Wie findet ihr homosexuelle Menschen?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Ich finde es ok, können die doch lieben, wen sie wollen! 55%
Ich finde es super, denn anders sein ist nichts Schlimmes! 29%
Ich bin selbst homo und bin stolz darauf! 11%
Ich finde es gut, aber man kann auch übertreiben! 5%
Ich finde es blöd! Wieso sollte man das andere Geschlecht lieben? 0%
Ich bin selbst homo und schäme mich dafür! 0%

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich bin selbst homo und bin stolz darauf!

Und mit "stolz" meine ich damit, dass ich mich dafür weder schäme noch schuldig fühle.

Heteros können oft nicht nachvollziehen, wie wichtig das Bedürfnis sein kann, diesen Stolz zu zeigen (Stichwort: Pride). Denn sie bekommen nicht zu hören, dass ihre bloße Existenz verabscheuenswert ist. Das Zeigen von Pride setzt ein Zeichen, dass die Zugehörigen von LGBTQ sich dieser Meinung nicht beugen bzw. dass nicht alle Heteros diese Meinung teilen, sondern sich stattdessen mit der LGBTQ-Gemeinschaft solidarisieren.

Davon abgesehen kann ich dir nicht sagen, wie ich homosexuelle Menschen finden soll, denn Sexualität sagt absolut nichts über den Charakter aus. Es gibt unter Homosexuellen genau so viele Vollidioten wie unter Heteros. Und unter Heteros genau so viele nette Menschen wie unter den LGBTQs. ;)

Ich finde es ok, können die doch lieben, wen sie wollen!

Ich wüsste nicht, warum es mich stören sollte wenn ein Mann sich in Männer verliebt.

Und nein, mich würde es auch nicht stören, wenn sich ein homosexueller Mann in mich verlieben würde. Passiert ja auch mit heterosexuellen Damen, dass sich welche in mich verlieben, in die ich nicht verliebt bin. Dann sagt man halt, dass die Gefühle leider nicht auf Gegenseitigkeit beruhen und gut ist.

Ich finde es gut, aber man kann auch übertreiben!

Übertreiben in dem Sinne, dass man keine andere Meinung zulassen kann und selbst nicht kritikfähig ist.

Homosexualität an sich ist halt völlig in Ordnung (bin es selbst 🤷‍♂️) und ich habe auch erstmal nichts dagegen, wenn man es halt sehr stark zeigt. Was mich halt stört, ist der Umgang der LGBTQ+ Community mit anderen Leuten.

Ideales Beispiel für mich ist Super Straight. Man kann von dieser Bewegung halten, was man will, aber die LGBT community zögert nicht damit, heteros transphob zu nennen, wenn sie eben nur gebürtige Frauen oder Männer als Partner wollen. Aber wenn es gegen Superstraight geht, stellen sich die selben Leute hin und sagen, sie würden doch keine Vorschriften machen.

Alles was nicht bedingungslos LGBT unterstützt und eben auch mal Kritik äußert, ist homophob. Und das man Homosexualität nicht unterstützt gehört ja sowieso gesetzlich verboten.

Und wenn du es innerhalb der community kritisierst, bist du halt privilegiert und deine Meinung zählt nicht.

Das sind natürlich nicht alle, die so sind, aber eben die community.

Ich finde es ok, können die doch lieben, wen sie wollen!

Ich finde es nicht "super". Genauso wenig finde ich Heterosexualität oder jede andere Sexualität "super". Jeder soll halt lieben, wen er will, solange man niemandem schadet.

Leben und Leben lassen. Sie schaden niemandem, es nimmt niemandem etwas weg, wenn sie die volle gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichstellung wie Heten auch haben.

"Super" finde ich einen komischen Ausdruck. Sie haben sich das nicht ausgesucht und es ist auch keine "Leistung", homosexuell zu sein. Umgekehrt ja genau so wenig. Ich finde es super, dass sie mittlerweile zumindest in Deutschland ihre Neigung offen leben dürfen und freue mich für jeden, der sich frei und nicht bedroht fühlen kann.

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