Sie sind mitten unter uns – die Schnarcher. Während sie anderen den Schlaf rauben, merken sie selbst nichts von ihrem nächtlichen Rasselkonzert. Denn der Lärm entsteht unbewusst: Das Gaumensegel oder andere Rachenteile vibrieren beim Einatmen wie eine Flagge im Wind. Was kann man tun, um für Ruhe zu sorgen?
Schnarchrucksäcke und Nasenpflaster
Ein Schnarchrucksack oder ein gut platziertes Kissen können helfen, das Schnarchen zu unterbinden. Denn der Schnarcher kann sich dann nicht mehr auf den Rücken drehen und damit die häufigste Schnarchposition nicht mehr einnehmen. Wer auf die Mobilität beim Schlafen nicht verzichten will, kann sich auch für ein Nasenpflaster entscheiden. Es erweitert die Atemwege und kann dadurch leichtes Schnarchen unterbinden.
Unterkieferschienen
Ist ein verkürzter Unterkiefer Schuld am nächtlichen Lärm, kann eine Unterkieferschiene helfen. Diese werden vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt individuell angepasst, um den Rachenraum zu entspannen. Hier sollte nur ein Fachmann ans Werk gehen, denn eine falsch konzipierte Schiene kann zu Verspannungen im Nacken oder zu Schäden im Kiefergelenk führen. Hier finden Sie spezialisierte Ärzte in Ihrer Nähe: http://www.jameda.de/schnarchen/behandlung/
Schlafmasken
Gefährlich ist das Schnarchen dann, wenn es mit Atemaussetzern auftritt. Dann kann eine Schlafmaske ein Stück Lebensqualität zurückgeben, denn die Maske sorgt für einen entspannten und vor allem ununterbrochenen Schlaf. Auch hier ist der Rat eines spezialisierten Arztes notwendig, beispielsweise eines Schlafmediziners.