Warum werden Hetero Frauen nicht vom Blut spenden ausgeschlossen?

10 Antworten

Im Prinzip richtig, aber Schwule gelten immer noch als Risikogruppe. Zu Anfang war HIV ja wohl auch (fast) nur ein "Schwulenproblem". Für die weibliche Bevölkerung wurde HIV erst durch (unverantwortliche) bi-sexuelle Männer zu einem Problem (habe ich jedenfalls mal gelesen).

Es werden aber bei jeder Blutspende verschiedene Tests durchgeführt, u.a. ein Test auf HIV-Antikörper. Das Problem ist, dass die Antikörper erst einige Zeit nach der Infektion nachweisbar sind.

Zudem sollen auch nicht wenige Menschen zur Blutspende gehen um die Bluttests für sich selbst als HIV-Test zu "missbrauchen".

Zudem sollen auch nicht wenige Menschen zur Blutspende gehen um die Bluttests für sich selbst als HIV-Test zu "missbrauchen".

Wo ist da der Missbrauch? Sie lassen ja ihr Blut da, also verschaffen sie sich keinen Vorteil gegenüber einem anderen Spender. Und da sie es ja nicht wissen, ob sie positiv sind oder nicht, gehen sie da genauso hin wie ich auch.

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Missbrauch ist es, wenn man nur spendet, um an einen Test zu kommen, weil man Bedenken hat, dass man sich angesteckt haben könnte.

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Weil, auch wenn es vermutlich gegen die political correctness geht, heterosexuelle Frauen eine wesentlich geringere Infektrate haben.

Das Problem liegt auch nicht im Sperma per se, sondern in der Durchlässigkeit UND der Verletzungsgefahr der verschiedenen Schleimhäute.

Und leider ist es eine biologische Tatsache (auch wenn es nicht der political correctness entspricht), dass die Vagina für den Geschlechtverkehrt optimiert ist und der Enddarm eher nicht.

Detailliert erforscht und beschrieben wurden die Infektionswege schon vor über 30 Jahren.

Promiskuität spielt auch eine Rolle, aber sehr viel weniger im Vergleich zu den Übertragungsrisiken durch homosexuelle Sexualpraktiken.

Nein. Also ich bin Pfleger, auch schwul und kenne mich damit aus. Also:

Da der “Hetero-Pool” größer ist als der “Homo-Pool” besteht für Homosexuelle Menschen eine höhere Gefahr sich mich HIV zu infizieren. Das ist der Hintergedanke zu diesem Gesetz.
Ob ich es für gut halte? Fraglich.
In Deutschland gibt es eh schon viel zu wenig Blutspender, dann noch eine ganze Menschengruppe von der Spende auszuschließen ist kokolores, denn das Blut wird sowieso IMMER getestet.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn Du die Ergenisse der Tests kennst und die Entstehungsgeschichten der Infektionen der dazugehörigen Personen, hörst Du auf zu denken, dass es Kokolores ist.

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es geht nicht um gleiches recht sondern um erhöhtes risiko.

Der größte Anteil der HIV Positiven ist schwul. Somit ist es natürlich auch wahrscheinlicher, somit ist das Risiko für homosexuelle natürlich deutlich höher.

Natürlich können auch heteros positiv sein. Aber dein Argument ist falsch. Die Gefahr ist längst nicht so hoch wie bei schwulen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin schwul und glücklich damit

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