasst.

    Die Menschen frühere wussten auch nichts von gesundheitsschädlichen Auswirkungen, so wie wir das heute durch unzählige Studien sicher wissen können. Und dennoch, obwohl wir es heute ganz genau wissen können, denn wie genau soll es uns denn noch vor Augen geführt werden, essen sehr viele Menschen heute immer noch Fleisch! Obwohl es bereits seit 100 Jahren über 100.000 seriöse wissenschaftliche sehr ernstzunehmende Studien gibt!!!!! Wie krank ist so ein Verhalten?!

    Kommentar von Thomas021 ,

    Also genauer ausgedrückt: Es gibt seit 100 Jahren diese wissenschaftlichen Studien und jetzt sind sie auf über 100.000 angewachsen.

    Kommentar von dsupper ,

    Ich bin nirgendwo - weder in meiner Antwort noch in meinen Kommentaren - auf einen möglichen gesundheitlichen Aspekt eingegangen - das muss nämlich jeder für sich selbst entscheiden. Wobei ich mir immer mal die Frage stellen, ob das ganze vegane Kunstfutter überhaupt irgendeinen gesundheitlichen Aspekt berücksichtigt - aber auch das ist mein Problem nicht.

    Es ging und geht mir einfach darum, dass alle Menschen den Tod der Tiere brauchen - und damit auch zu verantworten haben - völlig egal, ob man sie isst oder "nur" als Nutznießer elektrische Geräte benutzt. Niemand kann sich davon freisprechen!

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Freisprechen nicht, aber man kann sich mehr Mühe geben dass es weniger wird.

    Kommentar von Thomas021 ,

    Ja richtig, einen gesundheitlichen Aspekt hast Du nicht erwähnt. Sondern Du schriebst:

    ABER: immer schon haben die Menschen Fleisch gegessen

    Das ist ja das Palio-Argument, womit Fleischesser oft kommen, um Fleischessen zu rechtfertigen, was natürlich nicht hinhaut. Das wollte ich mit meiner Antwort deutlich machen.

    Und auch stimmt es nicht, dass schon immer die Menschen Fleisch gegessen haben. In dieser jüngsten Zeitepoche in der wir jetzt leben von vielen Millionen Jahren Erdgeschichte, wo Menschen auf der Erde leben, kann man davon ausgehen, dass es vor 10.000 Jahren wieder so langsam begann, dass die Menschen Fleisch aßen. Davor gab es sehr lange Epochen, wo fast überall auf der Erde es ganz normal war, dass die Menschen sich pflanzlich ernährten. Auch muss man bei diesem Thema verstehen, was es mit dem Auftreten von sog. "Neandertalmenschen" z. B. auf sich hat, denn da irren die meisten Menschen auch sehr und kommen zu Fehlschlüssen. Aber das würde jetzt zu weit führen, das weiter auszuführen und ich könnte es auch nicht sicher beweisen. So soll das jetzt nicht Thema sein.

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Der Neandertaler ist vermutlich unter anderem ausgestorben weil er mit seiner fleischlastigen Ernährung dem modernen Menschen mit seiner mehr pflanzenbasierten Ernährung unterlegen war. In der Anthropologie geht man aktuell davon aus dass der Neandertaler sich zu ca 80% Fleisch ernährt hat, während es bei den Jäger und Sammler Kulturen des Homo Sapiens zur gleichen Zeit allerhöchstens 20% waren.

    Vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit haben sich die meisten Menschen hauptsächlich von Getreidebrei ernährt. Bei uns gab es für den einfachen Mann nur den oft zitierten Sonntagsbraten. Jagen durften nur die Herren und Wilderei wurde teilweise mit dem Tode bestraft. Fleisch spielte nur eine sehr untergeordnete Rolle in der Ernährung der meisten Menschen. Im 17. Jahrhundert kam dann zum Getreide die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel hinzu. Den täglichen Fleischkonsum gibt es in unserer Gesellschaft erst seit dem Wirtschaftswunder nach dem 2. Weltkrieg, einhergehend mit einer Explosion der Zivilisationskrankheiten (Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen).

    Kommentar von Thomas021 ,
    Der Neandertaler ist vermutlich unter anderem ausgestorben weil er mit seiner fleischlastigen Ernährung dem modernen Menschen mit seiner mehr pflanzenbasierten Ernährung unterlegen war.

    👍👍👍

    Kommentar von dsupper ,

    Nein, denn die Frage, ob oder wann und wie die Menschen sich während der Evolution zu Allesessern entwickelt haben, hat ja mit der Argumentation, dass - egal ob Fleischesser oder nicht - alle Menschen Strom und elektrische Geräte nutzen - und dafür Tiere ihr Leben lassen müssen, nichts zu tun.

    Und völlig egal, ob nun die Knochen oder das Fleisch Abfallprodukt wären - auch die "Nutznießer" tragen mit an der Verantwortung.

    Um den Kreis zur eigentlich Frage hier wieder zu schließen:

    Dann darf NIEMAND behaupten, Tiere zu mögen, denn Tiere sterben eben nicht nur wegen dem Fleisch.

    Ich denke aber nicht, dass diese Diskussion uns jetzt noch irgendwie weiterbringt.

    Kommentar von Thomas021 ,
    Ich denke aber nicht, dass diese Diskussion uns jetzt noch irgendwie weiterbringt.

    Doch, die Disskussion hat schon was gebracht: Jetzt hast Du viele gute Argumente gehört, um Deine Ernährung auf vegane Ernährung umzustellen, am sinnvollsten nach der idealsten Form High Carb Low Fat, keine Öl-ISOLATE. 🙂

    Also, worauf wartest Du noch? Darauf, bis Dich ein Herzinfarkt z. B. ereilt?

    Kommentar von dsupper ,

    lach - nein, ich werde mich sicher nicht vegetarisch, schon gar nicht vegan ernähren - das ist mir alles viel zu künstlich. Da bleibe ich lieber bei einer ausgewogenen, biologischen Ernährung aus meiner Region ... frisch vom Feld oder aus dem Stall und ohne, dass jemand aus Sojamehl industriell Sojamilch oder ein "Schnitzel" daraus bastelt. Ich brauche auch keine Lebensmittel, die um die halbe Welt geflogen werden ... aber jedem so, wie er es braucht.

    Kommentar von Thomas021 ,

    Äehm künstlich? Ich glaube Du hast noch falsche Vorstellungen von veganer Ernährung. Fertigprodukte haben da normal nichts zu suchen. Auch hat die Industrie, die vegane Fertigprodukte anbietet, das zumeist nicht mit den Öl-ISOLATEN verstanden, die ja nur Schaden im Körper anrichten. Die sind da fast überall drin. Und dann lebe ich auch in einem Land, wo es gar keine veganen Fertigprodukte zu kaufen gibt, aber ich würde sie sowieso nicht kaufen. Einfach die Whole Foods kaufen und selbst kochen und gut ist. Das ist ganz einfach und unkompliziert und das genau Gegenteil von künstlich.

    Kommentar von dsupper ,

    ja, viel Spaß damit - den habe ich bei meiner Ernährung auch - wie gesagt, das darf noch jeder Mensch für sich ganz alleine entscheiden - und das ist auch gut so.

    Kommentar von Thomas021 ,
    das darf noch jeder Mensch für sich ganz alleine entscheiden

    und damit sind wir wieder am Ausgangspunkt der Diskussion: Siehe meine sep. Antwort hier zu dieser Frage. Denn genau dieses Recht, was der Mensch sich da heraus nimmt, wenn er tierische Produkte isst, hat er in WIRKLICHKEIT nicht!

    Kommentar von dsupper ,

    doch, genau das hat er, genau wie Menschen, die sich das Recht herausnehmen, elektrische/elektronische Geräte zu benutzen!

    Es ist tatsächlich immer wieder für mich völlig verblüffend, wie sich Menschen das Recht herausnehmen, Fleischessern ihr Fleisch verbieten zu wollen - selbst aber ohne Skrupel Geräte mit Kupfer benutzen - und dies dann damit "entschuldigen", das ginge ja nicht anders.

    Wie gesagt, auch "Nutznießer" sind schuld am Tod der Tiere. Ebenso, wie man sich mit strafbar macht, wenn man Gegenstände annimmt, von denen man genau weiß, dass sie gestohlen sind.

    Sorry, aber eine derartige Doppelmoral ist unerträglich.

    Kommentar von Thomas021 ,

    Das Tier, das Du isst, gibt dafür alles: Sein Leben! Ist es vermeidbar, dass Du tierische Produkte isst? Ja, das ist es und gesundheitsschädlich noch dazu. Ist es momentan vermeidbar, dass ich diesen Computer von Berufs wegen benutze für den es keine Alternative mit Kupfer ohne Knochenleim gibt? Nein, es ist nicht vermeidbar, die Welt ist nun einmal jetzt so in diesem Wahnsinn drin, den wir jetzt haben. Aber da kann man doch nicht hergehen und Menschen, die sich vegan ernähren, vorwerfen, sie würden sich am Tierleid beteiligen. Auf so eine Idee können nur Fleischesser kommen, die händeringend nach Argumenten suchen, um Veganern eins auszuwischen. Anstatt sie sehen, das es sehr wichtig ist, dass möglichst schnell möglichst viele Menschen beginnen sich vegan zu ernähren. Da können sich Fleischesser drehen und wenden wie sie wollen: NEIN, wir haben kein Recht, aber auch gar keines Tieren ihr RECHT auf Leben zu nehmen und wir sollten uns aus diesem Grunde und auch weil es bewiesenermaßen extrem gesundheitsschädlich ist, vegan ernähren. Da gibt es keine Argumente und keine Ausflüchte dies nicht zu tun. Und das kannst auch Du, wenn Du wirklich bis zu Ende nachdenkst, erkennen. Warum sollte man so stoisch daran festhalten etwas zu essen, was so extrem gesundheitsschädlich ist und primär all die Krankheiten auslöst, die wir heute haben und dann auch noch unsere Erde so zugrunde richtet?! Das ergibt doch gar keinen Sinn! Das ist IRRWAHNSINN!

    Kommentar von wickedsick05 ,

    vorallem jetzt wo die Ökoaktivisten nach E-Autos schreien. Jedes E-Auto hat 4-mal so viel Kupfer wie ein verbrenner... in den kommenden Jahren rechnen experten mit der 8-10- fachen Nachfrage nach Kupfer... Alles wird "Verkupfert", der Kühlschrank kann Lebensmittel bestellen, der Toaster erhällt zugang zum Internet, die Waschmaschine schickt Nachrichten... die digitalisierung ist nicht aufzuhalten sondern wird in alle bereiche des Lebens eingreifen und dafür ist Kupfer nötig. Kupfernachfrage wird massiv steigen.

    Kommentar von Thomas021 ,

    Der Mensch benutzt Knochenleim für die Kupferherstellung, dennoch ist diese Benutzung mit nichts gerechtfertigt und deshalb ist der Mensch gezwungen sich nach Alternativen umzuschauen, die es durchaus bereits im Ansatz gibt, wie man im Internet nachlesen kann, und längst gäbe, wenn der Mensch einsehen würde, dass Knochenleim ein absolutes NO GO ist! Dann wäre längst ernsthaft nach Alternativen geforscht worden und es gäbe sie heute. Und so schreibe ich jetzt Dir auf einem Computer diese Nachricht, welche die Menschen zum Aufwachen und Beenden des Wahnsinns bringen kann, der mit Knochenleim hergestelltes Kupfer beinhaltet, weil ich keine andere Alternative habe. Und so kannst Du Dir jetzt ganz beruhigt darüber klar werden, dass Du ein 100% reiner Pflanzenesser bist und Deine Ernährung artgerecht umstellen. Ich freue mich, dass Du es nun verstehst und wünsche Dir, dass sich Dein Körper bald von den durch den Verzehr von tierischen Produkten entstandenen Schäden erhole, so dass Du ein langes und gesundes Leben führen kannst.

    Kommentar von dsupper ,

    Ja, aber leider gibt es diese Alternative eben nicht - ob oder wann es diese jemals überhaupt geben wird, liegt nicht in unserer möglichen Entscheidung.

    Und bis dahin MUSS der Knochenleim für die Kupferherstellung sein - auch DU verzichtest nämlich nicht auf PC und Smartphone und Auto etc.

    Also ist es einfach ein Unding und eine böse Doppelmoral, fleischessenden Menschen die alleinige "Schuld" für die Fleischproduktion zuzuschieben ...

    übrigens findest du auf den allerfrühesten menschlichen Höhlenzeichnungen bereits Abbildungen von Jagdszenen - ab welchem Datum der menschlichen Entwicklung machst du den "Menschen" fest? So, dass du wissenschaftlich exakt behaupten könntest, er wäre zu 100 % ein Pflanzenesser? Und ist die Evolution nicht ohnehin einer stetigen und ständigen Entwicklung/Weiterentwicklung unterworfen? Sinnvolles wird dabei übernommen, weniger sinnvolles verworfen?

    Kein Lebewesen dieser Welt hat eine 100.000jährige Entwicklung OHNE Veränderung seines Selbst "überstanden" ....

    Kommentar von Thomas021 ,

    Freiwillig werden tatsächlich viele Menschen sich nicht ändern. Da aber hier auf der Erde dieser Wahnsinn nun völlig gegen die Wand gefahren ist, werden die Menschen bald erleben, dass sie keinen "Millimeter" mehr so wie bisher weitermachen können. Und wie auch immer Menschen meinen Kupfer herzustellen, ist das kein Argument dafür, sich das Recht herauszunehmen über das Leben eines Tieres zu entscheiden und diesen ihr Recht auf Leben abzusprechen. Weiter hierzu siehe in meiner Antwort hier. Und da einmal der Mensch ein 100% reiner Pflanzenesser ist, sollte er sich einfach artgerecht ernähren: https://imgur.com/WtdRMNv und hier nicht was von Kupferproduktion umeinanderschwätzen, sich in seinem Wahn einzubilden, er sei Omnivore und über 100.000 seriöse wissenschaftliche Studien ignorieren, die klar und eindeutig die krasse Gesundheitsschädlichkeit aller tierischen Produkte für den Menschen nachweisen. Ein Mensch also, der meint sich artfremd mit tierischen Produkten zu ernähren, die primär all die Krankheiten hervorbringen, die die Menschheit heute erlebt. Wie kann mein einen solchen Menschen bezeichnen? Selbstmörder? Oder fallen diese Menschen unter den Schutz eines nicht zurechnungsfähigen Menschen, weil sie sich wie Wahnsinnige gebärden und sich mit ihrer artfremden Ernährung zugrunde richten?   

    Kommentar von VanyVeggie ,

    Vegan ist doch kein Gütesiegel. Warum glauben denn manche Leute echt, dass sie damit das Beste für die Welt tun? Dem ist noch lange nicht so, dazu gehört viel viel mehr!

    Kommentar von BerwinEnzemann ,

    Wo hab ich denn gesagt das dazu nicht noch viel viel mehr gehört? Natürlich gehört dazu noch viel viel mehr.

  • Wie kann man behaupten Tiere zu mögen, wenn man Fleisch isst?
    Antwort von PatrickKegger ·

    Weil das Töten zur Natur gehört, solange wir Fleisch noch nicht günstig im Labor erstellen können. :)

    Alle 28 Antworten
    Kommentar von Sxaxrxa049 ,

    Natürlich gehört das töten vom Menschen der Tiere zur Natur. Deshalb haben wir Menschen auch Krallen, damit wir unsere Beute zerfetzen können und total gute Augen, die Nachts supergut sehen können.

    Bitte erst informieren und dann schreiben

    Kommentar von PatrickKegger ,

    Bitte erst selbst informieren und dann denken, Snob.

    Kommentar von Revic ,

    Wenn man in der Lage ist, Waffen herzustellen, um zu töten, benötigt man keine Krallen und Nachtsicht sowieso nicht, weil man Tiere auch tagsüber erlegen kann. Aber andere beschuldigen, sie wären uninformiert...

    Kommentar von Havenari ,

    Nein, aber deswegen haben wir eine Thermoregulation und eine Ausdauerleistung, die es uns ermöglichen, z.B. eine Gazelle zu Tode zu hetzen. Und die Fähigkeit, Waffen und Werkzeuge herzustellen, um die Gazelle umzubringen und zuzubereiten.

    Um Kartoffeln zu jagen, wäre das alles gar nicht erforderlich.

    Kommentar von Sleipnir18 ,

    Der Mensch ist das effektivste allesfressende Raubtier das die Evolution je hervorbrachte und seine Waffen sind das Gehirn und der abstehende Greifdaumen. Damit sind wir allen anderen Raub- und Beutetieren weit überlegen.

    Kommentar von Deamonia ,
    Bitte erst informieren und dann schreiben

    Du solltest dich dringend an deinen eigenen Rat halten.

    Beim Jagen geht es nicht darum Nachts gut zu sehen, oder seine Beute zu "zerfetzen", sondern darum sie zu erlegen, um an deren Fleisch zu kommen. Das können Menschen dank ihres Gehirns verdammt gut.

    Kommentar von Aluriel ,

    Natürlich gehört es zur Natur ;) Mal Höhlenmalerein angeschaut? Die Mammuts wurden mit den Stöcken nicht gestreichelt.
    Und wann wurde der Mensch zu dem Wesen was es heute ist, mit der Denkleistung und entwcklung ....? Genau.... nach dem weiterentwickln der Jagd. Der größte Sprung war dann noch, als das Fleisch vor dem Verzehr über das Feuer kam ;)

    Bitte an echten Quellen, nicht nur Veggi Bloggs informieren