Nicht nur Ältere sind von Haarausfall betroffen. Hormonschwankungen, genetische Veranlagung oder ein gestörtes Immunsystem können auch schon jungen Frauen und Männern Haarausfall beschweren. Was dann? Was hilft wirklich?
Hormone und Laser
Die Hormonumstellung in den Wechseljahren kann dazu führen, dass den betroffenen Frauen die Haare ausfallen. Dann können Hormonabgaben helfen. Der Einsatz eines Lasers sorgt dafür, dass Zellen wieder aktiviert werden. Dadurch wird die Kopfhaut angeregt.
Laser und Nahrungsergänzungsmittel
Aber auch UV-Licht kann positive Effekte haben: Das Licht regt die Kopfhautdurchblutung an verbessert das Nährstoffangebot an den Haarwurzeln. Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Zink dagegen stärken die Haare. Individuelle Mischungen verschiedener Vitalstoffe werden je nach individueller Situation zusammengestellt, um dem Haarausfall entgegen zu wirken.
Medikamente und chirurgische Eingriffe
Der anlagebedingte Haarausfall ist nicht heilbar. Es gibt aber einige Mittel, die zumindest während der Dauer ihrer Anwendung helfen. Tragen Sie beispielsweise eine Salbe mit dem Wirkstoff Minoxidil auf die Kopfhaut auf, um den Haarausfall zu stoppen. Dieser Wirkstoff kann allerdings die Kopfhaut irritieren und sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Eine andere Möglichkeit ist die Haartransplantation. Diese ist allerdings recht teuer und aufwendig. Mehr Informationen über diese Behandlung erhalten Sie von den Dermatologen Ihrer Region: http://www.jameda.de/haartransplantation/behandlung/
Alternative Heilmethoden
Wem die Nebenwirkungen oder die Kosten der schulmedizinischen Methoden nicht zusagen, kann auch alternative Heilmittel ausprobieren. Die Wirkung dieser Mittel ist jedoch oft nicht nachgewiesen. Da hilft nur eins: Selbst testen und herausfinden, was hilft.
Homöopathie und Akupunktur
Homöopathische Mittel kann sich jeder selbst zusammenstellen. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, bittet einen erfahrenen Homöopathen um Hilfe. Nach einer eingehenden Diagnose stellt er individuell abgestimmte Mittel zusammen, die das Fortschreiten des Haarausfalls verhindern sollen. Auch die Akupunktur kann helfen: Die Nadeln, die gemäß der traditionellen chinesischen Medizin angewandt werden, verbessern die Durchblutung der Kopfhaut und stimulieren die Haarfollikel.