Die Einladung zum Vorstellungsgespräch liegt auf Ihrem Tisch. Jetzt gilt es, den Personalverantwortlichen von sich und Ihren Fähigkeiten überzeugen. Damit dies erfolgreich gelingt, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihnen keiner der 10 schlimmsten Fehler im Bewerbungsgespräch unterläuft:
Fehler Nr. 1: Unpünktlich erscheinen
Leider geschieht es immer wieder, dass Bewerber unpünktlich zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Damit haben Sie jedoch gleich zu Beginn alle Chancen auf eine Festanstellung verloren. Denn Sie präsentieren sich als unzuverlässig.
Fehler Nr. 2: Unordentliche, unpassende Kleidung
Erscheinen Sie nicht mit faltiger, gar fleckiger Kleidung oder ungeputzten Schuhen. Denn der erste Eindruck leitet sich immer von Ihrem Äußeren ab. Sorgen Sie deshalb für einen guten ersten Eindruck.
Fehler Nr. 3: Zerknitterte Unterlagen
Obwohl Sie bereits Ihre Bewerbungsunterlagen eingesandt haben, sollten Sie eine weitere Kopie unbedingt mit ins Vorstellungsgespräch mitnehmen, um so bei Nachfragen auf einzelne Daten in Ihrem Lebenslauf oder in Ihren (Praktika-)Arbeitszeugnissen verweisen zu können. Um damit punkten zu können, sollten diese Unterlagen jedoch weder zerknittert sein, noch Kaffeeflecken aufweisen.
Fehler Nr. 4: Negative Körpersprache
Ihr Körper redet mit, d.h. auf der non-verbalen Ebene kommunizieren Sie ebenso wie verbal. Ein zu entspanntes Auftreten, bei dem Sie die Füße von sich strecken oder sich einfach bequem auf dem Stuhl zurücklehnen ist genauso wenig angebracht wie eine ablehnende Haltung, bei der Sie die Arme vor der Brust verschränken und Ihre Zähne zusammen beißen.
Fehler Nr. 5: Unpräzise, wenig überzeugende Antworten
Der Personaler wird Ihnen viele, viele Fragen stellen, um sich ein besseres Bild von Ihnen und Ihren Qualifikationen machen zu können. Wer dabei anfängt zu stammeln oder gar ungenaue Antworten gibt, die mit dem eigenen Lebenslauf wenig übereinstimmen, wird nicht überzeugen.
Fehler Nr. 6: Die Frage nach den Schwächen falsch beantworten
Eine Frage, die für viele zu einem Risiko wird, ist die Frage nach den persönlichen Schwächen. Denn beim Antworten werden viele Fehler auf einmal gemacht: • Es wird ausführlich beschrieben, welche Schwächen Sie haben. • Sie passen Ihre Körpersprache Ihren Ausführungen an, d.h. Sie sprechen frustriert oder gereizt, lassen den Kopf leicht hängen und meiden den Augenkontakt. • Sie zeigen keine Lösung für Ihre Schwäche auf.
Fehler Nr. 7: Zu wenig oder zu viel nachfragen
Ein Vorstellungsgespräch ist niemals eine kommunikative Einbahnstraße, d.h. Sie dürfen und sollten auch von sich aus Fragen stellen: Ob über das Unternehmen, Ihren Arbeitsplatz
Fehler Nr. 8: Nicht ausreden lassen
Wer immer wieder dem Gesprächspartner ins Wort fällt, erzeugt einen negativen Eindruck. Denn der Personaler wird zu Recht zu dem Schluss gelangen: „Der Bewerber wird den Ausführungen und den Anweisungen der Führungskraft nicht folgen wollen. Schließlich kann er nicht zuhören.“
Fehler Nr. 9: Unhöfliches Verhalten
Ob Sie die Begrüßung vergessen, sich unaufgefordert setzen, den Namen Ihres Gesprächspartners falsch aussprechen, Ihr Handy anlassen, versteckt gähnen oder aus dem Fenster starren, es gibt viele Möglichkeiten durch unhöfliches Benehmen negativ aufzufallen.
Fehler Nr. 10: Keine persönliche Verabschiedung
Das Vorstellungsgespräch ist zu Ende – fast. Denn selbst die letzte Minute kann Sie Ihre Festanstellung kosten, wenn Sie den Fehler machen, sich nicht zu bedanken und den Personaler mit seinem Namen anzusprechen.
Wie Sie aktiv Einfluss auf den Verlauf Ihres Vorstellungsgespräches nehmen können, erfahren Sie in unserem Beitrag: Ablauf eines Vorstellungsgespräches: Gestalten Sie aktiv mit!
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