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Schnarchen: Hilfe gegen das nächtliche Rasselkonzert

Tipp von jameda jameda

Sie sind mitten unter uns – die Schnarcher. Während sie anderen den Schlaf rauben, merken sie selbst nichts von ihrem nächtlichen Rasselkonzert. Denn der Lärm entsteht unbewusst: Das Gaumensegel oder andere Rachenteile vibrieren beim Einatmen wie eine Flagge im Wind. Was kann man tun, um für Ruhe zu sorgen?

Schnarchrucksäcke und Nasenpflaster

Ein Schnarchrucksack oder ein gut platziertes Kissen können helfen, das Schnarchen zu unterbinden. Denn der Schnarcher kann sich dann nicht mehr auf den Rücken drehen und damit die häufigste Schnarchposition nicht mehr einnehmen. Wer auf die Mobilität beim Schlafen nicht verzichten will, kann sich auch für ein Nasenpflaster entscheiden. Es erweitert die Atemwege und kann dadurch leichtes Schnarchen unterbinden.

Unterkieferschienen

Ist ein verkürzter Unterkiefer Schuld am nächtlichen Lärm, kann eine Unterkieferschiene helfen. Diese werden vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt individuell angepasst, um den Rachenraum zu entspannen. Hier sollte nur ein Fachmann ans Werk gehen, denn eine falsch konzipierte Schiene kann zu Verspannungen im Nacken oder zu Schäden im Kiefergelenk führen. Hier finden Sie spezialisierte Ärzte in Ihrer Nähe: http://www.jameda.de/schnarchen/behandlung/

Schlafmasken

Gefährlich ist das Schnarchen dann, wenn es mit Atemaussetzern auftritt. Dann kann eine Schlafmaske ein Stück Lebensqualität zurückgeben, denn die Maske sorgt für einen entspannten und vor allem ununterbrochenen Schlaf. Auch hier ist der Rat eines spezialisierten Arztes notwendig, beispielsweise eines Schlafmediziners.

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    Die Schlafmaske an sich funktioniert aber nur mit dem dazugehörigen Beatmungsgerät welches Luftdruck in die Atemwege befördert (CPAP,APAP,BiPAP, BiPAP-ST). Von 5 mbar bis statistisch gesehen etwa 12 mbar (CPAP-Druck) kann man schon viele Atemstörungen, mitunter Schnarchen und Atemaussetzer beseitigen. Das komplette Set bekommt man nur unter/nach fachärztlicher Einstellung im Schlaflabor. Die meisten Krankenkassen übernehmen die Mietkosten für das etwa 2500 - 5000 € teure Gerät (nach oben keine Grenzen). Diese symptomatische Behandlung erfolgt meistens Lebenslänglich, so wie man auch ohne Brille nichts sieht und mit Brille deutlich besser.

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