Wer heutzutage viel im Internet unterwegs ist, wird früher oder später auch ein potentielles Opfer von sog. Phishing-Attacken. Bei diesen wird Ihnen eine anscheinend dringliche E-Mail (beispielsweise von Ihrer Bank) zugeschickt, die Sie durch seriöse Tarnung und Panikmache zur Preisgabe Ihrer Kontodaten bringen will. Das eigentliche Wort „Phishing“ kommt daher vom engl. „fishing“, womit das Auswerfen eines E-Mail-Köders nach potentiellen Opfern suggeriert wird.
Mit einigen einfachen Tipps können Sie jedoch 100% aller Phishing-Attacken problemlos erkennen und entschärfen:
Tipp 1: Adresszeile kontrollieren
Oftmals findet sich in den oben genannten E-Mails ein Link zu einer gefälschten Bank-Website wieder, die zwar täuschend echt aussieht, aber mit der eigentlichen Bank nichts zu tun hat. Eine Eingabe Ihrer Konto-Daten wäre hier fatal! Kontrollieren Sie daher stets die Adresszeile und folgen Sie niemals vorgegebenen Links. Am besten legen Sie ein Lesezeichen de wahren Bankwebseite in Ihrem Browser durch manuelles Eintippen an und verwenden ausschließlich dieses für jeden weiteren Besuch Ihrer Bankwebseite.
Tipp 2: TANs und PINs sicher verwahren
Die Angabe von TAN- oder PIN-Nummern nach dem Folgen eines Phishing-Links führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu ernsten Sicherheits-Problemen. Verwenden Sie diese Nummern daher nur mit Bedacht und speichern Sie diese niemals auf dem Rechner ab, da Sie so verwundbar für Hacking-Angriffe werden. Die datenlose Verwahrung auf einem Blatt Papier eignet sich für TANs nach wie vor am Besten. PIN-Nummern sollten Sie idealerweise nur im Kopf festhalten.
Tipp 3: Moderne Verfahren nutzen
Einsteiger, die für mehr Sicherheit Geld ausgeben wollen, können und sollten eine entsprechende Banking-Software einsetzen. Zudem erhöht der Einsatz eines Chipkartenlesers die Sicherheit enorm. Erkundigen Sie sich am Besten direkt bei Ihrer Bank welche Geräte unterstützt werden, da sich nicht jeder Leser eignet – Einstiegsgeräte sind bereits ab 40€ zu haben.