Würdet ihr einen Fetisch eher als psychische Belastung empfinden oder als eine Bereicherung?

 - (Gesundheit und Medizin, Sex, Liebe und Beziehung)

14 Antworten

Hallo IhVorstand,

es kommt jetzt auf den Style oder (erotischen) Fokus - ich selbst verwende den landläufigen Begriff "Fetisch" nicht mehr - sowie die weitere Person an, ob und wie ihn diese Person (z.B. ein Partner oder eine Partnerin) pflegt oder führt oder auch nur mit sich teilen lässt.

Nimmt uns so ein Style oder Fokus, den wir selbst nicht pflegen, führen oder mit uns teilen lassen, doch sehr in Anspruch, kann er schon nerven. Konfrontiert und jemand mit dem Style oder Fokus entsprechend viel und intensiv, findet das keine Ende oder wir können nicht ausweichen, kann schon eine Belastung entstehen. Dann kommt mit den Style oder Fokus nichts rüber.

Pflegen, führen oder lassen wir einen solchen Style oder Fokus mit uns teilen, mag damit etwas rüber kommen und uns auch mehr oder weniger berühren. Berührt das mehr und verbinden sich damit auch eigene Gefühle, mag es eine Bereicherung sein.

Ich mag zwei Beispiele anführen.

Ein Frauen geneigter Mann man einen Fokus auf den Hintern von Frauen haben - und auch Gegenwart der Partnerin andere Frauen so bewundern. Das könnte die Partnerin nerven - aber sie könnte den Fokus in so fern teilen, dass sie selbst die Frauen mit ihrem Partner zusammen bewundert.

Eine Person führe einen Wasser-Style (gleichermaßen auch ein erotischer Fokus), mit dem die Umgebung der Person immer mal nass würde. Für einen Partner oder eine Partnerin, die oder der den Style selbst nicht in der Weise teilt, akzeptiert oder damit umgehen kann, wäre das gerne eine Belastung, wenn nicht sogar ein Problem.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Naja kommt drauf an.

Wenn jemand zum Beispiel einen Fetisch hat, der von vielen als unglaublich pervers angesehen wird, kann das schon eine psychische Belastungen für denjenigen sein bzw. empfiehlt sich schon mal eine psychologische Einschätzung, wie das ganze zu stande gekommen sein könnte.

Da wir Menschen ja gerne unsere Vorlieben teilen, wäre ein Fetisch, den nicht viele Teilen, ein Faktor für soziale Isolation.

Andere Fetische finden größeren Anklang und daher sind die Chancen auch höher Gleichgesinnte zu finden, was sicherlich eher eine Bereicherung für diese Leute darstellt.

Beziehe meime Meinung eher auf Neigungen (bdsm, Pädophilie, Homosexualität etc etc) als auf fetische wegen eigener Erfahrung. Ich denke es kann beides sein es kommt immer auf dich selbst an z. B litt ich zu Beginn sehr unter meiner bdsm Neigung, da ich mich geschämt habe mich krank gefühlt habe und auch mit Mobbing zu kämpfen hatte. Aber wo ich andere kennengelernt habe und meime Neigung näher kennen gelernt habe hats mein Leben bereichert und ich konnte damit glücklich werden. Ob es "besser" ist als keine Neigung etc zu haben kann man denke ich nicht beantworten, aber es hqt zumindest 1. Positives man versteht wie es ist "anders" zu sein und kann andere randgruppen besser verstehen. Es gibt sicher viele die sich für ihre Neigungen und oder fetische schämen und drunter leiden. Denen kann ich nur ans Herz legen verurteilt euch bitte nicht. Keiner kann da was für wie er geboren wird entscheidend ist nur was du daraus machst

Kommt darauf an.

  • Ersetzt es Bereiche meines Lebens oder ergänzt es?
  • Macht es soziale Interaktionen und Beziehungen kaputt?

Das kommt sicher auch auf den Fetisch an und wie man ihn ausleben kann.

Manche Menschen leiden ja wohl auch unter ihrem Fetisch.

Mein Fetisch ist vor allem CFNM = clothed female naked male.

Ich zeige mich den Damen also gerne nackt. Einvernehmlich natürlich.

Das ist natürlich ein harmloser Fetisch, der sich relativ leicht ausleben lässt.

Ich fühle mich sehr wohl dabei, geniesse das sehr und empfinde meinen Fetisch als Bereicherung.

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