Antwort:
Die Pop-Art-Ikone Andy Warhol ist seinerzeit vor allem durch seine oft-kopierte Bilderserie des Playboy-Häschen Marilyn Monroe berühmt geworden, bei der dasselbe Portrait in vier verschiedenen Farbvariationen dargestellt wird. Der Effekt ist jedoch keineswegs einzigartig: Mit Photoshop Elements (http://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Bildbearbeitung-Mehr-Moeglichkeiten-mit-P...) können Sie den Trick auf jedes eigene Bild übertragen.
Schritt 1: Öffnen Sie in dem gewünschten Porträt mehrere Auswahlraster für die einzelnen Gesichtspunkte wie Lippen, Augen, Haare etc. und speichern Sie diese über das Menü „Auswahl“ ab. Wenn Sie aus Versehen nicht den kompletten Bereich mit dem Pinsel erwischt haben, können Sie fehlende Stücke mit „Der Auswahl hinzufügen“ in der Symbolleiste nachtragen. Mithilfe von „Auswahl, weiche Auswahlkante“ können Sie zudem kantige Umgrenzungen weichzeichnen und auch das Werkezeug „Zauberstab“ kann farblich-zusammenhängende Bereiche gezielt markieren.
Schritt 2: Wählen Sie nun einen Gesichtsbereich Ihrer Wahl und ändern Sie dessen Farbe mit „Überarbeiten, Farbe anpassen, Farbvariationen“. Hier drehen Sie zunächst den Regler für „Stärke“ auf und wählen zudem die Option „Tiefen“, die besonders bei Haaren beeindruckend aussieht. Anschließend wählen Sie die eigentliche Farbe, die möglichst schrill sein sollte, um dem Stil von Andy Warhol gerecht zu werden. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jeden Gesichtsbereich.
Schritt 3: Um den Comiceffekt zu erzielen, wählen Sie unter „Ebene, Neue Einstellungsebene, Tonwerttrennung“ einen möglichst kleinen Wert wie zum Beispiel „5“. So verringt sich die Farbdichte. Tipp: Der Effekt lässt sich nochmals verstärken, wenn man das gewünschte Bild vorher in ein Schwarz-Weiß-Portrait konvertiert und erst danach mit Farben versieht.