Katholische Kirche: Warum ist Masturbation so eine schlimme Sünde?

22 Antworten

Die Kirche würde besser den skrupellosen Geistlichen ins Gewissen reden die Kinder schlagen,psychisch belasten und sexuell missbrauchen

Gerade durch die Sexualfeindlichkeit werden manche zu bösen Menschen gemacht

Sie dürfen nicht heiraten;sie dürfen weder einen Mann noch eine Frau lieben und wachsen mit Angst vor Gott und der Hölle auf

Haben ein grausames Gottesbild und kein richtiges liebendes Elternhaus

Sie wollen Macht über Schwächere und das sind dann leider die Kinder

Oder sie selbst waren mal auch Opfer sexueller Gewalt und machen den Teufelskreis weiter.

Onanie wird bei manchen als schlimmer gesehen als Vergewaltigung;das ist ein trauriges Zeugnis

Es soll sogar schlimmer sein, als wenn man sich die Hilfe von Prostituierten stattdessen sichert!

Das ist sicherlich nicht wahr woher hast du denn das !

Die Masturbation ist seit der Urkirche als schweres vergehen angesehen worden.

Die Katholische Kirche betrachtet die Sexualität als ein grosses und heiliges Geschenk was Gott dem Menschen gab.Im Sexualakt hat der Mensch Anteil an der Schöpfung Gottes.Deshalb muss auch die Sexualität geschützt werden.Das ist der Grund warum die Kirche die Sexualität ausschliesslich in der Ehe sehen will.

Jeder der von uns wurde schon in diesem Bereich verletzt. Diese Wunden gehen meist sehr sehr tief.Die Kath.Kirch möchte den einzelnen Menschen davor bewahren, denn oft heilen diese wunden nur sehr schwer.

  • Nun zur eigendlichen Frage der Selbstbefriedigung. Die Sexualität gleicht auch einem Feuer, welches sehr sorgsam gehütet werden muss.Erwacht die Sexualität in der Pupertät

sollte man sich von Anfang an gegen diese Neigung ,dieses Verlangen zu stillen stellen.

Befriedigt der Mensch sich nun selbst ,ist es so als wenn du öl ins Feuer giessen würdest,Das heisst der Körper beginnt den Geist zu kontollieren anstatt umgekehrt.

Der Geist wird geschwächt der Körper gewinnt an Kraft. Die natürliche Hierarchie der Ordnung wird durcheinander gebracht , Warum wohl sind 10 % der Männer und zunehmend Frauen sexsüchtig ...der Treib ist entartet !

Es ist auch eine Art der Versuchung der es zu wiederstehen gilt. Hauptsache ist es einen vehemten Entschluss zu fassen und den Kampf aufzunehmen.

Fällt der Mensch dann doch einmal in die Sünde der Selbstbefriedigung fällt So kann der Katholik zur Beichte gehen und die Sünde Bekennen,der andere soll bekennen und bereuen und umkehren .

Er kann nachher wieder ganz neu starten ..befreit und mit Gott versöhnt.

Wenn jemand denkt ;ach ich mache das jetzt und gehe dann zur Beichte dann ist diese Beichte ungültig und der Mensch outet sich als Heuchler.

Es ist die Fähigkeit des Menschen unsere Treibe zu kontrollieren was uns von den Tieren unterscheidet .

Man könne meinen das habe der Papst persönlich hier geschrieben..

Ich hoffe nur das der Verfasser auch keusch lebt und nicht hier so fromm schreibt und hinterher mit seiner Frau oder seinem Lover wenn er schwul ist sexuelle verbotene Praktiken macht..

Solche Leute gibt es viele..

Fromme mucker spielen und wenn sie sex haben dann siehts anders aus

Dann lehnen sie es nicht ab wenn die ehefrau oralen sex machen will

Mir wird übel von diesem verlogenen heucherlischen Doppelmoral-geschwätz!!

0

Der Katechismus der Katholischen Kirche schreibt dazu:

2352 Masturbation ist die absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen. "Tatsache ist, daß sowohl das kirchliche Lehramt in seiner langen und stets gleichbleibenden Überlieferung als auch das sittliche Empfinden der Gläubigen niemals gezögert haben, die Masturbation als eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung zu brandmarken", weil "der frei gewollte Gebrauch der Geschlechtskraft, aus welchem Motiv er auch immer geschieht, außerhalb der normalen ehelichen Beziehungen seiner Zielsetzung wesentlich widerspricht". Der um ihrer selbst willen gesuchten geschlechtlichen Lust fehlt "die von der sittlichen Ordnung geforderte geschlechtliche Beziehung, jene nämlich, die den vollen Sinn gegenseitiger Hingabe als auch den einer wirklich humanen Zeugung in wirklicher Liebe realisiert" (CDF, Erkl. "Persona humana" 9). Um ein ausgewogenes Urteil über die sittliche Verantwortung jener, die sich hierin verfehlen, zu bilden und um die Seelsorge danach auszurichten, soll man affektive Unreife, die Macht eingefleischter Gewohnheiten, Angstzustände und weitere psychische oder gesellschaftliche Faktoren berücksichtigen, welche die moralische Schuld vermindern oder sogar aufheben.

Religionen sind voll von widersinnigen, unglaublichen und seltsamen Ritualen, Verboten, Geboten. Die wenigsten davon machen irgendeinen Sinn. So wird man ihn auch vergeblich suchen.

Bei manchen versuchen sie, irgendeine Begründung herbei zu dichten. Aber die hat dann mit der Lebenswirkichkeit i.d.R. nichts zu tun. Meistens verzichten sie auf eine sinnvolle Begründung und behaupten einfach etwas.

Es gibt Religionen, wie auch die katholische, die sind latent oder offen lustfeindlich. Lust wird als etwas betrachtet, was den Menschen von Gott entfernt.

Darüber hinaus wird der menschliche Reproduktionszyklus von ihnen instrumentalisiert, um Menschen gefügig und abhängig zu machen.

Das äußert sich in der unverantwortlichen Haltung zur Schwangerschaftsverhütung, in der Beschränkung von ausgeübter Sexualität auf die Ehe, in der unmenschlichen Haltung gegenübe Homosexuellen und eben auch in Bezug auf Masturbation.

Eigentlich sind die biblischen Quellen hierfür wohl recht dünn, aber laut katholischer Kirche

"stellt Selbstbefriedigung als „absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen“ , eine „in sich schwere ordnungswidrige Handlung“ dar"

Quelle: Wiki

Das mag darin begründet sein, das der vergossene Samen den Katholen ein zu spezielles Gut ist, das der Zeugung von vielen kleinen Katholen vorbehalten bleiben sollte.

Es gibt im Monty Python Film mit dem deutschen Titel "Der Sinn des Lebens" eine geniale Szene, die da verarbeitet.

"Every sperm is holy" heißt es da.

Aber da sollte man einfach drüber stehen. Wenn Dir danach ist, tu Dir keinen Zwang an.

Weder die Kirche noch sonst wer hat das Recht, Dir das zu verbieten oder deswegen ein schlechtes Gewissen einzureden.

Ich finde, dass viele Christen Denkfehler haben. In Kolosser 3: 5,6 steht zwar "errötet alle sexuelle Gelüste..., wie Unreinheit, Huerei, sexuelle Gelüste, Habsucht,...". Aber auf Dauer den Sextrieb unterdrücken - gerade wenn einige Christen einen grossen Sextrieb haben, kann in vielen Fällen möglicherweise auch Nebenwirkungen haben z.B. psychische Krankheiten wie Depressionen, einen Hang von versteckter Gewalt, Frust und sexuelle Blockaden in der Ehe auslösen. Einige drehen auch durch, können sich nicht beherrschen obwohl sie lange Masturbation bekämpft haben und der Sextrieb kann sich -ähnlich wie bei einem Dammbruch (gerade wenn sich Lust aufstaut und überhand nimmt) plötzlich entladen -und das kann zu Vergewaltigung z.B. in der Ehe führen, Pornosucht, sexuellen Missbrauch, Homosexualität,....oder das sexuelle Verlangen wird umgelagert und führt zu plötzlich unkontrolliert auftretenden Gefühlsausbrüchen wie Wutausbrüche, Gewalt oder zu Depressionen,...Manchmal haben auch extreme Gewalttaten wie z.B. Mord einen sexuellen Hintergrund und nicht selten waren die Täter Christen, die ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Sexualität und Körper hatten (was nicht selten ihren Geist verwirrt hat) und mit deren Unterdrückung sie nicht klarkamen. Klar sollte man sex. Selbstbeherrschung üben, Masturbation meiden -aber wenn das sexuelle Verlangen extrem und unerträglich überhand nimmt nach Phasen der Selbstbeherrschung und zwar so, dass es die Person beherrscht, den Verstand benebelt und diese Person immer wieder an das PROBLEM "Masturbation" denkt, dann halte ich es für sinnvoll in solchen Situationen ab und zu mal Druck abzulassen (die sex. Gelüste oder das extreme, aber natürliche Verlangen -je nachdem wie man es nennt abtöten) und zu masturbieren. Danach kommt das die Phase der Entspannung, die Erregung legt sich und diese Person kann sich wieder auf geistige Dinge konzentrieren und ist nicht immer nur durch das Problem des sexuellen Verlangens abgelenkt. Dauerhafte, zwanghafte Unterdrückung des natürlichen Sextriebes halte ich in vielen Fällen auf Dauer nicht für gesund (das hängt auch von der Person ab). Ich kann diesen Personen mit starkem Sextrieb nur raten schnell zu heiraten und zwar eine sexuell aktive Frau. Vorher aber gut kennenlernen und auch das Problem der Masturbation vor der Eheschliessung taktvoll ansprechen. Das Problem der Masturbation kann in der Ehe behoben werden, wenn sie regelmässig Sex haben oder wenn die Frau den Mann masturbiert z.B. Eichelmassage oder rhythmische Reiben des Gliedes oder Vor-und Zurückschieben der Vorhaut bis zum Orgasmus -gelegentlich kann das auch mit Oralsex (viele Frauen blasen gerne -siehe Umfragen im Internet) kombiniert werden. So haben das meine Freundinnen früher immer gemacht und jetzt auch meine aktuelle Lebensgefährtin. Ich halte Sex in der Ehe für wichtig. Nicht das wichtigste-dassidIebeudRespekt udnatürlichdueIebezuGott -aber trotzdem wichtig. Denn wenn der Sex in der Ehe nicht stimmt, kann das die Ehe zerstören und die Folgen sind oft Ehebruch oder Scheidung,.... Ich kann daher mit den ganzen Sex-Verboten in der Ehe wie z.B. Oralsexverbot, Verbot von wechselseitiger Masturbation, Sex ohne Lust nichts anfangen....

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?