am 16.03.2009 um 8:46 Uhr
Twitter, das heißt in 140 Zeichen schreiben, was man gerade macht. Peter Müller (Name geändert) sitzt an seinem Schreibtisch, die Augen auf sein Notebook gerichtet. Die Plattform gehört dort zu den am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerken.
Das Wort Twitter kommt vom englischen "to twitter" und bedeutet übersetzt zwitschern. Unter dem Motto "What are you doing?" erzählen die Twitter-Mitglieder der Welt, was sie bewegt. Kontakte knüpfen rund um den Globus
Wie auch bei den sozialen Netzwerken XING, StudiVZ oder Facebook lassen sich bei Twitter Freunde finden oder sie können, so wie Peter Müller, per E-Mail zu dem Dienst eingeladen werden. Wer bereits einige Twitter-Nutzer kennt, kann deren Twitternachrichten mit einem Klick auf "follow" abonnieren. Auf der eigenen Twitter-Startseite laufen dann alle abonnierten Nachrichten zusammen. Auch interessante Businesskontakte kann man via Twitter ausfindig machen.
Häufig dient die Internetplattform Twitter auch als Frageplattform.
Beruflich oder privat?
Wie auch XING, StudiVZ, Myspace oder Facebook zielt Twitter darauf ab, Kontakte zu knüpfen. Das Positive am Twittern für berufliche Zwecke: Twitterbeiträge werden bei Google oft hoch gelistet, daher kann man durch gezieltes Twittern über berufliche Tätigkeiten positiven Einfluss auf seine eigene Online-Reputation nehmen oder, wie Peter Müller, sogar ein Jobangebot bekommen.
Aktuelle oder zukünftige Arbeitgeber werfen längst regelmäßig einen Blick auf die sozialen Netzwerke. Soziale Netzwerke wie Twitter können sich also bei falscher Nutzung auch als Karrierekiller entpuppen.
Wo Information aufhört und Banalität beginnt
Viele Twitter-Gegner kritisieren, Twitter sei der Höhepunkt des Seelenstriptease und es käme rasch zu einem Informationsüberschuss an Banalitäten. Wer Twitter nutzt, sollte lernen, zwischen irrelevanten und relevanten Informationen abzuwägen. Die Anzahl falscher Identitäten in sozialen Netzwerken nimmt stetig zu.
Wer sich selbst auf Spurensuche nach persönlichen Daten im Internet begeben will, kann zum Beispiel über Google, 123people.de oder yasni.de fündig werden.
Fazit: Berufliches und Privates trennen
Als Reputationsinstrument kann Twitter durchaus sinnvoll sein, um zum Beispiel potentielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.
17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter - und es bringt doch etwas!
http://webworkblogger.de/index.php/2007/03/15/17

on 16. März 2009 13:13 Was machst du gerade?
Der Amoklauf vergangene Woche war das erste dramatische Ereignis, über das in Deutschland prompt und ausgiebig „getwittert“ wurde. Bereits nach dem Flugzeugabsturz im New Yorker Hudson River vor einigen Wochen tauchte „Twitter“ immer mal wieder in den deutschen Medien auf. Ein Trend scheint sich abzuzeichnen. Twitter sei „das am schnellsten wachsende Internetphänomen“ schrieb die New York Times. Wissen Sie genau, worum es geht?
„Twitter“ (englisch für: zwitschern) ist eine Plattform, auf der sich die Leute austauschen. Das Besondere: Die Kommunikation läuft über Mini-Botschaften, die maximal 140 Zeichen enthalten. Die zentrale Frage beim Twittern lautet: „Was machst du gerade?“ Im Prinzip schickt jeder Nutzer seine persönliche Antwort darauf – wann immer er Lust dazu hat. Diese Nachrichten („Tweets“) kann jeder bekommen, der zur Twitter-Gemeinde gehört. Sie können aber auch einen eigenen Kreis an Nutzern bestimmen, die Tweets von Ihnen erhalten sollen oder von denen Sie Botschaften empfangen wollen. So können Sie Freunde, Geschäftskollegen oder wen auch immer an den kleinen Details Ihres Lebens teilhaben lassen. In aller Kürze.
Während Sie so Belanglosigkeiten austauschen können, haben Sie auf der anderen Seite die Möglichkeit ernsthaft zu kommunizieren. Sie können beruflich eine zündende Idee ins Spiel bringen, Trends erkennen oder Ihre Verspätung zum Geschäftstermin mitteilen. In einem Video über "Twitter" heißt es, die kleinen Nachrichten malten ein Bild von den Menschen, das man zuvor nie gesehen hatte. Berühmte Persönlichkeiten wie Barack Obama, Demi Moore oder Britney Spears sollen begeisterte Twitterer sein. In den USA ist das Feuer längst entfacht. Die Registrierung ist kostenlos. Getwittert wird per SMS oder übers Internet.
Für Interessierte: http://www.twitter.com

on 18. August 2009 09:19 Twitter findet als Microbloggingdienst immer mehr User. Erste Zahlen bringen interessante Erkenntnisse. Der kanadische Social Media Analyst Sysomos hat sich mit der Twitter Nutzung beschäftigt. OgilvyPR hat die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie zusammengefasst und das deutsche Blog Handelskraft hat die Daten in Deutschland veröffentlicht. Hier die 10 interessantesten Fakten:

on 26. September 2009 08:47 Immer mehr User tauschen sich via Twitter aus, knüpfen Kontakte, machen Online-Marketing und SEO. Aber mit Kultur wurde Twitter bisher nicht in Verbindung gebracht. Bis die Londoner Royal Oper sich entschloss, im September 2009 die erste Twitter-Oper der Welt aufzuführen...

on 26. September 2009 08:52 Die wichtigsten Twitter-Begriffe:
Nachrichten von Twitter-Nutzern kann man nur lesen, wenn man sie abonniert - das ist das sogenannte Following. Nachrichten von abonnierten Nutzern erscheinen auf Ihrer Twitter-Seite. Die Anzahl Ihrer "Abos" wird Ihnen angezeigt, ebenso die Anzahl der abonnierten Nachrichten ("Tweets").
Ein Abonnent. Die Anzahl Ihrer Follower und Ihre Follower mit Profilbild werden auf Ihrer Twitter-Seite angezeigt.
Die Nachrichten bei Twitter heißen Tweet, Mehrzahl Tweets. Einen Tweet verfassen wird als twittern bezeichnet. Die Anzahl der von Ihnen verfassten Tweets wird auf Ihrer Profilseite angezeigt.
Mit einem @ vor dem Namen eines Users können Sie ihn öffentlich ansprechen. Handelt es sich um einen Follower, erscheint Ihre Nachricht auf seiner Twitter-Homepage. Ist er kein Follower, findet er die Nachricht in einem Ordner auf seiner Twitter-Seite, in dem Tweets mit der Erwähnung seines Namens gespeichert werden (rechts, unter "Home". Wenn Sie Twitter nutzen, überprüfen Sie diesen Ordner täglich, am besten mehrfach. So bekommen Sie schnelles Feedback für Werbung und PR). @username funktioniert gleichzeitig als Link zum Profil des Nutzers.
Natürlich können Sie über Twitter auch private Nachrichten verschicken, aber nur an Ihre Follower. Klicken Sie dazu auf den Link "Direct Message", und wählen Sie dann den entsprechenden Follower aus der Liste aus. Direct Messages erscheinen auf der nicht-öffentlichen Twitter-Seite des Empfängers oder werden an sein E-Mail-Postfach weitergeleitet.
Zitate, die Sie weiterverwenden möchten, können Sie mit RT@username kenntlich machen und auf die Fundstelle verweisen. Aber auch, um Nachrichten schnell weiterzugeben und auf die Quelle hinzuweisen ist das ReTweet eine hervorragende Möglichkeit.
Auf Ihrer Twitter-Seite sehen Sie rechts eine Liste mit zehn Begriffen. Das sind die derzeit am häufigsten erwähnten Wörter bei Twitter. Die Liste wird laufend aktualisiert.
Tweets sind nicht nach Kategorien oder Stichworten geordnet. Damit man sie trotzdem sortieren kann, wird der Hashtag (#) verwendet. Stellt man # vor einen Begriff, wird das Stichwort erfasst, und auch andere Nutzer können ihre Nachrichten zuordnen. Durchsucht man Twitter nach einem Stichwort, werden die Tweets angezeigt, in denen das betreffende Stichwort mit # markiert ist.
Tweets sind nur 140 Zeichen lang, viel zu wenig Platz für viele URLs. Manchmal kürzt Twitter die URL selbst, aber meist müssen Sie sich selbst darum kümmern: Auf der Seite tiny.cc geben Sie Ihre URL in das Formularfeld ein und bekommen eine gekürzte URL, die in Ihren Tweet passt.
Hinweis:
Links sind bei mir immer fett gedruckt. Diese bitte immer komplett markieren und in der Adressleiste einfügen.

on 8. April 2010 03:35 17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter - und es bringt doch etwas! ist nicht mehr online.
Wer auf Twitter steht, der sollte sich auch mal http://willom.de anschauen! Ein Twitter-Aggregator...
Oder bei http://www.twitter-trends ;) Die beliebtesten deutschen Themen im Überblick.