Ist man Masturbationssüchtig, wenn man einmal am Tag masturbiert?

10 Antworten

Masturbationssüchtig bist du erst wenn dich die Tätigkeit davon Abhält bestimmte Aktivitäten durchzuführen, und das großen Einfluss auf deinen Alltag nimmt.

Nein bist du nicht. Süchtig wärst du wenn du wegen SB oft wichtige Sachen aussläst, die du tun solltest d.h SB sozusagen an erster Stelle setzt. Oder wenn du es so oft machst dass es wehtut und dass öfters

Das mit dem Pornokonsum ist auch legitim, solange du keine psychischen Schäden davon trägst. Und wenn du zw. Realität und pyrno unterscheiden kannst

Nicht die Häufigkeit macht es zur Sucht, sondern das was in deinem Gehirn passiert. Wenn du ohne Probleme von heute auf morgen damit aufhören könntest und du keine Entzugserscheinungen bekommst, wenn du aufhörst und dich das Thema nicht im Alltag einschränkt und du andere Dinge dafür vernachlässigst, bist du wohl eher nicht süchtig.

🤦‍♂️

Die Natur hat es nicht vorgesehen, dass wir mal eben mit dem Sex aufhören.

0
@Libertinaerer

Menschen können ohne Probleme auch mal lange keinen Sex haben. Und noch dazu hat dein Kommentar hier nichts mit der Frage oder meiner Antwort zu tun. Es gibt die Sucht nach Sex und es gibt ein normales Verlangen. Das sollte man trennen und wissen, wie.

0
@anonym0507
Menschen können ohne Probleme auch mal lange keinen Sex haben.

Und Menschen können ohne Probleme auch mal lange viel Sex haben.

Es gibt die Sucht nach Sex

Im ICD "Hypersexualität". Im DSM hingegen hat man diesen Unsinn begründeterweise schon vor Jahren entsorgt.

Ansonsten gibt es noch Zwangsstörungen - auch sexueller Natur.

und es gibt ein normales Verlangen.

Und Verlangen, das DU vielleicht nicht für "normal" hältst, es aber dennoch ist.

Das sollte man trennen und wissen, wie.

Da hätte ich mir bei der Antwort mehr Sensibilität gewünscht. Aber nun ja ...

0
@Libertinaerer

Und Menschen können ohne Probleme auch mal lange viel Sex haben.

Habe auch nie gegenteiliges behauptet. Ist auch völlig okay, solange man keine Sucht entwickelt. Manche haben mehr Lust, andere weniger. Aber eine Sucht geht eben darüber hinaus und sollte ernst genommen werden. Und das geht durchaus, wie bei allem anderen auch, was Endorphine freisetzt... Ist halt eine Verhaltenssucht, unter der Betroffene auch leiden. Das abzutun mit "Unsinn" und zu leugnen, dass es das gibt ist betroffenen gegenüber absolut unsensibel.

0
@anonym0507
Habe auch nie gegenteiliges behauptet. Ist auch völlig okay, solange man keine Sucht entwickelt.

Las/liest sich nur so, als wenn das eine Folge von viel Sex wäre.

Und das geht durchaus, wie bei allem anderen auch, was Endorphine freisetzt...

Nur, dass die Natur uns explizit evolutionär dazu entwickelt hat, viel Sex zu haben und damit klarzukommen.

Ist halt eine Verhaltenssucht, unter der Betroffene auch leiden.

Manche leiden schon bei sehr wenig Sex und/oder halten sich für süchtig".

Das abzutun mit "Unsinn" und zu leugnen, dass es das gibt ist betroffenen gegenüber absolut unsensibel.

Während leichtfertiges Gerede von "Sucht" natürlich sensibel ist.

Und ich tue weder ab, dass jemand ggf. leidet, noch dass ihm nicht geholfen werden sollte. Aber über tatsächliche Ursachen und Bezeichnungen gibt es sicherlich Meinungsunterschiede.

Ebenso ob es überhaupt sinnvoll ist, das oberflächlichst anzuschneiden und ggf. damit eher zu verunsichern bei einer "einmal am Tag"-Frage ...

0
@Libertinaerer

Las/liest sich nur so, als wenn das eine Folge von viel Sex wäre.

Das wäre natürlich Quatsch und das habe ich nie behauptet und ich distanziere mich von dieser Aussage.

Dass es biologisch und evolutionär so gemacht ist, dass wir viel Sex haben, heißt noch lange nicht, dass man danach nicht süchtig werden könnte. Und wie schon in meiner Antwort steht, ist es für eine Sucht unerheblich, wie oft man Sex hat. Ein Alkoholiker ist auch Alkoholiker, wenn er ein mal die Woche ein Bier trinkt. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen, dass man wenn man ein mal die Woche ein Bier trinkt Alkoholiker sei, wäre natürlich unsinn.

0
@anonym0507
Und wie schon in meiner Antwort steht, ist es für eine Sucht unerheblich, wie oft man Sex hat. Ein Alkoholiker ist auch Alkoholiker, wenn er ein mal die Woche ein Bier trinkt. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen, dass man wenn man ein mal die Woche ein Bier trinkt Alkoholiker sei, wäre natürlich unsinn.

(seufz)

Unsinn ist, überhaupt zu schreiben, es gäbe "Sexsucht" (oder auch ihren Bruder im Ungeiste: "Pornosucht"). DAS ist der Punkt.

Und das dann noch irreführenderweise mit einer tatsächlichen Sucht, Alkoholsucht, zu illustrieren, setzt dem noch die Krone auf.

"Tatsächlich ist „Pornosucht“ allerdings keine anerkannte psychische Störung wie etwa Alkoholsucht oder auch Spielsucht. Obwohl es einige Versuche verschiedener Interessensgruppen gab, sie dort zu verankern, findet sich Pornosucht in keinem der beiden großen Diagnosesysteme ICD und DSM. Zwar wurde in die neuste Auflage des ICD, ins ICD 11, eine Störung namens Compulsive Sexual Behavior Disorder aufgenomen, aber weder geht es hierbei speziell um Pornographie, noch bedeutet das, dass es sich um eine Sucht handelt, dass also Sex im allgemeinen oder Pornokonsum im besonderen als süchtig machend angesehen werden. Das gibt die Forschungslage nicht her." (Dr. Kathrin Gärtner, Psychologin)

Lesen, lernen, verstehen, besser machen. Danke!

0
@Libertinaerer

Nenn es, wie du willst. Es gibt Leute, die Zwanghaft den drang dazu haben, sex zu haben bzw zu masturbieren und die das im Alltag einschränkt und die darunter leiden. Die Bezeichnung dafür ist mir egal, gesund ist es nicht und wenn man darunter leidet, sollte man sich Hilfe suchen und davon weg kommen.

0
@anonym0507
Die Bezeichnung dafür ist mir egal

Sollte es aber nicht. Mit Rücksicht auf Betroffene wie vor allem aber Nichtbetroffene. Warum? Siehe verlinkte Beiträge.

Sexsucht ist nebenbei eine von der WHO anerkannte Krankheit.

Genau DAS ist sie NICHT! Warum? Siehe verlinkte Beiträge.

https://www.zeit.de/news/2019-05/16/sexsucht-als-anerkannte-krankheit-190516-99-241242

Falsch.

Die Diagnose ist nach Definition der WHO dann angebracht, wenn Betroffene intensive, wiederkehrende Sexualimpulse über mindestens sechs Monate nicht kontrollieren können und dies ihr Familien- oder Arbeitsleben oder das Sozialverhalten beeinträchtigt.

Richtig.

Warum? Siehe verlinkte Beiträge.

Tipp: Vielleicht solltest Du dein "Wissen" nicht von journalisten beziehen, die genausowenig Plan haben wie Du, sondern von Fachleuten und Studien direkt?!

0

Nein, in einem bestimmten Alter ist das sogar normal

Nein für die meisten ist das irgendwann normal

Was möchtest Du wissen?