Eine Depression ist nicht nur eine grosse Belastung für die betroffene Person selbst, sondern auch für ihr Umfeld. Eine ganz besondere Herausforderung ist sie für eine Partnerschaft. Das gemeinsame Durchstehen kann die Beziehung aber auch festigen. Hier einige grundlegende Punkte, die Sie beachten können:
Werden Sie nicht zum Laiendoktor. Nur eine ausgebildete Fachkraft kann wirklich weiterhelfen.
Mitfühlen, nicht mitleiden. Sie dürfen immer noch Freude am Leben haben und können Ihren Partner dadurch eventuell sogar noch motivieren.
Seien Sie geduldig. Aggressionen möchte Ihr Partner in den meisten Fällen nicht gegen Sie richten, kann aber nur schwer kanalisieren. Nehmen Sie sie deshalb nicht zu persönlich.
Unterstützen Sie Ihren Partner in der Hausarbeit oder bei der Organisation seiner Termine und Medikamenten.
Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst! Für seinen Partner da zu sein, heisst nicht zwingend, dass man alles aufgeben und seine eigenen Bedürfnisse zurückstecken soll. Im Gegenteil. Bei Bedarf nehmen Sie eine Selbsthilfegruppe für Angehörige in Anspruch.
Weitere Tipps finden sich in folgendem Artikel: http://www.myhandicap.ch/belastung-depression-beziehung-partnerschaft-ch.html
Bei Fragen, Unklarheiten oder bei Unsicherheit wenden Sie sich wenn möglich immer an Fachpersonen.