Der englische König Heinrich III. ließ im 13. Jahrhundert erstmals einen Muttertag feiern. An einem Sonntag im März sollte man in erster Linie „der Mutter Kirche“ gedenken, doch waren alle Menschen angehalten, auch ihren leiblichen Müttern an diesem Tag zu danken.
Im 19. Jahrhundert kam der „Mothering Sunday“ in England regelrecht in Mode und auch in den USA setzte er sich immer mehr durch. Dort gilt vor allem Anna Jarvis, eine engagierte Frauenrechtlerin aus Philadelphia, als Begründerin des Muttertags. Sie erreichte, dass erstmals 1907 der Tag zu Ehren der „arbeitenden Mütter“ abgehalten wurde. 1914 wurde er dann als offizieller amerikanischer Feiertag eingeführt. In den kommenden Jahren erhielt der Muttertag auch in Europa eine Sonderstellung und wird heute fast überall mit Blumen, Karten und kleinen Geschenken begangen.