Wie hoch ist die Kommission, die ein Spielwarengeschäft vom Hersteller verlangt?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Die Marge im Bereich Kinderspielwaren liegt im Bereich 30-50%. Die heisst, bei einem Verkaufspreis von 100, zahlt der Spielwarenhändler der Hersteller 50-70. Die Marge ist abhängig vom Produkt. Punkte wie hoch ist der Beratungsbedarf oder wieviel Platz wird im Laden eingenommen. Relevant ist sicher auch, ob es ähnliche Spielwaren bereits gibt. Über welchen Kanal (Online, Fachhandel oder Supermarkt) das Produkt angeboten wird ist vermutlich nicht relevant für die Marge. Relevant ist, welche Zielgruppe angesprochen wird. Je nach dem kaufen diese eher online oder im Supermarkt ein.

Vielen Dank, das gibt schon mal eine gute Grobvorstellung!

Ist in der Rechnung oben in den 100€ bereits die Umsatzsteuer enthalten? Oder anders formuliert, ist in den 30-50% Provision des Spielwarenhändlers die Umsatzsteuer enthalten oder ist das die reine Marge, die der Händler erzielen will und auf die 100€ würden nochmals 19% aufgeschlagen?

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Du kannst von einer 100% Kalkulation (bzw. 100 - 130%) ausgehen, das heißt es wird für 50 eingekauft und für ca. 100 - 130 EUR verkauft.

Du verkaufst das Spielzeug an den Spielwarenladen. Wie hoch der seine Marge setzt ist nicht Dein Problem. Außer Du bewirbst Dein Produkt zu einem bestimmten Preis. Der Preis den das spielwarengeschäft Dir bezahlt ist auf jeden Fall Verhandlungssache.

Danke für die Antwort!

Ich kalkuliere allerdings gerade, ob sich die Produktion eines Spielzeugs rechnet. Und das tut es ja nicht, wenn es für den Endkunden zu teuer wird und dann die abgesetzte Stückzahl verfehlt wird.

Wenn ich die Frage also etwas umformuliere: Ich produziere ein Spielzeug und möchte herausfinden wie viel Prozent der Spielzeughändler dann typischerweise noch draufschlägt. Das ist für mich interessant, um zu wissen, ob für das Produkt inklusive aller Aufschläge überhaupt noch ein Kunde bezahlen würde. Denn falls das nicht so ist, dann nimmt das sicher auch kein Spielzeughändler ins Sortiment. Sicher hängt diese Verhandlung mit dem Spielzeughändler von Stückzahl, Risiko, usw. ab. Eine grobe Einordnung würde mir aber bereits helfen. Sind z.B. 30%, 40%, 50% realistisch?

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