Nach 4 Monaten beim Arbeitsamt melden?

Hallo ihr

ich hab zum 28.02. meinen Teilzeitjob gekündigt. Ich möchte zum Wintersemester 2018 anfangen zu studieren und der Job war nur um die Zeit zu überbrücken, nachdem sich das Betriebsklima nach Umgestaltung des Personals unglaublich verändert hat war es mir den Stress nicht mehr wert.
Ich wohne bei meinen Eltern (Papa arbeitet, Mama Hausfrau) und bin 23 Jahre (in einer Woche 24) . Da ich weder Miete noch Essen bezahlen muss hatte ich mir jetzt erstmal keinen neuen Job gesucht, wollte mir zwei drei Monate Pause gönnen und jetzt fängt ja das Studium schon im September an. Beim Arbeitsamt hatte ich mich auch nicht gemeldet da ich wie gesagt nicht auf das Geld zwecks Miete und co angewiesen war und nicht unnötig vom Statt Geld kassieren wollte.

Jetzt zu meinem Problem, mir war gar nicht bewusst dass ich ab 23 nicht mehr automatisch familienversichert bin... die Krankenkasse lief also weiter und ich hab jetzt ne Nachzahlung von 4x180€ und muss bis zum Beginn des Studiums den Beitrag natürlich weiter zahlen.

Nun zu meiner Frage : Kann ich mich so spät überhaupt noch beim Arbeitsamt melden und steht mir denn dann irgendetwas zu ? Zumindest die Übernahme der Krankenkasse wär schonmal super.. Falls nicht würd ich mir natürlich wieder einen Job suchen da ich ungern meine ottonormalverbrauchereltern damit belasten möchte.

Vielen Dank für eure Antworten und ja ich fass mir grad selbst an den Kopf also bitte sparts euch eure wie kann man so dumm sein antworten DANKE :) !

Arbeitsamt arbeitslos Krankenkasse Ausbildung und Studium
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Erwerbsminderungsrente nach Jahren nicht mehr verlängert, wie sind die Chancen mit dem Widerspruch die Rente wieder zu bekommen?

Hallo, ich bin 50 Jahre und war seit mehr als 4,5 Jahren wegen schweren Depressionen in voller Erwerbsminderungsrente. Die Rente wurde nicht weiter verlängert, DRV ist der Meinung ich kann 6 Std. arbeiten. Seit 3 Monaten läuft der Widerspruch durch einen Anwalt. Ich war erst über den VdK vertreten. Die waren sich da aber irgendwie nicht ganz einig über die Vorgehensweise, deshalb dann der Rechtsbeistand durch den Anwalt.

Mein Problem ist nun, das ich nirgends Anspruch auf finanzieller Leistung habe. Beim Arbeitsamt Alge 1 nicht, weil der VdK mir sagte, ich muss mich mit der Arbeitslosmeldung sofort eine AU einreichen, dadurch ist mir der Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 verwehrt. Alge 2 bekomme ich nicht, weil ich Eigentum mit kleiner Mieteinnahme habe. Krankengeld nicht, weil ich keinen Beitragszahler hinter mir habe.

Damit ich Krankenversicherung bin, und ich auch weiter zu meiner Psychologin und die Therapie machen kann, muss ich die KV nun selber zahlen. Bin alleinstehend und finanziell bekomme ich gerade Unterstützung von Verwandten. Aus den gesundheitlichen Gründen schaffe ich es nicht 3 bis 6 Std. zu arbeiten. Ich bin seit 8 Jahren durchgehend in psychotherapeutischer Behandlung. Ich habe grosse Angst, das auch der Widerspruch abgelehnt wird und Kraft und finanzielle Mittel habe ich nicht um eine Klage vorm Sozialgericht durchzuhalten. Ich sehe einfach keine Lösung für mich.

Der Anwalt sagt, ich habe sehr gute Chancen, aber was ist, wenn das nun noch Jahre dauert bis das Gericht sich meiner annimmt. Ich möchte das hier erzählen, in der Hoffnung, das es jemanden ähnlich erging, vielleicht schon mit dem Widerspruch die EMRente weitergekommen hat, oder es noch Lösungen gibt um vielleicht eventuell doch erstmal Arbeitslosengeld 1 zubekommen. Ich kann es einfach nicht begreifen, wie ich mit meiner Krankheit so im Stich gelassen werde. 😢

Rente Recht Gesetz Psychologie Arbeitsamt Depression Erwerbsminderung Krankenkasse Ausbildung und Studium Wirtschaft und Finanzen Beruf und Büro
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Gekündigt wegen Krankheit, woher Geld?

Riesen Problem..

und zwar habe ich am 26.03.2018 durch eine Personaldienstleistungsfirma zur Überbrückung einen Job angenommen, allerdings kam es (durch schlechteste Arbeitsbedingungen und massiver Ausbeuterei) zu einem Arbeitsunfall bei mir, nämlich einem massiven Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinungen in einem Bein.

Aufgrund dessen MUSSTE ich heute zum Gespräch ins Büro ( obwohl ich angemerkt habe, Schmerzen zu haben und um einen anderen Termin gebeten habe, damit mich jemand unterstützen kann), bei dem mir eine Kündigung in die Hand gedrückt wurde, die ab Freitag gilt. ( Da Probezeit und 1 Tag Kündigungsfrist im Vertrag)

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich vorgelegt. Der Arbeitgeber hat mir die Berufsgenossenschaft nicht mitteilen wollen und hat mir verboten, den Vorfall als Arbeitsunfall geltend machen zu lassen ( obwohl es durch das Tragen von Lasten zwischen 10 und 20 Kg zustande gekommen ist und ich früher von der Arbeit direkt zu einem Arzt musste, der den Vorfall feststellte)

Nunja, das Arbeitsamt, das ich anrief, teilte mir mit, ich könne mich nicht arbeitslos melden, da ich krankgeschrieben bin. Mein Arbeitgeber sagte aber, ich müsse mit der Kündigung dorthin. Dann habe ich die Krankenkasse angerufen, den Krankenschein online eingescannt und die Bestätigung erhalten für dessen Eingang.

Die KK teilte mir nun mit, dass ich das Krankengeld so schnell nicht bekommen werde, da mein Arbeitgeber 6 Wochen Zeit habe, sich zu melden und laut Erfahrung würde das meist auch 6 Wochen dauern, wurde mir gesagt.

Nun, ab 01.08.2018 habe ich eine Festanstellung. Bis auf Weiteres bin ich erstmal krankgeschrieben und werde meine Therapie weiterführen. ABER woher bekomme ich jetzt Geld für meinen Lebensunterhalt ???

Bitte dringend um Hilfe, keine Stelle fühlt sich angesprochen..

Kündigung Geld Arbeitslosengeld Recht Arbeitsrecht Krankheit Arbeitsamt Arbeitsunfähigkeit Arbeitsunfall Krankenkasse Lebensunterhalt
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Kündigung Krankenkassse?

Hallo Leute,

es scheint nicht mein Jahr zu sein.. Zum 24. Oktober wurde ich gekündigt. Direkt am Tag der Kündigung habe ich mich online Arbeitssuchend gemeldet. Ein paar Tage später lag schon ein Schreiben mit einem Termin im Postkasten. Also dachte ich mir, dass alles gut ist. (Termin am 06. November)

Am 24. Oktober konnte ich plötzlich nicht mehr richtig laufen, hatte einen kleinen Hubbel am Bein und bin erstmal zur Apotheke.

Am 2. November wurde ich notoperiert, da es ein großer Abszess war. Am 3. November durfte ich gehen, laufen konnte ich dennoch nicht.

Am 06. November bin ich dann zum Termin bei der Agentur. Die Frau war schon recht unfreundlich, da ich anscheinend online nicht Alles ausgefüllt hätte. Dann meinte sie zu mir, dass ich ja sicherlich schon Arbeitslos gemeldet bin, da ja schon knapp 2 Wochen rum sind. Ich meinte ja, dass ich es online gemacht habe. Jetzt geht das Dilemma los.. Woher sollte ich wissen, dass ich beides machen muss. Das hätte auch im Brief stehen können, Zeit wäre noch genug gewesen. Ich bin dann also gleich ein paar Türen weiter um mich Arbeitslos zu melden.

Ich wusste nicht einmal, dass es da einen Unterschied gibt und habe auch niemanden in meinem Bekanntenkreis, der mir das hätte sagen können.

Heute lag dann ein Schreiben von der Krankenkasse im Postkasten. Wo ich ab dem 24. versichert gewesen sei und so weiter. Falls ich nicht innerhalb von 2 Wochen antworte muss 770€ monatlich bezahlen.

Ich habe nicht so viel Geld, was soll ich tun? Hätte ich das vorher schon gewusst, hätte ich mich nie operieren lassen..

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Guten Abend. Ich leide seit Jahren an einer Angststörung und verlor kürzlich meinen Job. Ich muss morgen zum AA. Was sollte ich unbedingt beachten?

Hallo. Ich bin 24 Jahre alt und habe vor kurzen meinen Job verloren. Es ging mir schon länger schlecht aufgrund meiner Angsterkrankung die ich seit ich 18 bin habe. Ich bin in ambulant psy. Behandlung und nehme Quetiapin, jedoch nur insgesamt 75mg am Tag(3x25mg). Ich habe sehr große Ängste vor Menschenmassen und bin allgemein ungern unter Menschen aber mache es trotzdem täglich und hoffe jeden Tag, dass ich irgendwann damit umgehen kann. Mein Psychiater sagt, dass die Angststörung, die auch auf großer Unsicherheit und fehlenden Selbstbewusstsein basiert, im Alter besser werden würde und man ruhiger würde. Ich bin draußen fast nur mit Tunnelblick unterwegs und gucke das ich immer schnell wieder nach Hause komme. Sport ist für mich ein guter Ausgleich, sodass wenn ich Panik verspüre oft laufen gehe. Ich habe allerdings Angst, dass die Angst ein Leben lang bleibt, obwohl ich durchgehend in Behandlung bin und mich jeden Tag mit der Angst bewusst konfrontiere. Ich bin sehr einsam geworden, was ich sehr schlimm finde.
Würde es etwas bringen das Quetiapin mir Absprache des Arztes zu erhöhen, weil es ist das einzige Medikament, womit ich keine Probleme bezüglich der Nebenwirkungen habe. Bedarfsweise nehme ich noch Sormodren, gegen das Schwitzen in Paniksituationen. Letzte Zeit merke ich das zu den Panikattacken noch starke Schmerzen in den Beinen und im Rücken kommen, mein Psychiater meinte es wären somatoforme, psychosomatische Beschwerden. Ich werde wahrscheinlich eine psychosomatische Reha machen aber habe Angst das ich dann finanziell abrutsche. Morgen läuft mein Krankenschein aus und ich muss mich Arbeitssuchend melden. Gibt es etwas was ich beim Amt erwähnen oder berücksichtigen sollte?
Hat Jemand etwas ähnliches erlebt oder hat einen guten Rat oder etwas hilfreiches zu berichten?
Ich danke euch im Voraus für eure Antworten und wünsche euch einen schönen Abend.

Medizin Arbeit Medikamente Arbeitsrecht Arbeitsagentur Arbeitsamt Krankenkasse MDK Neuroleptika Psychiatrie Psychopharmaka Seroquel Quetiapin
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Hin und her mit neuer und alter Krankenkasse, sowie meinem Arbeitgeber?

Hi, ich hoffe das ihr mir helfen könnt! Ich habe am 1.12.16 meine Krankenkasse gewechselt (von der DAK zur BKK-Pfalz) und bin dann am 19.1.17 krank geworden. War bis zum 21.3.17 krankgeschrieben. Habe mich dann am 22.3 Arbeitslos gemeldet. Während meiner Krankschrift hat mich mein Arbeitsgeber fristgerecht gekündigt (am 26.1 zum 28.2). Er hat mir dann am 15.2 mein kompletten Lohn für Januar gezahlt (wie es sich gehört). Am 15.3 hatte ich dann auf einmal nurnoch die hälfte meines Gehalts auf dem Konto. Daraufhin habe ich mich natürlich direkt bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gemeldet und gefragt woran das liegt. Er sagt mir, dass ein Formular für die Krankenkasse fehlt (BKK-Pfalz). Was ich auch nicht ganz verstehe, da er doch mein Gehalt 6 Wochen lang zahlen muss, ehe meine Krankenkasse einspringt, oder? (6 Wochen wären bis zum 2.3) Bei der BKK-Pfalz habe ich mich umgehend gemeldet und die Dame meinte, dass ich den Verlauf meiner Vorerkrankungen mit Diagnose von meiner ehremaligen Krankenkasse brauche (von der DAK). Dann hab ich mich da gemeldet. Ich wurde darauf verwiese, dass meine neue Krankenkasse, die BKK-Pfalz, dies doch bitte schriftliche beantragen soll. Also hab ich mich wieder bei der BKK-Pfalz gemeldet. Meine Sachbearbeiterin hat direkt ein Fax zur DAK geschickt und vermerkt, dass es höhste Dringlichkeit hat. Ohne diese Formular wird weder mein restlicher Lohn ausgezahlt, noch mein Krankengeld. Was mich in eine scheiß Lage bringt, da ich ja von irgendwas meine Miete, meine Nahrungsmittel und Rechnungen bezahlen muss.

So... bis heute, den 3.4.17 hat sich immernoch nichts getan, obwohl ich gefühlt jeden Tag bei beiden Krankenkassen anrufe und denen Dampf unter dem Arsch zu machen. Letztlich schieben sie sich gegenseitig die Schuld zu und ich sitze jetzt da und muss den Dreck ausbaden. Ich fühle mich von hacke bis nacke verarsch und bin völlig verzweifelt. Was soll ich jetzt tun? Hat eventuell jemand von euch die selben Erfahrungen geamcht und kann mir da weiterhelfen?

Ich danke euch im Voraus.

Lg

Krankheit Arbeitgeber Arbeitnehmer Arbeitsamt Krankengeld Krankenkasse Lohn
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Wer zahlt nach abgebrochener Wiedereingliederung?

Wer zahlt nach abgebrochener Wiedereingliederung, wenn:

  • das Krankengeld der Krankenkasse bereits komplett ausgeschöpft ist (nach 78 Wochen)
  • das Arbeitsamt ab dem Punkt der Aussteuerung bereits gezahlt hat
  • die Deutsche Rentenversicherung eine Reha-Maßnahme sowie die Wiedereingliederung gezahlt hat
  • sich nun keine Behörde mehr zuständig fühlt

Hier eine Zusammenfassung der Situation:

Seit Januar 2016 besteht eine Krankmeldung aufgrund eines Folgeschaden einer Meniskus-OP, welche am 27.10.2014 stattgefunden hat. Der Folgeschaden wurde als Knochenmarks-Ödem diagnostiziert und eine strikte Entlastung wurde angeordnet, wodurch ein weiterführen der Arbeitstätigkeit vorübergehend nicht mehr möglich war.

Auch nach Einhaltung der Entlastung, sowie ein Bohrung und Glättung des Meniskus im Mai 2015, um das Ödem zu entfernen, stellte sich keine Besserung ein.

Ab dem 06.07.2016 stellte zudem die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes ein, da durch den langen Arbeitsausfall aufgrund der Meniskus-OP in 2014 sowie des jetzigen Folgeschadens die 78 Wochen ausgeschöpft waren. Ab dem Moment der Aussteuerung trat die Nahtlosigkeitsregelung in Kraft und die weiteren Zahlung erfolgten durch die Agentur für Arbeit.

Leider trat auch nach der OP im Mai 2015 keine Besserung ein und nach einem Arzt-Wechsel wurden daraufhin zwei weitere Risse im Meniskus festgestellt. Diese wurde dann am 04.11.2016 operativ korrigiert.

Nach und nach stellte sich nun eine Besserung ein.

Anfang Dezember 2016 traf ein Brief der Deutschen Rentenversicherung ein, in der eine Reha-Maßnahme angeordnet wurde. Die Reha erfolgte in dem Zeitraum vom 13.12.2016 bis zum 17.01.2017.

Zum Ende dieser Reha-Maßnahme konnte eine deutliche Besserung festgestellt werden, sodass einer Wiedereingliederung vom 13.02.2017 bis 13.03.2017 nichts mehr im Wege stehen sollte.

Ab Beginn der Reha-Maßnahme bis zum Ende der Wiedereingliederung erfolgten die Zahlungen in Form von Übergangsgeld von der Deutschen Rentenversicherung.

In den ersten zwei Wochen der Wiedereingliederung war die Tätigkeit zwar anstrengend, auch aufgrund des langen Ausfalls, jedoch ertragbar.

Ab der dritten Woche begann das Knie jedoch wieder so stark zu schmerzen, sodass die Wiedereingliederung am 07.03.2017 abgebrochen werden musste. Ein MRT, welches am 10.03. durchgeführt wurde ergab dann, dass sich aufgrund der langen Entlastung und der dadurch entstanden Unterernährung im Knochen ein "Dorn" am Knochen gebildet hat, der zu diesen Schmerzen führt. Weitere Untersuchungen müssen nun ergeben, was hier unternommen werden kann.

Stand heute ist nun, dass eine weitere Beschäftigung momentan nicht möglich ist. Eine Ende ist leider noch nicht in Sicht.

Muss bereits ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden? Tritt bis zur Bewilligung dieser Rente die Nahtlosigkeitsregelung durch die Agentur für Arbeit wieder in Kraft.

Wir sind dankbar für jegliche Tipps und Hilfe!!

Erwerbsminderungsrente Krankheit Arbeitsamt Deutsche Rentenversicherung Krankenkasse Übergangsgeld Wiedereingliederung Nahtlosigkeitsregelung Lange Krankheit
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Krankengeld endet unvorhersehbar. Auf welches Geld habe ich nun Anspruch?

Guten Tag liebe Community, ich habe ein Problem.

Ich (20) bin nun schon seit über einem Jahr aufgrund psychosomatischer Beschwerden krank geschrieben und habe seither Krankengeld von der AOK bezogen.

Über Weihnachten war ich mit meiner Schwester und meiner Oma im Urlaub, welcher schon sehr lange gebucht war. Meine Oma hatte ihn wegen mir gebucht, da sie sagte das tue meiner Psyche sicher gut und mit einer ärztlichen Bescheinigung wurde er dann auch problemlos genehmigt.

Leider war es mit der Krankschreibung etwas knapp, sodass ich am Rückflugstag für abends noch einen Arzttermin gemacht habe, damit meine Krankschreibung keine Lücke enthält. Wir kamen allerdings wesentlich später an als gedacht und so konnte ich den Arzttermin nicht mehr wahrnehmen. Dadurch konnteich mir erst am Folgetag eine neue Krankschreibung ausschreiben lassen und habe somit eine Lücke von einem Tag.

Nun habe ich einen Anruf von der AOK bekommen, dass dieser Tag ohne Krankmeldung zum sofortigen Stopp der Krankengeldzahlung geführt hat und ich mich beim Arbeitsamt melden müsse, um von dort Geld zu bekommen. Allerdings bin ich nicht vermittelbar und habe erst Mitte Januar einen Termin bei der Reha-Beratung um zu schauen, wie es mit mir weiter geht und was, bzw. wie viel, ich arbeiten könnte.

Hat jemand eine Idee was ich tun kann oder woher ich sonst Geld bekommen kann? Ich bin im Moment etwas planlos.

Geld Arbeitslosengeld Krankheit Agentur für Arbeit AOK Arbeitsagentur Arbeitsamt Krankengeld Krankenkasse
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Anfang 20/w...Ich habe Geldnot, Schulden, keine Ausbildung wie soll es weitergehen?

Liebe GuteFrage-Nutzer,

Wahrscheinlich schreibe ich das alles nur um meine Gedanken mal an jemanden zu richten und nicht vollkommen allein damit da zu stehen. Ich beginne allerdings von Anfang, um euch mein Problem näher zu bringen: Angefangen hat es damit, dass ich meine Ausbildung zur Arzthelferin nach knapp 3 Jahren abgebrochen habe, ich habe den Arbeitgeber mehrmals gewechselt und auch dadurch einige Zeit versäumt und musste etwas nachholen. Problem Nr. 1 : ich habe von dem Abbruch niemanden erzählt, vor allem nicht meinen Eltern.. Das ist nun übrigens schon ein halbes Jahr her, und seit dem halte ich die Lüge aufrecht, dass ich die Ausbildung zu Ende mache, weil sie sonst wohl sehr entäuscht gewesen wären.. Naja jetzt habe ich mich so in der Lüge verrannt, dass ich dort nicht mehr raus komme. Problem Nr. 2: Da ich mich nie Arbeitslos gemeldet habe, bin ich nur noch beschränkt Krankenversichert.. ich habe nie daran gedacht .. nunja vor 3 Monaten hatte ich dann eine Vollstreckungsmahnung von über 3000€ von Krankengeld, dass nicht bezahlt wurde. Ich bin darauf allerdings nicht eingegangen und bin sowieso aus der damaligen Wohnung raus geflogen, da ich die Miete nicht mehr zahlen konnte. ( Habe allerdings keine Mietschulden da ich die Restmiete noch aufbringen konnte) somit kann mir die Krankenkasse keine Mahnungen mehr schicken, da ich nun vorrübergehend bei meinen Eltern wohne. ( ich habe denen gesagt, dass ich dort ausgezogen bin weil ich meinen Mitbewohner nicht mochte.. habe dort auch nur kurz gewohnt) Problem 3: Ich habe laufende Rechnungen die ich nun seit mehreren Monaten nicht mehr zahlen kann, mein Konto ist extrem weit im Minus.. Natürlich kommen bei mir keine Mahnungen an, da niemand meine aktuelle Adresse hat.. Ich habe allerdings schon Mails erhalten.. Wo verschiedenste Unternehmen Geld verlangen in sehr hohen Summen. es wird ja durch Mahnungen etc immer mehr... Gestern habe ich dann eine SMS bekommen von O2, dass sie mein Vertrag sperren wenn ich ihnen nicht innerhalb von 3 Tagen 50 Euro überweise.. ich habe nur keine Idee wie ich das anstellen soll. Problem 4: ich habe mich dann ende November Arbeitslos gemeldet, nur leider muss ich eine Bestätigung der Krankenkasse vorlegen und ich weiß nicht wie ich zur Krankenkasse gehen soll, und denen das rechtfertigen soll was passiert ist..

Es wird halt jeden Tag schlimmer und ich habe keine Idee mehr wie ich weiter vorgehen soll. Ich habe schon ein paar mal überlegt mir das Leben zu nehmen, weil ich aus diesem Schuldensumpf nicht mehr herraus komme, aber ich hänge sehr am Leben und möchte noch viel erleben und irgendwann Kinder haben etc.. Ich weiß aber nicht mehr wie ich daraus komme. Es meinen Eltern zu erzählen steht für mich allerdings nicht zur Debatte.. sie können mir Finanziell eh nicht helfen und es würde sie so enttäuschen dass sie mich bestimmt verstoßen würden.. alllein wegen einem halben Jahr Lügen.. Außerdem wäre ich ende Dez. 2016 "fertig" mit der Ausbildung...

Schulden Arbeitsamt arbeitslos Krankenkasse Lügen
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Rentenversicherung Umschulung bewilligt, Arbeitserprobung abgeschlossen mit 2 also tauglich, jetzt kündigung vom AG erhalten, was passiert jetzt?

Guten tag,

einige von euch kennen schon meine vorherigen fragen die mit dem thema zu tun hatten, für die schnellen antworten und vorallem die Hilfreichen danke ich euch sehr.

Ich bin ja wie ihr vieleicht noch wisst im Krankengeld bezug und war dabei für meine Umschulung mit der RV zu kämpfen, nun habe ich gewonnen, die Umschulung ist Bewilligt und die Arbeitserprobung habe ich auch schon abgelegt, ich warte jetzt nur noch auf die Einladung zu einem gespräch bei der RV um weiteres zu besprechen. die nächste Umschulung würde im Dezember beginnen.

ABER..... wer hätte es gedacht, mein Arbeitgeber hat mir jetzt zum 15.10 die Kündigung ausgesprochen. Was heißt das jetzt für mich ? ist die Umschulung über die RV jetzt dahin und ich muss mich ab jetzt mit dem AA rumschlagen ? und vor allem was heist das jetzt in Bezug auf das Krankengeld ? Krankengeld fällt weg und ich bekomme Arbeitslosengeld ?

sorry wenn ich euch das frage, aber der heini von der RV ist grade nicht im haus und die können mir so nichts sagen und die KK brauch ich nicht anrufen weil die eh von Anfang an gesagt haben ich soll kündigen und so (klar die wollen kein KG bezahlen) deshalb frage ich euch was ihr davon haltet und welche Erfahrungen ihr habt.

Mit freundlichen Grüßen euer Psycho :)

Kündigung Arbeitsvertrag Arbeitsamt Krankengeld Krankenkasse Rentenversicherung Umschulung
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Krankengeld, Aussteuerung, Nahtlosigkeit, ALG I – und dann?

Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen.

Folgender Fall:

Ich bin 59 Jahre alt, männlich. Angestellter. Seit 1973 durchgehend beschäftigt. Seit 07.05.2015 arbeitsunfähig erkrankt. Diagnose: Lungenkarzinom, dadurch Depressionen, Burnout, Panikattacken usw. Schwerbehindert mit 80 Grad. Mit dem 06.11.2016 läuft nun meine Krankengeldzahlung aus.

Bisher verlief der Heilungsprozess der Lunge positiv, aber bei der letzten CT-Untersuchung wurden Unregelmäßigkeiten usw. festgestellt. Ich soll mal abwarten und in 3 Monaten wieder eine CT-Untersuchung machen lassen, sagt der Arzt. Ich war eigentlich wieder so gut drauf, dass ich versuchen wollte eine Wiedereingliederung anzustreben.

Nun bin ich durch die o.g. Diagnose wieder in ein tiefes psychisches Loch gefallen und spüre keine Kraft mehr, im Moment eine Wiedereingliederung durchzuführen. Es sieht dann wohl so aus, dass ich über den 06.11.2016 weiterhin arbeitsunfähig bleibe. Doch dies ist der Zeitpunkt der Aussteuerung durch die Krankenkasse. Ich müsste dann im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung ALG I beantragen. Das ALG I ist bekanntlich weniger als das Krankengeld.

Nun meine komplizierten Fragen:

Wie viel weniger ist das ALG I? Kann ich hierzu einen ALG I-Rechner im Internet benutzen, oder wird das anders berechnet? Gehalt: vormals ca. 3000 € brutto, 1850 € Krankengeld, Anspruch auf EM-Rente 1340 € nach 10,8 % Abzug.

Wie viel ALG I käme da wohl raus? Wie lange läuft die Nahtlosigkeit? Normaler weise habe ich mit 59 Jahren Anspruch auf 2 Jahre Arbeitslosengeld. Ich muss dann wohl auf Mitteilung der Arbeitsagentur einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Bis der von der Rentenversicherung genehmigt wird, werden wohl einige Monate vergehen.

Was ist, wenn es mir innerhalb dieser Monate des laufenden Verfahrens der Beantragung der EM-Rente wieder so gut geht, dass ich dann eine Wiedereingliederung beginnen möchte? Kann ich dann den Antrag auf EM-Rente zurückziehen oder ist dieser Antrag „unwiederbringlich“ gestellt?

Stimmt es, dass wenn ich 6 Monate ALG I im Rahmen der Nahtlosigkeit bekomme, dann wieder mit derselben Krankheit weiterhin 78 Wochen eine Krankengeldzahlung bei meiner Krankenkasse durch ärztlichen Attest beantragen kann?

Muss ich im Rahmen der Nahtlosigkeit meine Krankmeldungen der Arbeitsagentur vorlegen? Ich habe gehört, wenn ich das mache, die Arbeitsagentur mir dann nur noch eine Art „Lohnfortzahlung“ für 6 Wochen gewährt. Danach käme ich in Hartz IV.

Was ratet Ihr mir? Wiedereingliederung? Nahtlosigkeitsregelung? EM-Rente beantragen? Habe noch knapp 4 Jahre bis zur Rente mit 63.

Viele Fragen, aber vielleicht findet sich ja jemand mir zumindest einen Teil davon zu beantworten.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

LG

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Krankgeschrieben nach der Kündigung, von wem erhalte ich das Geld, Arbitsamt oder Krankenkasse?

Hallo an alle Nutzer, ich hätte eine Frage und brauche eure Hilfe. Ich schildere mein Problem. Am 1.06 hab ich aus gesundheitlichen Gründen fristlos gekündigt, am nächsten Tag hab ich mich bei Arge als arbeitslos gemeldet (02.06). Ich hab den Antrag bekommen und damit ich keine sperre erhalte hab ich einen Ärztlichen A-Test bekommen das ich in den folgenden Betrieb nicht mehr arbeiten kann, gleichzeitig hab ich ein Krankenschein bekommen(festgestellt am 2.06, krank seit 01.06 und bis zur 11.06) Ich hab den Krankenschein bei Arbeitsamt abgegeben und bei Krankenkasse. Ende des Monats bekomme ich eine Arbeitsgeberbescheinigung, auf die ich lange gewartet habe und bin sofort zur Arbeitsamt hingefahren um alle Papiere vollständig abzugeben, auf einmal wird mir gesagt, das ich einen neuen Antrag stellen soll auf Arbeitslosen!!! Ich sagte darauf das ich es schon gemacht habe und zwar am 2.06, darauf sagte mir die Madame, da ich krank war, und deswegen hab ich keinen Anspruch mehr! Ich sagte Ok, aber ich war bis um 11 krankgeschrieben d.h müssen die ab 12 dann alles berechnen! Die sagte, neeee da Sie erst heute gekommen sind, werden sie dann ab heute das Geld bekommen! Ich war noch nie Arbeitslos und kenne dort ihre Gesetze nicht und mir hat keiner gesagt sobald ich wieder gesund bin muss ich wieder zur arbeitsam und den Antrag neu stellen! Sie sagte wir haben keine zeit dafür ihnen Bescheid zugeben das Sie den Antrag neu stellen sollen! Dann bin ich zur Krankenkasse hingefahren und wollte einen Antrag auf Krankengeld stellen für den Zeitraum vom 01.06-11.06 wo ich krank war, die sagten das geht nicht, weil Sie am den Tag gekündigt haben, haben Sie keinen Anspruch weil da muss ihr Arbeitgeber sie bezahlen weil sie arbeitsunfähig waren, ich sagte ich hab gekündigt und dann erst den Krankenschein bekommen. Aufjeden fall weiß ich gar nicht mehr was ich machen soll, und wie ich das Geld für diesen Monat (Juni)erhalten kann! Soll ich wieder zur Arbeitsamt gehen und verlangen das die mir ab 12.06 den Arbeitslosen zahlen wo ich nicht mehr krank war? Vielen dank schon mal für ihre Antworten!

Arbeitsamt Krankengeld Krankenkasse Krankenschein
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Praktika für neuen Beruf trotz Krankengeld (Arbeitsamt)?

Guten Abend,

habe schon viel gelesen, aber alles passt nicht zu meiner Situation, daher erhoffe ich mir hier ein paar Informationen: Ich bin seit Mitte letzen Jahres Krank geschrieben und beziehe Krankengeld. Mein behandelnder Arzt sagt mir auch klar, das eine Empfehlung, den erlernten Beruf weiter auszuüben, NICHT ausgesprochen wird. Ich interessiere mich daher für eine neue Ausbildung. Dafür müsste ich allerdings bis August noch 900 Stunden Praktika absolvieren. Das Arbeitsamt würde hier Leistungen übernehmen, WENN der Medizinische Dienst ein ok dafür geben würde.

Wir alle wissen jedoch, wie lange Ämter für derartige Endscheidungen brauchen.

Meine Frage ist nun, weil ich Gefahr sehe, das ich die Stunden (gesetzliche Voraussetzung übrigens) nicht zusammenbekomme, ob ich jetzt schon das Praktika beginnen kann, parallel zu den weiteren Verläufen bis ich einen Termin beim MDK bekomme und das ganze entschieden wird.

Ich bin mir bewusst das Praktika = Arbeit sich mit dem Begriff KRANKENgeldbezug beißt, jedoch bin ich mir in dieser Situation etwas unsicher und möchte auch nichts überstürzen.

Der Punkt ist ja einfach der, das man als ursprünglicher Vollverdiener als Nullverdiener (Praktikant) ja auch gucken muss wo man bleibt. Das Praktika das ich annehmen könnte wäre mein Traumjob, aber eben nicht das erlernte.

Meine Option daher wären:

Endweder mein Wertgegenstand verkaufen um bis zum eigentlichen Ausbildungsbeginn ohne das Amt auszukommen

Mit dem Amt arbeiten und 2 Jahre eine finanzielle Hilfe zu haben. Diese bekomme ich allerdings erst dann, wenn der MDK mit der Empfehlung meines Arztes kooperiert und mir das Amt diese Ausbildung (und das nötige Praktika) genehmigt.

Und hier ist es eben etwas eilig wegen der Voraussetzung das ich diese Stunden voll haben muss.

Kurz: Kann ich also sofort anfangen und mich verspätet "gesund" schreiben lassen ?

Leistung Ausbildung Arbeitsrecht Arbeitsamt Au Krankengeld Krankenkasse Praktikum
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Amtsarzt Familienkasse, wer muss zahlen?

Das Kindergeld verlangt ein Gutachten von einem Amtsarzt da ich seit 2014 quasi nichts getan habe und Kindergeld bezogen habe. Ich bin jetzt 20. Das alleine wäre kein Problem aber keiner fühlt sich für mich zuständig... Ich hab seit ich 15 bin starke Depressionen.. Hab mit 15/16 12 Wochen Tagesklinik und mit 17 wegen einem Suizid Versuch an meinem Geburtstag noch mal 14 Wochen stationär gemacht. In meinem Arztbrief aus 2013 steht wortwörtlich :

Aus fachlicher Sicht benötigt der Betroffene eine dauerhafte, intensive pädagogische Unterstützung. Er bedarf, aus Sicht der behandelten Ärzte, dringend eine außerhäuslichen, betreuten Wohnform mit verlässlichen, motivierend und unterstützend wirkende Erwachsenen Bezugspersonen. Er bedarf eine intensiven Begleitung bei der Erlangung eines Berufes. Der Beginn einer Ausbildung erscheint aktuell als unrealistisch. Ohne eine intensive Unterstützung ist die Teilhabe an der Gesellschaft sowie die psychische Gesundheit des Betroffenen dauerhaft gefährdet.

Ich will eine Ausbildung machen aber ich krieg mein Leben einfach nicht auf die Reihe... Ich schäme mich dafür das ich mit 20 überhaupt nix erreicht habe..Keiner hat mir da nach der Klinik geholfen, das Jugendamt hat sich nicht zuständig Gefühlt nachdem ich 18 wurde und ansonsten haben die mich einfach weiter alleine gelassen... Ich hab starke Depressionen und eine soziale Phobie. Hab kaum und wenn dann Sozial Kontakte aus dem Internet. Ich lebe die ganze Zeit vom Kindergeld und meinem Vater. Jetzt wollen die ein Gutachten, hab beim Gesundheitsamt angerufen, war dort, er sieht es auch so wie die Ärzte, kann aber keins erstellen weil ich psychiatrisch Untersucht werden muss. Die Familienkasse weigert sich das zu übernehmen. Wie soll ich ohne Ausbildung und irgendein Einkommen das Gutachten bezahlen... Wenn ichs nicht vorlege wollen die 1700 Euro zurück die ich nicht besitze.. Hab beim Arbeitsamt angerufen, der Arzt meinte die müssten eigentlich für mich zuständig sein. Die wissen nix davon... Hab bei der Krankenkasse angerufen und die konnten mir nicht sagen wo ich einen Amtsarzt finde und wer das bezahlt. Ich fühl mich richtig überfordert :( Mein Vater war gestern mit mir beim Hausarzt. Der hat mir ein Attest geschrieben das meine Berufsunfähigkeit erst im Rahmen einer Reha festgestellt werden muss. Das wird die Familienkasse aber nicht zufriedenstellen... Die wollen ein Gutachten von einem Amtsarzt aber keiner sagt mir wer das wo macht und das Gesundheitsamt kann ich nicht selbst zahlen.. Ich bitte um Hilfe ich weiß echt nicht mehr weiter! :(

Arbeitsamt Depression Familienkasse Kindergeld Krankenkasse Amtsarzt
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Wie reagiert das Arbeitsamt und die AOK, wenn ich die Arbeitsmaßnahme erfolglos beende bzw. das Ziel nicht erreiche eine Stationäre Therapie zu bekommen?

Ich bin 18 und bin nicht mehr lange in dieser Berufsvorbereitenden Maßnahme die ich vom Arbeitsamt bekommen habe. Am Anfang war das Ziel einen Platz in einer Ambulanten Therapie zu bekommen aber das wurde 4 mal von der AOK abgelehnt mit der Begründung, dass ich eine Stationäre Therapie in einer Psychiatrie bzw. Psychosomatischen Klinik brauche.

Laut der AOK habe ich angeblich die Therapie vor einem Jahr abgebrochen aber der Grund war, weil ich 18 wurde durfte ich nicht mehr in der Klinik für Jugendliche bleiben, deshalb wurden nur Diagnosen gestellt und keine Behandlung ins Entlassungszeugnis geschrieben obwohl ich lange genug dort war (5 Monate). Dannach habe ich die Berufsvorbereitende Maßnahme angefangen und habe mittlerweile das Ziel bekommen eine Stationäre Therapie zu bekommen dass ich bis jetzt nicht erreicht habe.

Bis jetzt habe ich schon 32 Kliniken durchtelefoniert und viele sogar besichtigt, hatte auch schon Vorstellungsgespräche. Laut den meisten Oberärzten bin ich nicht Behandlungsbedürftig und deshalb wurde ich auch abgelehnt mit der Begründung, dass ich weder Selbstgefährdet noch Fremdgefährdet bin und dass es Wichtigere Fälle gibt.

Dann war da noch so eine Andere spezielle Klinik für junge Erwachsene die mich genommen hätte aber abgelehnt haben weil die Wartezeit 2,5 Jahre gedauert hätte. Das kommt mir alles Spanisch vor, ich verstehe es einfach nicht! Von der AOK wird alles abgelehnt wie z.b. Tageskliniken, Ambulante Therapie, Weitere Berufsvorbereitungsmaßnahmen und Alles das die 'AOK' Genehmigen würde wird von den Ärzten abgelehnt weil ich im Vorstellungsgespräch keinen Behandlungsbedürftigen Eindruck mache.

Die Situation ist so, dass ich gesundheitlich nicht in der Lage bin Vollzeit Arbeiten zu gehen. Die Berufs-Maßnahme endet bald erfolglos und ich stehe mit nichts da. Ich hab echt kein Plan wie es dann weitergehen soll. Zur Zeit bekomme ich noch Kindergeld und Unterhalt aber ich weiß nicht ob das weiterläuft wenn die Maßnahme beendet ist?

Könnte mir jemand Rat geben wie es weitergehen könnte und ob es eine Alternative gibt anstatt eine Stationäre Therapie zu beginnen? Ich habe mir ja schonmal überlegt Teilzeit arbeiten zu gehen aber meine Sachbearbeiterin vom Arbeitsamt ist dagegen.

Arbeit Geld Arbeitslosengeld Arbeitsamt arbeitslos Krankenkasse Teilzeitjob
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Arbeitslosengeld 2 nicht bewilligt, was nun?

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Probleme liegen bei mir vor:

War ab den 03.02.15 bis 10.05.15 in einer Umschulung über die DRV, die wurde wegen gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Danach musste ich am 11.05.15 zur Arbeitsagentur mich sozusagen "Arbeitslos melden", dort habe ich den Antrag ausgefüllt und nach ein paar Tagen hab ich den dann weggeschickt und ich musste nochmals zur Arbeitsagentur, dort hab ich dann einen Termin bekommen für ein Gutachten wegen meiner gesundheitlichen Probleme. Das Gutachten war innerhalb 3 Tagen fertig und ich musste erneut zur Arbeitsagentur. Dort hat sich eine Beraterin mit mir unterhalten, ich sollte mich möglichst schnell (gleichen Tag) krank schreiben, das habe ich auch gemacht und Sie sagte zu mir, dass die Arbeitsagentur auch 6 Wochen bezahlen muss, danach dann die Krankenkasse. Ich wollte eigentlich nur wegen Überbrückung "Arbeitslos" melden, mehr nicht... Jetzt wurde der Antrag abgelehnt, hab bis jetzt noch nichts erhalten, Krankengeldbezug hab ich auch keinen da ich ja Übergangsgeld bezogen habe und meine Krankentage schon verbraucht habe sagen die. Wovon soll ich leben? Wie soll ich meine Miete bezahlen? Hab seit fast 2 Monaten keinen Cent Geld mehr, ich dreh noch durch... Ich finde es unverschämt von den ganzen Behörden.

Sollte ich zu einen Anwalt gehen oder was sollte ich tun? Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Mit freundlichen Grüßen

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Kündigung/Aufhebungsvertrag nach Aussteuerung

Hallo,

ich bin seit Anfang 2013 arbeitsunfähig. Nun kommt es im August 2014 zur Aussteuerung durch die Krankenkasse. Ich werde aber vorher über diesen Zeitpunkt hinweg zur Reha fahren. Mit Rückkehr von der Reha muss ich mich arbeitslos melden, um Arbeitslosengeld 1 beziehen zu können. Es wird sowohl von meiner Seite aus, als auch von Seiten meines Arbeitgebers NICHT auf eine Weiterbeschäftigung in meinem alten Bertieb plädiert. Höchstwahrscheinlich werde ich nach der Reha meine alte Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen ohnehin nicht wieder aufnehmen können. Meine Frage jetzt: In welcher Form sollte das Arbeitsverhältnis beendet werden?

Habe von zwei Möglichkeiten gehört:

Die eine ist ein Aufhebungsvertrag, welchen ich aber nur bei definitiv festgestellter AU in meinem alten Beruf unterzeichnen darf, da sonst eine Sperrzeit des Arbeitsamtes kommt.

Die zweite wäre die Abgabe des Direktionsrechts an das Arbeitsamt, wobei das Beschäftigungsverhältnis endet, aber das Arbeitsverhältnis bleibt. Nun steh ich - ehrlich gesagt - ziemlich bedeppert da, da mein Arbeitgeber langsam wissen will, woran er ist; vom Arbeitsamt bekomme ich dazu aber keine Infos)

Soweit ich weiß, steht mir für 2013 auch noch der gesamte Resturlaub und für 2014 anteilig Urlaub zu. Inwieweit wird und in welcher Form wird dieser dann ausgezahlt?

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