Die richtige Ernährung kann Rheumaschmerzen lindern und die Entzündungsaktivität drosseln. Rheumapatienten sollten pro Woche höchstens zwei Fleischmahlzeiten und nicht mehr als zwei Eigelb auf den Speisezettel setzen. Fisch gehört dagegen zwei Mal pro Woche auf den Tisch – am besten Hering, Makrele oder anderer Meeresfisch. Wem das auf Dauer nicht schmeckt, der kann auch auf Fischölkapseln ausweichen.
Menschen, die selten Fleisch essen, erkranken seltener an Rheuma. Der Grund: Fettsäuren aus dem Fleisch fördern die Bildung hormonähnlicher Botenstoffe, die Entzündungsreaktionen im Körper befeuern. Diese sogenannten Eikosanoide entstehen bevorzugt aus Arachidonsäure, einer Fettsäure aus tierischen Lebensmitteln, die vor allem in fettem Fleisch, Eigelb, Schmalz und Leber vorkommt. Fisch enthält dagegen gesunde Fettsäuren, die Entzündungen im Körper entgegenwirken. Die entzündungshemmende Kost nützt auch an anderer Stelle: Weil Entzündungen in den Gefäßwänden Arteriosklerose auslösen, beugt die Ernährungsumstellung womöglich auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Mehr über gesunde Ernährung für Rheumakranke: http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Rheuma/Tipps/Rheumatoide-Arthritis-Ernaehru-5364.html