ich suche psychologische bücher, welche die gesellschaft in hinsicht von manipulation stark kritisierenh?

hi,

ich suche bücher die sehr gesellschaftskritisch herangehen und zum nachdenken anregen.

ich selber bin beispielsweise introvertiert und man merkt , wie die gesellschaft einem ständig was reinquatschen möchte...wieso so still, komm aus dich heraus, setzt dich zu uns...manche sehen das als normale gespräche ...für mich ist das eine kranke idelogie die sich in der heutigen zeit entwickelt hat...das wohlbefinden vieler menschen wird so zerstört...intoleranz wird immer größer...menschen schauen auf andere herab , weil ihnen das andere weltbild nicht passt...

das sind mal paar spontane gedanken von mir...ich lebe für mich alleine sehr glücklich..ich kann kreativ sein und keiner setzt mich unter druck...ich musste als kind öfters miterleben , wie andere menschen aufgrund von unwissenheit , mich verurteilten ich wäre nicht normal oder soll mich verändern...nun have ich ein alter erreicht , wo ich mir meine meinung selber bilden kann und weiß , dass ich so glücklicher bin und nie was falsch mit mir war... auch solche sachen wie religionen die ständig einem aufgezwungen werden.... wirklich nur ein paar gedanken...ich liebe es alleine für mich zu sein und mir gedanken über solche themen zu machen...

habt ihr vielleicht das ein oder andere buch für mich....habe nie wirklich bücher gelesen , aber wenn es psychologische bücher sind, dann greif ich gerne zu...da ich auch selber musik betreibe und auch richtung gesellschaftskritik gehen möchte , brauch ich inspiration...

gruß

Leben Buch Bildung Psychologie Gesellschaft Introvertiert extrovertiert Philosophie und Gesellschaft
3 Antworten
Was haltet ihr davon, wenn Medienunternehmen die Verbreitung von regierungskritischen Büchern verhindern wollen?

Mir ist aufgefallen, dass es in den letzten Jahren schon mehrfach passiert ist, dass mächtige Organisationen und Unternehmen (z.B. Amazon, Spiegel) die Verbreitung von unliebsamen Ansichten verhindern wollten.

Ein sehr bekanntes Beispiel ist der deutsche "Autor mit Migrationshintergrund" Akif Pirinçci, der vor allem für seine Katzen-Krimis berühmt geworden ist. Nachdem er bei einer Pegida-Rede behauptet hat, dass es Kritiker geben würde, die Pegida-Anhänger gerne in Konzentrationslager stecken würden, wurden sämtliche seiner Bücher bei Amazon rausgenommen, und der Vertrag mit seinem Verleger gekündigt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Akif_Pirin%C3%A7ci#19_October_2015_Pegida_speech

Vor kurzem wurde ein weiteres Buch mit regierungskritischem Inhalt aus der Öffentlichkeit verbannt, dass der Autor sich anscheinend nur zu veröffentlichen getraut hat, weil er sowieso vor hatte, Selbstmord zu begehen (was er auch getan hat). Der Zensor ist in diesem Fall der Spiegel, der es von seiner Bestseller-Liste entfernt hat (auf dessen 6. Platz es stehen müsste), mit der Begründung dass das Buch nur deshalb so viele Käufer hätte, weil jene durch eben diese Spiegel-Liste und einer vorherigen Empfehlung durch einen Spiegel-Journalisten erst davon erfahren hätte, sowie dass der Spiegel die Ansichten des Buch-Autors nicht teilen würde.

Weitere ähnliche Beispiele sind der Sänger Xavier Neidoo, und eine mir namentlich nicht geläufige RTL-Schauspielerin, die aufgrund einer Hetzkampagne (u.a. durch öffentlich rechtliche Medien) wegen ihrer politischen Ansichten ihre Aufträge verloren und damit quasi ein Berufsverbot hat.

Ich bin der Ansicht, dass es nicht gut für die Demokratie sein kann, wenn Unternehmen wie die genannten ihren Einfluss dazu nutzen, bestimmte Meinungen zu verbreiten, bzw. andere zu verbieten, bzw. aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verbannen. Solche Fälle führen zu einem Klima der Angst, so dass auch normale Bürger sich nicht mehr trauen, an politischen Diskussionen teilzunehmen. Man könnte auch argumentieren, dass es gut ist, die unmündigen Bürger von schädlichem Gedankengut fern zu halten, damit diese das gesellschaftliche Zusammenleben nicht belasten.

Wie ist eure Meinung zu solch einem Vorgehen? Welche Auswirkungen haben solche Aktionen auf die Gesellschaft?

Buch Amazon Deutschland Politik Gesellschaft Medien Zensur Abstimmung Umfrage
16 Antworten
Komme mir vor wie in Momo?

ich weiß nicht wie ich meine Gedanken hier in Worte fassen soll aber ich versuche es mal: Mit kommt es so vor als würden die Menschen um mich herum ständig ein uhrticken im Kopf hören, bei jeder täglichen Aktivität kommt es darauf an sie so schnell wie möglich zu erledigen denn anscheinend ist: Je schneller, desto besser, warum muss man immer besser sein ist das Leben ein Wettkampf? Ich meine können wir unser Leben überhaupt noch ein "Miteinander" nennen? Manchmal kommt es mir vor als wäre es eher ein "Gegeneinander".
Ist das eine natürliche Folge des kapitalismus? Entfremdung, Ausbeutung anderer Menschen und unserer Heimat? Wir werden schon von klein auf darauf getrimmt, dass das Leben ein Wettstreit ist. Manchmal ist mir als würden die Leute vieles um sie herum verpassen, weil sie so darauf gepolt sind alles zu erledigen damit sie ein tolles Leben haben können... irgendwann. In der Schule ist es auch so, sei gut in der Schule, schreibe ein gutes abi und es wird dir gut gehen in deinem Arbeitsleben, aber was nützt mir das wenn es mir jetzt nicht gut geht?

ok, ich habe noch längst nicht alles aufgeschrieben was mir durch den Kopf geht aber ich kann meine Gedanken nicht so schnell aufschreiben wie sie mir in den Kopf kommen, und wenn ich mich gerade einen Gedanken widme verliere ich oft den Faden weil mein Kopf schon weiter ist und ich mich immer wieder zurückrufen muss 😬

Vielleicht mache ich mir irgendwann die Mühe meine Gedanken hier zu ordnen und in einer guten Fassung nochmal aufzuschreiben, dazu fehlt mir grade aber die Zeit und Lust (merkt ihr? Mir fehlt die Zeit.)

Grade interessiert es mich nur ob es Gleichgesinnte gibt oder ob ich mit meinen Wirren Gedanken (die wahrscheinlich davon kommen, dass ich seit 2 Tagen nicht mehr geschlafen habe) alleine bin. Außerdem würde es mich interessieren was ihr davon haltet.

Leben Buch lesen Schule Schlaf Aktivitäten Gesellschaft Grammatik kapitalismus Zeit zeitpsychologie
10 Antworten
Buch über Magersucht schreiben - Denkt ihr sowas würde jemanden interessieren oder jemandem helfen?

Ich wollte einfach mal rein aus Interesse fragen, ob es hier Menschen gibt, die sich für das Thema Magersucht (Anorexia nervosa) interessieren und auch Interesse daran hätten ein Buch darüber zu lesen...

Denn bei mir wurde Magersucht diagnostiziert und ich lebe schon ein paar Monaten damit.

Zum Glück ist bei mir der Punkt an dem ich festgestellt habe, das etwas nicht mit mir stimmt schon viel früher gekommen, als bei den anderen Magersuchtpatienten die man sonst kennt, trotzdem habe ich über 25kg an Gewicht verloren.

Ich schreibe seit ein paar Wochen schon meine Gedanken und Gefühle in ein kleines Ringbuch, was mir hilft meine Situation besser zu verarbeiten und um zu sehen das ich wieder Fortschritte mache. Ich selber bin momentan in psychologischer Betreuung (einen Psychologentermin alle 2-3 Wochen) und versuche die Krankheit ganz alleine (und auch mit der Hilfe meiner Mutter) zu besiegen...

Ich dachte mir vielleicht wäre es eine gute Idee darüber ein Buch zu schreiben, bei dem ich anderen zeigen kann was in einem Kopf so vorgeht, wenn man Magersucht hat und das sie nicht damit schon besiegt ist, indem man weiß das man es hat, denn immer wieder übernimmt sie die Kontrolle über einen selber. Auch will ich zeigen, das man es bei frühem erkennen der Krankheit auch ohne einen Aufenthalt in der Klinik schaffen kann (auch wenn bei mir immer noch nicht fest steht, ob ich nicht doch vielleicht muss).

Denkt ihr sowas würde Jemanden interessieren, oder jemandem helfen?

Danke schon mal für eure Antworten, eure Aylamaus

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15 Antworten
Wieder Spaß am Lesen finden...?

Hallo zusammen!

Mir ist aufgefallen, dass das Lesen von Büchern sich über die letzten Jahre hinweg in meinem Leben zu einer immer unbedeutenderen Freizeitbeschäftigung entwickelt hat.

Das ist merkwürdig, weil ich (20,männlich) in meiner Jugend gerne Zeit damit verbracht habe, ein spannendes Buch zu verschlingen und mir das auch immer großen Spaß bereitet hat. Teilweise mussten Hausaufgaben oder die ein oder andere Stunde Schlaf unter diesem Hobby "leiden". Ich vermisse diese Zeit.

Heute ist alles anders. Mir fehlt der Reiz, mich einem Buch zu widmen. Das Kind in mir hat scheinbar seine Lust am Lesen verloren.

Filme, Serien, Fernsehen, Internet, soziale Netzwerke etc...alles ist überall und jederzeit verfügbar. Genau wie ein Drogensüchtiger bin ich darauf aus, meine Sinne für kurze Zeit von diesen Verlockungen beraucschen zu lassen, anstatt mich etwas handfestem und nützlichem hinzugeben und mal wieder einen guten Krimi oder ein interessantes Sachbuch zu lesen.

Die Medien der heutigen Zeit machen Bücher einfach uninteressant.

Mich macht das traurig. Wie kann etwas, das mir einmal so viel Freude bereitet hat, einfach so aus meinem Leben verschwinden? Ohne Abschied zu nehmen...ohne erklärende oder gar tröstende Worte...

Wie kann ich dieses vergangene, aber doch so schöne Kapitel meines Lebens wieder aufschlagen? Ich meine, der Spaß an Büchern kann sich doch nicht einfach so in Luft auflösen, oder?

Wie bringe ich meinem Gehirn wieder bei, dass lesen doch eigentlich viel toller und interessanter ist, als all dieser billige visuelle Müll aus der heutigen Zeit?

Ich wäre euch für Tipps wirklich sehr als dankbar :-)

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