Ich arbeite jedes Jahr an mehreren Tagen ehrenamtlich im Bereich Fußgesundheit in Schulen und Sportvereinen,- andere sind für den Rücken der Kids "verantwortlich". Wir stellen leider immer wieder fest, dass mehr als 75% der Schüler Fußschwächen zeigen, die im Alter zu großen Problemen führen werden.
Nun wurden auch die Eltern der untersuchten Kinder befragt. Es ist erstaunlich, dass gerade mal 15% der Eltern sich mindestens einmal Gedanken zum Thema Fußgesundheit gemacht haben. Über 80% der Eltern sind nicht dazu im Stande, einen Senkfuß zu erkennen. Manchen Eltern ist nicht einmal der Innengang ihres Kindes aufgefallen, der zu starken Knie- Hüft und später auch zu Fuß und Rückenbeschwerden führt.
90% der Eltern glaub(t)en, die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt sei auch für den Knochen- und Muskelaparat ausreichend. Eine ordentliche Fußdiagnose mit Trittschaum etc. haben weniger 5% der Eltern erstellen lassen.
Die Frage, ob Eltern dazu bereit wären, aus eigener Tasche eine biomechanische Fußuntersuchung zu bezahlen, verneinten 90%. Demnach sind nur 10% der Eltern daran interessiert, die Kinder vor O-Beinen, X-Beinen, Senk- Knick und Plattfüßen etc. zu verschonen.
20% der Eltern haben mit den Kindern einen Orthopäden aufgesucht, der den Kindern Einlagen verordnet hat. Nur 5% wurde der Sinn und Zweck der Einlagen erklärt und dazu die richtige Fußgymnastik gezeigt. Nur die wenigsten Einlagen waren wirklich für die Fußschwächen ideal nach Maß gefertigt! Die meisten Einlagen waren aus billigem Weichschaum, der maschinell vorgefertigt wird und nur in etwa passt.
Wir fanden diese Ergebnisse höchst interessant und schockierend zu gleich.
Für 2008 biete ich noch zwei Schulen aus meinem Umfeld einen kostenlosen Fußinfotag an. Einen Termin sollte die Schulleitung rechtzeitig vereinbaren.

Lieber Herr Herr! Wenn man Deinen Nutzernamen "Einlagenservice" und den Hinweis auf Deine Website betrachtet, sieht man, dass Du vielleicht diese Empfehlungen nicht ganz uneigennützig von Dir gibst. Trotzdem hat der Aufruf etwas für sich, sich um seine Füße mehr zu kümmern. Nur würde es der Sache mehr nützen, wenn Deine Tipps etwas kürzer und somit auch lesfreundlicher wären.

2008 ist vorbei,- aber 2009 geht´s natürlich weiter! Schulen und Sportvereine aus der Probstei können sich gerne melden,- die Aktion ist garantiert kostenlos (aber keineswegs umsonst)
Tatsächlich verdiene ich durch die logische Fuß- und Beintherapien, wozu auch Einlagen gehören meine Brötchen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich auch ehrenamtlich arbeite und helfe. Manche andere arbeiten auch ehrenamtlich in ihrer Branche. Es ist also nichts besonderes.