Mit diesen Tipps macht eine Einkaufs-Weinprobe (ernsthafte Absichten, kein Besäufnis) nicht mehr Spaß, bringt aber mehr Erfolg für den eigenen Weinkauf:
Idealer Zeitpunkt: 10 bis 12 Uhr vormittags. Die Geschmacksnerven sind dann sensibler. Unsaubere Noten erkennt man leichter. Ein Wein der dann „ganz gut“ schmeckt, ist abends richtig lecker.
Keine Parfüms, parfümierten Cremes oder Rasierwasser vorher auftragen.
Ordentlicher Schluck ins Glas, damit der Wein sich gegenüber den Resten des Vorgängers behaupten kann und nicht sofort warm ist. Erst riechen, dann schmecken, aber nur zwei, drei Schlückchen in den Mund (viel wegschütten).
Kein Wasser, kein Brot. Nach einem Schluck Wasser schmeckt Wein anders, nach einem Stück Brot (vielleicht noch gesäuert oder mit Hefe) noch mehr. Erst recht keine Nüsse! Das ist ein alter Trick auf Verbrauchermessen. Mit Nüssen schmeckt jeder Wein eine Klasse besser.
Nach dem Kauf:
Weinkartons im Kofferraum? Wagen nicht in der Sonne parken, schon gar nicht einen ganzen Tag oder mehrere. Besser: Wein möglichst zwischenlagern oder bezahlen, aber erst auf der Heimfahrt abholen.
Zu Hause
Nach längerer Fahrt oder Speditionslieferung eine Woche Schonzeit für den Wein. Schmeckt vorher nicht optimal.