Warum gibt es eigtl mehr Schwule als Lesben?

11 Antworten

Es gibt hierüber wahrscheinlich keine Statistik, ob es mehr Schwule oder mehr Lesben gibt.

Da sich Schwule in der Öffentlichkeit oft so verhalten, dass man darauf schliessen kann, dass sie schwul sind, ist das bei Frauen nicht immer eindeutig.

Für Frauen ist es normal, dass sie mal Arm in Arm durch die Fussgängerzone schlendern, ohne dass sie lesbisch wären. Tun das Männer, so kann man davon ausgehen, dass sie schwul sind.

Dann habe ich den Eindruck, dass Männer eher bereit sind, sich zu outen wenn sie schwul sind, als das bei Frauen der Fall ist.

Ich habe noch nie von einer Frau in der Öffentlichkeit gehört, dass sie sagen würde ich bin lesbisch und das ist gut so.

Im Fernsehen treten einige auf, sowohl Männer als auch Frauen die schwul oder lesbisch sind. Bei den Männern weiss man es meist, bei den Frauen stehen eher Vermutungen im Raum. Nur wenn zwei Lesben eine Partnerschaft eingehen und das in der Öffentlichkeit zur Schau stellen, dann gibt es keine Zweifel.

Denke, dass die Anzahl der Lesben auch nicht geringer ist, als die Anzahl der Schwulen.

Da es gesellschaftlich akzeptiert ist, dass heterosexuelle Frauen kuscheln, sich umarmen und Händchen halten, würde man selten annehmen, dass es sich bei Frauen, die so etwas machen, gleich um homosexuelle Frauen handelt.

Wenn jedoch Männer Händchen halten, dann müssen die ja schwul sein, weil ein "normaler" heterosexueller Mann das ja nicht machen würde. Es fällt einfach deutlich mehr auf, wenn Männer sowas machen, bei Frauen hingegen denkt man sich nichts dabei.

Ich finde, deine Beobachtung basiert mehr auf persönlicher Erfahrung. Du siehst vielleicht mehr Schwule weil es dich halt mehr interessiert. Das ist gut, finde ich. Sexualwissenschaftlich scheint es als sicher zu gelten das 100%ige Heterosexualität etwas weniger als die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmacht. 35% bis 45% sind Bisexuell. 7% Schwule und 7% Lesben.

Es gibt sehr viele Menschen welche öfter mal mit dem eigenen Geschlecht Sex haben und so schön kommen.
Oft wird gern gemeinsam und gegenseitig gewichst. Bei größerem Vertrauen wird gern geblasen. Zum vögeln kommt es bei Jungs erst später, wenn überhaupt...

Das eine Sexualform deutlich dominiert, würde ich nicht sagen, da intime Gefühle ja oft nicht überall rumerzählt werden.

Du solltest nicht alles glauben was Lgbt und Co. erzählt. Die Mehrheit auf der Welt ist klar Heterosexuell. Bisexuelle Männer sind im Grunde schwule Männer. Bisexuelle Frauen, grade Junge Frauen, wollen nur experimentieren und enden am Schluss bei einem Ehemann und Kindern.

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@ninaxx2

Du solltest dir selbst nicht alles glauben, was du dir so aus den Fingern saugst.
Wo sind deine Belege für deine Behauptungen?

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@XoedeGigs

Es ist doch sogar trendy zu sagen man ist Bisexuell. Selbst die Lgbt Community hat sich kritisch dazu geäußert das speziell junge Frauen im Showbiz Bisexualität oder Homosexualität missbrauchen um sich wichtig zu machen um sich "anders" zu machen. Letztlich bleiben die meisten Bi Frauen bei Männern. All die Mädchen die meinen sie wären soooo cool wenn sie mit einer Frau rummachen - das sind keine Bisexuellen Mädchen - sie machen das um zu provozieren (wenn man sonst nichts hat)

Bisexuelle Männer sind zu 90% Schwul - dies bestätigen sogar die meisten Schwulen Männer.

Ich habe schon von vielen gehört das sie nicht mal Bisexualität glauben. Ein großer Teil der speziell Schwulengemeinde ist auch der Meinung das Bisexuelle Männer Feiglinge sind, die sich nicht trauen komplett zu Ihrer Homosexualität zu stehen. Bi Männer werden oft in der Homocommunity gedisst.

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@ninaxx2

Dad Nina wieder, alles was nicht in ihr Weltbild passt wird zu einer Verschwörung der Lgbt - ja ne is klar.
Es gibt keine Bisexualiät.
Nur wer meine "vielleicht irgendwo gelesene" These glaubt liegt richtig, alles andere ist nur eine Verzerrung der Tatsachen und von der Lgbt gesteuert.

Und als Beweisführung für die eigene Behauptung dann anzuführen das es ja sogar trendy sei, ist einfach nur noch lächerlich. Hier hat jemand jeglich analythisches Denken im Hinblich auf Ursache und Wirkung verloren.

Und die Bisexualität an sich wurde auch noch nicht geistig erfasst, Bisexuelle Männer sind zu 90% schwul, ist schon ein Widerspruch in sich. Es gibt eben keine klaren Linien zwischen Hetero und Homosexualität. Allein der Drang alles kategorisieren zu müssen führt zu so einer unsinnigen Aussage. Was braucht die Welt noch? Prozentangaben über sexuelle Präferenzen?

In diesem Sinne schließe ich mit Lukas 23,34
... sie wissen nicht was sie tun.

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@Garlond

Die meisten Männer die behaupten Bi zu sein können zwar Sex mit einer Frau haben, verlieben sich aber meist in Männer. Also klar Schwul.

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@ninaxx2

Na und? Ich weise immer wieder darauf hin, dass es um SEXualität geht und Liebe etwas davon unabhängiges ist.

Natürlich ist es eine schöne Sache, wenn man jemanden, den man sexuell attaktiv findet auch in höchstem Maße wertschätzt. Aber das eine ist nicht durch das andere bedingt.

Man definiert Sexualität nicht danach wer jemanden liebt. Liebe ist und bleibt einfach eine Wertschätzung und erst im Zusammenspiel mit Sexualität kann man von einer erotischen Liebe sprechen.

Aber so wenig wie die Sexualität bestimmt, wenn man liebt, so wenig beeinflusst eine Liebe die eigenen Sexualität. Sexualität ist Hormon- oder Triebgesteuert, Liebe ist Verstandgesteuert.

Dieses Liebesgequatsche wird doch durch jede Vergewaltigung ad absurdum geführt.

P.S. Klar gibt es sowieso nicht. Die Welt ist nicht schwarz/weiß. Genauso wie es nicht nur zwei oder drei Abstufungen von Sexualität gibt, gibt es auch kaum eine Liebe, die einer anderen gleicht. Liebe ist etwas sehr individuelles.

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@Garlond

Du willst Liebe als solches relativieren um damit diesen ganzen Gender Schrott als "normal" verkaufen zu können.

Liebe ist nicht nur vom Verstand gesteuert. Sich riechen können? Sich anziehend finden - nicht nur sexuell - das alles und noch viel mehr spielt eine Rolle.

Also ja: Ein Mann der zum Druckabbau Sex mit Frauen haben kann aber emotional sich nur mit Männern einlässt ist Schwul.

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@ninaxx2

Das hat nichts mit Gener Schrott zu tun, dass hat was damit zu tun, dass ich Wortdefinitionen im Duden nachschlage und nicht meine eigenen Interpretationen heranziehe.

Also nein; Ein Mann, der SEX mit Männern und Frauen haben kann, sprich das ohne Zwangslage genießt, ist BiSEXuell. Anhand dessen, mit wem sich ein Mann emotional einlässt und ob er denjenigen riechen kann oder nicht, kann man gar nicht auf seine SEXuelle Orientierung schließen.

Woran machst du denn fest, ob Männer mit emotionaler Bindung nur eine enge Freundschaft führen oder schwul sind? Deiner Auffassung nach müssten ja alle Männer, die eine innige Freundschaft mit einem Mann haben schwul sein.

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@Garlond

Woran machst du denn fest, ob Männer mit emotionaler Bindung nur eine enge Freundschaft führen oder schwul sind? Deiner Auffassung nach müssten ja alle Männer, die eine innige Freundschaft mit einem Mann haben schwul sein.

Wieso eigentlich neigst du dazu eine Frage zu stellen und dann deine eigenen wirren Gedanken dir selbst als Antwort zu geben?

Ich mache es an überhaupt nichts fest - Wenn der Mann sagt er führt eine Liebesbeziehung mit einem anderen Mann dann weiß ich es. Ganz einfach oder..

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@ninaxx2

Klar, aber wenn er dir sagt er ist bisexuell, dann ist es auf einmal nicht mehr so einfach oder wie? Weil Bisexualität gibt es ja gar nicht.

Was du eigene Fragen beantworten beantworten nennst, ist der Versuch, jemandem, dem die Verwendung eines Dudens fremd zu sein scheint, zu erklären, welche Überlegungen hinter einer Antwort stecken.

Übrigens war weiter oben für dich anscheinend noch klar, dass jemand der sich emotional nur auf Männer einlässt, schwul ist.
Und nun muss dir also jemand sagen, dass er eine Liebesbeziehung zu einem Mann führt, um das fest zu machen.
Soll das jetzt heißen schwul ist nur jemand, der dir sagt er sei schwul? Leider machst du ja immer nur wage Andeutungen in deinen Antworten, ohne sie mal genauer auszuführen oder eine logische Herleitung mitzugeben, damit man die Antwort auch nachvollziehen kann.

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@Garlond

Also:

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Ein Mann der zwar Sex mit Frauen haben kann aber sich nur in Männer verlieben kann, nur mit Männern Partnerschaften eingeht ist für mich nicht Bisexuell sondern einfach Schwul.

Dieser Mann muss auch keine Jahrelange Partnerschaft gehabt haben, denn auch unter Homos gibt es solche die keine Böcke auf Beziehung und sowas haben.

Wenn dieser Mann sich aber nur in Männer verlieben kann ist er eindeutig schwul.

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@ninaxx2

Nun, deshalb ziehe ich für Begrifferklärungen halt lieber einen Duden heran. Denn wie soll eine Kommunikation stattfinden, wenn man über ein Thema redet und jeder etwas anderes darunter versteht?

Ich wüsste auch nicht ob es empirische Studien darüber gibt, wenn man liebt, oder mit wem man welche Form von Partnerschaft haben kann.

Deine Auslegung hakt doch an zwei Punkten.

  1. Ist ein Mann schwul, der zwar Sex mit Männern hat, aber überhaupt keine Beziehung eingeht? Wenn du es davon abhängig machst, mit wem jemand eine Patnerschaft eingeht, wäre er dann asexuell?
  2. Wenn jemand 40 Jahre nur Beziehungen mit Männern hat, aber dann die Frau seines Lebens trifft, ist er dann erst schwul und wird dann hetero?

Du baust in deine Definition von Sexualität eine Variable ein, die gar keinen definitiven Schluss auf die sexuelle Orientierung zulässt. Trotzdem sagst du es gäbe nur entweder oder.

Man weiß ja nicht im Voraus, wer mit wem Sex haben kann, oder eine Beziehung haben kann. Das lässt sich erst dann festmachen wenn es soweit ist. Das gleiche sage ich auch Jugendichen, die Fragen ob es nur eine Phase ist. Das lässt sich doch erst dann sagen, wenn die Phase vorbei ist, denn nur dadurch wird sie ja zu einer Phase, weil sie eine zeitliche Begrenzung hat.

Ich bin der Auffassung, diese Kategorisierung der Sexualität, ist unnütz und überflüssig. Warum kann man Sexualität als Teil unseres biologischen Wesens nicht einfach Sexualität sein lassen und muss Leute nach Kategorien einteilen, mit wem sie Sex haben? Das macht in meinen Augen nur dann Sinn, wenn man sich die Frage stellt, können wir aussterben, weil es keine Nachkommen mehr gibt, könnte es sein, dass alle nur noch gleichgeschlechtlichen Sex haben? Die Antwort darauf steht glaube ich außer Frage. Es wird nie nur gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierungen geben.

Wozu soll also das weiterhin festhalten an Einteilungen in Hetero und Homo dienen? Es dient aktuell nur dazu, dass man gruppenbezogene Intoleranz zeigen kann und dass sich manche nicht sicher sind, was sie sind, weil es wichtiger ist, sich in eine Kategorie einzupassen, als auf seine eigenen Bedrüfnisse zu achten. Es macht doch keinen Sinn Sexualität regulieren zu wollen.

Naturam expelles furca, tamen usque recurret.

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@Garlond

Wenn ein Mann sich nur in einen Mann verlieben kann ist er für mich schwul, da kanner sonst noch so viele Frauen flachlegen. Ein Mann der sich in nen Typen verliebt und alles ist Schwul. Ich denke ein Typ der sich bisher nur in Männer verliebt hat und plötzlich in ne Frau ist auch Schwul denn das ist eine Phase die wieder vorbeigeht. Genau wie es eine angebl Bi Phase unter jungen Frauen geben soll - die erzählen auch oft sie wären Bi - eine Phase, denn irgendwann enden genau diese Mädels mit Mann und Kindern.

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@ninaxx2

Dass das für dich so ist, habe ich ja schon zur Kenntnis genommen. Die Frage ist ja, warum es einmal eine Phase sein soll, wenn man vorher anders war;

Ich denke ein Typ der sich bisher nur in Männer verliebt hat und plötzlich in ne Frau ist auch Schwul denn das ist eine Phase die wieder vorbeigeht.

und einmal eine Phase, weil es nachher anders ist;

... die erzählen auch oft sie wären Bi - eine Phase, denn irgendwann enden genau diese Mädels mit Mann und Kindern.

Du folgst keiner erkennbaren Regel, du bildest die Regel um das Ergebnis, das du erreichen willst.

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@Garlond

Ich nenne es Phase weil man vorher anders war und diese Phase meist eben nur eine Phase ist die vorbei geht.

Ein Mann der 30 Jahre lang immer nur Sex mit Männern hatte, Liebesbeziehungen mit Männern hatte, wird höchstwahrscheinlich nach der Ausnahme (Frau) wieder zu einem Mann zurück kehren.

Wie oft kommt es vor das Männer nach 20,30 Jahren Männersex, Männerbeziehungen, Schwules Leben, plötzlich eine Frau lieben und es dann für den Rest Ihres Lebens so bleibt - sehr sehr sehr sehr sehr selten. Es ist also nicht die Regel von der du da sprichst, es ist die absolute Ausnahme.

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@ninaxx2

Vielen Dank, dass du uns deine Meinung mitgeteilt hast und uns einen einzigartigen einblick in deine Gedanken gegeben hast. Ich würde mich freuen, bald wieder von dir und dem Schrott den du laberst zu hören. Ich wünsche dir noch einen Schönen Sonntag,

dein Whovian2005

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@ninaxx2

Wer die Veranlagung in sich trägt, gleichgeschlechtliche Freundschaften einzugehen, der ist entweder schwul oder lesbisch.

Die Bi Kombinente dürfte bei Frauen ausgeprägter sein, als bei Männern.

Habe mich schon mit einigen Frauen über dieses Thema unterhalten. Einige sagen mir, dass sie nicht abgeneigt wären, es auch mal mit einer Frau zu versuchen, um zu erfahren, wie es mit einer Frau ist.

Wenn ich dann frage, warum sie es noch nicht probiert haben erhalte ich meist die Antwort, mangels Gelegenheit.

Noch kein Mann aus meinem Bekanntenkreis der hetero ist, würde jemals den Wunsch haben, es mit einem anderen Mann zu versuchen. Das wird grundsätzlich abgelehnt.

Daraus schliesse ich, dass Frauen eher dazu geneigt sind, es mal mit einer anderen Frau zu versuchen, als das bei Männern der Fall ist, es mal mit einem Mann zu versuchen.

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@Ontario

Ich weiß nicht, ob ninaxx2 noch aktiv ist. Wir sind wohl inzwischen schon bei Account 6 angekommen.
Aber das macht auch nichts. Mit ihr zu schreiben ist wie mit einer Wand reden, auf die schon ein paar Sprüche eingemeißelt sind.

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Der Kinseyreport ist die Quelle meiner Daten welche etwas modernisiert wurden. Finde die Quelle der Modernisierung nicht mehr. Aber das ist ja auch egal. Hier herrscht Meinungsvielfalt. Das ist gut.

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Ich halte es persönlich mit der Einteilung der Sexformen wie Garland. Es ist eigentlich nicht nötig. Sich an die Definitionen von Wörterbüchern zu halten finde ich gut und die Sexualitätsformen sind genau definiert. Da ändert sich auch dann nichts dran wenn andere Wörter zusätzllich verwendet werden. Jeder welcher sich sexuell irgendwie definiert wird von mir genau so akzeptiert, auch dann wenn ich auf Grund der Sachlage eine andere Bezeichnung wählen würde. Für mich ist nur wichtig das wir in der Freude des Lebens schwimmen können ohne zwangsweise einen Kurs angelegt zu bekommen welcher der Denkweise eines Anderen entspringt. Der "Wahrig" wird von mir zur Findung einer deutschen Definition vorgezogen. Der Duden hat detailierte gramatische Angaben. Ich habe in dieser Konversation einiges Kontroverses entdeckt, welches einer erneuten Überarbeitung, im Sinne des "Wahrig", würdig ist. Wenn ihr ES macht, macht es mächtig gut.

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Ob das tatsächlich zutrifft, kann man nicht sagen, da es keine zuverlässigen Zahlen zu Homosexualität gibt.

Ich denke der Eindruck entsteht, da viele Schwule recht ,offen' mit Ihrer Sexualität umgehen und es eben auch wesentlich mehr schwule als lesbische Personen der Öffentlichkeit / Stars gibt

Wahrscheinlich weil in vielen konservativen Ländern männliche Föten mehr Wert haben als weibliche, letztere werden oft abgetrieben. Aber ich will mal sagen zum Glück, in so einem Land, in den Mädchen keiner will, wäre/ist es ja für diese Mädchen schrecklich zu leben, dank Islam und diesem religiösen/konservative Gesetzes-Müll, darum bin ich grundsätzlich dafür. Hätte das bei mir auch nicht anders zugelassen. Lieber tot als unter denen leben müssen.

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