Gott - neue und gute Antworten

  • Warum wird Jesus von Christen sowohl als Gott selbst als auch als Sohn Gottes bezeichnet?
    Antwort von MarkusPK ·

    Nach der Dogmatik der meisten christlichen Kirchen ist in der Tat beides der Fall. 

    Um die Menschen von der Last der Sünde zu befreien und sich mit ihnen zu versöhnen, beschloss Gott, selbst ein Mensch zu werden. Durch den Heiligen Geist wurde Maria daraufhin als Jungfrau schwanger und brachte einen Sohn zur Welt, den sie Jesus nannte. Jesus war somit gleichzeitig Gott und Mensch, also auch gleichermaßen Gottes Sohn wie auch Gott selbst. Nach seiner Kreuzigung stieg Jesus zunächst in das Reich des Todes hinab, erstand nach drei Tagen wieder auf und fuhr dann weitere 40 Tage später wieder zum Himmel auf. Durch dieses ultimative Opfer Gottes, das er uns zum Geschenk machte, wurde nach christlicher Lehre allen Menschen der Weg ins Paradies eröffnet und ihnen die Möglichkeit gegeben, ihnen ihre Sünden zu vergeben.

    Dies wird als die Trinitätslehre bezeichnet: Gott kann als Vater auftreten und ist damit der Schöpfer und Lebensspender, sowie der Retter und Beschützer. Jesus ist dann Gott als fleischgewordene Gestalt (Sohn). Und der Heilige Geist ist die dritte Form Gottes und verkörpert seine Stimme und seinen Willen, also alle Formen, durch die Gott auch zu uns Kontakt aufnehmen kann. 

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von AngelaHoppe ·

    Noch schlimmer ist es für mich, sollte es einen Gott geben, liest er gerade meine Worte und ist traurig und enttäuscht über mich.

    Ganz bestimmt nicht!

    Du bist 14 Jahre jung und fängst an Fragen zu stellen. Das ist normal und gut so. Durch deine Eltern, Bekannte und Schule hast du auch andere Glaubensrichtungen kennengelernt. Nun beginnst du selbst für dich einen Standpunkt zu finden für dein weiteres Leben.

    Gleich mal am Anfang: Gottes Existenz ist mit der Wissenschaft nicht beweisbar. - seine „Nichtexistenz“ auch nicht. Die Wissenschaft (Wikipedia) ist ein System der Erkenntnisse über die wesentlichen Eigenschaften, kausalen Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens, das in Form von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen fixiert wird.

    Gott / Götter haben etwas mit Glauben / Vertrauen zu tun. Menschen aller Zeiten haben auf die Erfahrung von Unerklärlichem mit Religion (Wikipedia) reagiert. Man versucht das was man nicht Erklären kann durch eigenes Handeln zu beeinflussen. Für eine Gesellschaft ist Religion auch noch ganz praktisch: sie stärkt den Zusammenhalt in einer Gemeinschaft. In Geschichten und Erzählungen wird sie an die Kinder weitergegeben. Hierüber können auch gesellschaftliche Werte vermittelt werden.

    Wenn ich hier jetzt aufhören würde, könntest du denken es wäre eine gute Idee den Glauben an den Nagel zu hängen. Und das möchte ich nicht. Ich bin Christ und glaube an Jesus Christus.

    Die Bibel beinhaltet viele verschiedene Texte. Im wesentlichen sind es Geschichten zum erzählen und es geht es um Gottes Geschichte mit den Menschen und anfangen tut es mit einem sprechenden Gott. Gott spricht und es geschieht. Keine leeren Worte, sondern machtvolles schaffendes Wort. Die Schöpfungsgeschichte ist kein Grund, auf Naturwissenschaften zu verzichten oder sinnvolle Erkenntnisse nicht zu beachten. Dass es in der Geschichte des Menschen immer wieder Probleme (z. B. Galileo Galilei - Erde als Kuge/Scheibe....) gab, hat andere Gründe (Wenn du drüber reden willst - gerne per PN - mit einer Freundschaftsanfrage).

    Dann folgt Urgeschichte und Geschichte Israels mit ihren Höhen und Tiefen. Grundaussage ist: „Gott hat sich dieses Volk ausgesucht“ (1 Mose 26,4) „Mit deinen Nachkommen werden alle Völker der Erde sich segnen“.

    Die Propheten kündigen an, dass Gott noch eiinmal ganz neu anfangen will.

    Im Neue Testament folgt dann eine Fortsetzung. Gott selbst wird Mensch. Vor 2000 Jahren wird Jesus in Bethlehem geboren. Sein erstes Bettchen ist eine stinkende Futterkrippe in einem Stall. (Weihnachten feiern wir in 7 Monaten.) Danach wird er mit seinen Eltern Flüchtling in Ägypten und kam nach einigen Jahren zurück.

    Als Wanderprediger ist er umhergezogen und hat seinen Landsleuten erzählt, dass Gott ihnen ganz Nahe gekommen ist. Hat seine Botschaft durch Wundertaten, die auch heute noch den Naturwissenschaften (zum Teil) widersprechen, beglaubigt. Manche Wunder Jesu versucht man heute naturwissenschaftlich zu erklären, - das ist dann aber meistens auch der Versuch Gott als nicht Existent zu beweisen.

    Jesus  ist am Kreuz gestorben, wurde begraben, ist auferstanden nach einer kurzen Zeit (40 Tagen) in den Himmel aufgefahren (Apostolikum). Das feiern Christen an Himmelfahrt. 10 Tage später feiern wir dann den Geburtstag der Kirche - Pfingsten.

    • Der Glaube ist ein Vertrauensverhältnis zu Jesus Christus als unsern Retter.
    • Glaube ist nicht weniger als Wissen, wie wenn man sagt „Ich glaube morgen schneit es.“ (Es gibt Jahreszeiten, in denen kann die Aussage richtig sein.)
    • Glaube ist die Gewissheit, dass ich zu Gott, zu Jesus gehöre weil er mir in seinem Wort die Zusage gegeben hat
    • Glaube ist kein beständiges Hochgefühl. Es heißt nicht, dass es dir immer super geht oder dass du auf alle Fragen eine Antwort hast. Nein.
    • Glaube wächst, indem du sein Wort hörst (Kirche), fragen stellst (nicht nur dir im Stillen sondern ruhig auch deinen Eltern oder dem Pfarrer), selber in der Bibel liest und mit Gott im Gebet sprichst. 
  • Wer ist Jahwe und JHWH?
    Antwort von OhNobody ·

    JHWH (Tetragramm) ist der Eigenname, den sich der Schöpfer selbst gab:

    "Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht." (2. Mose 3:15)

    Für ausführlichere Infos schau gern hier:

    https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002391?q=name+gottes&p=par

  • Warum wird Jesus von Christen sowohl als Gott selbst als auch als Sohn Gottes bezeichnet?
    Antwort von OhNobody ·

    Es kann nur das richtig sein, was die Bibel sagt — und zwar im Zusammenhang.

    Die Bibel sagt deutlich, dass es einen Schöpfer-Gott gibt. Er nennt sich JHWH / JAHWE / JEHOVA (2. Mose 3:15).

    Als erste Schöpfung brachte er als Geistgeschöpf seinen himmlischen Sohn — Jesus ins Leben. Jesus wird in der Bibel als "Werkmeister" bezeichnet, denn mit seiner Hilfe hat Gott (JHWH) alles erschaffen.

    Wegen dem Sündenfall in Eden sandte JHWH seinen Sohn als Mensch auf die Erde, um als Loskaufsopfer die Sünden der Welt zu beseitigen.

    Nach dem Tod, der Auferstehung und Himmelfahrt des Christus ist Jesus nach seinem Vater (JHWH) die zweitmächtigste Person im Universum. Er wird dafür sorgen, dass schliesslich wieder paradiesische Zustände auf der Erde herrschen. 

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    Warum wird Jesus als Gott bezeichnet?

    Man missversteht verschiedene Bibelstellen, die Jesus als göttliches Wesen darstellen und meint, Jesus wäre der Schöpfergott.

    Z. B. Joh. 1:1, 14: “Gott war das Wort [Jesus].” und “Das Wort ward Fleisch.”

    Man ignoriert folgendes:

    Johannes 1:18 lautet: "Niemand hat Gott je gesehen."

    Vers 14 sagt ganz deutlich: "Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen."

    In den Versen 1 und 2 heißt es außerdem, daß das Wort im Anfang "bei Gott" war.

    Kann man bei jemand sein und gleichzeitig dieser Jemand selbst sein? In Johannes 17:3 redet Jesus den Vater als den "einzigen wahren Gott" an; somit spiegelt Jesus als "EIN Gott" lediglich die göttlichen Eigenschaften seines Vaters wider (Heb. 1:3).

    In Übereinstimmung damit geben einige Übersetzer den Text wie folgt wieder:

    "Das Wort war selbst göttlichen Wesens" (Stage),

    "Und Gott (= göttlichen Wesens) war das Wort" (Me),

    "Ein Gott (oder: Gott von Art) war das Wort" (NTD, Das Evangelium nach Johannes, übersetzt und erklärt von Siegfried Schulz).

    Psalm 82:1-6 spricht von menschlichen Richtern in Israel als von "Göttern" (hebräisch: 'elohím; griechisch: theói, in Johannes 10:34), weil sie Vertreter Gottes waren und nach seinem Gesetz Recht sprechen mußten.

    Diese vielen Missverständnisse führten schliesslich zur unbiblischen Dreieinigkeitslehre, die aus dem Heidentum stammt.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von Aleqasina ·

    Das in deinem alter Zweifel, Fragen usw. auftauchen, ist normal.

    Auch eine Zeit ohne Glauben ist völlig normal. Du musst dir deshalb keine Sorgen machen.

    Der Glaube kommt wieder. Nur anders, als du möglicherweise denkst.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von XHeadshotX ·

    Ich bin dafür eigentlich der Falsche, da ich eher das bin, was die meisten als Heide bezeichnen würden, was aber nicht heißt, daß ich in der Hinsicht gänzlich uninteressiert wäre. 
    Es scheint als wärst du gedanklich bei dem alten Konflikt zwischen Glauben und Wissenschaft angelangt.

    Du schreibst es gab im Laufe der Geschichte viele Götter, die nun verschwunden sind. Es ist vielmehr so, daß die Gläubigen verschwunden sind, oder aufgrund weltpolitischer, gesellschaftlicher oder natürlicher Ereignisse ihren Glauben gewechselt haben/bzw es tun mußten.
    Außerdem sind es nicht immer mehrere Götter. Wenn man bei manchen genauer hinsieht, fallen Parallelen auf. Anders gesagt. Gleicher Gott unter anderem Namen.

    Die Götterwelt war in der Vergangenheit meist sehr nah an der Lebenswelt der Menschen angelehnt. Du wirst zB. keinen Winter- oder Eisgott in einer Wüstenregion finden.

    Ich muß das jetzt mal so stehen lassen, da ich jetzt eine Weile nicht beim PC bin. Mach später weiter.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von Scheremy ·

    Ich sags mal so, angenommen es gibt keinen Gott, was wäre dann am Anfang gewesen? Auch die Materie und Energie aus der wir bestehen und die uns umgibt muss irgendwoher kommen, also von dem her wäre Gott sozusagen ein Zwischenschritt gewesen

    Alle 13 Antworten
    Kommentar von Staubkorn1 ,

    Vielleicht denken wir auch einfach zu klein?

    Schon Albert Einstein definierte die Dimensionen und ihren Zusammenhang.  Raum, Zeit , Materie, Gravitation im ganz ganz groben.

    In den neueren Theorien gibt es bis zu 12 oder Mehr Dimensionen. 

    Was also wäre, wenn "Gott" in der Dimension nebenan wäre, die die Voraussetzung für diese für uns wahrnehmbare und "Realität" ist? 

    Was wenn der Gedanke/Wunsch eine Dinension ist, die erst alles was für uns wahrnehmbar ist gestaltet? 

    Nur soviel: Das ALLES EINS ist...ist sogar Physikalisch bewiesen. 

    Es ist alles die gleiche Suppe...den Unterschied...machen wir.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von derMannohnePlan ·

    Glaube an Gott auf einmal weg?

    Das hört sich ziemlich gesund an. Du wirst glaube ich langsam erwachsen.

    Wenn Du sagst, Du liebst Gott, was bedeutet das? Es bedeutet, dass Du die Projektion Deiner eigenen Vorstellung liebst, eine Projektion Deiner selbst, die in konventionelle Formen gekleidet dem entspricht, was Du für edel und heilig hältst. Darum ist es absoluter Unsinn zu sagen, 'Ich liebe Gott.' Wenn Du Gott anbetest, betest Du Dich selbst an und damit den Gedanken Deiner eigenen Vorstellung von Gott.

    Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, dass wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, dass wir – wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind – dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. 

    Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzu- passen. Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur finden, was seinem irregeleiteten Geist entspricht.

  • Wieso wählen die Deutschen die CDU, wenn sie nicht Christen sind?
    Antwort von hutten52 ·

    Weil die Volksparteien ihre alten Namen aus einer Zeit mitschleppen, als Inhalt und Name noch zusammenstimmten. 

    Diese Parteien sind austauschbare Wahlvereine geworden. Die CDU könnte z. B. heißen: "Vorwärts mit Merkel" oder "Union für Offenheit und Vielfalt", die SPD könnte heißen "Vorwärts mit Schulz" oder "Mit uns für Offenheit und Vielfalt". 

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von comhb3mpqy ·

    Völlig aus dem Nichts stellte ich mir die Frage, wie Gott denn entstanden sei.

    Gott war schon da. Ich finde das nicht unlogisch. Am Anfang muss doch etwas da gewesen sein. Wenn Du nicht an Gott glaubst, dann musst Du (soweit ich weiß) auch davon ausgehen, dass irgendwann bereits etwas vorhanden war.

    Du kannst mit anderen Menschen reden, warum sie an Gott glauben.
    Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

    Ich kann Dir in die Kommentare gleich auch noch einen Link stellen.

    Alle 13 Antworten
    Kommentar von paulclashix ,

    Ja, ich frage mich auch oft wie das ganze hier entstanden sein soll. Und ich glaube ja eigentlich auch an Gott, aber es gibt so viele Fragen und Zweifel. Ich meine, warum hat Gott uns erschaffen? 

    Kommentar von Meatwad ,

    Ja, ich frage mich auch oft wie das ganze hier entstanden sein soll.

    Das können wir mittlerweile beantworten. Dazu benötigt man keine Götter mehr. "Gott war's!" war auch bisher nie eine brauchbare Erklärung. Sie hat sich stets als falsch herausgestellt, als man die wahre Erklärung fand.

    Kommentar von comhb3mpqy ,

    wenn Du Fragen zum christlichen Glauben hast, dann kannst Du die Fragen z.b. bei einer Suchmaschine im Internet eingeben. :)

    Oder Du kannst einen Pfarrer fragen.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von Leylara ·

    Im Islam gibt's für dieses Thema viel mehr und logischere Antworten. Deswegen hab ich im Islam mehr Wahrheit gefunden als im Christentum

    Alle 13 Antworten
    Kommentar von Staubkorn1 ,

    Und ich 6 Religionen gleichzeitig. Im Kern sagen sie alle das gleiche. Die einen mit mehr Regeln und Angst, die anderen mit weniger. Ich habe gar keine Angst mehr.

    Kommentar von Meatwad ,

    Nein, logische Antworten gibt es auch da nicht. Da hält man sich doch lieber an die Realität.

    Kommentar von Staubkorn1 ,

    Es gibt logische Antworten, nur musst du bedenken das sowohl der Koran als auch die Bibel nie wirklich ein Update hatten...sie wurden alle mündlich überliefert Jahrzehnte lang (Prinzip der stillen Post, wo schon nach dem zweiten nicht mehr stimmt was du gesagt hast) und war für eine andere Kultur in einer anderen Zeit gedacht. Eigentlich sollte alles nur einen Hinweis geben...es war nie dazu gedacht es Wort für Wort zu leben.

    Kommentar von Meatwad ,

    Es gibt logische Antworten

    Welche? Und auf welche Fragen? Und warum sind sie logisch?

    sie wurden alle mündlich überliefert Jahrzehnte lang

    Oweia. Nein, ganz so war es nicht.

    Darüber hinaus wurden sie oftmals von anderen Geschichten abgeschrieben. Da sind es dann ganz andere Gottheiten gewesen. Seltsam.

    und war für eine andere Kultur in einer anderen Zeit gedacht.

    Genau. Für eine Kultur, in der u.a. Sklavenhaltung akzptiert war. Und in der Bibel wird diese als richtig befunden. Hätte nicht genau diese Kultur es nötig gehabt, ihr die Sklavenhaltung auszureden?

    Eigentlich sollte alles nur einen Hinweis geben...es war nie dazu gedacht es Wort für Wort zu leben.

    Doch. Genau so war es gedacht. Selbst Jesus sagt dies. Und zwar EXAKT so.

    Kommentar von Staubkorn1 ,

    So sind z.b. die zehn Gebote keine Regeln, sondern Hinweise auf die Frage: "Wann sind wir glücklich?" oder "Wann sind wir dir nahe?"

    - Wenn du nicht mehr töten musst

    -Wenn du nicht mehr stehlen musst ect.

    Auch die Suren im Koran, die nah der länge geordnet sind und nicht nach ihrer Wichtigkeit widersprechen sich oft oder werden falsch ausgelegt "Veränderung verboten" ist damit nicht der SINN gemeint?

    Auch das Essen von Schweinefleisch ist falsch dargestellt, da Schweine nur als unsauber galten weil sie zur damaligen Zeit Krankheiten übertragen haben. Auch der Irrtum das verschleiern Pflicht für jede Frau ist." NEIN" Im Koran steht ihr DÜRFT euch verschleiern...da dies früher nur angesehenen erlaubt war.

    Kommentar von Meatwad ,

    Und in der Bibel steht, die Frau MÜSSE sich verschleiern.

    Und vergiss auch bitte nicht so tolle Regeln wie das Verbot von Selbstbefriedigung. Ein Vorgang, von dem wir mittlerweile wissen, wie wichtig und gesund er ist, und wie ungesund es sein kann, wenn man den Drang danach unterdrückt.

    Jaaa, ein ganz, ganz toller Leitfaden.

    Kommentar von Leylara ,

    Doch finde ich schon, wenn man einiges hinterfragt bekommt man Antworten. War jedenfalls bei mir so, deswegen bin ich vom Islam überzeugter als vom Christenrum :)

    Kommentar von Meatwad ,

    Soso. Was denn für Antworten?

    Kommentar von Staubkorn1 ,

    Ok wenn du frustriert bist und Realist ...bin ich auch Realist. Denn für mich ist nur das Richtig was funktioniert. Wiederholbar.  Aber ich lehne auch nichts kategorisch ab, da dies sowohl mich aus auch mein Wissen und meine Entwicklung hemmen würde. Ich stelle alles in Frage...immer und immer wieder aber nicht mit Ablehnung.

    Kommentar von Leylara ,

    Das ist so ein großes Themengebiet...Wo soll ich anfangen? Ich meine wenn man Fragen hat, findet man auch Antworten: Das bedeutet wenn du Fragen hast frag

     

    Kommentar von Meatwad ,

    Natürlich habe ich fragen. Aber warum sollte ich sie mir von einem Buch beantworten lassen, welches Menschen vor über Tausend Jahren schrieben? Von Menschen, die nicht über unser Wissen verfügten? Von Menschen, welche zur Erklärung dieser Welt einen Gott benötigten? Wir wissen mittlerweile, daß man hier keinen Gott benötigt.

    Kommentar von Leylara ,

    Das Buch haben keine Menschen geschrieben: Hast du je mal ein Blick in dieses Buch geworfen? Denn im Buch stehen zum Beispiel Naturwissenschaftliche Fakten drin die erst nicht vor langer Zeit von Forschern bestätigt wurden bzw erst entdeckt wurden. Wie könnten diese Menschen vor etwa 1400 Jahren diese Sachen wissen wenn sie es angeblich geschrieben hätten. Sie haben es nicht geschrieben.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von ThenextMeruem ·

    Ich frage mich wirklich warum du diese Gedanken erst jetzt hast, ich bin selber, mehr oder weniger, religiös aufgewachsen, ich hatte diese Gedanken schon seitdem ich ein Kleinkind bin.
    Obwohl ich aber schon so früh "Zweifel" hatte, glaube ich dennoch an Gott und es hat nichts mit meiner Erziehung zu tun.
    Es gibt nämlich noch eine Sache die ich mich viel mehr stört als das, unzwar, dass es das ganze Universum einfach so gibt, ohne jedem Sinn und Zweck.
    Das kann ich noch viel weniger akzeptieren als die etlichen Paradoxen die mit der Existenz eines Gottes entstehen.
    Ich denke mir dabei einfach, dass das über den menschlichen Geist hinaus geht und es einfach über unsere Vorstellungskraft hinaus geht.

    Du musst dir jetzt ernsthaft die Frage stellen, ob du an Gott aus Überzeugung glaubst oder nur, weil du so erzogen wurdest.

    Alle 13 Antworten
    Kommentar von paulclashix ,

    Ich wurde nie wirklich christlich erzogen. Meine Eltern sind zwar gläubig, aber sie haben mir nie Religion aufgezwungen. Ich habe meinen Glauben dadurch gefunden, dass ich eine sehr schlimme Zeit hatte und mir das alles zu viel wurde, dann hab ich angefangen zu beten und irgendwann war ich dann wirklich überzeugt davon, dass es Gott gibt...

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von WosIsLos ·

    Kinder sind intuitiver und tun sich auch mit dem Glauben an Gott leichter.

    Deine Erfahrung deutet drauf hin, daß du (leider) erwachsen wirst.

    www.jesus.ch/themen/glaube/glaube/102743-werdet_wie_die_kinder.html

    In der Menschheitsgeschichte gab es den Glauben an sehr viele Götter. 

    Jesus Vater ist aber der einzige und wahre Gott und Schöpfer des Universums.

    Beschäftige dich einfach etwas mit den beiden Testamenten, du wirst deinen Weg wiederfinden

    Alle 13 Antworten
    Kommentar von Meatwad ,

    Jesus Vater ist aber der einzige und wahre Gott und Schöpfer des Universums.

    Dafür gibt es keinerlei Anzeichen. Es gibt grundsätzlich keinerlei Anzeichen, welche für eine "Schöpfung" sprächen. Wir wissen mittlerweile, daß es ohne Götter ging.

    Und Jesus ist auch nicht wirklich speziell. Viele ihm nachgesagte Wunder gab es bereits bei anderen, älteren Gothheiten zu "bewundern".

    Beschäftige dich einfach etwas mit den beiden Testamenten, du wirst deinen Weg wiederfinden

    Bei intensiver Beschäftigung damit stellt man lediglich fest, daß die Bibel nur ein von Menschen geschriebenes Buch voller Mythen und Märchen ist.

  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von OnkelSchorsch ·

    Mach dir nicht zu viele Sorgen. Denken ist gut und selber denken noch viel besser.

    Ob man glaubt oder nicht glaubt, liegt meiner Ansicht nach gar nicht so sehr im eigenen Willen. Man kann sich nicht zum Glauben zwingen. Um es mal mit den Worten eines Gläubigen zu sagen:

    Gott zeigt jedem Menschen den für ihn besten Weg zu Gott. Für die einen ist es der Weg des Glaubens, denen schenkt Gott die Gabe des Glaubens, für die anderen ist es der Weg der Skepsis, denen schenkt Gott die Gabe des Denkens. Beides sind Wege zu Gott. Der eine erfordert Glauben, der andere Unglaube.

    Akzeptiere deine Skepsis und lebe demgemäß. Denken ist gut!

  • Warum wird Jesus von Christen sowohl als Gott selbst als auch als Sohn Gottes bezeichnet?
    Antwort von Saasenmeem ·

    Im Prinzip kommt es wie immer bei Religion auf deinen Glauben an.

    Der christliche Gott ist dreifaltig Einer, tritt also quasi in drei Formen, nämlich Jesus, der heilige Geist und Gott selber (JHWH) auf. Da es sonst aber schwachsinnig wäre, kann man wohl davon ausgehen, dass er alle drei Formen aufeinmal annimmt.

    Das heißt jedoch noch lange nicht, dass wir Jesus als unseren Gott verehren müssen. Viele Theologen die ich kenne, würden dir sagen, dass eben dies falsch ist, andere wieder das Gegenteil.

    Fakt ist zum einen eben die Trinität, zum anderen aber z.B. der Name "Vater", den Jesus Gott gibt oder die Tatsache, dass er zur Rechten Gottes sitzt, was auf eine Hierarchie hindeutet.

    Musst du also als Gläubiger entscheiden, was dir zusagt.

  • Warum wird Jesus von Christen sowohl als Gott selbst als auch als Sohn Gottes bezeichnet?
    Antwort von Aleqasina ·

    Jesus als Gott zu bezeichnen, ist in der Tat irritierend, obwohl auch die Bibel solches behauptet (Joh 20, 28).

    Verständlicher wäre es, wenn man Jesus nicht als Gott, sondern als Offenbarung Gottes bezeichnet. Es geht also darum, in Jesus das Wesen Gottes zu erkennen. Also nicht (nur) als ein Botschafter, der wie ein Postbote oder ein Nachrichtensprecher eine Botschaft überbringt, sondern der selbst diese Botschaft ist. Das wird u. A. darin deutlich, dass Jesus nicht um die Vergebung von Sünden oder um die Heilung betet/bittet, sondern eigenmächtig (aus ihm selbst innewohnender Macht) vergibt, heilt und sogar Tote auferweckt.



  • Glaube an Gott auf einmal weg?
    Antwort von Alexuwe ·

    Du kannst und darfst Gott nicht heraus fordern 

    Wer Gott ist , oder was  das entscheidest allein du 

    Einen Weg kannst auch nur du , zu Gott finden 

    gehe in dich , beschäftige dich mit deinen Zweifeln und fange an zu verstehen 

    Auch wenn wir uns nicht alles erklären können 

    ist doch ganz viel möglich 

    LG 

  • Warum wird Jesus von Christen sowohl als Gott selbst als auch als Sohn Gottes bezeichnet?
    Antwort von SpritzWasser ·

    Das ist der das was als "Trinität" oder "Dreifaltigkeit" bezeichnet wird. Das wäre zum erklären. Google das einfach mal, dann weißt du bestimmt mehr :)

    Gruß

    Alle 10 Antworten
    Kommentar von SpritzWasser ,

    das wäre zuviel zum erklären *

    Kommentar von Aleqasina ,
  • Glaubt ihr an die 7 Todessünden?
    Antwort von omikron ·

    Ich denke, es müsste erst mal geklärt sein, was Todessünden überhaupt sind: ist es eine Todessünde, wenn ich einen vergifteten Apfel esse?

    Alle 14 Antworten
    Kommentar von BTS10 ,

    Wenn du weißt, daß er vergiftet ist, dann ist es keine Sünde sondern Dummheit

  • Wer ist Jahwe und JHWH?
    Antwort von LordofDarkness ·

    Jahwe ist der Eigenname Gottes. Andere Bezeichnungen wie "Adonai" ("der Herr") sind nur Umschreibungen, mit denen man es vermeiden wollte, Gottes persönlichen Namen direkt zu nennen. Daher steht in den meisten deutschen Bibeln auch nur "Gott" oder "Herr", selbst dort, wo die Tora im Original den Eigennamen verwendet.

    Tatsächlich sicher überliefert sind nur die Konsonanten YHWH - semitische Sprachen, wie das alte Hebräisch, verwendeten in der Regel keine Vokale. Auch andere Schriftsysteme des Nahen Ostens, wie die altägyptischen Hieroglyphen, waren reine Konsonantenschriften.

    In früherer Zeit hat das Bedürfnis, Gott beim Namen "ansprechen" zu können, zu einer noch heute weit verbreiteten falschen Rekonstruktion geführt: Jehovah. Diese Version erschien damals am realistischsten, da es im Hebräischen sehr ähnlich klingende Namen gibt ("Jehoschua" bzw. "Jeschua", woraus man im Lateinischen Jesus, Josua, Joschua usw. geformt hat)

    Mittlerweile geht man aber mit annähernder Sicherheit davon aus, dass die korrekte Aussprache tatsächlich "Jahwe" ist. Diesen Umstand verdanken wir den Griechen. Während die Juden sich nämlich beharrlich weigerten, den Namen ihres Gottes zu Papier zu bringen, waren griechische Gelehrte weniger rücksichtsvoll. Sie schrieben alles nieder, was sie bei jüdischen Festen und Gottesdiensten mitbekamen.

    Dabei schnappten sie einen Namen auf, den sie selbst als "Iabe" wiedergaben - der selbe Gottesname wird von den Samaritanern verwendet, die vor unendlich langer Zeit selbst zum Volk Israel gehört haben. Ersetzt man die "falschen", bzw. dialektbedingten Vokale durch die, die uns die Tora überliefert, so ergibt sich der Name "Yahweh".

  • Wer ist Jahwe und JHWH?
    Antwort von AngelaHoppe ·

    JHWH - Sein oder Nichtsein

    JHWH Am brennenden Dornbusch (AT, EU, 2 Mose 3) gibt Gott, nach seinem Namen gefragt zur Antwort «Ich-bin-da»(Einheitsübersetzung);  »Ich werde sein«(Luther) oder etwas länger „Ich werde sein, der ich sein werde“. Gott stellt sich also als Zukünftiger vor.

    Wir Menschen dagegen haben nur das Jetzt.

    Und dem Volk Israel stellt er sich dann noch mal im 1. Gebot vor, nachdem sie Ägypten verlassen haben.

    Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. 3 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. (EU, 2 Mose 20,2-3)

    An anderer Stelle (im Neuen Testament) andere Worte: (EU, Hebr 13,8) Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

    - Viel besser bekommen wir das in Deutsch nicht übersetzt.

  • Wer ist Jahwe und JHWH?
    Antwort von MarkusPK ·

    JHWH ist in Judentum, Christentum und Islam (dort heißt er Allah) der allmächtige und einzige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, der Geber der zehn Gebote und der Bundesstifter mit Abraham sowie der Befreier der Hebräer aus der ägypischen Sklaverei.  In den meisten christlichen Kirchen wird er als ein Gott in drei Personen verehrt: Er ist gleichzeitig Vater, Sohn und Heiliger Geist.

    Da im hebräischen keine Vokale existieren, sondern in den masoretischen Texten nur Punkte, die den Folgelaut angeben, ist es bis heute unklar, wie JHWH ursprünglich ausgesprochen wurde. Im 14. Jahrhundert wurde durch den Dominikanermönch Raymundus Martinus die Aussprache "Jehova" verwendet, die sich lange hielt, heute aber mehrheitlich von Sprachexperten als falsch angesehen wird. JHWH wurde vielmehr wohl etwa wie "Jach'weh" oder "Jahwe" ausgesprochen.

    Ursprünglich war JHWH eine phönizisch-semitische Gottheit, die entlang der syrischen Küste verehrt wurde und in ihrer Frühzeit ein Berggott war, der auf dem Horeb wohnte. Zunächst vor allem vom Hirtenvolk als einer von vielen Göttern verehert (damals war JHWH sogar noch mit Aschera, einer Meeresgöttin verheiratet!), wurde er im Laufe der Zeit vor allem für die Hebräer eine zentrale Götterfigur. Wahrscheinlich zur Zeit des babylonischen Exils wurde aus dem Polytheismus schließlich zunächst eine Monolatrie (also die Existenz anderer Götter wurde nicht geleugnet, aber nur der eine verehrt) und schließlich ein strikter Monotheismus. Die Anbetung eines einzigen Gottes könnten sich die Juden in Babylon von den Zoroastristen abgeschaut haben. Wann genau JHWH aber zum einzigen Gott der Juden wurde, ist umstritten.

  • Was bedeutet "er sitzt zur Rechten Gottes"?
    Antwort von Losona ·

    Ich denke, es ist gemeint, er ist auf einer Ebene mit Gott und die rechte Hand ist die ausführende, also die Macht, er sitzt im Zentrum der Macht oder sogar selbst der Ausführende. Also er ist Gottes rechte Hand, wie man so sagt.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von AgoodDay ,

    Danke für deine Antwort!

    Das ist gut nachvollziehbar.