HILFE! Konto auf Namen von Mutter - Eigenes Erspartes durch Pfändung gegen die Mutter weg?

Hallo GF-Community,

ich bin neu hier, ich habe mir schon sehr oft Fragen auf gutefrage.net durchgelesen und bin begeistert von diesem Forum, nun brauche noch ich selber euren Rat. Es ist für mich ein sehr wichtiges Anliegen und ich würde mich sehr über eine Antwort freuen! Kommen wir zur Frage.

Ich bin erst 15 und wollte vor einigen Monaten mein erstes eigenes Konto besitzten. Gleichaltrige Bekannte besaßen fast ausschließlich Girokonten der Sparkasse. Das wollte ich auch. Problem: Ich wohne alleine mit meiner Mutter zusammen. Zu meinem Vater habe ich kaum bis fast garkeinen Kontakt, allerdings teilt er sich noch das Sorgerecht mit meiner Mutter. Für das eben genannnte kostenlose Girokonto werden allerdings bei geteiltem Sorgerecht, die Unterschriften von beiden Elternteilen gefordert. Mein Vater weigerte sich allerdings.

Deshalb eröffnet meine Mutter ein Konto auf Ihrem Namen und ich bekam die Vollmacht. Sie hat das Konto nicht einmal benutzt. Es gibt nur Zahlungseingänge (Überweisungen) etc. auf meinen Namen. Ich habe in der letzten Zeit auf sehr viel verzichtet und ein paar Mini-Jobs in den Ferien verrichtet um mir eine für meine Verhältnisse hohe Summe anzusparen um mir endlich einen langersehnten Traum von einer PS4 zu erfüllen. Wir haben allerdings sehr starke Probleme mit den Begleichungen der Stromrechnungen aus der Vergangenheit. Weshalb gegen meine Mutter nun eine Kontopfändung läuft. Und somit Ihres und auch das zweite, welches lediglich ich benutze gepfändet wird. Und mein bisher Gespartes in Höhe von 340 Euro nun ,,weg" ist. Kann man da wasmachen?

Danke im Vorraus!

Finanzen Geld Kontopfändung
5 Antworten
Was ist eure Meinung zu dieser dramatischen Geschichte, welche auf wahren Begebenheiten basiert /Hättet ihr Lösungsvorschläge?

Es geht um einen jungen Mann, welcher wegen einer Behinderung (und weil er seine Angelegenheiten nicht selbst erledigt) unter gesetzlicher Betreuung steht. Seitdem er diesen Betreuer hat, macht er was er will und dem Betreuer ist es sichtlich total egal.

Der Mann war schon in psychiatrischen Einrichtungen, lebte zeitweise in verschiedenen Einrichtungen für betreutes Wohnen und sollte eigentlich in einer Werkstatt arbeiten. Jedoch ist der Mann ein chronischer Flüchtling. Er erscheint nicht zur Arbeit, haut aus der Einrichtung ab, ohne sich abzumelden und reist dann quer durch ganz Deutschland. Er fährt per Anhalter oder (auch schwarz) mit der Bahn europaweit durch Österreich, Deutschland, Schweiz, etc. und ist dann Wochenlang verschwunden. In seinem Zimmer (das er eigentlich bewohnen sollte) sieht es verwahrlost wie bei einem Messie aus, und es kommen immer wieder Rechnungen rein, weil er sich irgendetwas leistete, wozu er eigentlich kein Geld hat.

Nach einer länger dauernden Abwesenheit stellten die Kostenträger alle Leistungen ein. Das betreute Wohnen kündigte und es wurden keine Kosten mehr übernommen. Dann meldete sich der Mann von einer Einrichtung aus einer weit entfernten Stadt. Kurze Zeit später war er wieder weg und es fehlte von ihm jede Spur.

Mehrere Wochen später mitten im Winter wurde der Mann unterkühlt und mit Erfrierungen ein paar Hundert Kilometer von seinem Heimatort entfernt aufgegriffen.

Er wurde zurück zum Wohnheim gebracht, in dem er einst lebte. Leider hatte er da schon seinen Job verloren und sein ganzen Eigentum von seiner Wohnung war schon entsorgt. Dort wurde er dann nicht mehr aufgenommen und er musste sich obdachlos melden. Als er bei der zuständigen Stelle war, wurde er an ein Obdachlosenheim verwiesen. Kurze Zeit später war er von dort dann geflüchtet und er war wieder mal wie vom Erdboden verschluckt. Er soll sich während er abwesend ist von Erbetteltem/geklauten finanziert haben und damit kam er anscheinend auch zurecht.

Daraufhin sollte der Mann zwangsweise in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden, jedoch ging das nicht da keine Gründe (Selbst- oder Fremdgefährdung) vorlagen.

Die Probleme: Kein Kostenträger zahlt mehr, der Mann flüchtet ständig (insofern er mal irgendwo auftaucht), der Mann kann nirgendwo unterkommen außer Obdachlosenheim, der Mann verweigert jeglichen Kontakt zu Betreuer und Ämtern und er befindet sich irgendwo in Europa und lebt von Erbetteltem/Geklautem/Müll und keiner weiß wo er ist.

Die Geschichte, welche ich zufällig in einem Forum entdeckte, basiert auf wahren Begebenheiten. Es gab keine Lösungsansätze mehr. Was ist eure persönliche Meinung dazu/ was würdet ihr in dem Fall tun?

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