Welche Steuern für youtuber?

Hallo, ich habe einen youtuber Kanal angefangen vor zwei Jahren und letzten Frühling habe ich die Einnahmen monetarisiert. Am Anfang kam nicht viel bei rum, ich hatte ein wenig im Internet geforscht und hatte das so verstanden, dass ich eh keine steuern zahlen muss. Hatte vor, das noch anzumelden, aber immer verschoben. Im Dezember sind die Einnamen dann auf ein mal viel höher geworden. So habe ich im jahr 2016 deswegen so 5-6 Tausend verdient. In diesem Jahr geht es ganz gut weiter, so bin ich monatlich zwischen 2-3 Tausend im Monat und werde natürlich jetzt nächste Woche alles anmelden. Nun stellt sich mir zwei Fragen.

Ein mal - inwieweit wird die Strafe anfallen dafür, dass ich mich nicht früher darum gekümmert haben. (ich war aber auch wirklich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich nie und nimmer so viel verdienen würde und dass es bald eh wieder stürzt und war da deswegen so nachlässig, auch wenn das doof war von mir)

Und die andere Frage ist - wie hoch fällt da die steuer aus in etwa? Was werde ich nachher durchschnittlich monatlich wieder los sein? Wenn ich nachher zum Beispiel durchschnittlich auf 4 tausend monatlich käme. Wie ich verstehe muss ich da eein Gewerbe anmelden. Ich habe zwar schon einen Termin beim Steuerberater und mache auch einen beim Finanzamt, aber ich bin jetzt schon neugierig und es wäre cool, wenn sich da jemand auskennt :)

Youtube Steuern Einkommenssteuer Freiberuflich Gewerbe gewerbesteuer Umsatzsteuer
5 Antworten
Fragen zu Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung eines Gewerbes. Wer weis es?

Moin Leute,

bin gerade über dem Klopper vom Finanzamt da ich ein Kleingewerbe auf 17.500€ jährlicher Basis angemeldet habe ( Onlinehandel ) Nu erkenne ich, dass das Ausfüllen fürs Finanzamt mehr Zeit und Nerven kostet, als das Gewerbe sebst :D

deshalb hoffe ich, dass ich hier evtl Hilfe von jemandem finde der sich mit solchen Bögen auskennt :)

So Steuernummer und Identifikationsnummer bekomme ich vom Finanzamt

1.8 Bisherige Persönliche Verhältnisse: Einkommenssteuerlich erfasst in den letzten 3 Jahren - heißt das ob ich als Privatperson schonmal eine steuererklärung abgegeben hab?

2.1 Anschrift des Unternehmens: Bezeichnung des Unternehmens - Der Name, den ich meinem Imperium geben möchte? Oder ist mit Bezeichnung wieder die Tätigkeit gemeint, die ich ausführe?

3.1 Voraussichtliche Einkünfte aus: Gewerbebetrieb und Selbstständige Arbeit - Ist jemand der ein Gewerbe eröffnet denn nicht sowieso jemand der Selbstständig Arbeitet? Oder gilt selbstständige Arbeit für z.B. freie Jornalisten?

3.2 Voraussichtliche Höhe der: Sonderausgaben - wie z.B. Kosten für Postversand, Kauf von Kartonagen usw.? Also alles was ich am Ende steuerlich absetzen werde?

Steuerabzugsbeträge - Das was ich hoffe, vom Amt am Ende des Jahres erstattet zu bekommen?

7.5 Steuerbefreiung "Es werden ganz oder teilweise steuerfreie Umsätze gem. $4 UstG ausgeführt" - Bin ich mit der 17.500€ Grenze net sowieso Umsatzsteuerfrei? Also ignorieren?

7.6 Steuersatz "Es werden Umsätze ausgeführt, die ganz oder teilweise dem ermäßigten Steuersatz gem. § 12 Abs. 2 UStG unterliegen" - Selbe wie bei 7.5 ?

7.7 Durchschnittssatzbesteuerung "Es werden ganz oder teilweise Umsätze ausgeführt, die der Durchschnittssatzbesteuerung gem. § 24 UStG unterliegen" - Was hat es mit diesem Zungenbrecher auf sich?

7.9 Umsatzstezer-Identifikationsnummer "Ich benötige für die Teilnahme am innergemeinschaftlichen waren- und Dienstleistungsverkehr eine Ust-Idnr." - benötige ich, da ich noch keine von einer früheren Tätigkeit bekommen habe. Richtig?

So ich hoffe jemand liest sich diesen Roman durch und kann mir weiterhelfen :)

Vielen Dank im vorraus

mfg Patrick

Steuern Online-Shop Gesetz Anmeldung Finanzamt Gewerbe Kleingewerbe Onlinehandel Steuerrecht Umsatzsteuer
2 Antworten
Kann man ohne USt-ID ein Gewerbe?

Hallo liebe Community,

vor ca. 4 Wochen habe ich ein Gewerbe bei der örtlichen Gemeinde angemeldet und im gleichen Zug auch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt. Diesen habe ich dann beim örtlichen Finanzamt eingereicht und man versicherte mir, dass ich nach ca. 2 Wochen eine Antwort erhalte (USt-ID etc.). Jetzt, 4 Wochen später, habe ich mal freundlich nachgefragt: Der Eingang meines Fragebogens wurde bestätigt aber mir wurde mitgeteilt, dass sich die Bearbeitung durch "unerwarteten Rückstand" um weitere 2 Wochen verzögert.

So weit so gut bzw. auch schlecht: Da ich fest davon ausgegangen war, dass ich nach ca. 2 Wochen (jetzt schon 4 Wochen) meine USt-ID erhalte (oder zumindest irgendeine Rückmeldung), habe ich bereits mit zahlreichen Kunden Kontakt aufgenommen und diesen den baldigen Start des Verkaufes meiner Produkte zugesagt. Wenn ich diese jetzt noch weitere 2 Wochen "sitzen lasse" wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich z.B. Kunden verliere.

Meine Frage: Kann ich im Vorfeld schon Verkäufe tätigen und die Umsatzsteuer abführen sobald ich meine USt-ID erhalte o.ä.? Immerhin habe ich ja bereits alles angemeldet und auf offiziellem Wege eingeleitet, nur das Finanzamt hängt eben mit der Bearbeitung hinterher... Ist es möglich, die Steuern dann rückwirkend zu zahlen, wie gesagt, ich unterschlage dem Finanzamt ja nichts, sondern warte auf dessen hinterherhängende Bearbeitung meines Antrags.

Außerdem ist erwähnenswert, dass ich unter die Kleinunternehmerregelung falle (das habe ich zumindest angekreuzt), also eigentlich keine USt zahlen muss, wenn ich unter 17.500 € Umsatz in diesem Jahr bleibe (was 100% der Fall ist).

Ich hoffe, Ihr versteht mein Anliegen. Viele Dank für Eure Antworten im Voraus!

Gruß,

Max

Finanzen Steuern Rechte Steuererklärung Finanzamt Gewerbe Steuerrecht Umsatzsteuer Unternehmen
8 Antworten
Wieviele Umsatzsteuern und weitere gewerbliche Abgaben muss ich bezahlen oder hilft mir jemand bitte bei der Erklärung der Berechnung?

Wenn ich ein Geschäft abschließe mit meinem Gewerbe, welche Abgaben muss ich zahlen an Steuern etc.? Kann mir jemand bei der Berechgnung helfen und den genauen Rechenweg erklären? Man sagt mir immer nur Einnahmen minus Ausgaben gleich Gewinn und Gewinn muss versteuert werden, das bring mir in meinem Beispiel aber wenig.

Ich verkaufe ein Stück veredeltes Holz für 285.000 € inkl. 19% Mwst.Ausgabe für Holz 180.000 € inkl. 19% MwstAusgaben für Veredlungen 20.000 € inkl. Mwst

Alles wird gewerblich verkauft über eine Auktionsplattform. Die Plattform bekommt von mir 10% von dem Gesamtpreis (Also von den 285.000 €). Die Auktionsplattform hat mir folgende Mail geschrieben: Es ist zu beachten dass bei gewerblichen Anbietern das 14 tägige Rückgaberecht besteht. Es wird der reine Kommissionssatz berechnet, jedoch keine MwSt. Für Privatanbieter wird auf den Auktionsservice (Kommission) die MwSt. gerechnet.

Was bleibt mir nun noch an Geld wenn ich alles bezahlt habe an Steuern? Mein Hebesatz ist übrigens 415. Und kann ich ebay oder Catawiki oder ähnliche Plattformen als Ausgaben wegrechnen? Wie mache ich das mit dem Freibetrag von 25.000 €? Ich kapier einfach die Rechnung nicht und kann nicht ausrechnen was mir netto bleiben würde. Erklärt mir bitte jemand den Rechnungsweg? Habe bisher noch keinen Umsatz gemacht, wäre sozusagen ein einmaliges Geschäft. Wäre echt super nett wenn mir jemand helfen könnte.

PS. Bitte keine Kommentare wie... Warum ich ebay nutze oder Zeug das mich nicht weiter bringt! Bin echt hier weil ich verzweifelt nach jemandem suche der mir wirklich helfen kann. Und das veredelte Holz gilt natürlich nur als Beispiel :-)

Lieben Dank schonmal für eure Mühe.

Steuern Gewerbe Gewinn Umsatzsteuer Ausgaben
3 Antworten
Kleingewerbe anmelden für Filmproduktion als Nebentätigkeit. Was muss ich beachten?

Hallo zusammen,

eine Sache vorab: ich habe für die Branche nichts studiert oder dergleichen. Ich mache seit einiger Zeit hobbymäßig Musikvideos und und kleine Reisefilme die laut Feedback meiner bisherigen Betrachter so ziemlich professionell aussehen und sich sehen lassen können. Es macht mir unheimlich viel Spaß und ich wurde auch schon gefragt ob ich das ganze professionell und hauptberuflich mache. Ich weiß nicht ob Filmemacher unter sich sind die das hier lesen, aber sowas spricht sich ziemlich schnell rum und das Interesse an Musikvideos, Image- und Hochzeitsfilmen ist sehr groß und ich würde auch schon für diverse Arten von Videos angefragt.

Ich gehe momentan einen Hauptberuf nach und würde sehr gerne nebenher als Nebentätigkeit etwas dazu verdienen. Ich sehe da für mich nur die Option ein Kleingewerbe anzumelden. Ich weiß, dass man das mit seinem Hauptarbeitgeber abklären muss ob das für die in Ordnung geht.

Nur stellt sich die Frage, was genau schon beim anmelden eines Kleingewerbes passiert. Was werde ich denn beim Rathaus gefragt und welche Angaben muss ich machen? Ich weiß das man angeben muss ob man denkt, dass der jährliche Umsatz mehr als 17.500€ Euro betragen wird. Das ist eine hohe Summe. Ein Freund, der Videos als Freiberufler macht hat mir geraten anzugeben, dass der Umsatz drüber liegt, sodass ich bei jeder Rechnung bei jedem Kunden die Umsatzsteuer angeben kann. Darauf meinte er, dass ich mir am besten von Anfang an, auch wenn mir nicht gleich die Leute die Tür einrennen, einen Steuerberater besorgen sollte, damit ich gleich von Anfang an gut beraten bin und alles richtig mache.

Dann stellt sich noch die Frage, welchen Namen ich für meine Dienstleistung nehme? Kann ich denn einen erfundenen Namen dafür nehmen? Sowas wie "Muster Films" oder "Muster Videos"? Ich habe gelesen das empfohlen wird seinen bürgerlichen Namen zu nehmen, warum wurde aber nicht konkret dargelegt.

Ich habe natürlich schon nach meinem Anliegen gesucht, bin aber leider nicht auf konkrete Antworten auf meine Fragen gestoßen.

Sind denn Filmemacher oder Dienstleister unter euch die mir weiterhelfen können? Eventuell auch Leute, die ihre Dienstleistungen unter einem Künstlernamen anbieten?

Über Eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

Video Film Name Dienstleistung Finanzamt Freiberuf Freiberufler Gewerbe Kleingewerbe Künstler Produktion Steuerberater Umsatzsteuer Künstlername
5 Antworten
Vom Hauptgewerbe zum Nebengewerbe umsteigen - weiterhin Umsatzsteuerpflichtig oder nicht - Und lohnt es sich überhaupt oder wäre ein Kleingewerbe besser?

Ich bin Selbstständing ohne Mitarbeiter und habe seit 5 Jahren ein eigenes Geschäft das ich zusammen mit meinem Mann geführt habe. Muß Alle 3 Monate UsSt zahlen usw. Muß aber nun mein Geschäft in ca. 2 Monaten aufgeben, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist und mein Mann Arbeitet jetzt wieder Vollzeit seit 4 Wochen und hat ca. 1200 Euro Netto.

Ich könnte mein Gewerbe auch von zu Hause aus weiter führen, übers Internet. Würde damit aber mehr als 450 Euro verdienen und müsste dann wohl somit auf ein Nebengewerbe umsteigen.

Auf der AOK wurde mir gesagt, das ich dann zwar keine 260 Euro mehr zahlen muß um mich zu versichern, aber 165 Euro wenn ich mehr als 405 Euro verdiene bis maximal 945 Euro und der Lebensunterhalt vom Mann bestritten wird. Dies wäre dann ja der Fall.

Die frage ist dann nur, muß ich dann auch weiterhin alle 3 Monate meine UsSt. zahlen auf das was ich verdient habe, so wie im großen Gewerbe? Oder fällt die dann bei unter 1000 Euro weg?

Möglicher Verdienst von Zuhause aus: ca. 600 Euro im Monat

Abzüge: 165 Euro AOK + 125 Euro Lagerhalle meiner Ware + 10 Euro Riesterrente + 20 Euro Handy + 50 Euro Autoversicherung ________________________________ = 370 Euro Allgemeinausgaben

Rest: 230 Euro Privatentnahme

Sollte da dann auch noch alle 3 Monate die UsSt dazu kommen was dann auch wieder kosten bei meinem Steuerberater verursacht die dann auch noch mal dazu kommen (momentan ca. 50 Euro monatlich) wäre ich ja schon fast besser dran dann, wenn ich ein KLEIN-Gewerbe anmelde statt ein NEBEN-Gewerbe, nur bis 450 Euro dazu verdienen würde, dann über meinen Mann versicht bleibe und weder AOK noch Steuer bezahlen muß.

Wer kann mir da mal weiterhelfen, mir mal sagen, ob ich UsSt weiterhin bezahlen muß und mir einen guten Tip geben wie ich nach den 2 Moanten am Besten weiter machen könnte.

Dachte ich frag erst mal hier, bevor ich einen Termin beim Steuerberater mache um mich vorab schon mal bisschen zu informieren und um mir weiterhin dann überlegen zu können was ich dann in 2 Monaten machen könnte und vor allem wie am Besten.

Freu mich also über jede Antwort die mir weiterhelfen könnte. LG Miriam

Steuern Gewerbe Kleingewerbe Nebengewerbe Umsatzsteuer Verdienst Hauptgewerbe
2 Antworten
Ich habe ein Gewerbe zum 01.11. abgemeldet. Kann ich zum 01.12. ein anderes Gewerbe anmelden, das als Kleingewerbe ohne USt-Verpflichtung vorgesehen ist?

Ich habe 10 Jahre lang eine Internet-Werbeagentur betrieben, doch in diesem Jahr gingen die Erträge zurück. Das hat teils mit der Entwicklung es Online-Werbemarktes zu tun, teils hat es gesundheitliche Gründe.

Da ich um den Erhalt meines Kleinunternehmens gekämpft habe (vor allem wegen Unterhaltsverpflichtung für 4 Kinder), entstanden Schulden und insbesondere Steuerrückstände, auch Umsatzsteuer.

Ich hatte im Oktober kurz eine Anstellung in einem Bildungsunternehmen, die aber in der Probezeit einvernehmlich beendet wurde, da sich Randbedingungen (es ging um Schulungen für Asylsuchende) kurzfristig geändert haben.

Ich habe mein Gewerbe im November, rückwirkend zum 01.11., abgemeldet. Nicht nur, weil ich optimistisch wegen der neuen Stelle war, die mit Provisionen recht gut bezahlt gewesen wäre. Sondern auch, weil ich einem vom Finanzamt angedrohten Verfahrung zur Gewerbeuntersagung zuvorkommen wollte.

Damit stehe ich nun zunächst als Privatmann ohne Arbeit und ohne Gewerbe vor dem Problem, die Rückstände zu erledigen.

Eine effektive Lösung, die ich sehe, wäre die Wiederaufnahme des Gewerbes. Denn ich habe ja einen langjährigen Kundenstamm und kann durch fleißige Akquise zum Jahresende mehr Geld hereinholen als mit jedem Job - auch wenn die Arbeit als Werbeagentur aus o.a. Gründen keine Dauerperspektive wäre.

Ich würde auch die neue Tätigkeit anders definieren: von der Werbeagentur mit Betrieb von zwei Portalen hin zu einer Beratungstätigkeit, in der ich mein sehr umfangreiches Wissen zur Online-Medienarbeit einsetze. Gleichzeitig würde ich mich um eine Anstellung bemühen, dies auch wieder im Bereich Beratung und Bildung. Das neue Gewerbe wäre damit ein USt.-befreites Kleingewerbe, da ich davon ausgehe, in einigen Monaten eine Anstellung zu finden und das Gewerbe würde unter der Freigrenze bleiben.

Jetzt ist nur die Frage, ob ich damit durchkomme. Denn dieses Jahr habe ich natürlich mehr als 17000 eingenommen. Das Finanzamt könnte also sagen: halt, hier wird nur der Name gewechselt. Im günstigsten Fall müsste ich dann auf die Umsätze USt. nachzahlen.

Im Fall, dass diese Idee mit dem USt-befreiten Kleingewerbe nichts bringt, könnte ich auch mein altes Gewerbe einfach wieder anmelden. Ich war bei der Schuldnerberatung und dort erfuhr ich, dass ich das Gewerbe nicht hätte abmelden sollen, weil Gewerbeuntersagungen nicht so leicht durchkämen. Ärger mit dem Finanzamt würde ich wahrscheinlich bekommen, weil die darin einen naiven Versuch sehen würden, durch Ab- und wieder Anmelden des Gewerbes die Untersagung zu verhindern. Sie würden dann wohl sofort die Untersagung betreiben.

Was ist also besser: * altes Gewerbe einfach wieder anmelden und mal abwarten, ob das Finanzamt eine Gewerbeuntersagung betreibt * Kleingewerbe anmelden, so wie es auch dem Plan entspricht, wieder Arbeit zu finden

Selbstständigkeit Freiberufler Gewerbe Umsatzsteuer
3 Antworten
Finanzamt lehnt Antrag auf Umsatzsteuernummer ab, keine Einnahmen, aber freiberufliche Tätigkeit

Hallo Gute-Frage Member,

ich bin Betreiber einer Webseite und habe zum Anfang dieses Jahres ein Gewerbe angemeldet, da ich begonnen habe dort Werbung zu schalten. Da ich derzeit in Vollzeit angestellt bin und der Blog noch keinen nennenswerten Umsatz generiere, habe ich Einnahmen von voraussichtlich 0€ angegeben. Selbstverständlich bin ich dabei die Einkünfte zu erhöhen, doch schien es für mich am sinnvollsten diesen Betrag anzugeben.

Mit dem Antrag kam anschließend vom Finanzamt ein Schreiben, mit der Frage weshalb ich nur 0€ einnehmen würde und, ob ich wirklich ein Gewerbe ausüben würde. Daraufhin habe ich mich der Frau schriftlich erklärt und angegeben, dass ich mittels meines Blogs vorerst keine nennenswerten Einnahmen erwarte und mit dem Erhalt der Umsatzsteuernummer damit beginnen möchte, als unabhängiger Texter und mittels kleinerer Grafik-Aufträge Geld zu verdienen.

Heute habe ich die Antwort der Verantwortlichen erhalten, die im Kern aussagt, dass ich unter diesen Umständen kein Recht auf ein Steuerkonto habe, mein Fall als Überwachungsfall laufe und ich bis zum 31.05.2016 eine Einkommensteuererklärung für 2015 machen solle. Jedoch habe ich meine Werbeeinnahmen nicht maßgeblich steigern können und konnte bisher auch keine Aufträge auf Rechnung durchführen, weshalb sich meine Lage bisher nicht sonderlich verändert hat. Gerne würde ich nebenher ein paar Aufträge bearbeiten und beginnen Kunden zu gewinnen, was ohne USt-Nr nicht möglich ist.

Nun meine Frage, inwiefern ist das Finanzamt dazu berechtigt mir die Umsatzsteuernummer zu verwehren? Und kennt Ihr gute Bücher oder idealerweise E-Books, die einem solche rechtlichen Grundlagen näherbringen.

PS.: Wie verhält es sich, wenn ich Einnahmen aus branchenfremden Bereichen erziele, sprich statt Online Marketing plötzlich Umsatz aus dem Verkauf von Textilien erhalte, kann ich dies ebenfalls auf mein Online Gewerbe laufen lassen?

Ich bedanke mich für Eure Zeit und den möglichen Rat. :)

Finanzen Steuern Finanzamt Gewerbe Nebengewerbe Umsatzsteuer Gewerbeamt
7 Antworten
Gewerbeabmeldung/ Ummeldung- Fragebogen Problem

Hallo :-) Ich mache neben dem Studium Promotion und habe dazu letztes Jahr ein Gewerbe angemeldet. Nun bin ich in eine andere Stadt gezogen und wollte genau dasselbe weitermachen, musste dazu mein altes Gewerbe abmelden und hier wieder neu anmelden. Habe ich gemacht und habe jetzt einen Fragebogen zur "Beendigung der gewerblichen Tätigkeit" bekommen und möchte natürlich nichts falsch ausfüllen. 1. Frage: Da steht: "der Gewerbebetrieb des/der _______________ (Gegenstand des Betriebs) in.." Ja, vielleicht eine doofe Frage, aber was ist denn der Gegenstand? Die Tätigkeit, die ich mache ist schlicht und einfach Promotion und wurde auch so angemeldet, aber das passt da ja gar nicht rein? Und mein Name wird wohl kaum der Gegenstand sein. Kann mir da jemand helfen?

  1. Da sind dann ganz viele Oberkategorien, weshalb ich das Gewerbe wohl abgemeldet habe und zur Auswahl steht "Veräußerung", "Liquidation", "Aufgabe", "Verpachtung", "unentgeltliche Übertragung", "Einbringung in eine Personbengesellschaft", Einbringung in eine Kapitalgesellschaft" und "Umsatzseteuer". Sehe ich das richtig, dass mich davon nichts betrifft und ich richtigerweise "Der Betrieb/ Das Unternehmen wurde verlegt nach __________(da wo ich hingezogen bin und das Gewerbe auch neu angemeldet habe)" ausgefült habe? Mich hat das Wort "verlegt" irritiert. Nicht, dass das was anderes ist als meine "Neuanmeldung".

  2. Unter der "Kategorie" der Umsatzsteuer steht: " Die Steuererklärung ist innerhalb eines Monats nach Beendigung der gewerblichen Tätigkeit elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln...." Ich habe noch nie eine Steuererklärung abgegeben, aber das wird wohl zu schaffen sein. Jedoch bin ich unter diesem Freibetrag geblieben und bekomme nichts zurück und muss auch nichts zurückzahlen und mit der Umsatzsteuer habe ich sowieso nichts zu tun. Muss ich die Steuererklärung trotzdem einen Monat danach abgeben? Normalerweise ist es doch im Mai wie ich gelesen habe. Bei mir wäre es sowieso schon zu spät, weil ich mein Gewerbe rückwirkend abgemeldet habe. Mich irritiert halt, dass es unter dem Punkt "Umsatzssteuer" steht und ich sowieso keine Umsatzsteuer berechne.

Sind wirklich sehr spezielle Fragen, aber ich habe gemerkt, dass man in unserer Bürokratie immer vorsichtig mit Formulierungen sein sollte. Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen :))))))

Umzug Steuererklärung Gewerbe Gewerbeanmeldung Promotion Umsatzsteuer
1 Antwort
Finanzamt wird mich bestrafen?

Hallo zusammen

ich braucht dringen eurer Hilfe!!!

ich habe in Jan 2014 zu einem Gewerbe angemeldet. Der Sitz des Gewerbes ist meine Wohnung, weil ich allein dabei tätigen will. Zu dem Gewerbetätigkeitsfeld gehört es dass die kleinen Elektroartikel von Fernost importieren werden um auf Ebay.de zu verkaufen. Unmittelbar danach habe ich bei Finanzamt für eine Umsatzsteuernr. beantragt, womit ich richtig gewerblich tätigen kann und Rechnung etc. erstellen darf. Plötzlich kam am Anfang Feb 2014 ein Finanzamt Beamter bei mir in der Wohnung für einen Umsatzsteuer-Nachschau. Es wurden viele Fragen gestellt. Ich konnte aber die Bemühung der unternehmerischen Tätigkeit nicht nachweisen weil ich keine Korrespondenzen mit Lieferanten nachweisen konnte. Der hat mich aufgefordert die Korrespondenz mit den Lieferanten per Post nachzureichen. Sonst wird entweder mein Umsatzsteuernr. Antrag abgelehnt oder ich im schlimmsten Fall bestraft. („vorsätzliches Ableiten Umsatzsteuernr.??“) So hat der Beamte mir gesagt.

Seit meiner Neuanmeldung in Jan 2014 bisher ist gerade nur ein Monat, in dem ich online über Markt recherchiere usw., aber nicht wirklich angefangen was Gewerbliches zu machen.

Wie soll ich den Beamter zurückschreiben sodass ich nicht bestraft werde? ich habe kein Problem wenn der Umsatzsteuernr. Antrag abgelehnt wird, aber ich habe VOLL Angst dass ich mit Geld bestraft werde oder sogar im Gefängnis komme!

Bitte um Hilfe!!!

selbstständig Finanzamt Firma Gewerbe Strafe Umsatzsteuer
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Gewerbe + Umsatzsteuer

Wie lange dauert bearbeitung einer Umsatzsteuer identifikationsnummer?

5 Antworten

Steuerfestsetzung! Verrechnung des Restguthabens mit Gegenansprüchen ......

5 Antworten

Kleingewerbe still legen?

7 Antworten

Miete absetzen

6 Antworten

Normales Gewerbe in Kleingewerbe ummelden

3 Antworten

umsatzsteuer vom gewinn? oder vom brutto

6 Antworten

UST. bei Rechnung für Kilometerpauschale?

3 Antworten

Gewerbe auflösen/abmelden - Rückzahlung erstatteter Umsatzsteuer von Geschäftsausstattung?

7 Antworten

Berufstätig und Kleinunternehmer, zählt das Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit mit?

4 Antworten