Sind Escort-Damen Prostituierte?

8 Antworten

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In Deutschland ist Escort-Service in 99,9% der Fälle nichts anderes als "normale" Prostitution mit der Besonderheit, dass der Gast die Dame nicht in einem Club, Laufhaus oder Bordell besucht, sondern der Gast die Dienstleisterin zu sich nach Hause oder in ein Hotel bestellt. Der Besuch dreht sich dabei in den allermeisten Fällen hauptsächlich um Sex - zum "Ausgehen" kommt es eher selten ...

"Escort" ist lediglich mit weniger negativen Assoziationen belegt, wie zum Beispiel der Begriff "Prostituierte". Daher bezeichnen sich auch viele Frauen, die in Terminwohnungen arbeiten als "besuchbarer Escort" - was eigentlich ein Widerspruch in sich ist.

In Ländern wie USA, wo Paysex in fast allen Bundesstaaten streng verboten ist, gibt es "reine" Escort-Agenturen, bei denen die Dienstleisterinnen "nur" als Begleitung für Abendessen, Theaterbesuch usw. gebucht werden können. Sollte es bei einem solchen Treffen dann "urplötzlich" dazu kommen, dass sich die Dame und der Kunde ineinander "verlieben" und "spontan" im Bett landen, dann ist dies natürlich nicht Sache der Agentur, sondern zwischen zwei Erwachsenen. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass der Kunde "versehentlich" etwas Bargeld auf dem Nachttisch liegen lässt, von welchem dann die Dame "irrtümlich" annimmt es sei ihr eigenes... . Daher kann man sich (im Gegensatz zu unseren Breiten) in den USA auch nie nach dem Service erkundigen, den eine Dame im Programm hat.

Die Vorstellung, dass es bei einem Escort-Date in Deutschland nur um Essen und Theater geht (was in der Praxis eher die Ausnahme darstellt), ist fast ebenso illusorisch, wie die Annahme, dass viele Männer nur zum reden ins Bordell gehen. Wenn Dich die verschiedenen Geschäftsmodelle des Paysex näher interessieren, dann lies mal die Sachbücher, die Amazon & Co. zum Stichwort “Paysex” listen. Dort ist das ausführlich und unterhaltsam beschrieben, denn leider gibt es über die Branche viel zu viele Vorurteile, Halbwissen und Verallgemeinerungen.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Woher ich das weiß:Beruf – Lange Jahre Erfahrung als Sex-Coach und Fachbuch-Autor

Guten Tag,

Escortdamen ergeben einen höheren Anspruch, den sich nicht jeder leisten kann/möchte. Geld ist ganz sicher ausschlaggebend für beide Seiten, doch das Ambiente und drum herum ist meistens anspruchsvoller und wird entsprechend belohnt. Sie würden sich nicht als „normale“ Prostituierte bezeichnen, zumal die „Nacht der Nächte“ mit etlichen Vorteilen gekoppelt ist.

(Ich spreche nicht aus eigener Erfahrung)

Sie sind eine höhere Klasse an Prostituierten meistens sehen sie deutlich besser als andere Prostituierte aus und bieten sich auch als Begleitdame an.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ja, und Pornodarsteller sind auch nichts anderes als Prostituierte.

Sex gegen Geld = Prostitution

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