Warum hat sich die Natur Sex und Fortpflanzung einfallen gelassen?

15 Antworten

Es gibt im Leben einiges, das man lernen kann oder man lässt es.

Evtl. bist du ein Geldmensch statt Beziehungmensch, da du mehr für Karriere gelernt hast.

Beziehungsmensch könntest du auch lernen, wenn du mal eine Frau gern an deiner Seite haben wolltest, statt sie nur als Sexobjekt zu sehen.

Die Natur hat da noch ganz viele Alternativen, leider nicht für Säugetiere. Siehe Fortpflanzung im Pflanzen- und Mikroorganismenreich.

Unser Problem heute ist, dass die sexuelle Fortpflanzung an sehr viele kulturelle "Hürden" gekoppelt ist, die von der Natur so nicht vorgesehen wurden. Daher werden wir immer verkrampfter, wenn wir nicht sofort Erfolg haben und zweifeln an uns. Man kann versuchen mit Coaching etc. dagegen vorzugehen oder Bücher lesen und Vlogs schauen zum Thema Kommunikation, Rhetorik, Flirten usw.

Das Problem ist ja nicht der Sex, sondern der Weg dahin. Der ist von der Natur nicht als so kompliziert und komplex wie heute oft erforderlich vorgesehen!

"Unser Problem heute ist, dass die sexuelle Fortpflanzung an sehr viele kulturelle "Hürden" gekoppelt ist, die von der Natur so nicht vorgesehen wurden."

Richtig. Das fängt schon mit dieser nervigen Monogamie an.

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@martinreiner

Dagegen gibt es ja inzwischen diverse Konzepte wie Polyamorie oder offene Beziehungen und keiner sagt, dass du zwingend überhaupt eine Beziehung eingehen musst, um Sex zu bekommen!

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@martinreiner

welche kulturelle Hürden? Wenn du einfach nur Sex haben möchtest, dann ist das heute einfacher als jemals zuvor. Und auch Monogamie ist keine Vorschrift und viele führen polygame Beziehungen bzw. eine offene sexuelle beziehung.

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Ja es gibt andere Möglichkeiten, Urzeitkrebse können sich selbst befruchten und austragen, allerdings ist das nicht sehr schlau.

Ein Tier muss sich so gut wie möglich anpassen können um zu überleben und dazu gehört es eben die besten Genen weitervererbt zu bekommen. Allerdings ist das bei nur einem Elternteil nicht möglich, deine Gene bestehen dann zu 100% aus denen deines Vorgängers, klar du kannst dich auch selber weiterentwickeln und durch Ereignisse werden deine Nachfahren irgendwann auch andere Genen besitzen, allerdings ist dieser Vorgang viel langsamer, als die 2 fache Menge an Gene zur Auswahl zu haben.

Die Urzeitkrebse hatten keine andere Wahl, als sich so Fortzupflanzen, da sie 1. Kanibalen waren und 2. Es kaum mehr Platz als für 1 gab.

Schlussendlich ist es für das Überleben und weiterentwickeln unserer Spezies gedacht, ob du dann eine Frau kriegst oder nicht ist der Evolution scheissegal, genau so dumm ist es Sex als schlecht zu bezeichnen, nur weil du noch nie welchen hattest.

Ich wüsste nicht, wie die Fortpflanzung bei Menschen auf natürliche Weise anders funktionieren könnte. Schliesslich sollen die Kinder von den Eltern gut versorgt werden. Das geht nur, wenn Liebe mit im Spiel ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Schade, dass die Natur das Leben nicht einfacher konstruiert hat als wir es heute kennen.

Der Körperbau ist sinnlos kompliziert aufgebaut. Warum nicht "Keep it simple"? Es gibt zu viele schwere Krankheiten.

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Die Natur hat sich ja auch die ungeschlechtliche Fortpflanzung "einfallen lassen". Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Einfach "gestricke" Lebensformen, die ggf. auch noch wenig mobil sind oder eher lange allein unterwegs sind, sind besser dran, wenn sie keine Sexualpartner brauchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass deren Gene sich erfolgreich in die nächste Generation retten, ist ohne Partnersuche größer und eine genetische Rekombination auch weniger notwendig.

Bei Menschen sieht das ganz anders aus. Deine Probleme haben übrigens nichts mit der Evolution zu tun. Und du hast auch keine Ansprüche, die irgendwer gefälligst zu erfüllen hat. Ebensowenig ist es nicht zielführend für dich, verzweifelt nach einem Schuldigen zu suchen. Schau mal in den Spiegel.

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