Jobcenter Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Moin zusammen,

Ich muss erstmal von mir erzählen damit ihr ungefähr wisst was ich bisher gemacht habe...

Ich mach es so kurz wie möglich... 😜

Ich bin seit dem 20.7.18 in Bremen und habe vorher mein ganzes Leben in Hamburg verbracht...

Durch meine Suchtkrankheit bin ich ziemlich tief gefallen und habe 6 Jahre lang Alkohol getrunken bis ich dann eine Entscheidung getroffen habe 2017 im Januar das erste Mal eine Therapie in Bremen zu machen....die ich auf grund zweier rückfälle verloren habe.... Danach ging es wieder berg ab und ich musste die Erkenntnis gewinnen das ich es nicht kontrolliert schaffe.... Worauf ich dann im Dezember noch einmal in Langzeit Therapie gegangen bin ub die RV und habe diese erfolgreich abgeschlossen und bin sogar noch weiter gegangen in die Adaption und jetzt bin ich in Bremen im Betreuten Wohnen...

Ich bin jetzt 33 und habe keinen Schulabschluss keine abgeschlossene Ausbildung und im Prinzip nichts in der hand ausser ein paar gute Arbeitszeugnisse...

Jetzt bin ich hier und möchte mein Ändern auch Leben....ich will eine Ausbildung machen.... Ich habe hier eine wundervolle Frau kennen und lieben gelernt die mich trotz meiner Krankheit liebt... Und der möchte ich auch was bieten können und mir selber auch...

Ich weiß nur nicht wie es weiter gehen soll wo ich hilfe bekommen kann...

Ich habe zwar mit der Vermittlerin beim Jobcenter mit offenen karten gespielt und auch der antrag für Leistungen zur teilhabe am Arbeitsleben ist in die wege geleitet und alles geht erstmal zum medizinischen Dienst....

Aber ich frage mich ist das wirklich alles was ich an hilfe bekommen kann? Ich sitze nur rum und weiß nivht wirlich viel mit mir anzufangen...

Ich hab gefragt ob ich mir einen Teilzeit Job suchen kann aber das scheint nicht zu klappen weil die das dann nicht begründen können weshalb ich dann diesen antrag stelle.... Jetzt hat sie mir vorgeschlagen das ich eine Maßnahme machen kann... Hab ich mir angeguckt aber mal im ernst ich bin Suchtkrank ich brauch keine um mich herum die gerade konsumieren... Da kann ich auch gleich die flasche wodka mit bringen aber das ist nicht mein Ziel...

Ich will noch was erreichen.... Habt ihr Rat?

Danke für eure Antworten

Ausbildung Krankheit Sucht Jobcenter
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Welche Unterstützungsmöglichkeiten habe ich als blindes Mädchen?

Hi, kann mir jemand weiterhelfen?
Ich bin Anfang 20, von Geburt an vollblind, doch komme sehr gut zurecht damit. Wir sind als Familie in mein Heimatland ausgewandert, und ich möchte wieder zurück nach Deutschland, da ich mein ganzes Leben dort verbracht habe. So benötige ich eine Wohnung, und vor allem einen Ausbildungsplatz. Jetzt weiß ich nicht, wie ich das alles angehen soll. Momentan befinde ich mich in meinem Heimatland, und habe niemanden, der mich groß unterstützen kann. Meine Familienmitglieder sprechen größtenteils nicht/wenig Deutsch, und/oder können mir aus anderen Gründen nicht helfen.
Es wartet eine Gehirnoperation aufgrund meiner Epilepsie auf mic, ich bin todunglücklich in meinem Land (v. a. aufgrund meiner Behinderung kann ich hier nichts alleine machen). Ich wollte mein Abitur nachholen, doch Schulen haben mich abgelehnt. So würde ich eine Ausbildung machen, denn ich möchte nicht meine Zeit mit Nichtstun verbringen.
Jetzt meine Frage: Gibt es Möglichkeiten für mich, dass mich irgendjemand unterstützt? Wohnungssuche ginge auch alleine, aber mit der Ausbildung... da bin ich ratlos. Vielleicht so etwas wie eine persönliche Assistenz... Oder eine Stelle für behinderte/blinde Menschen. Es sollte in Bayern sein, da dort mein Wohnort wäre. An wen kann ich mich wenden, habt ihr Ideen?
Ich bedanke mich sehr für *hilfreiche Antworten. Sonst weiß ich nicht, an wen ich mich wenden kann...
Viele Grüße

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Ausbildungfehlzeiten?

Hallo,

ich bin 22 und möchte mit meinem Beitrag einen Rat.

Mit 18 hatte ich Magersucht und konnte deshalb meine Prüfung zur fachgebunden Fachhochschulreife nicht absolvieren, da ich in einer Klinik stationär aufgenommen wurden bin. Nach meiner Klinik haben mir die Psychologen geraten eine Ausbildung zu machen, damit ich eigenständig werde und darauf habe ich auch gehört. Die Ausbildung hat mir absolut keinen Spaß gemacht und hinzu kam auch noch eine Panikstörung, ich wurde oft mit dem Rettungswaagen geholt und hatte einfach keine Kraft mehr. In der Ausbildung musste ich in Blocken immer mal wieder von zu Hause 3 Monate weg und ich konnte das nicht mehr, da die Angst vor der Angst mich so unterkontrolle hatte. Auto fahre ging/ geht auch gar nicht, da bekomme ich immer schreckliche Panikattacken. Ich habe gedacht das es damals an der Ausbildung liegt und habe mich dann für einen Pflegeberuf entschieden in der Hoffung alles wird besser, aber dass wurde leider nichts. Die Panik beherrscht mein Leben und ich habe jetzt im ersten Ausbildungsjahr schon 39 Fehltage und 60 sind erlaubt. Die Ausbildung geht noch 2 Jahre und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich suche schon einen Psychologen bin auch schon in einer klinik auf der warteliste aber ich fühle mich wie eine Versagerin.Mein Freund ist fertig mit seinem Studium und hatte eine tolle Stelle und ich habe einfach gar nicht Null erreicht in meinem Leben.

Schule Ausbildung Krankheit Psychologie Ausbildung und Studium
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Wie können sich die Bewerber beim Vorstellungsgespräch erklären?

Ich glaube ich hatte verdammtes Glück auf einen Arbeitgeber zu treffen ohne Vorurteile.

Habe aber trotzdem jetzt eine Frage, denn es hilft garantiert auch anderen in der Gleichen Lage hier.

Ein Langzeitarbeitsloser bewirbt sich nach 5 Jahren langer Erkrankung um einen Ausbildungsplatz und möchte als gesunder endlich wieder ins Leben zurückfinden.

Der Arbeitgeber lädt diesen ein und der Langzeitarbeitslose legt eine excellente Probearbei ab und bleibt sogar noch länger und zwar bis zum bitteren ende, obwohl er es nicht müsste. Er führte unter Anweisung und Aufsicht Arbeiten aus, für die er nicht ausgebildet ist (Bsp. Impfungen vorbereiten) und das zuverlässig, gewissenhaft und voller Freude. Doch der Arbeitgeber hat trotzdem Angst ihm die Chance zu geben, obwohl dieser wieder seit mindestens 2 Jahren vollkommen gesund ist. Der Langzeitarbeitslose tut sich darauf immer und immer wieder erklären das er seit langem wieder vollkommen gesund ist und kein Grund mehr gibt auch nur noch daran zu denken. Der Arbeitgeber hat aber weiter Angst und Sorge, dass der eingestellte vielleicht andauernd krank machen könnte. Daraufhin erfolgt ungerechter weise eine Absage für den Ausbildungsplatz.

Was kann man da tun, damit man eine Chance bekommt und zwar nicht nur eventuell zum Probearbeiten wenn überhaupt.

Ausbildung Krankheit Probearbeiten Vorstellungsgespräch Absage Ausbildung und Studium
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Psychische Krankheit und Jobchancen damit?

So Hallo zusammen,

Es belastet mich sehr, weswegen ich jetzt offen frage. Ich leide seid einem Jahr an Zwangsgedanken und Zwänge, Mein Kopf sagte mir was ich tun muss bzw. Eine Stimme und ich habe einen Kontrollzwang. Depressionen sind auch dabei und früher war noch Paranoia dabei was ich jetzt endlich bekämpft habe. Ich war in einer Psychiatrie und würde nach dieser Zeit von 3 Monaten zurückgestuft in die 8.te klasse und muss die 9.te wiederholen. In der 9.ten neuen Klasse wurde ich stark und heftig gemobbt und fragte mich wofür ich da bin wenn mich niemand bis auf meine Eltern und ein paar Freunde leiden kann. Ich kann auch nicht in großen Menschenmengen stehen weil ich sonst Panik, Herzrasen, Kreislauf bricht zusammen und unter anderem mehr Zwänge und auch Durchfall bekomme. Das war ein weiterer positiver Grund auf eine andere, kleinere Schule zu wechseln. Schulwechsel hat geklappt mit Erfolg. Ich würde nur sehr gerne nach der 9 mit der Berufsreife in eine Ausbildung starten. Ich stehe wegen massiven eigenstress und Problemen nicht gerade gut in der Schule. Ich hatte einen Schnitt von 3,6. Ich bin offen, kommunikativ, aufmerksam und lernbereit und würde jetzt sehr gerne in die Ausbildung und die Berufsschule einsteigen. Es ist mein Wunsch KFZ-Mechatroniker zu werden. Kann ich es dieses Jahr noch schaffen eine Ausbildung als KFZ-Mecgatroniker oder Einzelhandelskaufmann zu bekommen?

Beruf Schule Ausbildung Krankheit Psychologie Ausbildung und Studium
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Krank..Ausbildung..schule?

Guten Abend ... das wird hier mal wieder eher weniger ne Frage .. Ich brauch einfach ein paar Ratschläge .. also seit bitte nicht irgendwie gemein oder so.. das kann ich gerade nicht abhaben .

Also ich bin 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Friseurin.

Seit ich 14 ungefähr bin habe ich Depressionen ... bin auch in Behandlung .

Eigentlich ging es die Monate über .. aber jetzt merke ich das es einfach nicht mehr geht .. Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und war davor ne Woche krank .. also praktisch 3 Wochen Auszeit .. was auch irgendwo gut war... in der Zeit war ich nicht in der Schule.

Mir liegt die Schule auch irgendwo zurzeit schwer im Magen .. woran das liegt weiß ich nicht ..

Ich hab zurzeit montags und dienstags Schule.. heute war ich nicht .. und eigentlich hatte ich vor morgen zu gehen .. doch ich merke jetzt schon das dies nicht geht .. da ist auch nichts mehr mit Zähne zusammen beißen und durch.. Ich bin echt verzweifelt und sehe zurzeit keine Zukunft mehr .. Ich möchte mich nicht umbringen. Ich möchte oder kann wie gesagt zurzeit einfach nicht mehr diese Ausbildung weiter machen.. aber abbrechen ist für mich eben so keine Option .. Ich kann doch wohl schlecht jetzt nach fast einem Jahr einfach aufhören .. wiederum kann ich mich auch nicht zur Arbeit quälen.

Mein Chef ist sehr Kulant und weiß von dem Depressionen ... Ich hab aber Angst davor ihm zu erzählen was zurzeit in mir vor geht ..

Ich will ja was lernen und ich will ja auch Geld verdienen um weder meiner Mutter noch meinem Freund auf der Tasche zu liegen ..

Und ja ich kann darüber auch mit meiner Psychologin reden ... aber ich hätte gerne einfach ne Meinung von Außenstehenden denen es vielleicht so ähnlich ergangen ist ..

Tut mir leid für dem langen Text ..

Wie gesagt bitte keine dummen Kommentare .. Danke

Schule Zukunft Freundschaft Ausbildung Krankheit Depression Liebe und Beziehung
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Angst vor den kommenden zwei Arbeiten und Antriebslosigkeit?

Ich schreibe nach den Ferien noch zwei Arbeiten bevor es in ein Praktikum geht. Befinde mich seit August 2017 in der Ausbildung. Eigentlich war ich immer ganz gut in der Schule. Ich hatte aber Jahre psychische Probleme, womit ich mich aber irgendwie angefreundet hab. So schien es zumindest. Jedenfalls hatte ich nun gehäuft das Gefühl, dass Menschen um mich herum bemerken, was mit mir los ist.

Da mich manche Kontakte schon ignorieren , die mir empfohlen haben, eine Therapie zu machen.. hab ich es dann einem Elternteil gesagt (Eigentlich bin ich nur zur Hälfte für eine Therapie bereit) Nun hatte ich einen Termin beim Arzt und der meinte, ein Psychiater wäre in meinem Fall sinnvoll. Irgendwie bin ich momentan völlig erschöpft bzw ausgelaugt und antriebslos. Ich hab mir gute Vorsätze usw gemacht und mir schon einen Plan gemacht. Meine Zukunft sieht eigentlich ganz gut aus. In der Ausbildung jetzt sind die Leute auch eigentlich voll ok. Davor hatte ich viele negative Erfahrungen gemacht.

Jedenfalls bin ich noch Etwas krank und generell fehlt mir der Antrieb. Irgendwie habe ich Zweifel, dass ich sowieso nicht gut genug sein werde, was mit dem psychischen Problem bzw der psychischen Störung bzw Krankheit zusammenhängt. Ich hab für die eine Arbeit mit heute noch 5 Tage und für die andere Arbeit noch eine Woche zum Lernen. Jedenfalls schränkt das psychische Problem eigentlich nicht unbedingt Andere ein. Seitdem ich aber nun das Gefühl habe .. Ich bin gestört* und ich den Eindruck habe Andere denken genauso .. hab ich irgendwie Panik Etwas anzufangen. Eigentlich wäre ich evtl mit der Krankheit klargekommen. Ich weiß nicht wieso ich auf einmal so einen Druck habe, dass Andere Das bemerken. Eigentlich hatte ich such das Gefühl die Krankheit hilft mir im Alltag. Ich würde mich nicht als krank bezeichnen, da sie mir auf einen guten Weg verholfen hätte, m.M.n . Ich fand mein Leben dadurch einfacher.

Aber seitdem ich den Begriff Krankheit verwende, wurde irgendwie ein Teil von mir weggerissen und es fehlt sowas, wie eine gute Freundin.

Ich kann mir auch gar kein Leben ohne diese Krankheit vorstellen. Und irgendwie hat sie reale Kontakte für mich ersetzt. Bzw es gab keinen Platz dafür.

Der Arzt weiß jetzt leider schon Bescheid. Ich wünschte ich könnte es rückgängig machen.

Ist die plötzliche Angst und Antriebslosigkeit normal ?

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Ausbildung macht mich psychisch fertig - wie bekomm ich die paar Wochen noch rum?

Hallo,

bin jetzt 20 Jahre jung und im 2. also letzten Ausbildungsjahr zur Kinderpflegerin. An sich mit Kindern komm ich schon gut klar, könnte mir diesen beruf dennoch nicht vorstellen, zumal es in der Schule etliche Probleme gibt und ich einfach null Motivation mehr habe.

Ich werde regelrecht von genau einer Lehrerin fertig gemacht, ich komm als nur von der Schule heim, geh in mein Bett und heul erstmal.

Die Klassengemeinschaft ist auch nicht die beste, es haben in den 2 Jahren 10 Schülerinnen aufgehört von meiner Klasse, entweder wegen einer Schwangerschaft, die Probezeit nicht geschafft, kein Bock mehr da sie es lächerlich fanden sich mit Kinder abzugeben oder einfach wegen psychischen Problemen.

Wenn ich nach mir ginge, würde ich auch abbrechen, aber 1. schaut das im Lebenslauf doof aus, 2. wegen der Abschlussfahrt, so günstig kann man keinen 3 tägigen Ausflug machen nach Österreich in meine 2. Heimat ( ich liebe Österreich, würde am liebsten sofort dorthin auswandern ) und 3. bin ich auch etwas auf mein BAföG angewiesen, ich muss nämlich noch mein Auto abbezahlen bei meinen Eltern.

Und da die ersten Prüfungen schon Anfang Mai sind, sag ich mir einfach ach komm zieh die paar Wochen noch durch, auch wenn es mich psychisch sehr belastet.

Wenn ich so mal Abends weg bin, bin ich total der lockere und fröhliche Mensch, sobald ich in der Schule bin, total deprimiert, was leider auch schon den Lehrern auffällt, da ich mich sichtlich nicht mehr wirklich dafür interessiere, aber ich brauch nunmal das BAföG um mein Auto abzubezahlen, wenn das weg wäre, könnte ich nicht mehr selber zum Arzt und dann wäre ich psychisch total down.

Denn wenns mir schlecht geht muss ich einfach mal nach Lust und Laune raus in die Stadt.

Naja wie krieg ich diese paar Wochen schnell vorbei?

Sind ja nur noch 14 Wochen bis zur ersten Prüfung ( Ferien sind weggerechnet )

Schule Ausbildung Krankheit Psyche
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Ich bin 20 und hab eine psychische Krankheit (laut meiner Diagnose) / Kann es sein dass ich vielleicht nie (Vollzeit) arbeiten können werde... was tun?

Was das für eine Störung ist, möchte ich hier nicht sagen, da es mehr um die Symptome als um die Bezeichnung dieser Störung geht. Die Diagnose hat Symptome, die dazu geführt haben, dass ich eine Schwerbehinderung habe und zur Zeit nicht mehr auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe. Ich habe auch noch keine Berufsausbildung angefangen.

Ich habe aber wirklich schon seit meinem 3. Lebensjahr diese Probleme, soweit ich mich erinnern kann. Jetzt zähle ich erst einmal die Symptome und ggf. die jeweilige Dauer dazu auf, damit ihr einen Überblick habt.

  • Antriebslosigkeit (seit mehr als 7 Jahren)
  • Stimmungsschwankungen
  • Angst vor Menschen und Panikattacken
  • Abgeschlagenheit
  • Waschzwang, andere Zwänge
  • verändertes Zeitgefühl

Das waren jetzt nicht alle Symptome, aber die oben genannten führen schon allein dazu, dass ich schwere Schlafstörungen habe und mindestens 12h pro Tag schlafen muss. Ich kann nicht mehr unter viele Menschen gehen und nur noch die nötigsten Dinge erledigen. Ich schaffe an einigen Tagen gar nichts und schaffe sonst auch kaum was.

Ich habe wirklich schon alles ausprobiert. War in Wiedereingliederungsmaßnahmen, die sind aber gescheitert. Wollte in stationäre Reha gehen (ist gescheitert und wurde beim 2. Antrag abgelehnt). In Therapie war ich auch schon, aber hat nichts gebracht, sozusagen war ich seit meiner Kindheit in ständiger Therapie. Das Arbeitsamt meint jetzt, ich wäre nicht einmal für eine Behindertenwerkstatt geeignet und in die normale Vermittlung wollen die mich nicht nehmen, weil es sowieso scheitern würde.

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll und wie es weitergehen soll.

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Welchen beruflichen Weg soll ich jetzt einschlagen und wie bewältige ich diesen?

Ich bin 19 und habe im Jahr 2016 mein Abi mit einem Durchschnitt von 2,6 absolviert. Im Jahr 2017 folgte die Schockdiagnose Lymphdrüsenkrebs, also musste ich erstmal behandelt werden. Mittlerweile ist die Behandlung (von März bis September) überstanden und ich stehe vor der Frage, wie es für mich beruflich weitergehen soll.

Leider habe ich mich direkt nach dem Abi ganz schön schleifen lassen und nur zuhause gehockt, bis ich schließlich krank wurde. Das heißt, ich habe in dieser Zeit nicht gejobbt und kann auch nichts anderes Brauchbares in meinem Lebenslauf deklarieren. Zwar habe ich mich in diesem Zeitraum für duale Studienplätze beworben, daraus ist letztendlich aber nichts geworden (konnte in den Bewerbungsgesprächen noch nicht überzeugen). Meine Fehler sitzen mir nun im Nacken und bereiten mir Kopfzerbrechen. Evtl. war meine Krankheit und die familiären Schwierigkeiten mit meiner Mutter die Ursache meiner Antriebslosigkeit, aber rausreden will ich mich aus meiner Verantwortung auch nicht.

Auf jeden Fall möchte ich jetzt etwas verändern, was sich mittlerweile durch die Folgeschäden der Behandlung umso schwieriger gestaltet. Die Therapie hat meine Augen geschädigt, sodass ich teils blinde Flecken in beiden Augen habe und mir das Autofahren nicht mehr erlaubt wird. Deswegen ist das mit dem Jobben im Moment wieder ein Problem, in meiner kleinen Stadt sind die öffentlichen Verkehrsanbindungen einfach nicht ausreichend vorhanden und meine Belastbarkeit hält sich noch in Grenzen. Kurzer Hand habe ich mich also dazu entschlossen für den Moment eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Tafel auszuüben, die ich einfach zu Fuß erreichen kann. Was haltet ihr davon? Ist es sinnvoll, dass ich mich irgendwie beschäftige auch wenn ich erstmal kein Gehalt dafür bekomme?

Außerdem Suche ich nach Praktikastellen für die Berufe, die mich interessieren. Dazu zählt zum Beispiel der Beruf Fachinformatiker für Systemintegration. Ob ich hierfür geeignet bin, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu 100% bestätigen. Noch vor meiner Krankheit wollte ich Immobilien- oder Baumanagement machen, was durch den Verlust der Mobilität wohl nicht mehr möglich ist, da man ja ständig Objekte besichtigen muss. Was die Informationstechnik betrifft, weiß ich zumindest schon mal wie man PCs aufbaut oder konfiguriert sowie das Betriebssystem ordentlich einrichtet. Aber mit Programmierung habe ich auch noch keine Erfahrungen gemacht.

...

Fortsetzung des Textes in einer Antwort von mir weiter unten

Schule Bewerbung Ausbildung Krankheit Ausbildung und Studium Beruf und Büro
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Depression: Wann sollte ich aufhören zu arbeiten?

Hallo ihr Lieben. Um alles über meinen jetzigen Zustand verständlich erklären zu können, müsste ich wohl meine Lebensgeschichte erzählen, aber ich glaub, weder ist dafür hier genug Platz noch würdet ihr euch einem so unglaublich langen Text antun, deshalb nur so viel: ich hatte immer eine schwierige Familie, in der Kindheit ärgernde Brüder und bis zur 9. Klasse schwer mit Mobbing und Ausgrenzung zu kämpfen, bis durchaus wahre Gerüchte laut wurden, das ich mir das Leben nehmen wolle. Danach bekam ich einen Sozialarbeiter von einem Jugendhilfswerk an die Hand gestellt, der bei mir eine Entwicklung begleiten sollte, deren Nützlichkeit im Bezug auf meine Probleme heute als äußerst fragwürdig empfinde. Jedenfalls ging es mir erstmal wieder ne Zeit lang besser, bis ich, nach 2 Jahren Fachabi und 1 Jahr zu Hause merkte, dass irgendwas nicht stimmte und zu Anfang meiner Ausbildung 2015 sich das Gefühl verstärkte, bis ich begriff, was über die Jahre eigtl. wirklich Schlimmes passiert ist. Jetzt kämpfe ich seit meiner Ausbildung gegen Zukunftsängste, vollkommenen Verlust der eigenen Identität (d. h. zu wissen, was mich ausmacht), weiter eine schwierige Familie ( aber wenigstens sind meine Brüder jetzt lieb), sich durch die Depression verschlechternde Schulleistungen und und und. Ich habe schon versucht, mit meinem kleinen 5-Mann-Betrieb darüber zu sprechen, die stehen dem aber nur ignorant und verleumdend gegenüber. Das Problem: sie arbeiten sogar auf eine Verschlechterung meines Zustands hin. Meine Arbeitsleistung wird zu ca. 80 % Tendenz aufwärts für ausbildungsfremde Zwecke genutzt, werde unendlich stark schikaniert, krieg nie mal ein Danke zu hören für Arbeit, die ich nicht machen bräucht und krieg dafür auch noch Beleidigungen, Tadel und Beschimpfungen, wenn ich die Arbeit nicht in einem krassen, unrealistisch kurzen Zeitraum zu 110 % perfekt erledige. Das schlägt vor allem in 1 nieder: Stress. Ich bin bereits in ambulanter Behandlung, und da ich schon nächstes Jahr Sommer fertig bin, würde ich gern durchziehen. Aber ich bin inzwischen schlaflos, körperlich und geistig erschöpft, völlig kraftlos, ich kann regelrecht spüren, den Anforderungen fürs 3. LJ nich mehr gerecht werden zu können. Andererseits bin ich fast fertig und würde ich jetzt aufhören, wären 2 Jahre meines Lebens verschwendet. Was meint ihr? Was meinst du? Was meinen Sie? Wie soll ich weitermachen? Bei Rückfragen stehe ich gern jederzeit zur Verfügung.

Edit: Ich merke schon, der Text hat zu einigen Missverständnissen geführt. Ich wollte noch hinzufügen, dass, wenn ich natürlich jetzt hier einen überzeugenden Rat erhalte, nicht mehr weiter zu arbeiten, ich nicht von heute auf morgen einfach wegbleibe und sagen würd mir gehts nicht so. Wie schon gesagt, befinde ich mich in psychotherapeutischer Behandlung und auch die Ärztin ist über meine schlechten Umstände informiert. Mir ging es jetzt darum, noch einmal Rat zu ersuchen, die "Notbremse", die mir schon zur Verfügung steht, auch zu ziehen

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