Geldanzahlung zurück erhalten?

Hallo miteinander.

Die Geschichte ist folgende... Als wir endlich eine neue Wohnung gefunden haben sollten wir 400 Euro Anzahlung als Teil der Kaution leisten, damit die Vermieterin uns die Wohnung für einen Monat frei hält, da wir erst im nächsten Monat einziehen wollten...

Nun wollten wir uns gestern, nachdem die Vermieterin es endlich geschafft hat einen Vertrag auf zu setzen, treffen und diesen durch gehen. Nur hat Sie diesen nicht selber aufgesetzt sondern bei irgendeiner Hausverwaltung abgeschrieben. Und dieser Vertrag hat es in sich.

Hier mal ein paar Auszüge:

Es wird ausdrücklich vereinbart, dass die ordentliche Instandsetzung und Instandhaltung [...Im Grunde aller Dinge im Haus...] dem Mieter obliegt [...] die hiervon abweichenden Bestimmungen des § 1096 ABGB werden einvernehmlich ausser Kraft gesetzt

Das betreten des Mietgegenstandes ist [...allen möglichen Personen...] jederzeit zu gestatten

Ein so ein Kracher nach dem anderem. Ich glaube insgesamt waren 10 solcher Absätze in dem Vertrag welche ich natürlich bemängelt habe und darum gebeten habe diese neu zu verhandeln.

Nun muss man leider dazu sagen, dass die Vermieterin eine recht eigene Person ist, was die Verhandlung quasi unmöglich macht. Ich möchte gar nicht näher darauf eingehen, aber Sie gehört leider zum unteren viertel der Wechsler-Skala und ist dazu leider weder einsichtig noch flexibel. Das Ende vom Lied gestern war also, "dass ich mich doch bitte genauer informieren solle, da das ganz normal ist und das jeder so macht" und mich dann noch einmal melden soll. Nun habe ich einfach mal den Vertrag so angepasst, dass er zumindest annehmbar ist und ihr gemailt. Kein Vertrag den ich gerne hätte aber auch keiner der ganz normale Regeln und Gesetze ausschliesst und den ich und auch Sie letztendlich mit ruhigem Gewissen unterschreiben könnte. Dazu habe ich ihr geschrieben:

Wie besprochen sende ich ihnen anbei den von mir überarbeiteten Mietvertrag. Gerne würde ich mich noch einmal mit ihnen oder ihrer Mutter zusammen setzen um weitere etwaige Änderungen oder Fragen zu besprechen und den Mietvertrag letztendlich zu unterzeichnen.

Um natürlich den veränderten Mietvertrag auf Einvernehmen zu prüfen. Direkt angerufen habe ich auch noch um gleich den nächsten Termin vereinbaren zu können. Hier habe ich dann erfahren, dass die gute Dame sich noch mehr andere Mietverträge als Vorlage genommen hat und genau einen Punkt geändert hat. und zwar dass Sie nicht jederzeit sondern nur mit Vorankündigung, jederzeit in die Wohnung darf.
Der Rest des Vertrages kann nicht verändert werden sagt Sie da sie dann nicht mehr sicher sein könnte ob das alles richtig ist, bzw. Sie abgesichert ist...

(╯°□°)╯︵ ┻━┻

Offtopic:

Da aus irgendeinem bescheuertem Grund die Zeichen auf 3000 begrenzt werden, werde ich meine eigentlichen Fragen in einer Antwort posten müssen -.-

Also bis hier hin einmal vielen Dank fürs durch halten :)

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Muss der Vermieter Kabel und Steckdosen erneuern?

Ein bisschen was zur Vorgeschichte: Wir leben in einem alten Haus von 1911 in einer Wohnung zu Miete. Mein Freund hat diese Wohnung vor 5 Jahren bezogen. Davor hat seine Cousine mehrere Jahre hier gewohnt. An der Wohnung wurde nach dem Mieterwechsel nichts erneuert. Ich bin vor einem Jahr dazugezogen und versuche jetzt die gröbsten Mängel zu beheben, aber manches kann/darf ich halt einfach nicht. Unser Bad ist z.B. völlig heruntergewohnt und noch dazu in einem Raum mit der Küche was u.a. ein echtes Feuchtigkeitsproblem darstellt, der Putz brökelt stellenweise von den Wänden und auch die Kabel und Steckdosen sind völlig überaltet.

Um die Elektrik geht es mir auch konkret. Mit den meisten Sachen kann ich mich arrangieren, aber das macht mir echt Angst. Ich kenne mich damit nicht aus, aber glaube, dass die Kabel sehr alt und wahrscheinlich auch nicht ungefährlich sind. Der Stromkasten schaut schlimm aus. In der Küche haben wir nur eine einzige Steckdose für alle(!) Elektrogeräte, wodurch normales Kochen praktisch unmöglich ist. Wenn man einen Stecker zieht blizt sie immer hell auf, durch die Dusche hängt das Kabel vom Boiler was recht provisorisch und unprofessionel gemacht aussieht etc

Ich frage mich jetzt, ob da nicht mal die Hausverwaltung was dran machen müsste. Oder sind wir für jahrzehnte alte Kabel verantwortlich? Wir können es uns leider nicht leisten, eine Elektriker zu beauftragen und sind auf die günstige Miete angewiesen, da wir beide Studenten sind.

Wir leben übrigens in Österreich, darum müsste ich wissen, wie es hier rechtlich aussieht.

Danke schonmal für alle Antworten :)

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Kann ein Vermieter den Hauptmieter dazu zwingen, einen bestimmten Untermieter aufzunehmen?

Das ist alles relativ kompliziert. Ich versuche, es von Anfang an zu erklären, und weise gleich mal darauf hin, daß das alles in Österreich stattfindet.

Vor drei Monaten bin ich in eine WG eingezogen. Der Hauptmieter war praktisch schon weg­gezogen und hat mir ohne weitere Förm­lich­keiten sein Zimmer überlassen, und ich bezahlte an ihn. Meine WG-Mit­bewohner sind ein Ungar und eine Kroatin.

Der Besitzer war mit der Konstruktion (Hauptmieter lebt in einer anderen Stadt) nicht glück­lich, und drängte den Ungarn dazu, den Miet­vertrag zu über­nehmen. Das kam letzte Woche zu­stande. Seither haben wir wieder einen Hauptmieter, der auch hier wohnt. Ich habe nach wie vor keinen Vertrag, allerdings galt die Ab­machung, daß ich einfach die Miete an den neuen Haup­t­mieter (den Ungarn) bezahle (ich weiß nicht, wie lange ich noch hier bleiben will, und ver­länge­re sozusagen monatsweise).

Nun scheint der Vermieter ein mir unerklärliches Interesse daran zu haben, mein Zimmer zu ver­mieten. Ebenfalls letzte Woche tauchte eine pro­fessio­nelle Dame auf, die behauptete, vom Ver­mieter dazu beauftragt worden zu sein, daß sie einen Mieter für mein Zimmer finde — heute kam sie mit zwei Inter­­essen­­ten, und würdigte mich dabei keines Blickes, sondern sprach nur mit meiner kroatischen Mit­bewoh­nerin. Diese berichtete mir später, die Agentin habe den beiden Inter­essen­ten (auf Kroatisch) erklärt, das Zimmer sei am 1. September frei.

Der Hauptmieter (der Ungar) ist gegenwärtig nicht da, am Wochenende hat er mir noch er­klärt, alles sei von seiner Seite aus in Ordnung. Er ist grund­sätz­lich ein netter Kerl, aber er hat es gerne bequem, und ich glaube nicht, daß er gerne meinet­wegen einen Streit mit dem Vermieter be­ginnen wird. Er kommt erst morgen oder über­morgen vom Urlaub zurück, und fürs Wo­chen­­ende hat sich der Vermieter angekündigt, um „die Sache zu klären“.

Das alles macht mich ziemlich besorgt, daß ich ab Mitte nächster Woche auf der Straße stehen könnte.

Für mich stellt sich vor allem die Frage: Warum macht der Vermieter das? Kann ihm doch egal sein, wer in dem Zimmer schläft oder ob es leer ist, seine Miete kriegt er ja trotzdem.

Als Abwehrmaßnahme habe ich nun einen Unter­miet­vertrag vorbereitet und hoffe, daß ich den Haupt­mieter dazu bringen kann, ihn zu unter­schrei­ben, ehe dieses „Treffen“ mit dem Ver­­mieter statt­findet. Kann der Ver­mieter sich weigern, einen solchen Untermiet­vertrag an­zu­er­ken­nen? Erschwerend kommt dazu, daß ich nicht weiß, was im Hauptmietvertrag steht.

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Ist ein Mietanbot auch für den Vermieter bindend?

Hallo, habe eine Frage. Wir (4 Leute die in eine WG ziehen wollen) haben eine Wohnung gefunden, über eine Marklerin, und auch schon mit der Vermieterin geredet und ein Mietanbot unterschrieben (also beide Parteien) Mietanbot hänge ich dann wo an. Morgen (20.3.2015) soll die Wohnungsübergabe und das unterzeichnen des eigentlich Mietvertrages erfolgen. Soweit so gut. Ich bin jedoch am Montag darauf gekommen das die Marklerin zuviel Provision verlangt und zwar 2 Bruttomiete obwohl die Wohnung auf 3 Jahre befristet ist und sie somit höchstens 1 Bruttomiete verlangen darf. Am Anfang dachte ich es sei vielleicht ein Fehler weil ganz am Anfang wie sie uns de Wohnung vorgeschlagen hat, stand in ihrem System 4 Jahre (hab ich noch aufs gute in der Frau gehofft, da sie sehr freundlich war). Also dachte ich vll war das Angebot einfoch falsch eingeordnet und nicht ihre Schuld. Jetzt haben wir ihr eine Email geschickt um sie zu fragen ob dass vll ein Fehler ist (Weil seit wir mit der Vermieterin in Verbindung sind, ist immer nur von 3 Jahren gesprochen worden, auch der Mietvertrag den uns die Marklerin geschickt hat damit wir uns den durchlesen können war für 3 Jahre ausgelegt und natürlich auch das Mietanbot) Nun hatte diese Bitc* von Marklerin (sorry für den Ausdruck aber hier ziemlich passend) nicht ihren Fehler korrigiert, sondern sie setzt sich gerade mit der Vermieterin in Verbindung und will das auf 4 Jahre umschreiben lassen., damit sie mehr Provision kassieren kann. Jetzt hat aber die Vermieterin schon das Mietanbot (heißt wirklich so und nicht angebot) unterschrieben, wo genau 3 Jahre oben steht. Können wir jetzt darauf beharren, dass auch im Mietvertrag 3 Jahre stehen soll ?

Bitte schnell antworten weil der Termin schon morgen (20.3.2015) um 18:00 Uhr ist. Wäre glücklich wenn mir wer mit seinem Wissen weiterhelfen könnte :) Mfg Thomas

Ach und hier noch das Mietanbot. http://bridgeurl.com/mietanbot (Ist ein Kombi-Link, also mann kann links und rechts dann auf Pfeile klicken um zu den anderen Seiten zu kommen, da hier bloß ein Link erlaubt ist aber es sind ja 3 Seiten Mietanbot)

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Langfristiger Mietvertrag mit Airbnb?

Kann mir jemand Erfahrungen mitteilen zu langfristigen Mietverträgen mit Airbnb? Ich bekomme eine Wohnung angeboten (langfristig zu mieten) für einen sehr günstigen Preis, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sowas machen soll. Ein deutscher "anständiger" Mietvertrag scheint mir sicherer zu sein. Außerdem wird nur eine Monatsmiete Kaution verlangt und ich kann mir das Einzugsdatum sogar aussuchen. Der Besitzer lebt in England, die Wohnung ist in Deutschland. Irgendwie erscheint mir das ein bisschen dubios. Können versteckte Kosten für Airbnb entstehen? Der Vertrag und die Bezahlung würden ebenfalls über Airbnb.com laufen. Fühle mich nicht ganz wohl dabei... Außerdem würde man mir den Schlüssel und den Mietvertrag zu schicken, ich kann die Wohnung anschauen und wenn sie mir gefällt, einfach den Vertrag zurück schicken. Wenn nicht, natürlich auch die Schlüssel. Könnte ich da evtl. auch auf dem Einwohnermeldeamt Probleme kriegen? Außerdem: der Vermieter hat anscheinend keine Ahnung vom deutschen Mietspiegel. Evtl. könnte doch dann eine enorme Mieterhöhung entstehen, sobald er das mit bekommt? Vielen Dank im voraus für Eure Infos/Meinungen/Antworten!

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