Empfehlungen Medikation bei Depression, Schmerzen, ADHS, Traumafolgestörung und Essstörung?

Hallo Community,

Meine Frage im Titel angegeben, gibt es vielleicht sinnvolle Erfahrungsberichte und Tipps von euch?

Ich befinde mich bereits in Psychotherapie für Borderline Störung mit SVVund nehme Fluoxetin.

Fehlen tut nur ein Besserungseffekt. ( Behandlung seit 2 Jahren, Krankheiten seit über 10 Jahren)

Ich bin permanent extrem Müde und zugleich habe ich ständige extreme innere Unruhe sowie Panikattaken starker Körperschmerzen und Dissotiationen mit Lähmungen.

(Medikinet zb wird mir nicht verschrieben weil ich über 18 bin und eine neue Diganose brächte,die hier in meiner Gegend keiner machen kann (oder will?). Dieses Medi hat mir in meinen Teenager Jahren gegen ADHS gut durch manche Situationen gebracht.)

Mein letzter Psychater Termin war sehr enttäuschend weil mir nichts neues/anderes an Hilfe angeboten wurde, ich wurde gefragt ob ich denn Vorschläge habe für ein Medikament. Natürlich war ich voll vor den Kopf gestoßen. Ich bin kein Arzt...

Morgen habe ich einen neuen Termin, deshalb frag ich mal hier in die Runde,

hat jemand eine Ahnung? Gibt es überhaupt etwas das gleichzeitig Angst und Panik bekämpft aber nicht noch müder, depressiver und dicker macht??

(Anmerkung: Absolut ausgeschlossen ist für mich eine Gewichtszunahme da ich schon mit Übergewicht und Esstörung kämpfe, habe schon einige Medis probiert und eine Stationäre Sache ist ausgeschlossen. Natürliches wie Baldrian habe ich bereits mehrfach erfolglos versucht....)

Freue mich über konstruktive Kommentare und vielleicht etwas Hilfe!

LG

Schmerzen Medikamente Psychologie ADHS Depression Essstörung Gesundheit und Medizin Panikstörung Psyche neurologie und psychiatrie
7 Antworten
Traurig wegen psychischer Krankheit (Reizmagen) wie vorangehen?

Hi, ich leide schon seit über 1-2 Monaten an einem Problem: Mein Alltag beschränkt sich , weil ich einen Reizmagen habe und dadurch vor allem nach dem Aufstehen morgens eine Mischung aus Brechreiz, Übelkeit und sehr selten auch Erbrechen habe. Doch ich befinde mich in den Sommerferien, in der Hoffnung , mein Problem würde nachlassen, allerdings wird das ganze nicht besser. Bei Aufregung, Nervösität, beim sprechen mit anderen Leuten kriege ich des öfteren das Gefühl, dass ich jederzeit einen Brechreiz bekommen könnte. Meine schulischen Leistungen werden dadurch auch nicht besser und ich befinde mich gerade in der Abiturphase.

Ich bin 17 Jahre alt und bin auf einem Gymnasium. Ich war schon immer nervös und zurückziehend, hatte allerdings nie Beschwerden im Magen - oder Darmbereich. Meine Eltern haben sich getrennt und nun lebe ich mit meinem Vater. Er weiß allerdings nichts von meinem Problem. Nun hocke ich verzweifelt im Bett und weine, weil ich mich nicht normal fühle. Wenn ich mir meine Mitmenschen anschaue - wie glücklich und sorglos sie die Ferien genießen, werde ich noch wahnsinniger.

Ich würde ja gerne zum Psychologen, befinde mich allerdings in einem anderen Land und wüsste nicht wirklich , wie ich vorangehen sollte , ob ich erstmal zum Arzt muss, oder direkt Kontakt mit dem Psychologen aufnehmen muss.

Bei der ärztlichen Untersuchung stellte man anhand Blutabnahme und Magenkontrolle nichts fest. Am Ende meinte der Arzt, dass das stressbedingt ist , verschrieb mir jedoch nichts.

Hat da irgendjemand Erfahrungen damit? Was sollte ich nun genau tun - erneut zum Arzt?

Ich bedanke mich bereits im Voraus und wünsche euch einen angenehmen Tag!

Medizin Gesundheit Medikamente Seele Krankheit Psychologie Arzt Depression Gesundheit und Medizin Psyche Psychologe Psychosomatik
4 Antworten
Angst und Derealisation?

Hi,

vor 3 Jahren fing es an, ich habe mit meinem damaligen Freund was geraucht und hatte einen Panicktrip. Ich habe das erste mal was geraucht und es war die schlimmste Erfahrung die ich je machte. Ich hatte das Gefühl umzukippen alles wurde schwarz dann wachte ich wieder auf und das ganze fing von vorne an, ich kippte um zumindest dachte ich das und erwachte wieder. Das passierte immer und immer wieder in diesem Horrortrip.

Einige Tage später passierte etwss merkwürdiges ich fühlte mich wie nicht da, als würde ich vor einem Fernseher sitzen und Welt kucken. Wie durch einen Schleier die Ärzte nannten es Derealisation. Nun nach viel Zeit lernte ich damit zu leben leider wurde es nie mehr wie früher.

Nun wird es noch schlimmer nach 3 Jahren, ein heisser Sommertag und ich bekam meine Weißheitszähne raus. Ich konnte kaum essen, trinken und hatte starke schmerzen während es draussen extrem heiss war.

Wie aus dem nichts tauchte nun diese Angst auf Herzrasen ständige Anspannung ein schreckliches Gefühl und es ging nicht mehr weg.

Es wurde so schlimm dass ich auf die Geschlossene kam für ein paar Tage und dann auf die offene, mir ging es besser eigentlich gut. Für einen kurzen Moment am Morgen war sogar meine Derealisation weg. Ich wurde entlassen, meine Tabletten wurden abgesetzt und wir fuhren in den Urlaub.

Es blieb nicht so es wurde wieder schlimmer wir mussten zurück fahren ivh kam wieder auf die offene.

Mein jetztiger Zustand verschlimmert sich, diesr Angst in mir geht nicht mehr weg nichts hilft ich kann mich nicht mehr ansehen weiss nicht wer ich bin alles ist so schlimm. Ich kann nichts esse.

Vor ein paar Tagen hat mich ein Schwan gebissen ich hatte eine Panickattacke und kurz war die Angst weg und die Panik da.

All das hat meine Schwester erlebt ich schreibe dass weil sie dazu nicht im stand wäre.

Wie kann man ihr helfen? Ist es vllt auch ein Mangel? Gibt es etwss dass ich tun kann? Hat jemand ähnliches erlebt und etwas gefunden das hilft?

Therapie Angst Medikamente Krankheit Psychologie derealisation Gesundheit und Medizin kiffen Psyche Mangelerscheinung
4 Antworten
Extrem ängstlich von Geburt an (langer text)?

In meinen anderen fragen sieht man das ich bereits wegen psychischen probleme in der klinik war/therapie/medis usw (nur für die die denken ich sei jmd der das nur aus aufmerksamkeit macht oder gar nicht wirklich krank ist.)

Auf jedenfall ich hab videos gesehen/bilder von mir als kind und schon da hab ich kein wort gesprochen, war sehr zurückgezogen und wenn ich mich zurückerinnere immer alleine und hatte oft starke angst vor anderen in meinem alter...wenn ich angeschriehen wurde musste ich direkt immer unkontrolliert weinen..und das is leider sehr oft passiert da die lehrer irgendwie nicht damit umgehen konnten und ich teilweise n bisschen anstrengend war..

Es wurde schlimmer je älter ich wurde, wegen schule und sowas...war halt auch mega schwer weil ich so ruhig war und mich nie gewehrt habe oder was gesagt habe...Bin jetzt 17 und es ist zwar anders aber ich bin trotzdem stockeinsam und obwohl ich eigentlich unbedingt kontakt haben will...hab ich so oft einfach extreme angst die mich fast wahnsinnig macht und macht das ich mich zurückziehe..ich bin solange in therapie und irgendwie nahm das kein therapeut so wirklich ernst...dadurch hatte ich immer schwierigkeiten und es haben sich andere krankheiten entwickelt...Ich bin es einfach so leid das alles...ich kann mich niemanden öffnen und bin total paranoid (Bitte jetzt nix wie geh in nen verein und lern leute kennen, oder blabla sei nicht so schüchtern...es ist keine schüchternheit es ist verdammt schlimm) Und ich wurd oft genug vor anderen ausgesetzt und ich hab trotzdem alles aus angst abgeblockt..

Die angst wird manchmal so schlimm das ich selbst alltagsdinge nicht normal machen kann...es belastet mich so stark und das mein leben lang...Gibt es irgendwas was dagegen hilft? Medikamente? Bitte es ist sowas von schlimm ich weiss nicht ob ich länger so leben kann...ich hab jahrelang therapie hinter mir aber es ist nicht besser geworden...das komische ist manchmal ist es vollkommen ok aber andere male isses so schlimm das ich panikattacken bekomme..antidepressiva habens sonst immer verschlimmert..

Freundschaft Angst Medikamente Psychologie Depression Gesundheit und Medizin Liebe und Beziehung Panikattacken Psyche
4 Antworten
Durch Mobbing & Depression emotional abgestumpft: Wieder normal werden möglich?

Ich war als Kind ein sehr sensibler emotionaler Junge, weshalb mich das bösartige Mobbing im Gymnasium und die Ausgrenzung und Einsamkeit besonders hart getroffen haben.

Das zog sich über Jahre durch die Pubertät und dazu kamen noch meine Homosexualität in einem zutiefst homophoben Umfeld, was letzlich in noch stärkerem Selbsthass und jahrelangen schweren Depressionen endete, welche bis über die Schulzeit hinaus nicht behandelt wurden.

Durch mein jahrelanges stillles Leiden in der Schule und einem lieblosen Elternhaus bin ich nach und nach von einem sensiblem Jungen zu einem unverwüstlichen Eisklotz abgestumpft.

Früher war ich so sensibel, emotional und bedacht darauf, was meine Mitmenschen von mir hielten. Ich empfand alle Emotionen lebendig, Freude, Schmerz, Traurigkeit, das ganze Spektrum.

Mittlerweile bin ich ein emotionaler Eisklotz, mir ist vieles und besonders andere Menschen egal und mein Gefühlsinnenleben läuft auf Sparflamme, höchst minimale Gefühlsregungen und kaum etwas tangiert mich noch emotional.

Manchmal ist es als wäre ich ein halber Roboter und ich wäre eigentlich nicht wirklich lebendig, so tot ist mein Gefühlsleben.

Selbst Antidepressiva & Therapie konnten nur negative Gefühle ausblenden, aber mein volles Gefühlsleben nicht zurückbringen.

Wie höre ich auf so unterkühlt zu sein und hole meine Emotionen zurück?

Musik Freizeit Medizin Gesundheit Arbeit Therapie Schule Familie Geschichte Medikamente Gefühle Freunde Ausbildung Beziehung Kultur Wissenschaft Psychologie Arzt Depression Emotionen Gesellschaft Psyche Psychiater psychisch-krank psychische Krankheit psychische Probleme psychische-stoerung Psychotherapie Soziales
5 Antworten
Wenn man Medikament nicht verträgt, wo sicherheitshalber sein?

Ich leide unter Panikattacken und seit über 2 Wochen an Schlafstörungen. Meine Psychiaterin hat mir Olanzapin 2,5 mg verschrieben und bin was Medikamente angeht sehr vorsichtig, da ich keine Lust auf starke Nebenwirkungen habe. In der Früh nehme ich immer Escitalopram 10 mg was ich ohne Probleme vertrage.

Ich informiere mich immer zuerst bevor ich ein neues Medikament nehme im Internet und bin bei diesem auf keine guten Erfahrungsberichte gestoßen. Ich weiß dass viele jetzt sagen werden man solle nicht alles glauben was im Internet steht da es verunsichert. In meinem Fall habe ich mir noch eine zweite Meinung von einem Allgemeinmediziner geholt und der meinte dass dieses Medikament zur Behandlung von Schizophrenie angewendet wird und man mit sowas vorsichtig sein muss.

Ich will endlich wieder normal schlafen können und da es nicht anders geht mit diesen Medikament. Ich möchte es aber so machen dass ich im Falle einer Unverträglichkeit, wo es mir mit der Psyche enorm schlecht geht und vielleicht auch andere Sachen passieren könnten (Ohnmacht, Bewusstlosigkeit,....), ich sofort medizinische Hilfe kriege.

Ich habe es mir so gedacht dass ich vielleicht ins Krankenhaus gehe, das Medikament einnehme und wenn es mir irgendwie komisch oder schlecht geht, ich sofort einen Arzt aufsuche. Das wäre wohl die sinnvollste Sicherheitsmaßnahme.

Was anderes ist mir dazu nicht eingefallen? Kennt ihr irgendwelche Alternativen? Was würdet ihr machen?

Medizin Medikamente Gesundheit und Medizin Krankenhaus Panikattacken Psyche Psychiatrie
6 Antworten
Was tun gegen krankheitlich bedingte Schlaflosigkeit?

Hey

Mir ist bewusst dass mir hier wahrscheinlich keiner weiterhelfen kann, aber ich versuche es trotzdem mal.

Ich habe vor 5 Jahren die Diagnose Schizophrenie (Katatonie) bekommen. Anfangs war es so dass ich dauerhaft schlafen konnte, ich konnte mich irgendwo hinlegen und mit etwas Mühe wäre ich nach 5 Minuten eingeschlafen. Damals hat mich das ziemlich belastet weil es mir extrem schwer viel morgens wach zu werden und ein Wecker zum Wecken nicht ausgereicht hat.

Das hat sich geändert, seit dem ich Abilify verschrieben bekomme habe. Es macht mich unruhig und sorgt dafür dass ich Nachts nicht schlafen kann. Falls ich dann mal schlafen kann wache ich oft nach wenigen Stunden wieder auf weil ich Alpträume habe. Mir ist es einmal passiert, dass ich es vergessen habe zu nehmen, da konnte ich dann nicht schlafen weil ich angst hatte und mich ständig vor Halluzinationen erschreckt habe.

Ich bin in Therapie was mir wirklich hilft, nur löst es mein Schlafproblem nicht. Ich habe meinem Therapeuten erzählt dass ich unter Albträumen leide, dass ich nicht schlafen kann weiß er nicht. Noch nicht, ich habe fest beschlossen das bei der nächsten Sitzung anzusprechen, warum ich das nicht schon früher gemacht habe weiß ich nicht.

Eigentlich wäre die nächste Sitzung morgen gewesen, nur leider musste ich diese aus persönlichen Gründen verschieben. Ich muss morgen noch früher aufstehen als sonst und ich habe keine Ahnung wie ich das hinbekommen soll wenn ich erst um halb vier einschlafen kann.

Habt ihr irgendwelche Tipps oder so?? :(

Bin (falls das was zur Sache tut) Männlich und 17 Jahre alt.

Was mir grad so einfällt... Vertragen sich Risperidon und Abilify mit Schlafmitteln?

Medikamente schlafen Psychologie schizophrenie alptraeume Gesundheit und Medizin Psyche Psychiatrie Schlaflosigkeit Unruhe schlaflos Abilify katatone Schizophrenie
6 Antworten
Querflötenvorspiel, Aufregung des Todes, dringend Hilfe bitte?

Hallo Leute,

ich habe bald mein Querflötenvorspiel. Ich werde aufgeregt sein wie sonst was. Besonders nachdem mein letztens Vorspiel die reinste Katastrophe war, es war wirklich die reinste Katastrophe. Das war mein zweit schlimmster Tag meines Lebens, hab den ganzen Tag geweint. das heißt mir wird sowas wie, ach das wird schon oder so schlimm kann es nicht sein, nicht helfen. Weil das letzte Mal die Hölle war. 😢 Ausserdem ist es bei dem Lehrer, den ich am meisten mag und den ich stolz machen möchte, was ein zusätzlicher Druck ist, und besonders nachdem misslungen Vorspiel beim letzten Mal.

Es wird benotet, bin auf einem Musikgymnasium, also ist mir sehr wichtig.

ich war zwar früher auch aufgeregt doch ich hatte 1. diesen Lehrer nicht, den ich stolz machen möchte und 2. habe ich das letzte schlimme Vorspiel hinter mir. Ich will nicht das gleiche nochmal erleben.

Üben tue ich viel und hart. Egal wie gut ich es kann, meine Hände werden zittern wie blöd, ich weiß es, sobald ich anfange.

Atemübungen und entspannen hilft nicht, oder sich vorstellen ich wäre allein.

baldrian und so helfen nicht, habe ich schon bei der Fahrprüfung probiert, meine Hände haben trotzdem wie blöd gezittert.

ich brauche echt was. Ein Musiklehrer hat mir mal empfohlen etwas Cognac. Ich weiß nicht, ob ich das mal damit versuchen soll. Oder betablocker, aber da habe ich eher Angst vor Nebenwirkungen. Ich tendiere ja zu Alkohol. Was meint ihr, bitte ich brauche eure Hilfe. Das Vorspiel ist in 1,5 Monaten, noch ne Weile, ich habe aber jetzt schon Angst.

Musik Schule Angst Medikamente Alkohol Sex Gesundheit und Medizin Musiker Psyche Querflöte Rat
13 Antworten
Paroxetin 40 mg nach fast 3 Jahren absetzen?

Hallo liebe Community! Ich nehme jetzt schon seit fast 3 Jahren das Medikament Paroxetin gegen meine Zwangsstörung (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen). Ich habe mich seitdem psychisch extrem verbessert und konnte die Zwänge stark reduzieren. Ich bin außerdem deutlich selbsbewusster geworden und viel mehr "Ich selbst". Ich habe mitlerweile (seit über einem Jahr) eine Freundin.

Aber da haben wir auch schon das Problem: Die Nebenwirkung von Paroxetin ist u.a. Libidoverlust (sexuelle Unlust), was natürlich schon echt nervig ist, vor allem in einer Beziehung. Ich habe wirklich kaum Lust auf Geschlechtsverkehr und selbst wenn, dann brauche ich eine Ewigkeit um zum Orgasmus zu kommen und es fühlt sich halt alles nicht so gut an (generell bei sexueller Aktivität).

Ich habe schon einmal (vor ca. 10 Monaten) versucht, die Tabletten abzusetzen (erstmal 30mg für zwei Wochen, dann 20mg für 2 Wochen), allerdings habe ich es einfach nicht geschafft, da die Zwänge sich wieder verstärkt haben. Der Sex hat zwar wieder Spaß gemacht (bin sogar eher zu früh "gekommen") aber die Zwänge haben mich einfach dazu bewegt, wieder auf 40mg zu erhöhen.

Mein Ziel ist es nun, nach meiner letzten Abiturprüfung (Ende Mai) wieder zu reduzieren (diesmal in 4-Wochen Abständen von 30mg auf 20mg usw.). Allerdings habe ich enorme Angst davor, dass sich wieder die Zwänge verstärken und ich alles was ich erreicht habe in den letzten Jahren wieder verliere. Trotzdem habe ich mit meiner Therapeutin beschlossen, es zu versuchen.

Nun hatte ich vor einigen Tagen ein Gespräch mit meinem Neurologen und der meinte zu mir, er würde es nicht glauben, dass eine Behandlung von Zwangsstörungen ohne Medikamente bzw. Paroxetin möglich sei und würde mir eher davon abraten. Er meinte sogar, ich solle mich fragen, was mir wichtiger sei: guter Sex oder eine halbwegs gesunde Psyche.

Ich habe wirklich unfassbare Angst, vor allem weil halt mein Neurologe das ganze so kritisch sieht. Ich habe Angst davor, nicht mehr ich selbst zu sein (wie früher) und Entscheidungen zu treffen, die ich ohne Zwänge nicht treffen würde. Ich habe auch große soziale Ängste, welche ich durch Paroxetin eindämmen konnte und nun habe ich Angst, dass sie wiederkommen. Vor allem weil ich halt bald fertig bin mit der Schule (und Abitur) und studieren will etc. und ich da bestimmt auch viele neue Leute kennenlerne und ich möchte halt mich denen so präsentieren wie ich bin und nicht durch Zwänge eingeschüchtert werden.

Kennt sich irgendjemand hier aus mit Paroxetin bzw. Zwangsstörungen oder hat jemand sogar eigene Erfahrungen mit beiden gemacht? Könnt ihr mir empfehlen es zu versuchen (Paroxetin zu reduzieren) oder soll ich lieber auf 40mg bleiben, wie es mein Neurologe gesagt hat? Meine Freundin will halt unbedingt, dass ich reduziere weil das mit dem Sex natürlich auch nervig ist für sie (dauert halt viel zu lange etc.). Ich würde mich wirklich über Ratschläge freuen und nehme diese natürlich auch ernst. MfG

Therapie Medikamente Sex Psychologie Gesundheit und Medizin Libidoverlust Liebe und Beziehung Psyche Zwangsgedanken Zwangsstörung Paroxetin Zwänge bekämpfen
5 Antworten
Neurexan im Vergleich zu Lasea und Kytta?

Ich habe häufig nervöse Zustände, die manchmal auch abends kommen und mich dann nicht Schlafen lassen. Beziehungsweise hält mein Kopf einfach nie die Klappe und treibt mich richtig in den Wahnsinn inklusive hoher Blutdruck, zittern, Schwindel, Übelkeit.

Ich hatte hier mal Kytta Sedativum empfohlen bekommen, was die erste Zeit auch super beim Schlafen geholfen hat. Es hilft mir einzuschlafen, aber tagsüber beruhigt es mich nicht.

Meine Ärztin gab mir daraufhin Lasea. Mal abgesehen davon, dass ich Lavendel hasse, macht das einfach keinen Unterschied, ob ich es nehme oder nicht.

Momentan nehme ich Baldrian Tabletten, die man bei DM kaufen kann. Evtl ist das nur Placebo, aber es funktioniert ganz gut. Allerdings muss ich davon doch irgendwie manchmal mehrere am Tag nehmen, und so richtig ruhig macht es mich auch nicht.

Meine andere Ärztin empfohl mir Neurexan.
Da wollte ich fragen, wie das so wirkt gerade im Vergleich zu Lasea und Kytta Sedativum, weil ich nicht mein Geld für das nächste Mittel rausschmeißen wollte, was dann wieder keine Wirkung zeigt.

Ich habe schon einiges zu den Erfahrungen gelesen, aber mich würde eben wirklich interessieren, ob es besser oder schlechter wirkt, als die anderen Tabletten, die ich schon ausprobiert habe und ob es sich demnach lohnen würde, das mal zu kaufen.

Medizin Gesundheit Medikamente Psychologie Gesundheit und Medizin Nervosität Psyche Schlafstörung Beruhigungstabletten
6 Antworten
Ich kann nichts mehr fühlenn?

Ich dreh irgendwie grad durch. Ich kann mich seit Tagen nicht schlecht fühlen, ich kann nicht weinen obwohl ich normalerweise wegen jedem Schrott weine, ich kann mich nicht aufregen über Dinge die mich eigentlich aufregen.. Ich merke dass ich eigentlich gerade wütend oder traurig sein müsste, aber ich fühle einfach NICHTS. Die Tatsache dass ich nicht weinen kann, obwohl ich gerade echt das Gefühl hab dass es mir dann besser gehen würde, sorgt dafür dass ich stattdessen einfach nur mega Herzrasen gerade kriege. Ich hab das Gefühl ich könnte platzen vor lauter Gefühle die ich irgendwie plötzlich nicht mehr rauslassen kann.. oder auch platzen, weil keine Gefühle mehr da sind. Ich hab kein Plan. Es wird mir grad irgendwie echt alles zu viel, und es ist wirklich schlimm das nicht rauslassen zu können. Dabei bin ich allein, mich sieht niemand, also kanns nicht daran liegen dass ich irgendwie Hemmungen habe. Normalerweise bin ich mega emotional und sensibel. Warum bitte fühle ich plötzlich irgendwie nichts negatives mehr? Und die Betonung liegt auf negativ, denn Freude kann ich sehr wohl noch fühlen! Was ist bitte falsch mit mir? Und wie krieg ich das wieder hin oder wie bring ich mich zum heulen? So dumm es klingt, ich WILL mich schlecht fühlen können, ich will normal fühlen können. Ich hab mir den ganzen Tag traurige Videos und Schicksale anderer Menschen reingezogen, alles mögliche, mich lässt alles kalt. Bitte helft mir irgendwie. Danke.

Medizin Gesundheit krank Freundschaft Medikamente Gefühle Trauer Psychologie Angststörung Arzt Depression Emotionen Gefühlslos Gesundheit und Medizin leer Liebe und Beziehung Nervensystem Neurologie Psyche Gefühlskalt
2 Antworten
Sertralin absetzschema?

Hy, ich brauche euren rat. Ich war heute bei meiner psychiaterin bezüglich dem absetzen von sertralin 150mg 1x tgl.

Sie gab mir folgendes schema vor: * Sertralin 100mg für vier tage, dann * 50 mg für eine woche, dann * 25 mg für eine woche, dann * 25 mg alle zwei tage bis zum ende der woche und dann schluss.

Ich war erstmals etwas paff von diesem schnellen ausschleichen und sprach sie auf die 3KIS an. Vlt kennt die wer? Da reduziert man immer über 4 bis 6 wochen 10% der anfangsdosis, also in meinem fall 15 mg alle 4 bis 6 wochen, bis man irgendwann bei 0 amgekommen ist. Würde bei mir ca 15 monate dauern. Sie sagte, jür jemanden der das medikament z.b. 20 jahre genommen hat, mag das ok sein, aber nicht bei mir, der das medikament gerade mal 2,5 jahre nimmt und die korrekte therapeutische dosis von 150 mg erst seit einem dreiviertel jahr. Sie meinte, sie hatte in ihrer jahrelangen erfahrung als ärztin nie beschwerden mit diesem schema. Ich fragte daraufhin auch einen befreundeten arzt dem ich alles anvertraut hab und er meinte, dass genau dieses schema das ich heute erhalten habe üblich sei. Ich vertraue meinem befreundeten arzt total und ich weiß, dass er ein extrem guter arzt mit sehr viel wissen ist (arbeite mit ihm auch zusammen). Ich bin nun trotzdem etwas zwiegespalten, weil ich sehr viel gelesen hab und mir die erklärung der 3KIS sehr plausibel erscheint. Ich wollte gerne eure meinung dazu wissen, wie ihr darüber denkt. Natürlich will ich so schnell es geht von den tabletten wegkommen, hab aber auch eine gewisse angst, dass mich meine erkrankung wieder mehr einholt.

Danke

Medikamente Tabletten Psychologie absetzen Antidepressiva Gesundheit und Medizin Pharmazie Psyche Psychiatrie Sertralin SSRI
3 Antworten
ich habe mit diesem medikament keine Lebensqualität mehr?

zur behandlung von Depressionen nehme ich seit 3 Monaten Venlafaxin (150mg pro Tag). die depressivität und überhaupt die symptome der depression sind deutlich gemindert. der start in den Tag funktioniert seither sehr viel besser. ich wache nun fast jeden tag motiviert und mit euphorischer stimmung auf.

jedoch leide ich extremst unter den nebenwirkungen die meine lebensqualität deutlich mindern. ich leide an starker orientierungslosigkeit, gleichgewichtsstörungen, benommenheit sowie an wahrnehmungsstörungen. ich habe ständig durst und einen so trockenen mund dass ich kaum sprechen kann. durch das viele trinken hab ich auch einen starken konstanten harndrang. der gesamte tagesablauf ist von ständigem klogehen und trinkem geprägt. meine verdauung funktioniert auch schlecht. ich habe einen sehr weichen schmierigen stuhl und oft extremen durchfall einhergehend mit bauchweh und druckgefühlen im bauchraum. wegen starkem zittern und einer einschränkung der motorischen fähigkeiten kann ich kaum schreiben und meinem größten hobby, dem musizieren kaum nachgehen. meine komplette gefühls und gedankenwelt hat sich geändert und ich fühle mich manchmal fremdgesteuert.

dieser zustand ist für mich kein kompromiss. es geht mir zwar im allgemeinen psychisch besser aber die nebenwirkungen sind zu stark. ich habe nun einen termin beim psychiater und es wird alles ärztlich abgeklärt. dennoch würde ich gerne wissen wie ihr falls jemand von euch psychopharmaka nimmt damit zurechtkommt und ob es alternative präperate mit weniger nebenwirkungen gibt!?

psychische nebenwirkungen sind starke stimmungsschankungen die zu massiven depressiven episoden, gekoppelt mit krampfhaften wein und lachanfällen sowie aggressionsausbrüchen. manchmal bin ich auch übereuphorisch und hüpfe herum wie ein schmetterling.

Medikamente Psychologie Gesundheit und Medizin Nebenwirkungen Psyche
6 Antworten
Opipram 50mg Tagesdosis?

Hallo Community,

ich schätze mal man sollte hier auch etwas vorwissen über mein Problem haben bevor man mir bei meiner eigentlichen Frage helfen kann, ich habe es versucht kurz zu halten, also:

ich leide seit meinem 17. Lebensjahr (heutiges Alter 24) an einer Angststörung in verbindung mit depersonalisation ausgelöst durch Cannabis Konsum. Ich habe täglich mit Angst zu kämpfen in allen möglichen Situationen und durch die Symptome der depersonalisation ist das ganze noch schlimmer, weil ich durch die symptome der depersonalisation manchmal einfach in einen Kreislauf von todesangst gerate (die Symptome machen mir angst). Ich habe damals eine Therapie erhalten in Form von Gespräch, also musste von meinem Tag erzählen und Träume, Vergangenheit usw. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl das diese Art von Therapie mir geholfen hat, mit der Zeit bin ich irgendwie selber damit klargekommen das meine Wahrnehmung einfach gestört ist und habe es versucht zu ignorieren. So konnte ich dann irgendwann auch normal weiter leben, bloß seit einem Jahr habe ich die Symptome wieder. Eine Art Schwindelgefühl und dann vorm spiegel mich selber nicht erkennen können usw. und durch diese Gefühle entstehen gedanken wie: „Fehlt meinem Körper irgendwas?“ , „vielleicht geht es mir ja wirklich schlecht..“ „stirbt mein Gehirn langsam ab“ und durch solche Gedanken wird die Angst stärker bis ich Herzrasen bekomme doch dann kann ich mich meist noch schnell ablenken indem ich mein Handy raushole und mir ganz schnell ein Video anmache oder ähnliches.... weil es dann immer schlimmer wurde so das ich schon kurz davor bin selbst beim duschen panikattacken zu kriegen bin ich zu meinem Hausarzt gegangen. Dieser hat mir dann opipram 50 mg verschrieben und die restliche Woche Krank geschrieben nachdem ich ihm meine Story erzählt habe. Ich war nie ein Fan von Tabletten und habe dies meinem Arzt auch ehrlich gesagt, dieser meinte daraufhin das Opipram nicht abhängig macht und ich solle es einfach mal probieren da damit schon unzählige male Erfolge gegen Angststörungen erzielt werden konnte. Alles schön und gut, das einzige was mir nun sorgen macht, ist meine verschriebene Tagesdosis von 1-1-2. (1x morgens, 1x Mittags, 2x Abends). Ist diese art von Tagesdosis normal? Wie gesagt ich habe vorher nie solche tabletten genommen und hab sogar etwas angst vor solchen Tabletten. Habe allerdings gestern Mittag schon mit der einnahme begonnen und abends zwei - wie verschrieben. Heute morgen wieder eine und ich weiß nicht ob ich mir das einbilde aber ich spüre so eine starke Müdigkeit als hätte ich seit jahren nicht geschlafen. Deswegen möchte ich wissen ob diese Tagesdosis übertrieben ist oder ob ich mir da keine Gedanken machen muss.

Danke im Voraus!

Angst Medikamente Psychologie Angststörung Depersonalisation derealisation Gesundheit und Medizin Panik Panikattacken Psyche
3 Antworten
Moclobemid absetzten?

Hei Hei

Ich nehme jetzt seit letztes Jahr anfang Januar Moclobemid. Anfangs hat es super geholfen. Jetzt seit einem halben Jahr zeigt es keine wirkung mehr bzw fühlt sich mein Kopf wie zugedröhnt an, als wenn ich ruhig gestellt bin und manches total vernebelt sehe, kriege Kopfschmerzen und Konzentrieren kann ich mich bei Gesprächen fast garnicht. Ich fühle mich ohne sogar besser (ab und an nehme ich es mal auf einem Sonntag nicht).

Jetzt will ich es ohne absprache meine Therapeutin absetzten. Nehme momentan 300mg.

Btw, es ist erst so geworden seit dem ich letztes Jahr im Oktober von 300 auf 450mg erhöhte. Das vertrug ich garnicht, bin recht schnell wieder auf 300mg runter. Seit dem fühle ich mich so wie oben beschrieben und vertrage es nicht mehr.

Ich bin ein sehr emotional instabiler Mensch. Das einziges wobei es noch wirkt ist mich emotional ruhig zu stellen. Aber auch das viel zu viel das ich manche sachen kaum noch empfinde. Muss ich evt damit rechnen wieder sehr empfindlich zu werden ?

Bzw, was kann mich sonst so als absetzt erscheinung begleiten ?

Wie habt ihr das absetzten vom Moclobemid vertragen.

Ich danke jetzt schonmal sehr für eure Tipps.

P.S.: Ich weis schon das man sowas immer begleitet mit einem Therapeuten/Psychiater machen sollte. Meine Psychiaterin sieht das bei mir aber nicht so eng. Hatten das Gespräch schon bezüglich anderer Medikamente die ich schon vor dem nächsten bevorstehenden besuch absetzte. Sie weis das ich sehr gut selbst reflektiert bin und weis was mir gut tut und was nicht. Deshalb darf ich auch schon wenn ich merke ich vertrage was nicht vorher runtergehen oder absetzten. Im nachhinein spreche ich ja immer mit ihr.

Medikamente Depression Gesundheit und Medizin Psyche Moclobemid
2 Antworten
Chronisch-rezidivierende Bauchschmerzen?

Hi Community.

Ich habe vor einiger Zeit schon einmal eine ähnliche Frage gestellt, wobei mir aber die Antworten nicht viel gebracht haben (nichts für ungut).

Ich habe kolikartige, schlimme Bauchschmerzen, die unerträglich sind. Sie dauern über Stunden (meistens 5-6h) und lassen mich nachts aufwachen; nachts habe ich sie am meisten, manchmal am Abend. Ich pumpe mich teilweise mit starken Schmerz-und Beruhigungsmitteln zu, um es annähernd auszuhalten. Ich war schon mehrmals im Krankenhaus. Dort wurde eine Darmspiegelung durchgeführt, mehrere Bluttests etc., aber organisch gesehen bin ich total gesund. Ich habe auch Lactose-,Fructose-,Glucose-und Sorbittests gemacht, wobei nur der Sorbittest sich als positiv erwies. Aber das ist definitiv noch nicht das Gelbe vom Ei. Ganz sicher!!! Ich habe keine Ahnung, was ich noch tun kann, denn die Ärzte sagen, es wäre die Psyche und ich sollte auch schon in die Psychatrie in Rodewisch, aber die Psyche würde ich sagen unterstützt die ganze Sache, löst sie aber nicht aus. Wärme, auf linker Seite liegen, Tee, das alles hilft nicht, sondern verschlimmert es nur. Sobald die Bauchschmerzen eintreten sind sie auch mit schlimmen Durchfall ( eben sehr wässrig) verbunden. Daher meine Fragen:

  1. Woher kommen also die Bauchschmerzen?
  2. Wie bekomme ich diese weg?
  3. Gibt es schnell wirkende legale Medikamente, die man hier in Deutschland bekommt?

Vielen Dank für eure Hilfe, ich hoffe auf helfende Antworten. Guten Wochenstart :)

Medizin Medikamente Ärzte Bauchschmerzen Durchfall Gesundheit und Medizin Psyche Psychiatrie dauerhaft
1 Antwort

Meistgelesene Fragen zum Thema Medikamente + Psyche

Eintritt und Dauer der Diazepamwirkung (5mg)?

5 Antworten

Überdosis Lorazepam

10 Antworten

Antidepressiva (Sertralin) und Alkohol?

7 Antworten

Ist Neurexan bei meinen Problemen hilfreich oder eher schädlich?

11 Antworten

ist tavor das stärkste bezodiazepin

10 Antworten

Wirken Antidepressiva auch bei gesunden Menschen?

9 Antworten

Ich habe Antidepressiva vergessen zu nehmen. Kann jetzt was passieren?

4 Antworten

Erfahrungen mit Antidepressiva Fluoxetin (Prozac)? Gut verträglich?

6 Antworten

Was tun, wenn man Venlafaxin vergessen hat?

3 Antworten