Warum fällt es mir so schwer, an einen persönlichen Gott zu glauben?

Hallo GF Community,

zuerst einmal zu meiner Person bin männlich, U20 und interessiere mich allgemein für sehr viele Dinge. Nun auch für Gott.

Ich bin im allgemeinen eine sehr skeptische und hinterfragende Person. Vertrauen fällt mir schwer, sei es in Liebe und Beziehung oder im alltäglichen Leben. Ich bin jemand, der viel nachdenkt, manchmal ich gestehe mir's ein ;-), zuviel.

Nun zur Frage:

seit langem schon (Ca.2 Jahre) unterhalte ich mich mit Christen über das Thema Glaube.
Ich wollte einfach wissen, gibt es einen Gott? Und wie kann man ihn erkennen bzw warum glaubt ihr?

Ich solle beten und mich mit der Bibel vertraut machen. Solle in Demut leben.

Jetzt kommt aber das Problem.
Ich weiß nicht wie ich's genau erklären soll. Aber ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.

Ich denke automatisch wie eine Art Tabelle. Ich höre eine Aussage ordne diese sofort in logisch und unlogisch ein und bestätige die Aussage dann entweder oder verneine diese. - Ich habe nur eine vielleicht schnellere Auffassung als andere "normale", aber bin nicht gleich intelligenter, nein ich bezeichne mich sogar nicht als schlau.

Auch bei dem Thema stellt sich mein Verstand mir in den Weg. Ich denke immer, dass kann doch nicht stimmen die Geschichten aus der Bibel etc. auch meinte man zu mir, dass ich Gott nicht mit dem Verstand erfassen kann und mir mein "Wissen" bzw mein Drang dazu alles logisch erklären zu wollen im Weg.

Ich frag mich ständig, warum es für mich so schwer ist bzw wie man an Gott glauben kann ihn aber dennoch in Zweifel stellen müsse.

Ich möchte mich bzw mein Wesen auch nicht verändern für etwas, was ich nicht weiß sondern glauben muss. Alleine das Wort "Glauben" klingt für mich nicht erträglich, ja es hört sich komisch an und es wirkt auch so, aber ich als Person kann es einfach nicht! Wenn ich anfange zu beten, hab ich nie einen klaren Gedanken. Ich komme mir dabei total dämlich vor.

Ich bin so wie ich bin, ich bin ein Besserwisser ohne dabei andere zu erniedrigen zu wollen ( meine Fähigkeiten nutze ich nicht dazu, andere zu erniedrigen sondern stehe u.a für Gleichberechtigung)

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Begabung alles wissen zu wollen und LongLifeLearning zu betreiben, mehr Nach als Vorteile mit sich bringt. ( An alle die das auch haben, ihr wisst was ich meine).

Mein Wissensdurst ist unersättlich, mir schwirren jeden Tag tausende fragen durch den Kopf, manche habe bzw konnte ich nie richtig abarbeiten, unter anderem das mit Gott. Problem, jeden Tag kommen immer neue dazu. Nicht falsch verstehen, ich liebe es Probleme zu lösen, aber solch Probleme wie die mit Gott, die man weder messen noch nachweisen kann, gehen schon an die Substanz.

Hindert mich mein Gedanke, mein Streben nach Wissen meine "Intelligenz" an einen persönlichen Gott zu glauben?

LG

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