Twitter, das heißt in 140 Zeichen schreiben, was man gerade macht. Peter Müller (Name geändert) sitzt an seinem Schreibtisch, die Augen auf sein Notebook gerichtet. Die Plattform gehört dort zu den am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerken.
Das Wort Twitter kommt vom englischen "to twitter" und bedeutet übersetzt zwitschern. Unter dem Motto "What are you doing?" erzählen die Twitter-Mitglieder der Welt, was sie bewegt. Kontakte knüpfen rund um den Globus
Wie auch bei den sozialen Netzwerken XING, StudiVZ oder Facebook lassen sich bei Twitter Freunde finden oder sie können, so wie Peter Müller, per E-Mail zu dem Dienst eingeladen werden. Wer bereits einige Twitter-Nutzer kennt, kann deren Twitternachrichten mit einem Klick auf "follow" abonnieren. Auf der eigenen Twitter-Startseite laufen dann alle abonnierten Nachrichten zusammen. Auch interessante Businesskontakte kann man via Twitter ausfindig machen.
Häufig dient die Internetplattform Twitter auch als Frageplattform.
Beruflich oder privat?
Wie auch XING, StudiVZ, Myspace oder Facebook zielt Twitter darauf ab, Kontakte zu knüpfen. Das Positive am Twittern für berufliche Zwecke: Twitterbeiträge werden bei Google oft hoch gelistet, daher kann man durch gezieltes Twittern über berufliche Tätigkeiten positiven Einfluss auf seine eigene Online-Reputation nehmen oder, wie Peter Müller, sogar ein Jobangebot bekommen.
Aktuelle oder zukünftige Arbeitgeber werfen längst regelmäßig einen Blick auf die sozialen Netzwerke. Soziale Netzwerke wie Twitter können sich also bei falscher Nutzung auch als Karrierekiller entpuppen.
Wo Information aufhört und Banalität beginnt
Viele Twitter-Gegner kritisieren, Twitter sei der Höhepunkt des Seelenstriptease und es käme rasch zu einem Informationsüberschuss an Banalitäten. Wer Twitter nutzt, sollte lernen, zwischen irrelevanten und relevanten Informationen abzuwägen. Die Anzahl falscher Identitäten in sozialen Netzwerken nimmt stetig zu.
Wer sich selbst auf Spurensuche nach persönlichen Daten im Internet begeben will, kann zum Beispiel über Google, 123people.de oder yasni.de fündig werden.
Fazit: Berufliches und Privates trennen
Als Reputationsinstrument kann Twitter durchaus sinnvoll sein, um zum Beispiel potentielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.
17 sinnvolle Anwendungsideen für Twitter - und es bringt doch etwas!
http://webworkblogger.de/index.php/2007/03/15/17
Wer auf Twitter steht, der sollte sich auch mal http://willom.de anschauen! Ein Twitter-Aggregator...