Ist es Zufall, das das mongolische Wort für "Mensch" fast wie "Hunnen" klingt und ist dies ein Anzeichen für die Herkunft der Hunnen?

Beim Mongolisch lernen ist mir aufgefallen, dass das Wort für "Mensch", welches in kyrillisch хүн geschrieben wird, und offenbar wie "hun" oder vielleicht noch "khün" (wie bei google translate https://translate.google.com/?hl=de#de/mn/mensch angegeben" bzw. "chun", aber laut Mongolisch-Buch halt eher wie "hun" ausgesprochen wird, dass das ja wirklich schon ins Auge springt dass das irgendwas mit den "Hunnen" zu tun haben könnte.

Ich weiß, laut offizieller Geschichtsforschung ist die genaue Herkunft oder Abstammung der "Hunnen" unbekannt, aber wäre es nicht die einfachste Erklärung, dass damals einfach Menschen die als Vorfahren der heutigen Mongolen gesehen werden können, bzw. zumindest die gleiche oder ähnliche Sprache gesprochen haben, da losgeritten sind, irgendwann in Europa angekommen sind, und als die besiegten Völker gefragt haben "Wer seid ihr eigentlich?" einfach gesagt haben "Ja wir sind halt Menschen!", also "hun", genauso wie der Name vieler anderer Völker, bzw. den Namen den wir ihnen gegeben haben, zum Beispiel der "Inuit", halt in der Sprache der Einheimischen meist auch einfach nur "Menschen" heißt?

Ich weiß ja, es muss immer alles kompliziert sein, aber ich meine, das ist ja schon auffällig, ausgerechnet in der Region wo man die Herkunft der "Hunnen" vermutet (es aber nicht beweisen kann) wir der Mensch also "hun" genannt...

Zufall? Beweis? Indiz?

Religion Geschichte Sprache Menschen Politik Ethnologie Hunnen Linguistik Mongolei völkerkunde völkerwanderung Sprachforschung Philosophie und Gesellschaft
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Erster Eindruck nach dem Lesen dieser Kurzgeschichte?

Die Kegelbahn

Zwei Männer hatten ein Loch in die Erde gemacht. Es war ganz geräumig und beinahe gemütlich. Wie ein Grab. Man hielt es aus.

Vor sich hatten sie ein Gewehr. Das hatte einer erfunden, damit man damit auf Menschen schießen konnte. Meistens kannte man die Menschen gar nicht. Man verstand nicht mal ihre Sprache. Und sie hatten einem nichts getan. Aber man musste mit dem Gewehr auf sie schießen Das hatte einer befohlen. Und damit man recht viele von ihnen erschießen konnte, hatte einer erfunden, dass das Gewehr mehr als sechzig mal in der Minute schoss. Dafür war er belohnt worden.

Etwas weiter ab von den beiden Männern war ein anderes Loch. Da guckte ein Kopf raus, der einem Menschen gehörte. Er hatte eine Nase, die Parfüm riechen konnte. Augen , die eine Stadt oder eine Blume sehen konnten. Er hatte einen Mund, mit dem er Brot essen und Inge sagen konnte. Diesen Kopf sahen die beiden Männer, denen man das Gewehr gegeben hatte.

Schiess sagte der eine.

Der schoss.

Da war der Kopf kaputt. Er konnte nicht mehr Parfüm riechen, keine Stadt mehr sehen und nicht mehr Inge sagen.

Nie mehr.

Die beiden Männer waren viele Monate in dem Loch. Sie machten viele Köpfe kaputt. Und die gehörten immer Menschen, die sie gar nicht kannten. Die ihnen nichts getan hatten und sie nicht einmal verstanden. Aber einer hatte das Gewehr erfunden, das mehr als sechzig mal schoss in der Minute, und einer hatte es befohlen.

Allmählich hatten beide Männer so viele Köpfe kaputt gemacht, dass man einen großen Berg daraus machen konnte. Und wenn beide Männer schliefen, fingen die Köpfe an zu rollen. Wie auf einer Kegelbahn. Mit leisem Donner. Davon wachten die Männer auf.

Aber man hat es befohlen, flüsterte der eine,

Aber wir haben es getan, schrie der andere.

Aber es war furchtbar, stöhnte der einer.

Aber manchmal hat es auch Spaß gemacht, lachte der Andere.

Nein, schrie der Flüsternde.

Doch flüsterte der andere, manchmal hat es Spaß gemacht. Das ist es ja. Richtig Spaß.

Stunden saßen sie in der Nacht. Sie schliefen nicht. Dann sagte der eine:

Aber Gott hat uns so gemacht.

Aber Gott hat eine Entschuldigung, sagte der andere, es gibt ihn nicht.

Es gibt ihn nicht? Fragte der erste.

Das ist seine einzige Entschuldigung, antwortete der zweite.

Aber uns gibt es, flüsterte der erste.

Ja uns gibt es, flüsterte der andere.

Die beiden Männer, denen man befohlen hatte, recht viele Köpfe kaputt zu machen. Schliefen nicht in der Nacht. Denn die Köpfe machten leise Donner.

Dann sagte der eine: Und wir sitzen nun damit an.

Ja, sagte der andere. Wir sitzen damit an.

Da rief einer fertigmachen es geht wieder los.

Die beiden Männer standen auf und nahmen das Gewehr.

Und immer wenn sie einen Menschen sahen, schossen sie auf ihn. Und immer war das ein Mensch, den sie gar nicht kannten. Und der ihnen nichts getan hatte. Aber sie schossen auf ihn dazu hatte einer das Gewehr erfunden. Er wurde dafür belohnt.

Und einer - hatte es befohlen.

deutsch Schule Geschichte Sprache Interpretation Kurzgeschichte Liebe und Beziehung
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Warum sind die Dialekte so "willkürlich" verteilt?

Ich hatte mal eine Karte über unsere Dialekte gefunden, ja grob hätte ich das auch ungefähr so eingeschätzt, hätte aber jetzt nicht gedacht, z.B. daß in Teilen Bayerns schwäbisch und im nördlichen Drittel Baden-Württembergs fränkisch gesprochen wird.

Was mich da am meisten wundert, ist die Verteilung, die sich über Gebirge hinweg streckt. Klar, Bundesländer sind "moderne" Erfindungen, aber die Völker die früher mal unser Land besiedelten (bzw. unsere Vorfahren), hatte ich eigentlich eher die Vorstellung, daß diese sich am Verlauf der Flüsse und Täler orientierten, als sie das Land besiedelten.

Aber z.B. zwischen bairisch und fränkisch verläuft die Trennlinie mehr oder weniger quer über Flüsse (siehe Karte). Daß man wenig östlich von Nürnberg bairisch spricht, hätte ich z.B. auch nicht gedacht, ich hielt immer die Donau für die Grenze.

Oder BaWü, da wird südfränkisch bis dan den Rhein gesprochen, dürfte der Raum Karlsruhe sein. Während das gelbe, pfälzisch, hessisch usw. die Grenze wohl auch für heutige Verhältnisse "willkürlich" scheint.

Daß von jedem Ort zum anderen ein klein wenig anders gesprochen wird ist ja klar, aber daß es so teilweise schafe Trennlinien gibt erstaunt doch ein wenig. Ich vermute mal, das entspricht etwa den Grenzen, die die früheren germanischen Stämme hatten, oder täusche ich mich da?

Aber warum verlaufen die Grenzen dann so komisch und nicht z.B. entlang von großen Flüssen oder Gebirgen, sondern quer übers Land?

deutsch Geschichte Sprache Deutschland Dialekt Germanen Mittelalter völkerwanderung
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Kennt ihr Filme/Serien/Bücher/Videospiele, die motivieren und/oder einem etwas über das Leben beibringen?

Hi. Ich bin auf der Suche nach Medien, welche fiktionale Geschichten oder Tätigkeiten darstellen, die einen emotional und kulturell "weiterbilden". Das Genre ist hierbei eigentlich ziemlich egal, ebenso das Erscheinungsjahr. Es kann gerne auch etwas älteres sein. Oder etwas animiertes. Bücher lese ich allerdings nur in Originalsprache, also bitte nur Bücher nennen, die im Originaltext auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Japanisch oder Bulgarisch sind. Es muss sich nicht hauptsächlich um diese Themen drehen, aber sie dürfen ruhig einen gewissen Bestandteil Ich möchte verschiedene Sachen in meinem Leben verändern und würde gerne neue Geschichten erleben, welche mich motivieren, verschiedene Bereiche des Lebens anzugehen oder Sachen anders bzw. besser zu machen. Es müssen nicht so viele Informationen zu den Bereichen selbst enthalten sein, es soll mich vor allem motivieren, mich von selbst mehr mit diesen Bereichen zu beschäftigen. Also eher erzählerisch und ästhetisch kunstvoll und spannend aufbereitet statt belehrend (also eher keine Sachbücher oder Dokus). Im Detail wäre dies bei mir unter anderem:

  • neue Hobbies anfangen (z. B. Life is Strange mit Thema Fotografie, Kunst, Freundschaft etc.; Karate Kid mit Thema Kampfsport)
  • den Alltag besser regeln und bewältigen (z. B. The Sims oder Minecraft bezüglich Alltagsmanagement und Überleben, Kochen, Arbeit, Häuserbau und Inneneinrichtung)
  • Liebeskummer bewältigen (Liebe darf hier eine Rolle spielen, aber es sollte etwas "erwachsener" und nicht zu schnulzig, aber auch nicht zu deprimierend sein; vielleicht irgendeine Rom-Com oder ein Drama mit guter Story und Charakteren)
  • selbstbewusster werden, mehr mit anderen Menschen machen (z. B. Watashi ga Motenai no wa Dō Kangaetemo Omaera ga Warui!)
  • Inspiration finden, um eigene (Fantasy-)Geschichten zu schreiben, neue Storytechniken erlernen (z. B. The Lord of the Rings, Cloud Atlas, Pulp Fiction)
  • Motivation finden, mich mehr mit Politik zu befassen (z. B. Er ist wieder da, El laberinto del fauno)
  • Lebensmut finden
  • mehr Motivation finden, mich mit fremden Sprachen/Kulturen und deren Geschichte zu beschäftigen (z. B. The Thousand Autumns of Jacob de Zoet)
  • irgendwas, was mich motiviert, mich mehr in meinem Informatikstudium anzustrengen (z. B. Good Will Hunting, The Turing Test, Ex Machina, Scorpion)
  • mehr in der Natur unterwegs sein (irgendwas mit schöner Natur, z. B. Far Cry oder The Revenant)

Habt ihr da ein paar Vorschläge für mich? Am besten noch kurz dazuscheiben, für welche der oben genannten Bereiche eure vorgeschlagenen Werke relevant sind. Vielen Dank. :)

Videospiele Leben Buch Film Schule Geschichte Sprache Alltag Serie Gaming Depression Filme und Serien Literatur Motivation
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