Nebenkosten - neue und gute Antworten

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von albatros ·

    Für mich steht die Frage im Raum, ob im Mietvertrag tatsächlich steht, dass eine Pauschale zu zahlen ist oder du die Vorauszahlung als Pauschale bezeichnest. In deinen Formularmietvertrag ??? müsste also nach deiner Aussage PAUSCHALE angekreuzt sein und nicht VORAUSZAHLUNG.

    Ist also wirksam PAUSCHALE vereinbart, sind mit dieser pauschal sämtliche angefallenen / anfallenden  Betriebskosten  (außer Heiz- und Wasserwärmungskosten) abgegolten. Diese müssen nicht im Detail  aufgelistet sein. Deshalb gehören die Kosten für Frisch- und Schmutzwasser auch dazu.

    Eine nachträgliche Berechnung ist also rechtlich nicht zulässig.

    Sollte im Mietvertrag optional vereinbart sein, dass sich der Vermieter eine Anpassung der Pauschale vorbehält, darf er das für die Zukunft machen (schriftliche Erklärung.

    Hättest du aber wirksam monatliche Vorauszahlungen für Betriebskosten  vereinbart, kann eine Nachforderung auch nicht erfolgen. Es hätte ja auch jährlich abgerechnet werden müssen. Der Anspruch auf Abrechnung unterläge der  Verjährung von drei Jahren. Wobei eine Zustellung der Abrechnung nach Ablauf der Abrechnungsfrist zur Folge hätte, dass Nachforderungen nicht mehr durchsetzbar sind.

    Es wäre hilfreich, wenn du ein Foto der Klausel einstelltest um eindeutig und endgültig die Rechtslage aufklären zu können.

  • Servus ich besitze mit meiner freu eine Eigentumswohnung,nun jetzt wollen wir meine Großeltern bei uns aufnehmen wo muss ich das melden und was für kosten Faln?
    Antwort von kabbes69 ·

    Wenn die Großeltern Griechen sind, hilft dir dies evtl weiter

    https://griechenland.diplo.de/blob/1336700/d79c9e77262a0a6d7f2099ea287ce4db/down...

    Beachte den Punkt Krankenversicherung und finanzielle Mittel.

    Ansonsten solltest du dies vorher unbedingt mit dem Verwalter der Eigentumswohnung abklären, evtl macht die Teilungserklärung oder die Hausordnung irgendwelche Vorschriften.

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    Kommentar von nikokez ,

    Vielen Dank für die Infos

  • Servus ich besitze mit meiner freu eine Eigentumswohnung,nun jetzt wollen wir meine Großeltern bei uns aufnehmen wo muss ich das melden und was für kosten Faln?
    Antwort von Karldiekleine ·

    Die Anmeldung beim Bürgeramt ist kostenfrei. U. a. Hamburg macht da eine Ausnahme im Bundesgebiet. In den übrigen Gemeinden Deutschlands ist die Wohnsitzänderung ohne Gebühren verbunden. Ihr als Wohnungsgeber müsst den Großeltern eine Bescheinigung zur Verfügung stellen. Vordrucke finden sich online. Dann kann die Ummeldung des Wohnsitzes erfolgen: pdf-Vorlage einer Vermieterbescheinigung:

    https://www.ummelden.de/vermieterbescheinigung/

    Häusliche Mehrkosten sind abhängig vom Berechnungsschlüssel der Betriebskosten. Entweder wird nach Fläche (qm) abgerechnet oder nach der Personenanzahl.

    Die Mehrkosten dürften insgesamt kaum ins Gewicht fallen. Wichtig ist das die Anmeldung des neuen Wohnsitzes bei Euch zwei Wochen nach dem Einzug der Großeltern beim Einwohnermeldeamt gemeldet wird. Ansonsten drohen Verwaltungskosten wegen einer zu späten Ummeldung.

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    Kommentar von nikokez ,

    Müssen die sich wenn sie von Griechenland nach Deutschland ummelzwollen ausweißen ?vielen Dank für die zahlreichen Informationen 👍

    Kommentar von Karldiekleine ,

    Ja, die Personalien müssen die Großeltern bei der Anmeldung in Deutschland angeben. Sie haben doch sicherlich einen Pass... ggf. müssen sie sich auch in Griechenland abmelden. Bei einem Umzug ins europäische Ausland ist das in Deutschland so. Vermutlich ist das in Griechenland ähnlich, damit z. B. die Rente aus Griechenland auf ein deutsches Konto überwiesen werden kann.

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von bwhoch2 ·
    Mein Vermieter hat damals die Nebenkosten als Pauschale berechnet.

    Das ist nun eine ganz entscheidende Frage. Wurde damals im Mietvertrag vereinbart, dass mit einer Pauschale von monatlich 60 € für Nebenkosten alles abgedeckt ist oder findet sich noch irgendwo ein Hinweis, dass darin der Wasserverbrauch nicht eingeschlossen ist.

    Wenn der Vermieter damals vergessen hat, die Wasserkosten mit einzukalkulieren, ist das sein Problem. Was er für Dich bezahlt hat belastet seine Einnahmen aus der Miete. Da würde ich sagen, Pech gehabt und mit Verjährung hat das dann auch nichts zu tun.

    Wurde zwischenzeitlich einvernehmlich eine Umstellung auf Abrechnung der Verbrauchskosten nach tatsächlichem Verbrauch vereinbart, sieht es anders aus. Wann erfolgte denn diese Änderung und wie wurde der Verbrauch gemessen. Die "alten Rechnungen der Gemeinde" können nicht verwendet werden, wenn da Wasser enthalten ist, das nicht durch Dich verbraucht wurde, sondern z. B. zum Gießen von allgemein zugänglichen Grünanlagen. Hier könnte es dann tatsächlich auch um Verjährung gehen. Über Betriebskosten ist jährlich abzurechnen. Irgendwo braucht auch jeder Mieter Sicherheit, dass keine völlig verspäteten Forderungen kommen können. Deshalb wurde hier die Grenze auf 1 Jahr festgelegt, also bspw. Ab Ende 2014 bis Ende 2015. Kommt der Vermieter später, also jetzt, mit einer Abrechnung daher, hat er Pech gehabt.

    Gleiches gilt, wenn lt. Mietvertrag von vornherein vereinbart war, dass die 60 € als Vorauszahlung auf alle Nebenkosten zu betrachten sind, über die dann jährlich abgerechnet wird. Hast Du jährlich Abrechnungen erhalten ohne die Position "Wasser", wären somit Abrechnungen für die Jahre 2014, 2015, 2016 und auch 2017 nun verfristet. Er kann sie Dir zwar vorlegen (oder Korrekturen dazu), aber nichts mehr von Dir verlangen. Lediglich für 2018.

    2000 € für Wasser und auch Abwasser? Also für 5 Jahre. Dann wären das 400 € pro Jahr. Kann das von der Menge her hinkommen? Bei einem Wasser-/Abwasserpreis von zusammen 5 € pro m³ wären das pro Jahr 80 m³, also etwa der Verbrauch von 2 Personen.

    Natürlich kann man jetzt den Vermieter buchstäblich "im Regen" stehen lassen oder aber akzeptieren, dass man das, was man verbraucht hat (Wasser) bzw. verursacht hat (Abwasser) auch bezahlt. Im Falle von Betriebskostenpauschale, in der die Wasser-/Abwasserkosten nicht enthalten waren, könnte man sich darauf einigen, dass er nur das berechnet, was objektiv keinesfalls unter Verjährung fällt, noch bezahlt wird. Das wäre dann für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Wenn das nicht in einem Betrag geht, könnte man dafür eine Ratenzahlung von bspw. 50 € pro Monat vereinbaren.

    Dieser Vorschlag aber nur, wenn man bereit ist, gewisses Verständnis für den Vermieter aufzubringen und ein bisher gutes Verhältnis auch gut in die Zukunft zu retten.

    Falls man den Vermieter wirklich im Regen stehen lassen will, ändert man noch nicht einmal den bisherigen Mietvertrag.

    Allerdings wird dann der Vermieter gezwungen zu überlegen, wie er doch noch auf seine Kosten kommen kann. Eine kräftige Mieterhöhung wäre dann wohl die unausweichliche Konsequenz. Deshalb halte ich es für sinnvoll, alles gut zu bedenken und gut zu verhandeln und dann wieder gut in die Zukunft zu gehen.

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    Kommentar von Planlos52 ,

    Ich bin nur noch für ca. 3 Monate in der Wohnung, da ich dann umziehen werde. Wir haben bis jetzt immer ein sehr gutes Verhältnis gehabt. Sie waren auch immer zur Stelle, wenn irgendwas nicht i.O. war und ausgebessert werden musste. Auch weil wir uns so gut verstehen, würde ich nicht wollen, meinen Vermieter im Regen stehen lassen zu wollen. Aber die Kosten von 2000 € sind halt nicht mal eben bezahlt. Erst recht nicht, da wir gerade am Bauen sind. Ich werde versuchen, dass wir uns irgendwie einigen, wollte dennoch die rechtliche Grundlage wissen. Natürlich hat er jetzt für 2019, solange ich noch im Haus bin, die Miete und deren Nebenkosten angepasst.

    Ich danke dir für deine Mühe und die ausführliche Antwort :)

    Kommentar von bwhoch2 ,

    Gerne. Denk auch an die Kaution. Falls Ihr Euch nicht einig werdet, wird der Vermieter die Kaution einbehalten. Wenn auch nicht unbedingt rechtmäßig. Es würde aber bedeuten, dass Du ihn am Ende womöglich auf Zahlung der Kaution verklagen müßtest.

    Meine Meinung: Wer so lange auf das Geld für das Wasser verzichten konnte, der hat nun auch Zeit, um die vollständige Zahlung abzuwarten. Vielleicht könnt Ihr Euch auf eine sinnvolle Ratenzahlung einigen für den Teil, den er wirklich noch beanspruchen darf. Viel Glück!

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von Majorie22 ·

    Entscheidend ist (mal wieder), was genau im Mietvertrag steht. Wenn die Nebenkosten nicht weiter aufgeführt sind bzw. kein Verweis auf die BKostV findet, kann er überhaupt nicht, auch nicht zukünftig, die Wasserkosten geltend machen. Dies wäre eine Änderung des Mietvertrages.

    Ansonsten kann er nur für 2018 die Wasserkosten einfliessen lassen.

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    Kommentar von Planlos52 ,

    Auch das überprüfe ich nochmal und ergänze es ggf. Vielen Dank.

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von DerHans ·

    Wenn er etwas vergessen hat, ist das sein Problem.

    Eine Nebenkostenabrechnung ist spätestens 12 Monate nach der letzten Leistungsperiode vorzulegen. Also 31.12.2018 für 2017.

    Alles davor liegende ist also auf jeden Fall verfallen.

    Zu klären wäre noch, ob er ÜBERHAUPT eine Nachforderung stellen kann, wenn er mit einer Pauschale vermietet.

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von KHSchindelar ·

    Schau hier.

    https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/lexikon/nebenkostenabrechnung-verja...

    2014 ist demzufolge verjährt, wenn eine verbrauchsabhängige Abrechnung vertraglich vereinbart ist / wurde...

    ... und die Abrechnung / Zustellung der Abrechnung zeitgerecht erfolgte

    .

    Dabei ist zu beachten, dass der Vermieter eine Abrechnungsfrist einhalten muss ..

    https://deutschesmietrecht.de/betriebskosten/19-betriebskostenabrechnung-abrechn...

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    Kommentar von anitari ,

    2015, 16 und 17 auch wenn kalenderjährig abgerechnet wird. Jedenfalls eine Nachforderung für den VM.

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von anitari ·

    Der Vermieter kann Nachforderungen nur binnen 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes geltend machen.

    Danach ist sie verfristet, das was anderes als verjährt.

    In Ausnahmefällen könnte er noch später Nachforderungen stellen.

    Allerdings nur wenn er innerhalb der Abrechnungsfrist nichts von den Kosten wissen konnte.

    Das er schlicht vergessen hat die Wasserkosten einzurechnen bzw. umzulegen ist seine Schuld.

    Hat der Vermieter denn überhaupt mal eine Abrechnung gemacht?

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    Kommentar von Lotta1965 ,

    Warum sollte er?

    Mein Vermieter hat damals die Nebenkosten als Pauschale berechnet.
  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von Nordlicht979 ·

    hallo Planlos,

    ich stand selbst vor einigen Jahren vor dieser Frage. Bei der Prüfung kam ich zu dem Ergebnis, dass ab dem übernächsten Jahr keine Nebenkosten rückwirkend geltend gemacht werden können. (Wer zahlt ist selbst schuld)

    Umgekehrt ist es möglich, Guthaben w/Zuvielbezahlung aus den Vorjahren zu verlangen.

    Wenn sich an der Rechtslage nichts geändert hat, mußt Du nur die Nebenkosten aus dem Jahr 2018 zahlen / nachzahlen - aber nicht Nebenkosten aus früheren Perioden.

    Ein Anwalt oder Verbraucherschutzvereine können da ggf. die aktuelle Rechtslage mitteilen und meine Meinung bestätigen.

  • Wann erfolgt die Verjährung für die Nebenkostenabrechnung?
    Antwort von ChristianKlaus ·

    Meines Wissens nach 3 Jahren verjährt, notfalls nachfragen beim Mieterbund oder Fachanwalt für Mietrecht

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    Kommentar von anitari ,

    BGB § 556 Abs. 3 besagt das der Vermieter keine Nachforderungen mehr stellen kann wenn er nicht binnen 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraumes dem Mieter die Abrechnung hat zukommen lassen.

    Kommentar von ChristianKlaus ,

    danke, hatte dies so nicht mehr im Kopf

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... danach wird aber nicht gefragt, oben steht doch ausdrücklich Verjährung.

    Kommentar von anitari ,

    Dir als "Mietrechtsexperte" sollte bekannt sein das viele den Unterschied zwischen Verjährung und Verfristung nicht kennen. Es wurde danach gefragt ob der VM noch Kosten ab 2014 nachverlangen darf. Das darf er nicht, denn die sind verfristet. Und komm jetzt nicht wieder mit dem Dummfug das ihr jetzt erst die Abrechnungen für z. B. 2016 machen könnt weil euch jetzt erst die Rechnungen der Versorger vorliegen.

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... für diesbezügliche Schulungen bin ich jedenfalls nicht zu haben, da müssen dann eben Papi oder Mami ran, ggf. auch die Patentante.

    Und das diesbezügliche Urteil des BGH kennst Du auch, möchte ich jedenfalls nicht als Dummfug bezeichnenm zumal ja die gesetzgeberischen Vorgaben klar und einfach sind.

    Kommentar von anitari ,
    Und das diesbezügliche Urteil des BGH kennst Du auch

    Nö, bitte mal das Aktenzeichen.

    Ich kenne nur BGB § 556 Abs. 3 Satz 2 und 3: "Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten." Die Gründe die der VM nicht zu vertreten hat um nicht frístgerecht abrechnen zu können müssen schon sehr schwerwiegend sein. Vergessen Kosten umzulegen oder Versorger hat noch keine Rechnungen erstellt sind keine Gründe die eine verspätete Abrechnung bzw. Nachforderung berechtigen.

    Aber dir das zu erklären ist sinnlos. Du hast ja dein eigenes Mietrecht.

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... warum sollte ich, meine Erlebnisse reichen komplett aus, und Versorger unterliegen ja auch nicht der Verjährung und dürfen eben und somit auch wir Vermieter.

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... ich kann jahrelang warten auf z.B. den Grundsteuerbescheid und alles ohne Anwürfe.

    Ich dachte bisher, Du bist Kollegin und vermietest auch. Wieder etwas hinzugelernt.

    Ach so, BGH, wirklich nicht bekannt oder tust Du nur so?

    BGH, Urteil v. 26.07.2006, VIII ZR 220/05;LG Berlin, Urteil v. 04.12.1990, 64 S 335/90

  • Welches der drei Länder ist für einen Wanderurlaub am besten geeignet und wo sind die Nebenkosten am niedrigsten?
    Antwort von atzef ·

    Ich denke, das ist völlig egal.

    In allen Ländern hast du sehr schöne Landschaften und in den dreien dürfte es weiterhin aus deutscher Optik sehr günstig sein. Da alle auch in der EU sind und aneinandergrenzen, kann man auch gleich diese Nähe nutzen: das Riesengebirge liegt in Polen und Tschechien, die Hohe Tatra in Polen und der Slowakei. Auf der masurischen Seenplatte kann man auch Kanuwandern...

    Was immer du da konkret tust, was Falsches machst du da nie...:-)

  • Welches der drei Länder ist für einen Wanderurlaub am besten geeignet und wo sind die Nebenkosten am niedrigsten?
    Antwort von Niconasbeznas ·

    Also in Polen kannst du auch am Meer wandern! Außerdem am meisten Platz zum wandern in Polen! Die Kosten werden sich wohl nicht unwesentlich unterscheiden!

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von quantthomas ,

    Wenn man deiner Beiträge liest, verspüre ich als Deutschsprachiger einfach nur große Angst.

    Werde mich hüten, mit einem Wanderurlaub diese Angst noch zu erhöhen.

  • Welches der drei Länder ist für einen Wanderurlaub am besten geeignet und wo sind die Nebenkosten am niedrigsten?
    Antwort von precursor ·

    Das mit den Kosten kannst du dir hier anschauen :

    https://de.numbeo.com/lebenshaltungskosten/land/Slowakei

    https://de.numbeo.com/lebenshaltungskosten/land/Tschechien

    1 Tschechische Krone sind 0,039 Euro, musst du dir noch umrechnen.

    https://de.numbeo.com/lebenshaltungskosten/land/Polen

    1 Polnische Zlotty sind 0,23 Euro, musst du dir noch umrechnen.

    Insgesamt, also im breiten Spektrum, ist die Tschechische Republik am günstigsten.

    Ob man da gut wandern kann musst du selber herausfinden.

  • Welches der drei Länder ist für einen Wanderurlaub am besten geeignet und wo sind die Nebenkosten am niedrigsten?
    Antwort von Cediwelli ·

    Ich würde Tschechien empfehlen. Als Wanderer bin ich gerne in "interessantem" Gelände unterwegs und da sich in Tschechien das Riesengebirge befindet, stell ich mir eine Wanderung dort sehr spannend (entspannend) vor.

    Teile des Riesengebirges liegen jedoch auch in Polen, Schlesien. Müsstest du gucken, was du bei deiner Wanderung sehen möchtest und welche "Angebote" du bevorzugst.

  • Wieso sind die Nebenkosten so hoch?
    Antwort von PeterLi200 ·

    Das sind ca 3€ Nebenkosten pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat. Im Altbau völlig normal. Es ist eher mit einer deftigen Nachforderung zu rechnen. Das Haus sieht nicht aus, als ob es isoliert ist und die Heizung wird auch alt sein, bzw. Fernwärme, was eh teurer ist.

    Dann kommen Aufzug und die Gartenpflege dazu...

    Das ist nicht viel, was die an Nebenkosten angeben. Eher ist die Kaltmiete spottbillig.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von thezocker12 ,

    aha

  • Wieso sind die Nebenkosten so hoch?
    Antwort von GWIFACH ·

    Evtl liegts am Aufzug / Hausreinigungsfachfirma/ Hausmeister....

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von thezocker12 ,

    wahrscheinlich

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... einen Hausmeister müssen die Mieter aber meist nicht bezahlen, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns.

    Kommentar von GWIFACH ,

    @Schleudermaxe - hast du zu dieser Annahme einen Link zu einem Urteil ?
    meines Wissens und auch in folgendem Link gelistet, ist der HM durchaus auf die NK umlegbar:
    https://mieterengel.de/umlagefaehige-und-nicht-umlagefaehige-nebenkosten/

    Kommentar von schleudermaxe ,

    ... wenn die Kosten und Lasten wirtschaftlich sind und da sehen unsere Gerichte hier jedenfalls große Bedenken.

    In meinen Beständen haben wir die deshalb komplett abgeschafft, warum sollen wir auch für die Mieter bezahlen müssen?

  • WG - Nebenkosten nicht alle zahlen.?
    Antwort von Gerhart ·

    Zahlungsaufforderung unter Fristsetzung - Frist fruchtlos verstrichen - Mahnung - Frist verstrichen - gerichtliche Mahnung - Zahlungsklage innerhalb von 6 Monaten. Kosten: Porto der Einwurfeinschreiben und 32€ der Ger. Mahnung sowie Vorauszahlung der Gerichtskosten abhängig von der Schuldsumme ev. Anwaltskosten bei 200€ vorläufig - ist aber kein MUSS!

    Voraussetzung: es gibt eine beweisbare Vereinbarung über deine Forderungen gegen die Schuldner.

    Ein Zuruf bei Mietbeginn wie "ich krieg von dir pro Monat 23,45€ für Strom und Internet" ist immer heikel als Vertragsgrundlage.

  • WG - Nebenkosten nicht alle zahlen.?
    Antwort von johnnymcmuff ·

    Abmahnen und dann ggf. kündigen wegen Unzumutbarkeit.

    Ich würde nicht ständig hinter meinem Geld herlaufen wollen bzw. werde das nicht dulden wenn einer unserer Mieter eine schlechte Zahlungsmoral an den Tag legt.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von McLight82 ,

    Wir sind alle Hauptmieter - hatte ich vergessen zu erwähnen - , deswegen kann ich sie nicht einfach so kündigen.

    Kommentar von johnnymcmuff ,

    Also jeder hat einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter?

    Hier mal was zu Stromvertrag und was man machen sollte:

    https://www.strom-magazin.de/ratgeber/stromvertrag-studenten/

    Wenn nichts hilft, dann halt selber ggf. gemeinsam kündigen und ausziehen.

    Ich bin so auch lästigen Mitbewohner losgeworden anstatt mich monatelang darüber zu ärgern.

    Wenn Du Deinen Strom nicht bezahlst wird Dir vom Versorger der Strom abgestellt aber hier ist das leider eine ganz andere Sache. Du darfst das nicht.

    Kommentar von McLight82 ,

    Ja genau, jeder hat einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter. Es geht jetzt nur um Strom, Internet und GEZ

  • Wie bekomme ich einen unangenehmen Mieter schnell raus.
    Antwort von ShizoPhrenicW35 ·

    Seit wann wohnt der Mieter dort & zahlt er regelmäßig & pünktlich seine Miete?

    Ein Vermieter braucht immer einen verdammt guten Grund um einem Mieter zu kündigen wenn er damit auch durch kommen will! :)

    Anders als der Mieter! Der kann jederzeit ohne Angabe von Gründen fristgerecht kündigen!

    Wenn mehr als 2 MM offen sind, dann fristlose Kündigung aussprechen & ggf direkt die fristgerechte Kündigung dazu aussprechen!!!

    Die Fenster können nach dem Auszug von der Kaution ersetzt bzw repariert werden! :)

    Ich wünsche viel Erfolg & stahlharte Nerven! :D

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von Gerhart ·

    Ich schreibe hier nicht meine Meinung, weil die Gesetzeslage eindeutig deine Fragen im Sinne des Vermieters regelt.

    Ohne Heiz- und Warmwasserkosten hast du eine monatliche Vorauszahlung von 70€ zu leisten. Damit entfallen auf deine Wohnung 1,80€/m² im Betriebskostenbereich.

    Dieser Betrag liegt im Bereich der üblichen Betriebskosten, die dein Vermieter wirksam auf dich umgelegt hat. Teilbeträge für Grundsteuer sind richtig eingestellt, bei Kanalgebühren kann ich nicht deren Rechtmäßigkeit feststellen, aber als Bestandteil der Abwasserkosten könnten sie durchgehen. Du kannst im Büro des Vermieters alle Rechungsgrundlagen prüfen.

    Vergleiche Betriebskostenverordnung § 2.

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von albatros ·

    Betriebskosten sind Kosten, die deinem Vermieter für deine Wohnung entstehen. Dementsprechend darf er sie von dir zurückverlangen. Er vereinbart deshalb mit dir als Mieter seiner Wohnung, dass er sie auf dich umlegen darf und du sie bezahlst. Dabei ist nach geltendem Recht es nicht mehr erforderlich, dass diese aufzulisten sind oder auf das Gesetz welches das regelt, hingewiesen werden muss, es reicht: "Der Mieter zahlt die Betriebskosten". So hat der BGH seine Rechtsprechung angepasst und vereinfacht.

    Der Mieter zahlt also monatlich einen bestimmten kalkulierten Abschlag als Vorauszahlung, über die der Vermieter lt. Gesetz ein mal jährlich (aller 12 Monate )fristgerecht abzurechnen hat.

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von GGImmo ·

    Die Frage ist ohne Kenntnis des Mietvertrages schwer zu beantworten. Generell gilt , dass nur die Betriebskosten umgelegt werden dürfen, die vereinbart wurden und auch umlagefähig sind, siehe Betriebskostenvereinbarung. Mir sind folgende Punkte aufgefallen:

    1. Abrechnung nach Wohnfläche und nach Personen (Personenzahlen sind immer schwer kontrollierbar). Achtung: stimmt die Wohnfläche? Es darf nur nach der tatsächlichen Wohnfläche abgerechnet werden. Ist die Abrechnung nach Personen im Mietvertrag vereinbart?
    2. Warum Abwasser und Kanalgebühren?

    Also einfach nochmal im Mietvertrag nachlesen, was vereinbart wurde

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von bwhoch2 ·

    Da Du das erste Mal mietest und zum ersten Mal eine solche Abrechnung erhältst, will ich Dir das noch etwas ausführlicher vermitteln:

    Da steht z. B. auch drin "Frischwasser". Was glaubst Du, wird aus dem Wasser, das bei Dir aus der Leitung kommt. Denke mal an Badewanne, Dusche, Toilette. Wo läuft das hin? Ins Abwasser? Richtig!

    Was passiert mit dem Wasser, das Du trinkst, z. B. in Form von Kaffee, Tee oder in anderer Form, z. B. mit zubereitetem Essen zu dir nimmst? Überwiegend geht es auch wieder durch die Toilette und was verdunstet, was Du ausschwitzt oder außer Haus von Dir gibst, wird ausgeglichen durch die Flüssigkeiten, die Du außer Haus zu Dir nimmst und dann doch wieder daheim über die Toilette entsorgst. Aus diesem Grund wird Abwasser immer in der Menge berechnet, die ein Haushalt auch an Frischwasser bezieht.

    Das Abwasser fließt aus dem Haus in die Kanalisation und von dort in Kläranlage. Ein sehr teures System, das auch immer für viel in Stand gehalten werden muss und bezahlen tut jeder, der in irgend einer Form Wasser über die diversen Abflüsse zum Abwasserkanal leitet. Warum sollte der Vermieter für das von die kosten durch das von Dir entsorgte Wasser aufkommen?

    Grundsteuer:

    Die gleiche Diskussion läuft zur Zeit in Berlin bei der Regierung. Soll der Mieter auch in Zukunft die Grundsteuer zahlen müssen oder darf sie vielleicht nicht mehr umgelegt werden? Wie das ausgeht, weiß man noch nicht.

    Die Grundsteuer ist eine Steuer, die voll in Deiner Stadt oder Gemeinde bleibt und mit der die Infrastruktur gebaut und erhalten wird. Dazu gehören Straßen, Gehwege, Parks, Straßenbeleuchtung, Leitungsnetz des kommunalen Bedarfs, aber auch Rathaus und andere öffentliche Einrichtungen.

    Alle diese Einrichtungen werden in erster Linie von den Bewohnern der Kommune genutzt und somit ist es korrekt, dass die Grundsteuer direkt auf die Mieter umgelegt werden darf. Es wäre mir z. B. nicht verständlich, weshalb ein Vermieter, der gar nicht in der Stadt wohnt, sondern dort nur eine oder mehrere Wohnungen vermietet, die Grundsteuer und damit die Infrastruktur bezahlt, die er überwiegend gar nicht nutzt.

    Im Übrigen - es trifft nicht nur auf die Grundsteuer zu -, was an Kosten nicht direkt umgelegt werden kann, muss ein Vermieter in die Kostenkalkulation für das gesamte Objekt einbeziehen und wenn sich heraus stellt, dass die Kosten einschließlich Verzinsung und Abschreibung, sowie Rücklagen für den Erhalt des Objekts so hoch sind, dass durch die Miete keine Rendite mehr zu erzielen ist, wird er die Miete erhöhen, bis es wieder passt oder aber das Objekt verkaufen oder leer stehen lassen oder abreissen.

    Damit wird wiederum Wohnraum knapp, womit die Mieten bei allen Neuvermietungen in der Stadt wieder schneller steigen.

    Fazit: Was Du nicht direkt zahlst, zahlst Du in anderer Form garantiert indirekt.

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von Elli113 ·

    Die Nebenkosten, die du monatlich zahlst, sind streng genommen eine Vorauszahlung. Am Ende des Jahres wird dann abgerechnet. In den Nebenkosten ist ja z.B. auch der Wasserverbrauch drin und es ist ja nur logisch, dass der, der mehr Wasser verbraucht hat, auch mehr zahlen muss als der, der weniger verbraucht hat.

    Bestimmte Kosten, wie eben z.B. die Grundsteuer, kann der Vermieter auf dich umlegen. Das steht in der Regel auch im Mietvertrag drin.

    Es kann sein, dass du bisher keine Nebenkostenabrechnung bekommen hast, weil du einen faulen Vermieter hattest (so wie ich aktuell). Das kann gut oder schlecht sein. Im besten Fall kriegst du zuviel gezahlte Nebenkosten sogar zurückerstattet, aber natürlich nur, wenn es eine ordentliche Abrechnung gibt.

  • Warum muss der Mieter Grundsteuer und Kanalgebühren zahlen (Vermieter Abzocke)?
    Antwort von peterobm ·
    Habe sowas nie bekommen.

    doch, jetzt in Form der Nebenkostenabrechnung; ganz bestimmt findet sich auch ein Hinweis darauf im Mietvertrag den du unterschrieben hast

    diese Abrechnung kann auch nur erstellt werden, wenn die Kosten ermittelt worden sind. Deine monatlichen 70€ werden darauf angerechnet.

    https://ratgeber.immowelt.de/a/umlagefaehige-nebenkosten-das-duerfen-vermieter-a...