Umfrage, wie würdet ihr es finden wenn euer Freund es sich auf Pornos selber macht?

13 Antworten

Mein Mann macht das, ich mach das, manchmal machen wir das zusammen.

Ist für mich alles kein Drama. Ich krieg ja auch keinen Rappel, wenn er eine Kochshow anguckt, obwohl er sich doch auch mit mir in die Küche stellen könnte. Für mich ist das das selbe.

Männer sind da eben recht visuell veranlagt. Wenn sie es sich selbst machen, brauchen viele einen visuellen Reiz, um in die Gänge zu kommen. Uns Frauen reicht oft die Fantasie

Und es hat alles nichts damit zu tun, ob man seinen Partner attraktiv findet oder ob einem das gemeinsame Sex leben reicht.

Du solltest dich fragen, wieso es dich verletzt. Was ist deine Angst? Dass er die Frauen hübscher und mehr sexy finden könnte, als dich? Dass er sich vorstellt, er hätte mit einer von denen Sex? Dass er dich mit denen vergleicht? Oder vergleichst du dich nicht vielleicht einfach selbst und denkst, an die kommst du nicht ran? Mit genügend Selbstbewusssein, dem Wissen, dass man selbst real ist, der Freund nicht grundlos mit einem zusammen ist, stört einen sowas dann auch nicht mehr.

Hatte das selbe problem & finde es auch jetzt noch nicht easy. Lass ihn jedoch einfach... sei froh, dass es bei diesen aufs aussehen reduzierten Frauen bleibt und er sich nicht abseits vom Bildschirm was holt. Je mehr Freiraum du gibst, desto weniger hat er den Drang... In allen steckt ein Rebell ;) mach ihm kein Druck & rede lieber über euer sexleben, vlt. Vermisst er ja was bestimmtes. Aber selbst wenn... Männer wollen sich mal halt einfach erleichtern, intressieren sich aber ned für die Frauen da. Steh drüber, er hat dich gewählt!

-> Ich fühle mich dann immer richtig wertlos für ihn

Mit diesem Gefühl bist Du nicht allein!

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PORNOGRAFIE: EINIGE FAKTEN

JEDE SEKUNDE: Fast 30 000 Personen sehen sich pornografische Websites an

JEDE MINUTE: Internetnutzer verschicken über 1,7 MILLIONEN E-Mails mit pornografischem Inhalt

JEDE STUNDE: In den Vereinigten Staaten kommen rund ZWEI Hardcorepornos auf den Markt

JEDEN TAG: Allein in den Vereinigten Staaten werden im Schnitt über 2 MILLIONEN Pornofilme ausgeliehen

JEDEN MONAT: Annähernd 9 von 10 jungen Männern und 3 von 10 jungen Frauen in den Vereinigten Staaten konsumieren Pornografie

JEDES JAHR: Die Pornografiebranche macht weltweit schätzungsweise 100 MILLIARDEN US-Dollar Umsatz

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Pornografie: Harmlos oder schädlich?

Die Welt wird heutzutage von Pornografie geradezu überflutet. Die Verbreitungsmöglichkeiten sind vielfältig: Werbung, Mode, Filme, Fernsehen, Musik, Zeitschriften, Videospiele, Smartphones und andere mobile Geräte, Websites und neuerdings auch Foto-Sharing-Dienste im Internet. Pornografie ist in unserer Gesellschaft offensichtlich alles andere als eine Randerscheinung. Nie zuvor in der Geschichte haben so viele Menschen an so vielen Orten so viel Pornografie konsumiert.

Auch die Natur der Pornografie unterliegt einem Wandel. Professor Gail Dines stellt fest: „Das Bildmaterial ist heute so extrem, dass das, was früher als Hardcore-Pornografie galt, jetzt Mainstream-Pornografie ist.“

Was ist von diesen Trends zu halten? Ist Pornografie ein harmloser Zeitvertreib, ein tödliches Gift oder irgendetwas dazwischen? Jesus sagte: „Jeder gute Baum [bringt] vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor“ (Matthäus 7:17). Wie schneidet die Pornografie in der Hinsicht ab? Beleuchten wir das Thema doch einmal von verschiedenen Seiten.

Auswirkung auf den Einzelnen

WAS FACHLEUTE SAGEN: Pornografie hat ein hohes Suchtpotenzial; es wird zum Teil sogar mit der Droge Crack auf eine Stufe gestellt.

Brian, der von Internetpornografie abhängig war, berichtet: „Es gab einfach kein Halten. Ich fühlte mich wie in einer Art Trance. Immer wieder fing ich an zu zittern und bekam Kopfschmerzen. Ich wollte unbedingt aufhören, aber nach Jahren war ich immer noch süchtig.“

Personen, die Pornografie konsumieren, tun das oft heimlich. Sie ziehen sich zurück und machen anderen etwas vor. Da überrascht es nicht, wenn sich bei vielen Gefühle wie Einsamkeit, Scham, Angst, Niedergeschlagenheit und Wut einstellen. In manchen Fällen besteht sogar Suizidgefahr. „Ich lebte in meiner eigenen Welt und war verzweifelt“, erzählt Serge, der sich fast täglich Pornomaterial auf sein Handy herunterlud. „Ich fühlte mich wertlos, schuldig, einsam und gefangen. Ich hatte panische Angst und schämte mich, jemand um Hilfe zu bitten.“

Schon ein kurzer, zufälliger Kontakt mit Pornografie kann sich negativ auswirken. Dr. Judith Reisman, eine führende Forscherin auf diesem Gebiet, sagte in einer Anhörung vor einem US-Senatsausschuss: „Pornografische Bilder hinterlassen Spuren im Gehirn und verändern es, indem sie einen unmittelbaren, ungewollten, aber bleibenden biochemischen Gedächtnispfad erzeugen . . . [Dieser ist] nur schwer oder gar nicht mehr zu löschen.“ Susan (19), die aus Versehen auf pornografische Websites gestoßen war, berichtet: „Die Bilder sind wie eingebrannt und kommen ganz plötzlich wieder hoch. Ich habe fast das Gefühl, dass ich sie nie wieder ganz loswerde.“

KURZ GEFASST: Pornografie versklavt und hat katastrophale Folgen für die Opfer (2. Petrus 2:19).

Auswirkung auf die Familie

WAS FACHLEUTE SAGEN: „Familien und Partnerschaften zerbrechen wegen Pornografie“ (The Porn Trap von Wendy und Larry Maltz).

Pornografie schadet Ehen und Familien, weil sie

  • das Vertrauen, die Intimität und die Liebe in einer Beziehung untergräbt (Sprüche 2:12-17)
  • Egoismus, emotionale Distanz und Unzufriedenheit mit dem Partner fördert (Epheser 5:28, 29)
  • schädlichen sexuellen Fantasien und Begierden Vorschub leistet (2. Petrus 2:14)
  • dazu verleitet, dem Partner anstößige Sexualpraktiken aufzuzwingen (Epheser 5:3, 4)
  • emotionale und körperliche Untreue fördert (Matthäus 5:28)

Die Bibel legt Ehepartnern ans Herz: „Ihr sollt nicht treulos handeln“ (Maleachi 2:16). Untreue kann Ehen in den Ruin treiben und zu Trennung und Scheidung führen. Die Leidtragenden sind die Kinder.

Pornografie kann Kindern nicht nur indirekt schaden. Brian, der bereits zu Wort kam, erzählt: „Als ich ungefähr zehn war, fand ich beim Versteckenspielen zufällig die Pornohefte von meinem Vater. Ich hab sie heimlich angeschaut, ohne richtig zu begreifen, warum mich die Bilder anzogen. Damit begann ein zerstörerischer Kreislauf, aus dem ich bis weit ins Erwachsenenalter nicht herauskam.“ Wie Studien zeigen, kann Pornografie dazu beitragen, dass junge Menschen früher sexuell aktiv werden, häufig den Partner wechseln, sexuell gewalttätig werden und emotional sowie psychisch labil sind.

KURZ GEFASST: Pornografie vergiftet liebevolle Beziehungen und verursacht letztendlich Kummer und Schmerz (Sprüche 6:27).

Standpunkt der Bibel

GOTTES WORT SAGT: „Ertötet daher die Glieder eures Leibes . . . in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist“ (Kolosser 3:5).

Kurz ausgedrückt: Jehova* Gott hasst Pornografie. Aber das hat nichts mit Prüderie zu tun. Er hat uns die Sexualität geschenkt, damit Ehepartner einander Freude machen, sich emotional nahekommen und zusammen das Wunder erleben können, ein Kind zur Welt zu bringen (Jakobus 1:17).

Warum lehnt Jehova dann Pornografie so entschieden ab? Hier nur einige wenige Gründe:

KURZ GEFASST: Pornografie zerstört die Freundschaft mit Gott (Römer 1:24).

Jehova hat jedoch großes Mitgefühl mit jedem, der sich aus den Fesseln der Pornografie befreien möchte. In der Bibel heißt es: „Jehova ist barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte. Denn er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind“ (Psalm 103:8, 14). Er lädt demütige Menschen ein, zu ihm zu kommen, damit sie „Barmherzigkeit erlangen und unverdiente Güte finden mögen als Hilfe zur rechten Zeit“ (Hebräer 4:16; siehe dazu „Wie man von Pornografie loskommt“).

Schon viele Menschen haben Gottes Hilfe angenommen. Wie hat sich das ausgewirkt? Die Bibel sagt über Personen, die schlechte Gewohnheiten erfolgreich bekämpfen konnten: „Ihr seid reingewaschen worden, . . . ihr seid geheiligt worden, . . . ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes“ (1. Korinther 6:11). Wie der Apostel Paulus können sie sagen: „Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht“ (Philipper 4:13).

Susan, die ihre Pornografiesucht überwunden hat, erklärt: „Jehova ist der Einzige, der einen wieder auf den richtigen Weg bringen kann. Wenn man ihn um Hilfe und Anleitung bittet, kann man wieder sauber vor ihm dastehen. Er lässt einen auf keinen Fall im Stich.“

Wie man von Pornografie loskommt

Wer pornografiesüchtig geworden ist und davon loskommen möchte, ist bestimmt dankbar für einige Tipps, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.

1. Zu Gott beten

„Wenn man sich in Pornografie verstrickt hat, ist es am allerwichtigsten, Jehova um Hilfe zu bitten“ (Franz).

Jehova kann Betroffenen heiligen Geist geben und in ihnen „das Wollen und das Handeln“ bewirken (Philipper 2:13). Wenn man sich von diesem Geist leiten lässt, hilft einem das, verkehrte „Leidenschaften und Begierden“ zu besiegen (Galater 5:16, 24).

2. Sich von anderen helfen lassen

„Bei dieser Sucht spielt sich alles so im Geheimen ab und man schämt sich dermaßen, dass man mit niemandem darüber reden will. Man denkt, man schafft das allein. Aber das ist ein Irrtum. Man braucht Unterstützung. Also habe ich mir einen Ruck gegeben und mit meiner Frau geredet. Außerdem habe ich mir von einem guten Freund helfen lassen. Mir ist noch nie etwas so schwergefallen, aber dadurch bekam ich die nötige Hilfe“ (Yoshi).

Um sich anderen anzuvertrauen, braucht es Mut und Entschlossenheit. Doch dieser Schritt ist wichtig, wenn man die Sucht überwinden und das Verhältnis zu Menschen, die man liebt, wiederherstellen will. Susan, die schon erwähnt wurde, sagt: „Danach fühlte ich mich unendlich erleichtert. Im Moment war alles ziemlich hart, aber hinterher hatte ich inneren Frieden und ein gutes Gewissen“ (Jakobus 5:16).

3. Potenzielle Auslöser erkennen und meiden

Welche Situationen, Gedanken oder Gefühle lösen falsche Wünsche aus? Surfen im Internet? Fernsehsendungen spätabends? Bestimmte Zeitschriften? Ein Aufenthalt am Strand? Hunger, Ärger, Alleinsein, Müdigkeit? Sven meint: „Man muss seine Schwachstellen erkennen und sie wie die Pest meiden.“ Jesus erklärte: „Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg“ (Matthäus 5:29).

„Wenn ich versucht bin, eine Frau begehrlich anzusehen, bete ich gleich zu Jehova und zwinge mich wegzuschauen“, meint Franz. Hiob, ein Glaubensmann der Bibel, sagte: „Einen Bund schloss ich mit meinen Augen, nie eine Jungfrau lüstern anzusehen“ (Hiob 31:1, Einheitsübersetzung).

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Quelle:

WT 1.8.2013, S. 3-7 (Auszug bearbeitet)

Du wirst das akzeptieren müssen, du wirst kaum einen Mann finden der das nicht macht. Wie du siehst jede/r der/die hier geantwortet hat findet das total In Ordnung, also ja du überreagierst völlig.

Also mein damaliger Freund hat das ebenfalls getan, und ich fand das nicht weiter Schlimm geschweigeden wertlos oder weniger gemocht/geliebt.
Klar er kommt auf einer anderen Frau aber ich sehe das eher so das Männer von grund auf öfter können und nunmal auch auf einer gewissen Art und Weiße dauer Geil sind.
Ich habe es so angesehen das es Mittel zum Zweg ist und nicht mehr oder weniger.
Lg

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