Es ist schnell passiert: Handtuch, Sonnenbrille und Urlaubslektüre zieht man nacheinander aus der Strandtasche – nur die Sonnencreme fehlt. Wer jedoch vergisst, sich vor jedem Sonnenbaden einzucremen, bekommt je nach Hauttyp schon nach kurzer Zeit einen Sonnenbrand. Was tun, wenn die Haut rot geworden ist und brennt?
Kühlende Umschläge
Haben sich noch keine Blasen gebildet, helfen kühlende Umschläge, den Sonnenbrand zu mildern. Tragen Sie dafür kühlen Joghurt oder Quark fingerdick auf ein Tuch auf. Legen Sie den Wickel zwei- bis dreimal täglich für zehn bis 20 Minuten auf die gerötete Haut, damit sich die schmerzlindernde und abschwellende Wirkung entfalten kann. Haben sich dagegen schon Blasen gebildet oder ist der Sonnenbrand besonders schwer, sollten Quark- oder Joghurtwickel auf jeden Fall vermieden werden, da sie in diesem Fall Infektionen auslösen können. Bei schwerem Sonnenbrand kann der Arzt weiterhelfen. Wenn nicht nur die Haut brennt, sondern auch Übelkeit und Kopfschmerzen auftreten, sollte ein Arzt nachsehen, was los ist.
Die richtige Pflege
Bei einem leichten Sonnenbrand setzen viele nicht nur auf Quarkwickel, sondern verwenden spezielle „After Sun“-Produkte oder Feuchtigkeitcremes, um die Haut zu pflegen. Die Pflegeprodukte sollten jedoch nicht fetthaltig sein, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren. Außerdem sollte die Lotion nicht parfümiert sein, denn auch dies könnte die verbrannten Stellen zusätzlich reizen.
Viel trinken
Die Haut kann sich besser regenerieren, wenn sie mit genügend Flüssigkeit versorgt ist. Deshalb sollten Sie viel trinken, denn langes Sonnenbaden führt zu großen Flüssigkeitsverlusten. Kühle Getränke helfen darüber hinaus, den Kreislauf wieder anzuregen. Solange der Sonnenbrand noch nicht abgeklungen ist, sollte die Sonne auf jeden Fall gemieden werden, um die Haut zu schonen.
Würde auch nur Aloe Vera empfehlen... Und von Topfen- bzw. Quarkwickeln unbedingt abraten!!