Was unterscheidet einen Mann der sich viel gefallen lässt damit er eine Frau ins Bett bekommt von einem Mann der irgendwann eine klare Grenze zieht?

8 Antworten

Der gute Mann ist wie ein Gärtner. Wenn die Pflanze befallen ist, wird entweder darauf gewartet, das sie sich selbst heilt, oder es wird mit etwas Unterstützung nachgeflogen.

Jedoch unterscheidet sich der Zweck. Manche wollen am Anblick einer Blume sich sättigen, andere wollen die Pflanze in ihrem Margen haben, und wieder andere wollen sich damit eincremen.

Und letztendlich ist es der Zweck, der der Sache ihre Bedeutung gibt.

Das Beispiel verstehe ich nicht

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@WandaStra

Es ist ein wenig wie Nutztier und Tierliebe zu unterscheiden. Nur weil ein Schlachter seine Kuh pflegt, muss es nicht aus Liebe geschehen.

Und in dem Sinne ist es der Zweck. Meist tendiere schlecht Menschen danach, den negativen Zweck für andere zu verstehen, und ihn aktiv neben ihren eigenem zu fördern.

Auch wenn man es nicht verallgemeinern kann, weil man vielleicht andere verletzen muss, um größeres Unheil zu vermeiden.

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@MindFlower

Ich verstehe es zwar immer noch nicht ganz, aber das Beispiel ist besser

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@WandaStra

Es gibt unterschiedliche Motive, warum man tut, was man tut. Eine Tat kann aus tausend Gründen passieren, und umgekehrt.

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@WandaStra

Das so etwas wie das nichtige ansprechen einer sexuellen Gelegenheit, tausend unterschiedliche Ausgangsmotive haben kann, so wie das ansprechen davon.

Und gerade weil beide Tätigkeiten so viele Motive haben können, gibt es vielleicht eine Möglichkeit, in der beide eine ziemlich ähnliche Motivation aufweisen.

So wie es sicherlich viele Möglichsten gibt, in der sich ihre Ausgangslage stark unterscheidet.

Es gibt vielleicht auch einen Mann, der beides tut.

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Ein Mann mit sogenannten ernsten Absichten, spielt das Spiel lange mit. Das Prozedere nennt man Balzverhalten. Das Weibchen ist anstrengend, es stellt das Männchen auf die Probe, es läßt ihn im Unklaren, über das, was es tatsächlich von ihm will. Das ist die Probe, auf die die Weibchen -- bei Tieren, die ein ähnliches Paarungsverhalten wie die Menschen haben -- die Männchen stellen (nebenbei gesagt, die meisten Tiere haben ein ganz anderes Fortpflanzungsverhalten, der Mensch ist da ziemlich eigenartig).

Männer, die eine klare Grenze ziehen, haben andere Optionen, sie sind nicht auf die sich zierende Frau angewiesen und wollen sie eigentlich nur zum Vergnügen. Da investiert man normalerweise nicht so viel, als wenn es ums Leben ginge.

Und wenn eine Frau dem Mann mal positive Signale gibt und mal negative? Ich denke das würde auch einen ernsthaft interessierten Mann früher oder später abschrecken

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@WandaStra

Nicht wirklich, zum Balzen gehört das den Mann zappeln lassen dazu. Er muss im einen Moment hingerissen von ihr sein, sich Chancen ausrechnen, und dann wieder am Boden zerstört, weil sie ihn am ausgestreckten Arm verhungern läßt. Das führt zu einer stärkeren Bindung, als wenn der Mann die Frau gleich bekommt. Bekommt er sie gleich, läßt er sie danach (oft) wie eine heiße Kartoffel fallen. Muss er lange um sie kämpfen, glaubt er, dass er sie unsterblich liebt. Und damit liebt er sie auch unsterblich.

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@WandaStra

Es ist komisch (aber es funktioniert). Aber hast du schon mal überlegt, von was Geschichten und Filme erzählen? Genau davon.

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@Shiftclick

Ich glaube eher das es was mit dem Selbstbewusstsein zu tun hat

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@Shiftclick

Zu dem gab es vergebene Männer denen habe ich es so schwer gemacht. Der eine oder andere hing mir noch über ein Jahr oder länger hinterher

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@WandaStra

Ich sehe keinen Widerspruch zwischen einem Mann mit Selbstbewußtsein und einem Mann mit vielen Optionen.

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@WandaStra

Vielleicht hast du dich einmal gefragt, warum so etwas Kurioses wie der Minnesang immer noch im Schulunterricht vorkommt. Bei der Minne lieben Männer (Sänger) eine ihnen unbekannte Prinzessin, die sie niemals bekommen können. Reiner und stärker kann die Liebe eines Mannes nicht sein, als wenn sie aussichtslos wäre. Je schwerer eine Frau zu bekommen ist (als fahrender Sänger habe ich bei Prinzessinen keine Chance) desto stärker kann ich sie lieben. Umgekehrt kann man beobachten, wie schnell die Leidenschaft sich in Luft auflöst, wenn der Mann einmal am Ziel ist.

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@WandaStra

Erfolg ist das, was Attraktivität ausmacht. Selbstbewußte Menschen wirken erfolgreich und sind damit von vornherein attraktiver. Jetzt kann man einwenden, Donald Trump ist nicht attraktiv, gut, das Argument lasse ich gelten, aber er hat viele Frauen behüpft.

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@Shiftclick

Wenn ein Mann eine Frau nur schwer bekommen kann und deshalb an ihr dran bleibt, irgendwann dann aber doch am Ziel ist und die Luft dann draußen ist, dann bringt es der Frau auch nichts. Von Gefühlen kann man dann nicht sprechen.

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@WandaStra

Naja, in der Biologie geht es nicht um das, was du dir unter einer glücklichen Beziehung vorstellst. Sondern um die Fortpflanzung und im Falle des Menschen, darum, dass beide Eltern das Kind solange großziehen, bis es aus dem Gröbsten heraus ist. Wenn die Frau den Mann am Haken hat, dann kann die Beziehung vielleicht schnell öde werden, ihren eigentlichen Sinn erfüllt sie aber meistens doch.

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@Shiftclick

Was ist wenn ein Mann nach dem die Frau mehrmals mal positive und mal negative Signale aussendet, der Mann es eine Weile mitmacht, aber irgendwann genervt darauf reagiert, sie macht aber weiter und daraufhin beachtet er sie dann irgendwann komplett nicht? Und das zieht er dann auch konsequent erstmal durch, bis zum Tag, an dem dem Mann und der Frau klar ist, das sie sich heute das letzte Mal sehen werden, da beachtet der Mann sie wieder und geht einen Schritt auf sie zu, um ihr die Chance zu geben mit einem positiv Signal zu reagieren.

Will er dann mit großer Wahrscheinlichkeit nichts ernstes oder doch?

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@WandaStra

Natürlich funktionieren Lebewesen nicht wie eine einfach auszurechnende Maschine (mit nur wenigen Zahnrädchen). D.h. wenn du 100 Individuen in der gleichen Lage vergleichst, dann werden sie auch verschiedene Reaktionen aufweisen, d.h. es gibt ein Spektrum, in dem manche Reaktionen vielleicht häufiger vorkommen, andere seltener.

Man könnte vermuten, der Mann zieht sich zurück, nachdem er an einem Punkt angelangt ist, wo er seine Chancen als gegen Null tendierend angesehen hat (nehmen wir an, er schildert seinen Fall in vielen Fragen bei Gutefrage und alle sagen ihm, 'die will nichts von dir' oder 'die hält dich nur zum Narren'). Vielleicht ist gleichzeitig eine andere Option am Horizont aufgetaucht. Die Waagschale senkt sich also in die eine Richtung und sein Verhalten ändert sich. Trotzdem könnte in der Zeit davor bei ihm eine stärkere Bindung entstanden sein, als wenn er sie gleich zu Beginn rumgekriegt hätte. Durch das unverhoffte letzte Wiedersehen könnte sich bei ihm plötzlich die alte Gefühlslage wieder einstellen (man kennt das selber: manchmal ist es, wie wenn es all die Jahre dazwischen nie gegeben hätte). Das muss aber natürlich nicht so sein. Vielleicht ist er von der Liebe genesen und hatte zwischenzeitlich viele andere beglückende Erlebnisse, so dass er nicht wie ein Verdurstender vor der Quelle steht. Wenn die Zwischenzeit aber öde war und er bemerkt, die Frau war und ist das Beste, was ihm je hätte widerfahren können, könnte er noch wilder entschlossen sein, als je zuvor.

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@Shiftclick

Es lagen vielleicht etwa ein bis zwei Monate dazwischen

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@WandaStra

Also nicht Jahrzehnte :-) Das Verhalten in einer konkreten Situation wird meist von Emotionen bestimmt (oder von kurzfristigen Motiven). Vor allem wenn man nicht viel Zeit zum Nachdenken hat, handelt man oft automatisch (siehe 'Schnelles Denken, langsames Denken' von Daniel Kahnemann [https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelles_Denken,_langsames_Denken]). Ob man sich nach einer heißen Nacht wieder meldet, ist hingegen dann eher eine Frage des langfristigen Kalküls, vor allem, wenn die Emotionen sich verflüchtigt haben. Wenn einem schlagartig klar wird, dass man sich wohl nicht mehr sehen wird, dann sollte das Emotionen auslösen können und nicht nur Kalkül. Gerade dann wenn man(n) denkt, unvernünftiges Verhalten wird nicht gleich anderntags bestraft, ist man eher unvernünftig.

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Den Unterschied hast du doch selbst genannt? Ihr Verhalten unterscheidet sich voneinander.

Ja aber was sagt das über die zwei Männertypen aus?

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@WandaStra

Der eine achtet auf sich und lässt sich nicht ausnutzen oder verarschen, der andere tanzt nach ihrer Pfeife und hofft bis zum Ende ran gelassen zu werden. Wenn Mann nur auf Sex aus ist muss er halt abwägen was ihm es wert ist.

Ich würde sie irgendwann links liegen lassen wenn ich merke das sie mit mir spielt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und ich mir selbst mehr wert.

Wenn es mir Spaß macht ebenfalls zu spielen, dann ist ja alles ok, aber wenn nicht, wäre ich doch blöd meine Energie in diese Frau zu investieren? Da suche ich mir doch lieber eine die es ehrlich mit mir meint und begegne ihr mit demselben Respekt.

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Pauschaliert:

Der EINE scheint wohl seeeehr trieborientiert zu sein, und ordnet diese potentielle Triebbefriedigung jeglicher Selbstachtung unter...

Der ANDERE hat eine gewisse Selbstachtung...

[ ich schreibe NICHT über/von tatsächliche(r) 'Liebe'...oder 'Verliebtheit...^^]

Der eine macht dir wie ich eine Ansage , wenn du viele dumme Sachen baust, während der andere Dinge auf sich beruhen lässt um dich in die Kiste zu bekommen, denke ich mal.

Nein der ignoriert die Frau einfach. Er macht ihr keine Ansage

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