Wie kann ich den Psychotherapeuten wechseln?

Hallo,

ich ziehe es nun ernsthaft in Betracht, meine Psychotherapeutin zu wechseln. Ich habe schon mit einigen Leuten darüber gesprochen und sie alle rieten mir zu wechseln.. Das ich mit ihr nicht wirklich klar komme, ist auch keine neue Erkenntniss, denn es ging die ganzen Jahre schon so - ich dachte immer, ich probier's nochmal, aber nee. Ich habe damit schon lange genug gehadert, doch jetzt will ich's endlich wagen! Mir sind schon Therapeuten (Waren jedoch welche in Kliniken) begegnet, bei denen ich wesentlich besser klar gekommen bin.

Die Gründe, wieso ich so lange gehadert hab' oder wieso ich mit ihr nicht klar komme, sind irrelevant. Das schweift nur vom Thema ab. Ich habe meine Entscheidung endlich getroffen, daher ist meine Frage NICHT, ob ich meinen Behandler wechseln soll oder nicht!!

Ich möchte nur dieses wissen:

- Hat jemand schon mal seinen Therapeuten gewechselt?

- Wie habt ihr es dem Therapeuten gesagt? (u. evtl. Eltern)

- Was es danach passiert?

- Wie habt ihr einen neuen Therapeuten gesucht und gefunden?

- Wie lang hat alles gedauert? (bestimmt lange oder)

Ich möchte NUR wissen, wie alles genau ablief - wie ihr zum neuen Therapeuten gefunden habt! Sowas.

(Alles andere, was davon abweicht, werde ich plump ignorieren, denn ich habe meine Entscheidung letztlich getroffen und warum und woran ich zögerte, weiß ich genau)

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Reha gegen Schulangst?

Hallo erstmal,

also es geht darum, dass ich seit 6 Jahren inzwischen Schulangst und Depressionen habe (vor kurzem diagnostiziert). Nun wurde mir von der Schule eine Reha-Klinik vorgeschlagen, bei der ich anfangs zugestimmt habe, da mir vermittelt wurde dass dies die einzige Lösung wäre dieser fernzubleiben. Doch während meiner Wartezeit (krankgeschrieben) ist mir bewusst geworden, dass ich sehr gut alleine Fortschritte mache, und die Klinik mir nicht helfen würde, da es wieder genau der selbe strikte "Gefängnis"-Ablauf wäre, der mir auch schon zu Schulzeiten ordentliche Bauch-, Kopfschmerzen und Durchfall bereitet hat (das ist nur ein Grund von vielen). Während der Wartezeit habe ich es immer verdrängt, dass ich da hinkommen würde, aber seit einigen Tagen kann ich bei dem Gedanken daran nicht mehr aufhören zu weinen. Ich weiß, dass es mir dort nicht gut gehen wird und ich habe Angst diesen Fortschritt den ich selbstständig gemacht habe deswegen zu verlieren. Denn ich würde gerne spätestens ab September ein FSJ, Nebenjob oder Ausbildung anfangen. Diese Einstellungen hatte ich vor ein paar Monaten z.B. noch nicht, aber durch die Zeit die ich hatte sich mit mir selbst zu beschäftigen, meine Interessen rauszufinden, bin ich zu dem Entschluss gekommen.

Niemand will mir zuhören, alle machen mir nur Vorwürfe und meinen immer sie würden meine Situation besser verstehen als ich selbst. Deswegen kann ich mich auch niemanden öffnen und erklären, warum ich so reagiere und handle, wie ich es tue. Die Rede ist hier vor allem von meinem Eltern.

Ich denke es ist besser, den Reha-Aufenthalt gar nicht erst anzutreten, anstatt nach 3 Tagen wieder abzubrechen. Da ansonsten die Krankenkasse die Kosten zurückverlangen kann, so wie ich gehört habe.

Es sind noch einige Monate, dann erreiche ich die Volljährigkeit und bin dann somit befreit von der Schulpflicht, somit wäre schon mal das Hauptproblem gelöst. Ich würde dennoch zum Psychater gehen, falls dies nötig wäre.

Meine Frage ist jetzt, wie ich am besten als nächstes vorgehe ? An wen soll ich mich wenden ? Und wäre es möglich nur ein paar Mal in der Woche zum Psychater zu gehen aber trotzdem freigestellt von der Schule zu sein ?

Danke im voraus.

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Suizidgedanken - Psychologe?

Ich habe seit 1½ Jahren suizidgedanken und verletze mich selber, aber seit 2 monaten sind die suizidgedanken viel stärker geworden. Vor 3 Wochen habe ich versucht mich umzubringen (nicht als Hilferuf oder ähnliches) aber es hat nicht geklappt. Ich will es demnächst nochmal versuchen aber dann schaffe ich es weil ich jetzt weiß wie es geht. Meine beste Freundin weiß davon und sie will unbedingt dass ich nächste Woche in die Psychiatrie gehe (sie weiß normalerweise was gut ist). Ich weiß aber nicht wie, und ob es was bringt. Ich will auch nicht nur Psychopharmaka und Antidepressiva, weil das mich nur am Leben hält und so will ich auf keinen Fall leben. Meine Probleme kann auf jeden Fall niemand lösen und das sage ich nicht nur so. Ich habe diesbezüglich noch Fragen:

Wird man vom Psychologen eingewiesen oder muss man direkt zur Psychiatrie? Kann man zu Psychopharmaka und Antidepressiva gezwungen werden? Müssen die Eltern zustimmen? (Bin minderjährig) Muss man zu Psychologen, Psychiater oder Psychotherapeut gehen? Brauch man eine Sprechstunde, mir man vorher anrufen oder kann man auch einfach hingehen? Kostet das was, ggf. übernimmt das die Krankenkasse? Wie schnell wird man bei starken Suizidgedanken eingewiesen? Kann es sein dass der Psychologe nichts machen will?

Ich weiß das sind etwas viele Fragen und ich erwarte nicht dass alle beantwortet werden aber ich bedanke mich im vorraus für Antworten.

Therapie Psychologie Gesundheit und Medizin Psychiater Psychiatrie Psychologe Ritzen selbstverletzung Suizid
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Ist das schlimm wegen Schule usw.?

Hallo. Ich bin 15 Jahre alt und ich habe oft so depressive Phasen. Depressionen würde ich das nicht nennen. Das sind so Phasen. Meine ehemalige Psychologin meinte damals ich sollte zu einem Psychiater gehen aber da ich kein Bock auf dieses „ du bist krank im Kopf“ habe, gehe ich jetzt weder zu einem
Psychologen, noch zu einem Psychiater weil jeder Mensch mal so Phasen hat wo es ihm nicht so gut geht.
Ich hatte die schule gewechselt wegen Mobbing und am Anfang war ich nicht so oft in der Schule. Was natürlich als Gastschüler keinen guten Eindruck macht das weiß ich jedoch hat mir einfach die Motivation gefehlt und ich hatte einfach Angst. Jetzt ist es besser geworden ich gehe öfter zur Schule. Mein Lehrer meinte ich solle aber jetzt immer zum Artzt wenn ich nicht komme, mal abgesehen davon das er sagt das er mir nicht glaubt das ich diese Phasen habe und auch Magenschmerzen und ich das nur schauspielere um nicht zur Schule zu gehen. Am Anfang war es auch so, ich hab nur gesagt das es mir körperlich nicjz gut geht weil ich Angst hatte vor einem neuen Kapitel in meinem Leben und ich bin ein Mensch, ich muss mich als erstes an etwas antasten langsam und lernen daran zugewönnen damit es für mich Normalität wird. Ich habe leider meine Phase wieder, weshalb ich 3kg abgenommen habe und null motiviert bin. Ich musste mich jeden Tag dazu zwingen aus dem Bett zu kommen und das war unglaublich schwer. Ich habe fast die ganze Woche geschafft nur heute nachdem ich mich geschminkt habe, habe ich mir gedacht nein ich will nicht dahin. Jetzt sitze ich zuhause und habe bisschen Angst vor morgen vor meinem Lehrer weil er wirklich nur meckert bei mir. Er ist ein guter Lehrer aber er meckert wirklich zu oft. Ich verstehe das nicht so. Findet ihr es schlimm das ich nicht zur Schule gegangen bin heute? Ich will mich nicht wieder daran gewöhnen nicht zur Schule zu gehen da ich letzte Woche auch 2 oder 3 Tage nicht da war und ich auch nicht zum Artzt gehe. Ich leg mich jetzt einfach wieder in mein Bett.

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Was soll ich tun gegen Diskriminierte Leute in Köln (Transsexuell)?

Warum werde ich in Köln verurteilt, weil ich Transgender bin ? Ich habe eigentlich gedacht, das Köln tolerant ist, aber leider nicht bei Transgender Leute. Warum ist das denn so ? Ich bin männlich, 37 Jahre alt und lebe seit Mai 2017 alltäglich als Frau. Zwischen August und Oktober 2017 war ich in der Psychatrie, weil ich mich umbringen wollte. Der Grund war, das ich von fremden Leute nieder gemacht wurde. Die Ärzte und Pflegern haben es geschafft mich stabil zu machen, Sodas ich die fremde Leute ignorierten konnte. Leider habe ich kaum soziale Kontakte, die mich akzeptieren wie ich bin. Ich hatte einen Psychotherapeuten für den Alltags Test seit November und im Oktober 2017 hatte ich auch ein Gespräch mit einem Psychologischen Gutachter. Beides verlief sehr Positiv und hatten mich als Frau angesehen vom Aussehen und sowie auch vom Verhalten her. Im November 2017 hatte ich einen zweiten Psychologischen Gutachten Gespräch, das Gespräch war gar nicht gut gelaufen. Er hatte mich als Homosexuellen dargestellt und sagte knallhart das ich eine Persönlichkeitsstörung habe. Er hatte auch im Amtsgericht Bericht lügen reingeschrieben, die nicht der Wahrheit entspricht. Seit dem bin ich komplett niedergeschlagen und habe keinen Lebensdrang mehr. Bin seit Dezember 2017 bis heute in der Psychatrie. Ich habe einfach keine Kraft mehr. War letzte Woche halbwegs stabil wieder und sollte zur belastungs Erprobung raus gehen. War in der Stadt als Frau gekleidet mit Make up in der Stadt unterwegs. Wurde wieder sehr stark ankritisiert und beleidigt. Die einzigsten Leute die freundlich waren, waren nur die Kassiererinnen. Das Personal von Starbucks war gegenüber mir sehr unhöflich als ich meinen Kaffee bestellt habe. Auch die Passanten vom Starbucks haben sich angegriffen gefühlt. War auch gestern als Erprobung rausgegangen und war im Kaufland. Die Dame an der Information war sehr freundlich gegen mir über als ich Sie ansprach über ein Produkt wegen der Garantie, die Kassiererin war ebenfalls sehr höflich und machte mich auch aufmerksam wegen der Garantie. Die Passanten haben sich angegriffen gefühlt, weil ich als Frau in Erscheinung getreten bin und kamen auch Beleidigungen. Warum fühlen sich die Menschen angegriffen in Köln ? Wenn die Leute sowas nicht sehen können, warum schauen die nicht weg oder warum fragen Sie mich nicht, warum ich so in Erscheinung trete ? Die Patienten kommen mit mir im Krankenhaus gut klar, Sie hatten mich auch angesprochen, warum ich so in Erscheinung trete und hatten es sehr positiv angenommen. Warum haben die Leute von draußen, keine Eier in der Hose und fragen mich, anstatt mich aggressiv anzumachen. Ich bin nicht die einzigste, die es durchmacht. Meine Zimmernachbarin (Transsexuell) hat genau die gleiche Erfahrungen durchgemacht. Warum sind die Leute so und warum können Sie die Menschen nicht leben lassen wie Sie sind ?

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Wie mit dem Arzt reden?

Ich hatte Jahre psychische Probleme und bin momentan in einem Zustand,wo ich denke.. Ich bin schon einigermaßen stabil psychisch. Aber ich wäre dennoch froh, wenn ich mit einem Psychologen reden könnte. Hab mit meinen Eltern geredet und sie haben beim Arzt einen Termin gemacht und gesagt, dass ich krank bin (das wprt krank stört mich sehr) und mit ihm reden möchte. Jedenfalls hab ich Angst, dass ich anfangen muss zu weinen. Wenn ich dann erzählen würde.

Ich möchte auch nicht meine ganze Lebensgeschichte erzählen. Reicht es..wenn ich sagen würde: " Ich bräuchte eine Überweisung zum Psycholgen, weil ich Störung XY habe und es meinen Alltag noch sehr beeinflusst?" Es ist auch eine Art Störung. Aber ich möchte nicht Krankheit sagen.

Da zu der Störung (Krankheit) auch ein typisches Symptom gehört ...was aber nicht zutreffen muss..Hab ich dennoch Zweifel, ob der Arzt mir dann glauben wird.

Wie kann ich mit dem Arzt darüber reden? Bzw wie kann ich mich äußern. Evtl bringe ich in dem Moment nur Stammeleien heraus und Alles klingt sinnlos. Ich bin mir auch unsicher ...ob ich nicht eher zum Psychiater müsste ? Oder würde der Arzt Das Richtige empfehlen ? Ich zweifele schon, ob es das Richtige war, es meinen Eltern zu erzählen ..da beide geschockt waren und ein Teil geweint hat 😅 und jetzt Schuldgefühle hat.

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Zu normal für Therapie?

Ich würde sagen, ich bin seit Jahren essgestört. Aber ich fühle mich irgendwie durch meine Optik nicht krank genug. Ich bin einfach zu Fett um die Essstörung zu haben. Da ich nicht untergewichtig bin, sondern normalgewichtig. Irgendwie dreht sich mein ganzer Alltag um das Thema und ich habe das Gefühl mein Leben zieht vorbei.

Und ich denke ich würde bei einem Psychologen nicht Ernst genommen werden. Einfach weil Andere auch nur denken man sagt das Alles aus Aufmerksamkeit. Ich fühle mich mit Normalgewicht einfach zu dick. Daher hatte ich mir vorgenommen ab diesem Jahr intensiv Sport zu machen um durch Muskeln trainieren schlanker zu werden und durch Fettabbau. Eigentlich war es immer mein Traum untergewichtig zu werden und so auszusehen, dass man meine Knochen sieht und fühlt. Was sich durch meine Vergangenheit so geprägt hat. Ich denke dass ich normalgewichtig bin, liegt daran, dass ich eben anfänglich 3 Jahre Bulimie hatte und immer zwischen Essen und Brechen war. Also im Wechsel und ich hab dadurch auch nicht zugenommen aber auch nicht abgenommen.

Das letzte Jahr bestand dann daraus, viel Sport zu machen, aber ich hatte auch Fressattacken, weil ich zu wenig gegessen hatte und dadurch auch genug Kalorien gehabt um mein Gewicht zu halten oder mehr als genug.

Ich will es eigentlich unbedingt schaffen meinem Ideal zu entsprechen, aber es ist nicht gesund und ich könnte ja ggf froh sein, dass ich nur viel Sport gemacht hab und genügend oder manchmal zu Viel gegessen hab und mein Gewicht gehalten hab.

Ich hab eigentlich viel mehr Probleme als Das, die Alle in Verbindung stehen. Aber ich glaube ich würde dann vom Therapeuten für einen Fettsüchtigen gehalten. Mit 61kg bei 170cm.

Denkt ihr eine Therapie wäre dennoch sinnvoll ? Ich sehe ja gar nicht essgestört aus ? Was wenn ich mir Alles einbilde ? Ich kann mich selber nicht Ernst nehmen.

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Werden meine Eltern darüber informiert, wenn ich (16) zu einem Psychologe/Psychiater gehe?

Vor ca. 2/3 Jahren hab ich angefangen mich zu ritzen und hab sehr oft depri Phasen bekommen. Mittlerweile ist es schlimmer geworden zB. sind die depri Phasen meist über mehrere Tage, ich zieh mich total zurück und hab eigentlich immer Suizidgedanken, in diesen depri Phasen.
Ich bin (auch wenn ich nicht diese depri Phasen hab) sehr lustlos und kraftlos, bin immer müde, egal wie lange ich geschlafen hab und bin momentan mit fast jeder Hausaufgabe oder anstehenden Arbeit überfordert, dass ich öfters einfach nur anfange bzw. anfangen könnte zu heulen.
Dazu kommt noch, dass ich öfters starken Selbsthass habe.
Meine Mutter und mein Stiefvater bekommen davon nichts mit, da ich sowieso ein ziemlich ruhiger Mensch bin und nicht ständig unterwegs bin. Meine Klassenlehrerin hat mich schon öfters angesprochen und mich daran erinnert, dass ich zu ihr kommen kann, wenn was ist, aber bis jetzt war ich nur bei der Schulpädagogin oder -psychologin. Da bin ich aber auch nur hin, weil eine Freundin das wollte und meine Mutter zweimal mitbekommen hat, dass ich mich ritze.
Sie hat mich angemeckert und wollte das ich ihr verspreche damit aufzuhören. Sie versteht nicht, dass man damit nicht mal eben aufhören kann also hatte ich gehofft die Schulp.. könnte mit ihr darüber reden. Hat nur leider nicht viel gebracht.
Sicher ist das nicht alles und ich könnte noch so viel mehr schreiben, aber jetzt zu meinen Fragen:
1. Werden meine Eltern darüber informiert, wenn ich (16) zu einem Psychologe oder Psychiater gehe?
2. Gibt es da irgendwelche Kosten?
3. Muss man seine Krankenkasse etc. angeben und wofür?
4. Wo ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater?

Also wer sich die Mühe gemacht hat bis hierhin zu lesen erstmal danke! :)
Wäre schön, wenn hier vielleicht auch Jemand antwortet, der diesen Beruf macht bzw. ausgebildet hat. :)

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Kann mein Psychiater mich von der Schulpflicht befreien?

Hallo miteinander, ich W/17 habe eigentlich seit dem Kindergarten eine Schulangst, (ich zeigte soziale Angst als Kind) welche von einer Psychotherapeutin im familiären Umfeld diagnostiziert wurde, jedoch erst als ich in der Oberstufe war. Ich habe mich immer durchgebissen, was sich jetzt "rächt". Ich war ein sehr ruhiges introvertiertes Kind und war kontaktscheu. Bis heute habe ich mich sehr verändert, bin eigentlich, wenn ich nicht unter seelischem Druck leide, ein idealistischer Mensch, habe eine sehr große Empathie, viele bewundern auch meine Selbstreflektion, welche ich selbst eigentlich nicht merke(für normal halte). Zudem bin ich heute ein Gesellschaftler, ich stehe zwar nicht gerne im Mittelpunkt aber kann nicht alleine sein, früher war ich ein Einzelgänger, wurde ausgegrenzt und habe mich erwachsener verhalten als die anderen Kinder, weshalb ich auch nie freiwillig mit ihnen kontakt aufnahm. Ich verstand mich besser mit älteren.

Meine Tiefpunkte kommen in Schüben, dh ich kann glücklich sein, aber das hält meistens nicht so lange an. Letztes Jahr beispielsweise bin ich jeden Monat mindestens 1 mal emotional zusammengebrochen. Aus meine Kindheit kann ich mich hauptsächlich nur an negative Aspekte erinnern, dementsprechend war meine Kindheit nicht der schönste Teil meines Lebens, sondern der schmerzvollste. Kindergarten war für mich am schlimmsten, gefolgt von Grundschule und Gymnasium.

Um der Schule zu entfliehen,begann ich eine Ausbildung. Doch der Geselle hat mich über wenige Monate so sehr psychisch unter Druck gesetzt und kritisiert, dass ich an meinem Arbeitsplatz zusammenbrach, seitdem konnte ich mich nicht mehr da blicken lassen. Wenn ich merke verletzt zu werden, zieh ich mich zurück, aus Selbstschutz, da ich oft verletzt wurde. Zudem habe ich die Gewohnheit meine Gefühle einfach zuverdrängen, da mir sehr vieles (meine Mitmenschen) wichter ist als ich selbst. Ich musste die Ausbildung abbrechen und in die Berufsschule wechseln, was für mir nicht ideal war, da es der selbe Bereich ist und ich unter Angstzuständen (zittern, zucken und nicht aufhörendes weinen) leide, wenn ich an die Situation zurück oder gar an die zuverrichtene Arbeit denke. Meinem Hausarzt fielen meine häufigen Fehlzeiten auf und er kratze an der Oberfläche, worauf ich meine Gefühle nicht mehr zurückhalten konnte. So bekam ich die Überweisung in die Psychotherapie mit der Verdachtsdiagnose einer Anpassungsstörung. Ich wurde fast einen Monat von der Schule krankgeschrieben und es geht mir immer noch nicht besser, nun leide ich unter Schlafstörungen. Kann der Psychiater mich von dem letzten Jahr Schulpflicht befreien? Denn ich kann echt nicht mehr. Bitte kein Urteil oder oft gehört: selbst schuld. mit vielen lieben Grüßen,

secretmind00

Schule Psychologie Depression Gesundheit und Medizin Psychiater Psychologe Schlafstörung
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