Vermieterin möchte Miete trotz Kündigung?

Hallo zusammen,

meine Schwester und ihr Mann stehen da vor einem Problem.. und zwar hatten die beiden mit ihrer Vermieterin abgesprochen, ihre Wohnung zum 31.08. zu kündigen. Das war eine kurzfristige Kündigung, da sie aus persönlichen Gründen in eine andere Stadt ziehen mussten. Die Kündigung haben sie dann Mitte August abgegeben, NACHDEM die Vermieterin zugestimmt hatte, das das für sie in Ordnung wäre (normalerweise hat man ja 3 Monate Kündigungsfrist und im Vertrag steht zum 1. oder 3. des Monats).

Aber die beiden haben das ja vorher mit der Vermieterin abgesprochen, ob sie kurzfristig kündigen könnten und sie hat zugesagt und sogar die Kündigung unterschrieben.

Da die Kündigung somit auch schriftlich bestätigt wurde, hat sich meine Schwester auch direkt auf neue Wohnungssuche gemacht und auch eine zum 01.09. gefunden...

Nun hat sich die Vermieterin das anders überlegt und möchte nun doch, dass die 3 Monate Kündigungsfrist eingehalten werden, da sie nicht rechtzeitig einen Nachmieter gefunden hat (obwohl sie meinte sie hätte viele Interessenten)...

Darf sie das? Sie hat ja schon mit einer Unterschrift die Kündigung zum 31.08. entgegen genommen.. Übernahmeprotokoll wurde schon unterschrieben und Schlüssel abgegeben..

Meine Schwester und ihr Mann wohnen jetzt auch schon in der neuen Wohnung und sehen es jetzt nicht ein noch 3 Monate Miete für die alte Wohnung zu zahlen, wenn davor mit der Vermieterin besprochen wurde, dass sie außerhalb der Frist kündigen können und die Vermieterin auch die Kündigung unterschrieben hat..

Wie sieht es jetzt gesetzlich aus? Darf die Vermieterin die 3 Monate Kündigungsfrist einfordern, nachdem Sie die Kündigung zum 31.08. unterschrieben hat?

vor allem sind ja die Schlüssel auch schon abgegeben..woher soll man denn wissen, dass die Vermieterin in den 3 Monaten nicht die Wohnung neu vermietet und dann doppelt kassiert...

Kündigung Mieter Recht Vermieter Mietverhältnis
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Großes problem (Mietvertrag)?

Hallo,

Undzwar... Ich wollte zum 1.11.2018 in eine neue Wohnung und somit auch in eine andere Stadt ziehen. Die jetzige Mieterin der neuen Wohnung ist eine bekannte von mir und versicherte mir das sie die Wohnung zu 100% kündigen würde und hat das per Whatsapp auch so den Vermieter mitgeteilt. Somit ging der Vermieter aus das sie noch eine Schriftliche Kündigung einreichen wird und schickte mir das Mietangebot + Mietvertrag zu. Soo, jetzt zu meinem problem: Ich habe meine Wohnung gekündigt und müsste somit zum 31.10.2018 hier raus sein.

Da aber meine Bekannte niemals eine Schriftliche Kündigung eingereicht hat, wird sie nicht wie geplant ausziehen und ich kann nicht einziehen.

Mein Glück ist das ich den neuen Mietvertrag noch nicht unterschrieben habe. AAAAAber... Was mache ich jetzt mit meiner gekündigten Wohnung? Kann ich die Kündigung zurück ziehen oder mit dem Vermieter darüber reden? Ich muss dazu sagen das ich in einem Block wohne, wo viele Wohnungen frei sind und auch sehr lange nach Auszug von Mietern leer stehen. Wo ich mir dann denke der Vermieter könnte ja froh sein weiterhin meine Miete regelmäßig zu bekommen.

Meine Kündigung habe ich am 31.7 zum Vermieter geschickt und das es mit der Wohnung nicht klappt weiß ich seid heute. 😓

Ich hab so Angst auf der Straße zu sitzen. Wohnungen findet man kaum in der Stadt wo ich jetzt lebe. Und in der Stadt wo wir gerne hinziehen möchten ist es auch sehr schwer vorallem wenn man nicht immer vor Ort sein kann.

Kennt sich jemand damit aus? Ich bin echt verzweifelt.

Haus Leben Kündigung Wohnung Miete Recht Mietrecht Vermieter
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Wer darf hier dem Mieter kündigen?

Es gibt den Eigentümer des Hauses.
Dann gibt es eine vom Eigentümer beauftragte hausverwaltung, die gegenüber den Mietern, beauftragten Firma und Co. als Vermieter auftritt.
Der Eigentümer selbst tritt gar nicht in Erscheinung.
Meines Wissens werden lediglich alle 2,3 Monate Daten zwischen der Hausverwaltung und dem Eigentümer ausgetauscht über aktuellen Stand, Einnahmen und Co. Sicher weiß ich das aber nicht.

Nun ist einer der Mieter auffällig geworden,
unter Anderem wegen eines seit 3 monaten nicht beachteten Schreibens der Hausverwaltung
("Er habe diese und Jene schäden in de WOhnung verursacht und solle dies und Jenes reparieren. Nach Abschluss der Arbeiten soll die hausverwaltung informiert werden damit die Richtigkeit der Reparaturen protokolliert werden kann." dort ist weder eine Frist geschrieben bis wann dies zu tun ist genannt, noch ist dieses Scheiben als Abmahnung zu erkennen, falls es eine sein soll, oder ist dort von Rechtsfolgen oder gar einer fristlosen Kündigung die Rede. )

und wegen nicht regelmäßig bezahlter Mieten
(Miete immer wieder nur zum Teil bezahlt, sodass der Rückstand zwischendurch zwischen 1 und 3 Monatsmieten schwankte. höchststand waren fast 3 monatsmieten, hier hat der Mieter dann aber genug bezahlt damit der Rückstand noch 1 Monatsmiete beträgt. aktuell hatte der Mieter fast 2 Mieten Rückstand, was nun seit heute zu 2-3 mieten angewachsen ist.),
die zwischenzeitlich immer mal wieder über 2 Monatsmieten lagen und wie erwähnt nur unregelmäßig und teilweise bezahlt wurden, was nun seit rund 5 Monaten so ging. In den zeiten, in denen der Rückstand 2 Mieten übertraf, wurde allerdings keine fristlose kündigung des Vermieters gemacht, obgleich er es wohl rechtlich gedurft hätte.
Mietverhältnis besteht seit fast 6 Jahren .

Nun würde mich interessieren, von wem oder wie könnte dem Mieter nun gekündigt werden?
Kann die hausverwaltung das eigenständig machen?
Oder hat da der Eigentümer die Hoheitsgewalt drüber?
Wie wäre da der Ablauf?
Müsste da erst eine Abmahnung kommen oder kann dem Mieter direkt fristlos+ordentlich gekündigt werden?

Kündigung Miete Recht Vermieter
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2. Eigenbedarf Kündigung?

Hallo, nachdem ich von meienr Vermieterin die Kündigung erhalten habe

https://www.gutefrage.net/frage/wohnung-kuendigen-zum-15?foundIn=user-profile-question-listing

Ist es jetzt so, dass die Vermieterin auch meine Schwiegermutter kündigen möchte, also Eigenbedarf.

Die Situation hat sich so abgespielt.

Nachdem wir lange am "verhandeln" waren, dass ich und meine Frau mit Kind vorher ausziehen wollen, da eh Eigenbedarf angemeldet wurde, wurde die ganze Zeit gesagt, die lassen uns NUR vorzeitig ausziehen, wenn wir auch die Schwiegermutter mitnehmen (siehat eine seperate Wohnung nebenan) ... das haben wir auf uns nicht sitzen lassen und gesagt, dass wir für sie mitsuchen, aber sie kann vorher nicht mit uns ausziehen... naja, dann hat sie uns gehen lassen wenn wir bis zum 31.10.18 für sie etwas suchen.... ich und meien Freundin sind z.Z bei ihrer Schwester und haben 2 Tage bei der Mutter letztens übernahctet weil die Vermieterin die noch nicht eingezogen ist auf dem Hof hier etwas am werkeln war..

Weil gestern Hundekaka auf dem Hof war, hat sie diesen direkt vor der Wohnungstür bei uns gelegt und die Tage davor auch hier gegrillt und gelästert, dass volle Program... gestern ging es aber zuweit mit der Hundekaka, sie selber hat auch 2 Hunde und die haben damals den GANZEN Hof vollgeschissen, sehr extrem, wir gehen ja mit unserem Hund mehrmals täglich gassi.

Naja und dann kam es zum streit... ihr Mann dem die Wohnungen nicht gehören hat gesagt, dass Eigenbedarf angemeldet wird für sein Bruder (also der Schwager von der Vermieterin)

Ich persönlich finde solche aktionen untereste schublade, auch die erpressungen.

Auch hat der Mann mir gestern "Schläge" gedroht, wenn ich mich nicht "rein verpisse" ...

Letzenendes wollen wir so ode rso raus, sie unterstellt uns das wir bei der Mutter wohnen (wir würften sogar bis zu 6 Wochen hier bleiben) und naja jetzt wollen die Eigenbedarf anmelden wobei wir uns sicher sind, dass es nur gemacht wird weil wir uns gegen solch eine Aktion gewehrt haben. Mit uns konnte man über alles reden, jedes gespräch verlief unsereseits freundlich aobwohl wir erpresst wurden.

Zudem ist die Schwiegermama Pflegebedürftig (Stufe1, damals 3) und hat einen Behindertenausweiß aufgrund Demenz etc...

Kündigung Wohnung Recht Eigenbedarf Vermieter
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Außerordentliche Kündigung der Wohnung durch Mieter?

Hier etwas kniffliges zum Mietrecht:
Wir haben große Probleme mit unserem Vermieter. Wir sind zum 01.11.2017 in die Wohnung gezogen, welche stolze 38qm misst. Diese Wohnung teilt sich mit der Wohnung darüber eine Küche, welche durch eine Treppe zu erreichen ist.

Die Wohnung über uns wird der Vermieter nun nicht los und hat uns mündlich (!) am Montag den 09.04.18 verkündet, dass er die Treppe im Flur zur Eingangstür rausnehmen will und dort eine Küche einbauen will.

Dieser Flur misst ganze 1,65mx2,50m und dient aktuell der Unterbringung von Schuhen, Jacken etc. da im Rest der Wohnung dafür kein Platz ist. Nachdem er uns dies leider mündlich(er hats nicht so mit Schriftverkehr) mitgeteilt hat, sagte er wir sollen uns bis nächste Woche entscheiden, ob wir die Wohnung unten behalten oder die obere nehmen.

Nun wollen wir dies nicht hinnehmen und haben eine außerordentliche Kündigung aufgesetzt.

Eine ordentliche Kündigung ist nicht möglich, da im Vertrag eine Mindestmietdauer bis zum 31.10.2019 festgesetzt ist.

Nun die Fragen:

  1. Dies ist doch vertragswidrig, da es so zu einer Verschlechterung der Mietsache und gemäß § 543 Art. 2 Satz 2 Nr. 1 BGB um den Entzug des vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache handelt oder? Also würde uns eine außerordentliche fristlose Kündigung gemäß § 543 Abs. 2 BGB rechtlich zustehen?
  2. Könnte er die Kaution einbehalten?
  3. Was wäre wenn er der Kündigung widerspricht?
  4. Gibt es Fristen zu beachten?

Vielen, vielen Dank schon mal für die Hilfe... Sind etwas am Verzweifeln gerade.

Kündigung Wohnung Rechtsanwalt Mieter Recht Mietrecht Anwalt Vermieter Rechtslage
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Darf der VM mich erst aus dem Mietverhältnis entlassen, wenn alle Rückstände beglichen sind?

Guten Abend,

ich habe meine Wohnung fristgerecht zum 31.03.2018 gekündigt.

Habe auch eine Nachricht vom VM erhalten, dass die Kündigung eingegangen ist.

Habe leider derzeit noch einen Mietrückstand von Summe x offen, (aus schlechteren Zeiten) den ich Monatlich abzahle.

Nun habe ich mir gedacht wenn ich ab dem 31.03.18 aus dem Mietverhältnis raus bin, das ich denn noch zwei Höhere Raten Zahle und den Mietrückstand somit beglichen habe.

Heute war ich zur Schlüsselübergabe bei der Wohnung und habe dem Hausmeister, der auch immer mein Ansprechpartner war, (Vermieter kenne ich nicht persönlich) die Wohnung und die Schlüssel übergeben. Er sagte zu mir das alles i.O wäre mit der Wohnung und er mir das Protokoll zusenden wird. Außerdem meinte er noch zu mir er habe mit dem Vermieter gesprochen und dieser sagte dass wenn sie zum 01.04.18 keinen neuen Mieter haben, bleibe ich solange in dem Mietverhältnis bis der Rückstand beglichen sei. Es sei wohl alles rechtens, sagte der Hausmeister.

Ich habe derzeit auch schon einiges im Netz nachlesen wollen aber leider nicht das richtige gefunden. Mir wäre es gut wenn jemand einen § dazu hat auf dem ich mich berufen kann wenn es zu einer Diskussion kommen sollte.

Ich hoffe ich konnte mein Problem verständlich formulieren.

Vielen Dank im Voraus.

Kündigung Miete Mieter Recht Vermieter mietrueckstand
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Früher aus dem Vertrag raus möglich oder nicht?

Hallo,

Ich habe mal eine frage und zwar geht es darum, dass ich seit längerer in einer Wohnung wohne. Die Kündigungsfrist ist die gesetzliche von 3 Monaten. Nun ist vor ca. 1 Monat direkt unter mir jemand neues eingezogen. Diese Dame hält sich seit längerer Zeit nicht an die Ruhezeiten! Sie hört Nachts von 2-7h morgens laute Musik mit Bass. Ich habe bereits versucht zu Ihr zu gehen und mit Ihr zu sprechen, leider öffnet Sie mir die Tür nicht. Ich habe Ihr dann ein Brief geschrieben mit der freundlichen Bitte, die Musik ab 22h leiser zu stellen und sich bis morgens auch daran zu halten. Ich fühlte mich gestört, habe des öfteren Kopfweh und bekäme keinen richtigen Schlaf, gab ich ebenfalls natürlich in dem Brief mit an. Nun hat sie mir den Brief zerknüllt vor meine Tür geschmissen und die Musik ist nun noch lauter. Ich habe bereits dem Vermieter bescheid gesagt und er sagte, er würde sich darum kümmern. Dies ist nun wieder locker 2 Wochen her und es änderte sich nichts! Zudem habe ich noch weitere Probleme: Es Regnet bei mir in die Wohnung und es zieht überall rein. Auch darüber weiß der Vermieter bescheid. Er versprach sich ebenfalls darum zu kümmern. Leider ist dies auch noch nicht geschehen. Jetzt bekam ich eine Mieterhöhung von 70,00€ dazu und nun ist die Miete 500,00 warm. Ich beziehe momentan noch bis August 2018 ALG2, da ich ab August erst in die Ausbildung gehe. Das Jobcenter hat gesagt, die Miete ist zu hoch und es wäre gut, über einen Auszug nachzudenken.
Nun habe ich es so Satt und würde einfach gerne ausziehen! Muss ich die 3 Monate Frist einhalten oder darf ich früher raus?

Vielen Dank für die Antworten im voraus.

LG

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WG Kündigung bei meheren Hauptmietern?

Hallo.

Zunächst die Fakten:

Ich und mein Freund wollen demnächst zusammen ziehen. Wir hatten geplant zum 01.07.2018. Ich wohne alleine, er in einer Wohngemeinschaft mit 2 anderen Mitbewohnern. Alle 3 stehen im Mietvertrag als Hauptmieter.

Rechtlich gesehen haben wir uns die letzten Monate sehr viel damit beschäftigt, wissen aber nun nicht mehr weiter.

Vorfall:

Geplant war, dass wir alle 3 ordentlich die Wohnung kündigen, die beiden anderen dann einen neuen Mietvertrag für sich aufsetzen, ggfls, mein Freund einfach aus dem Vertrag gestrichen wird. Zunächst schien alles gut, wir hatten das mündliche Einverständnis der anderen, haben den Vermieter kontaktiert und das eingeleitet. Er möchte, dass alle ordentlich kündigen um dann einen neuen Vertrag aufzusetzen. Einfach rausstreichen weigert er sich.

Jetzt ist es jedoch so, dass die Mitbewohner meinen, keine Kündigung zu unterschreiben. Im neuen Vertrag könnte die Kaltmiete erhöht werden, sie hätten keine Sicherheit, am 01.07.2018 noch eine Wohnung zu haben, falls der Vermieter dann plötzlich doch keinen neuen Vertrag aufsetzen will.

Wir sind diesbezüglich jetzt ziemlich ratlos, wie wir weiter vorfahren sollen. Das Verhältnis ist sehr angespannt. Mein Freund fühlt sich schon sehr lange dort unwohl und ist seit geraumer Zeit eigentlich nur noch bei mir. Zahlen tut er mir an Miete nichts, er zahlt natürlich weiterhin seinen Mietanteil für die Wohnung in der er nur noch vertraglich existiert.

Ist denn die einzige Möglichkeit eine Klage? Wir haben darauf echt keine Lust, weil ich denke, dass man das doch anders regeln könnte. Vor allem ist einer der Mitbewohner der Bruder meines Freundes, und wer klagt schon gerne gegen seine Familie? Wir wissen nicht mehr weiter und unser Traum, für eine gemeinsame Zukunft ist damit geplatzt? Ich bitte um Rat. Vielen Dank

LG

Kündigung Wohnung Mieter Recht Mietrecht Vermieter Mietvertrag WG Wohngemeinschaft
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Nebenkosten Abrechnung und Rückgabe Mietkaution an Untermieter?

Servus zusammen,

mein Untermieter hat seinen Untermietvertrag zum Ende Februar 2018 gekündigt. Dazu habe ich ein paar Fragen:

  1. Ich muss für Ihn noch eine Abrechnung der Nebenkosten anfertigen. Hier werde ich nach der Anzahl der qm seines Zimmers und anteilig für die Wohnung gehen müssen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich -sollte ich etwas von ihm verlangen müssen- die Nachzahlung je erhalten werde. Dafür habe ich aber eine Mietkaution. Die Abrechnung werde ich in zwei Teilen erhalten, einmal demnächst für Jahr 2017 (wurde schon abgelesen) und einmal für den Zeitraum von Januar 18 bis einschließlich Mai 18 (Kündigungsdatum meines Mietvertrages), diese sollte mir lt. Vermieter im Juni vorliegen. Muss ich ihm demnach zwei gesonderte Abrechnungen vorlegen oder kann ich es in einer machen und kann ich hierfür die Herausgabe der Mietkaution erstmal verweigern? Wenn ja, wie lange? Ist dies rechtlich abgesichert? Auch im Untermietverhältnis?
  2. Bzgl. der Nebenkostenabrechnung: Ich zahle relativ viel an Nebenkosten voraus (250 €). Er trug davon einen kleinen Teil (50 €). Jetzt habe ich aber ab Januar 2017 bis 01.September 2017 (Einzug Untermieter) die Vorauszahlung allein getragen. Die Abrechnung wird natürlich für das ganze Jahr sein. Hat hier jmd. einen Tipp, wie ich das umrechnen kann? Ich will ihm von meinen Zahlungen natürlich nichts schenken.
  3. Welche Dinge kann ich im Ernstfall noch darüber geltend machen?
  4. Sonstige Tipps durch Erfahrungen von euch? :)

Vielen Dank schon mal!

VG Phil

Kündigung Wohnung Mieter Recht Mietrecht Kaution Vermieter Mietkaution Nebenkosten Rückzahlung Untermiete Wirtschaft und Finanzen
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Eigentümerwechsel, welche rechte habe ich als Mieter?

Hallo, mir stellt sich seit einiger Zeit und Google Aktionen doch die Frage, welche Rechte habe ich als Mieter wenn der Eigentümer wechselt.

Kurze Story, die Vermieterin mit der ich meinen Mietvertrag und alles gemacht habe wurde Krank, durch anerkannte Unzurechnungsfähigkeit, wurde ihr ein Betreuer zugeteilt. Dieser stellte die Immobilie zum Verkauf und beauftrage einen Markler, weil die Pflege und Behandlung Geld kostet, die meine Vermieterin nicht alleine Tragen kann. Nach nun 2 Jahren wurde das Objekt verkauft, und der neue Vermieter will meine Wohnung für seine Mutter die mit ins Haus zieht räumen. Das Haus wurde noch nie überschrieben, und es kann sein das es dieses Jahr auch nicht mehr dazu kommt, aber er Bot mir an in seine alte Mietwohnung zu ziehen aber das noch dieses Jahr. Da er noch kein Bestimmungsrecht hat, und auch noch nicht mein Ansprechpartner ist, verneinte ich dieses Angebot.

Was ist nun wenn er mir auf Eigenbedarf kündigt? Ich habe gelesen das auf Eigenbedarf nur zählt wenn der Eigentümer selbst in die Wohnung zieht, und nicht für andere wie seine Mutter. Meine Kündigungsfrist laut Mietvertrag beträgt 3 Monate, doch erzählt habe ich bekommen, das bei Eigentümer wechsel, die Kündigungsfristen auch Variieren können.

Warum ich mich an euch wende, ich habe keinen Rechtsschutz bzw ist der erst ab Anfang nächstes Jahr in Kraft und ich mir keine Beratung zurzeit leisten kann.

Vielleicht kennt sich einer in dem Bereich aus der mir Helfen kann. Vielen danke schonmal im Vorraus.

Kündigung Recht Mietrecht Vermieter Immobilien Kündigungsfrist
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Mietvertrag - Ende nach Schlüsselübergabe oder eigentlichen Vertragsende?

Vorhergehend wurde von mir folgende Frage gestellt:

https://www.gutefrage.net/frage/wwann-endet-mein-mietvertrag---nach-kuendigungsfrist-oder-schluesseluebergabe

Kurze Zusammenfassung:

Bestätigte Kündigung des MIetverhältnisses zum 28.02.2017. Eingetretener Wasserschaden (durch mich verschuldet) am 03.02.2017. Erfolgte Schlüsselübergabe mit Protokoll und Unterschriften erst am 24.04.2017.

"Etwas" spät, aber ich melde mich nochmal zu Wort, da es nun an die Auszahlung der hinterlegten Kaution geht....

Ich habe mehrfach mit meiner Versicherung telefoniert, diese bestätigte mir, dass der Schaden bzw. die Kosten, der/die von der Hausversicherung veranschlagt wurden, bezahlt wurden. Allerdings konnte sie mir nicht sagen, ob darin auch die Miete für den Zeitraum enthalten ist/war. Die benötigen wohl einen entsprechenden Nachweis über entgangene Mieteinnahmen (das hab ich der Hausverwaltung auch mehrfach mitgeteilt, dass so etwas benötigt wird), welchen die Hausverwaltung aber nie erbracht hat.

Daraufhin habe ich bei der Hausverwaltung nachgehakt, und die haben mir gesagt, dass die Mietforderung ggü. mir noch immer offen sei.

Können die das nun einfach von meiner Kaution abziehen? Kann ich das Rückwirkend bei meiner Versicherung wiederbekommen? Oder sollte ich dem Einbehalten der offenen Mietforderung widersprechen und auf die Herausgabe der kompletten Kaution beharren und einen Nachweis verlangen, der bestätigt, dass Mietausfälle aufgrund des Schadens entstanden sind und diese meiner Versicherung zukommen lassen? Ist das für mich als Otto-Normal-Mensch durchdrückbar oder sollte ich mir dazu einen Rechtsbeistand suchen?

Ich habe einfach die Vermutung, dass es sich die Hausverwaltung hier sehr einfach machen will und sich den ganzen Papierkram spart und das Geld einfach von der Kaution einbehält. Und das kann ich mir momentan absolut nicht leisten......

Danke schonmal für Antworten!

Kündigung Miete Mieter Recht Kaution Vermieter Mietvertrag Haftpflichtversicherung Hausverwaltung schlüsselübergabe Wirtschaft und Finanzen
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Mieter hatte gekündigt, zieht nicht aus?

Hallo zusammen,

das ist ein immer wiederkehrendes Thema, aber habe nur altes Material gefunden und eine Kleinigkeit ist auch anders.

So der Mieter (Hartz 4) hatte bei mir seine Wohnung zum 01.10.2017 gekündigt (war jetzt ca. 9 Jahre Mieter der Wohnung).

Da er gekündigt hatte, hat er ja 3 Monate Kündigungsfrist. Soweit alles gut.

Nach ca. 2 Monaten sagte er dann, das mit seinem Auszug wird jetzt doch nichts, er würde gerne in der Wohnung bleiben.

Das wiederum möchte ich nicht. Ich habe Ihm meine Hilfe bei der Wohnungssuche angeboten im immer wieder Wohnungsanzeigen geschickt. Er hatte immer nichts passendes gefunden. Jetzt schrieb er mir letzte Woche das er eine Wohnungsbesichtigung hat und es eventuell klappt.

Jetzt sagt er er hat die Wohnung bekommen, aber erst zum 02.01.2018. Ich bin aber nicht sicher ob es wirklich geklappt hat und er nur Zeit schinden will, damit die 2 Wochen rum sind und dann § 545 BGB (Stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses) in Kraft tritt. Um Ihm die Chance zu geben wie soll ich vorgehen trotzdem den Wiederspruch schreiben (wo finde ich geeignete Vorlagen und wie muss ich das absetzen?)

Mir den neuen Mietvertrag zeigen lassen (könnte ja aber auch von einem Bekannten geschrieben sein)

Wie lange zählt so ein Wiederspruch? das sind ja jetzt noch drei Monate wo er ausziehen will. Oder muß ich dann trotzdem eine Räumungsklage anstreben?

Danke für eure Unterstützung

luckywilli

Kündigung Wohnung Mieter Recht Mietrecht Vermieter
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Welche Angebot unterbreitet die Firma Ziegert Immobilien in Berlin ihren Mieter*innen, damit sie ausziehen?

Die Frage ist etwas heikel und total indiskret, aber ich stelle sie trotzdem mal.

Ziegert ist eine große Immobilienfirma in Berlin, die meines Erachtens vor allem Eigentumswohnungen vertreibt. Dabei handelt es sich sowohl um neu gebaute als auch um ehemalige Mietwohnungen. Die Firma kauft Mietshäuser auf und wandelt die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen um.

Das Gebäude, in dem eine gute Freundin wohnt, ist kürzlich nun ebenfalls von Ziegert gekauft worden.

Zunächst hat sie eine juristisch einwandfreie Mieterhöhung erhalten.

Sie fragt sich nun wie es wohl weitergehen wird.

Wer jetzt eine herzzereißenden Geschichte erwartet, von einer bedrängten Mieterin, die Angst hat, ihre heißgeliebte Wohnung zu verlieren, den oder die muss ich nun enttäuschen.

Sie kennt die Wohnung mit all ihren Mängeln und würde sogar sehr gerne woanders hinziehen. Alerdings ist der Wohnungsmarkt in Berlin sehr angespannt und ihre jetzige Wohnung ist, was Preis und Lage anbelangt, einfach unschlagbar. Auch nach der Mieterhöhung.

Nun meine erste Frage: Welche Angebote unterbreitet Ziegert seinen Mieter*innen, um sie zu einem Auszug zu motivieren?

So viel sei vorweg gesagt: Ziegert ist scheinbar ein seriöses Unternehmen. Informationen über Brachialmethoden, mit denen sog. Altmieter rausgeekelt werden sollen, habe ich bisher nicht finden können.

Wir gehen aber davon aus, dass Angebote unterbreitet werden. Es wäre auch nur logisch, wenn auf ein erstes Angebot noch ein zweites folgen würde. Die Frage ist nur: Wie hoch könnte meine Freundin pokern? Es ist nämlich auch klar, dass sich diese Angebotsspirale nicht ewig nach oben drehen wird.

Darauf folgt nun meine zweite Frage: Bei welchem Angebot sollte sie zugreifen, da kein besseres mehr kommen wird?

Noch ein paar Fakten zur Wohnung:

Sie liegt in einem gefragten Berliner Szenebezirk. Es handelt sich natürlich um einen begehrten Altbau mit hohen Decken und Stuck und allem Schnickschnack.

Sie liegt im 2. OG des ruhigen Seitenflügels ohne Fahrstuhl. Daher ist sie etwas dunkel. Sie hat hat einen kleinen Balkon.

Sie hat zwei Zimmer, eine Küche, ein kleines Bad und eine Speisekammer und misst ungefäht 60 qm.

Man könnte dafür wohl einen Verkaufspreis von 250.000€ erzielen. Das zeigen zumindest die Vergleichswerte in der Gegend.


Nur weil das jetzt all zu romantisch klingt, hier noch ein paar Fakten, die die Wohnung etwas ungemütlich machen.

Ja, es handelt sich um einen angesagten Szenekiez, in dem Mieten und Kaufpreise aufgerufen werden, die den puren Luxus vermuten lassen, aber die Dealer, Kleinkriminelle und Männer aus Kulturen mit problematischen Geschlechterstereotypen sind immer noch da. Neuerdings mischt sich darunter noch das Partyvolk aus aller Welt. Im Hauseingang findet man regelmäßig Spitzen mit und ohne Junkies :-) Scherben und Kotze.

Sie ist seinerzeit dorthin gezogen weil die Wohnung günstig war. Außerdem: Bad aus den 60ern, alles insgesamt runtergekommen, allg. abgewohnt.

Kündigung Miete Berlin Mieter Recht Vermieter Immobilien Eigentumswohnung mieterschutz Umwandlung
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Nach renovierung kündigung?

hallo, habe meine wohnung neu angemietet und renoviert. zustand: desaströs. vermieterin zahlt material und ich renoviere inkl. bad rauskloppen (wanne waschbecken und klo dann neu auf alte fliesen drauf fliesen). dafür bekomme ich 3 jahre keine mieterhöhung. alle wände habe ich auf meine kosten gemacht (glattputz- gestrichen). im mietvertag steht: mieter bekommt 3 jahre keine mieterhöhung (steht aber nicht warum und wofür). sie sagte dass wäre dann auf die jahre gesehen meine entlohnung. zahle miete zum 15. im mietvertag steht zum 1. . sie also terror gemacht und schrie mich an und drohte mit kündigung. nach abmahnung (rechtens - ich weiss). ab da hörte ich auf das bad fertig zu stellen (ist zu dreiviertel gefliest und wanne gesetzt). alle sonstigen wände (material) in der wohnung (106 m²) gingen auf meine kosten (glattputz-gestrichen). jetzt redet sie nicht mehr mit mir und ich kann das bad nicht fertig machen: a: weil ich nicht will und b: mir fehlen eckventile und schrauben zur befestigung für klo und waschbecken ( nicht zu kriegen von ihr). ich also die schnautze voll gehabt und habe ne neue wohnung gesucht - mit erfolg.daraufhin habe ich selbst gekündigt ( sie hätte mir eh gekündigt. nur nicht fristlos weil meine freundin schwanger war). Nun geht sie davon aus dass ich fertig bin ( das las ich aus der abmahnung heraus) obwohl mir material fehlt. jetzt meine fragen: muss ich das bad fertig machen? bin selfmade handwerker und an gas wasser darf nur n fachmann ran... könnte ich von der noch etwas fordern? minderung weil bad unbenutzbar und frau schwanger, danach war das kind ja da etc???? in meinen augen und in vielen anderen auch hat die nur nen dummen gesucht der hier alles schön und TAKKO macht!

danke für die antworten.....

Haus Kündigung Vermieter
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Wie am Besten mit Abmahnung umgehen?

Hallo @all, ich habe Probleme mit der Vermieterin und vielleicht hat ja jemand eine Idee... Leider hat der Mieterschutzbund derzeit Urlaub und bin erst mal ratlos.

Es gab zu Beginn des Mietverhältnisses zu einem finanziellem Engpass (Jobverlust etc.) so dass die Kaution nicht gezahlt werden konnte. Die Vermieterin hat mündlich mit mir die Vereinbarung getroffen, dass ich fast die Hälfte auf einmal zahle und den Rest in Raten abzahlen kann so wie es finanziell möglich ist, sollte ich einen festen Betrag X dann überweisen.

Sonstige Mietzahlungen wurden immer pünktlich geleistet und es kam auch sonst zu keinem Zeitpunkt zu irgendwelchen Schwierigkeiten. Ein bestand ein sehr gutes Verhältnis. Dann kam auf einmal und ohne vorherige Ankündigung die Eigenbedarfskündigung. Diese war aber erfolgreich. Jetzt habe ich eine Abmahnung von einem Anwalt bekommen. Ich soll mit Frist ( 2 Tage) die restliche offene Kaution begleichen. Dass dies jetzt entsprechend auf eine ordentliche Kündigung rausläuft, dürfte ja klar sein.

Die Vermieterin hat in der letzten Betriebskostenabrechnung das Guthaben auf das Kautionskonto einbezahlt und mir dort einen offenen Betrag in Höhe von ca. der Hälfte von dem Betrag der der dem Anwaltsschreiben zu entnehmen ist.

Dazu kommt, dass die aktuelle Heizkostenabrechnung fehlerhaft ist. Hier hat die Vermieterin mit den falschen Zahlen gerechnet. So dass eigentlich eine Vorauszahlung geleistet wurde die weitaus höher ist und dadurch ein entsprechendes Guthaben besteht. Das Guthaben entspricht in etwa der Forderung in der Abmahnung. Aktuell wären eigentlich nur 1/5 der Kaution offen.

Die Frist in der Abmahnung dürfte nicht angemessen sein oder irre ich mich da? Fordern, dass das Guthaben auf das Kautionskonto eingezahlt wird kann ich wohl nicht? Wie am besten mit der Abmahnung umgehen?

Kündigung Mietrecht Abmahnung Kaution Vermieter Abrechnung Guthaben
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Miete Fristlos kündigen: kein Warmwasser, keine Heizung?

Hi, ich habe am 30.5. einen Untermietvertrag für Miete ab den 1.6. geschlossen, bin aber erst gestern (9.6.) eingezogen. Ich hatte lediglich am 2.6. Sachen in die Wohnung gestellt, bin aber am selben Tag noch 300km zu meinen Eltern gefahren, bei denen ich bis zum 9.6. geblieben bin. Ich hatte am 2.6. die Vermieterin getroffen und ihr gesagt, dass ich erst in einer Woche einziehen würde.

Meine Vermieter (Hauptmieter) wollten ab Einzug einen Zählerstand machen, leider waren sie bisher und sind immer noch nicht Zuhause und ich weiß nicht wann sie wieder kommen. Ich habe gestern die Zähler abfotograftiert, damit mein Stromverbrauch bis sie wieder kommen, dokumentiert ist.

Da die Wohnung Souterrain (Keller) ist, ist sie sehr kalt. Sie verfügt über KEINE Heizung, aber es ist ein Gasheizer eingebaut, welcher bei Demonstration am Tag der Besichtigung nach einigen Versuchen funktioniert hat, nun aber gar nicht mehr!

Ich wollte heute duschen gehen, aber nach 10 Sekunden ist das Wasser eiskalt geworden.

Mein Verdacht ist/war, dass die Vermieter viell. das Gas abgestellt haben, weil die Zähler (Wasser + Strom) noch nicht abgelesen worden sind.

Aber Warmwasser gibt es immer in Schüben (10-40 Sekunden Warmwasser, dann kalt). Deshalb bin ich mir bei diesem Verdacht nicht sicher, ob das Gas abgestellt ist oder einfach die Gasleitung defekt ist?

Auf jeden Fall habe ich am 31.5. also schon vor Einzug die Warmmiete bezahlt. Jetzt sitze ich in einer kalten Wohnung ohne Möglichkeit meinen körperlichen Hygienestandard beizubehalten. Ich musste mir Wasser kochen, damit ich mich in einem Eimer (lol) waschen kann, aber dafür habe ich nicht bezahlt. Ich habe für eine ordungsgemäße Wohnung gezahlt, welche ich ordungsgemäß nutzen kann.

Ich habe mittlerweile eine andere Wohnung im selben Stadtteil gefunden und möchte einfach hier weg, weil anfangs alles super ausgesehen hat, aber nun Probleme nach Problemen erscheinen.

Kann ich fristlos kündigen und Schadensersatz verlangen, da ich schließlich von meinem Geld nicht bekommen habe, wofür ich bezahlt habe?

Der Untermietvertrag ist unbefristet, die Vermieter sind Hauptmieter des Gebäudes, es gibt zwei weitere (Unter-?)Mietparteien, welche Standardwohnungen haben. Die Souterrainwohnung wird möbliert vermietet.

Danke!

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Kann mein Vermieter meinen Fingerabdruck verlangen?

Mietrecht Schweiz:

Meine Vermieter haben eine neue Haustüre eingebaut. Diese kann über einen Fingerabdruckscanner, eine Fern-Bedienung oder den Schlüssel geöffnet werden. Leider funktioniert der Schlüssel häufig nicht und es kam dazu, dass ich das Haus nicht betreten konnte. Eine Fernbedienung hatte ich dann für wenige Tage. Die Vermieter sagen nun es ist zu gefährlich, dass ich die Fernbedienung habe - denn sollte ich sie verlieren, muss ich eine neue Haustüre bezahlen. Nun möchten sie meinen Fingerabdruck.

Ich bin kein Freund von der Idee, ihnen meinen Fingerabdruck zum öffnen der Haustüre zu geben. Ich finde der Fingerabdruck ist etwas sehr privates - den ich nicht unbedingt vergeben möchte. Dass das Schloss nicht immer funktioniert stört sie nicht - sie sagen dann muss ich eben den Fingerabdruck angeben.

Wie kann für diese Problem eine Lösung gefunden werden? Muss ich meinen Fingerabdruck abgeben, wenn ich in das Haus möchte?

Eine weitere Frage ist: Sie fangen mich für all diese Belange fast täglich im Flur ab. Das sehe ich als Einschränkung meiner Privatsphäre. Das Mietverhältnis ist bereits gekündigt - ich muss allerdings noch drei Monate mit ihnen auskommen. Allerdings wird das Verhältnis mit all diesen Faktoren immer störender und unangenehmer. Auch haben sie einen Schlüssel zu meiner Wohnung, was ja rechtlich nicht in Ordnung wäre. Ob sie sie betreten wenn ich nicht da bin, kann ich nicht sagen - allerdings habe ich kein großes Vertrauen in sie. Auch haben sie mir zu Beginn des Jahres Besuch verboten: "wenn sie besuch haben möchten, müssen sie sich was anderes suchen" - Dies geschah als meine Schwester mit ihren 2 Kindern für 3 Tage zu Besuch war.

Kann ich auf dieser Grundlage irgendwie ein Sonderkündigungsrecht wirksam machen und bereits früher ausziehen? Ich fühle mich mittlerweile sehr unwohl in dieser Wohnung und möchte nur noch weg dort. Für mich persönlich ist dieser Ort mittlerweile die Hölle geworden. Leider ist eine doppelte Miete für 3 Monate keine option. Auch Nachmieter möchten sie voraussichtlich nicht - eventuell würde ihre Tochter einen Monat eher die Wohnung wollen. 

Vielen Dank für die Antworten.

Kündigung Wohnung Schweiz Mietrecht Vermieter Fingerabdruck
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