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Psychosomatische Beschwerden - Psyche nicht unterschätzen!

Tipp von Kimee Kimee

Körperliche Beschwerden ohne Diagnose?

Mir ist klar: Wenn ein Arzt keine körperliche Ursache feststellen kann, muss nicht sofort eine psychische Ursache dahinter stecken - der Arzt kann genauso gut etwas übersehen haben. Aber man sollte die "Macht der Psyche" trotzdem nicht unterschätzen.

Ich selbst werde zwar in wenigen Tagen aus der Jugendpsychiatrie entlassen, habe aber in den Wochen in denen ich dort war viel erlebt.

Mobbingopfer:

Häufige Symptome sind bei ihnen:

  • Schulangst
  • Bauchschmerzen / Bauchkrämpfe in einer nicht zu unterschätzenden Stärke, Durchfall
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindelgefühl, Atemnot
  • Hyperventilation
  • Lähmungserscheinungen
  • Zittern
  • Brustschmerzen

Solche Symptome können aber auch durch Familiäre Probleme, Todesfälle oder andere Schicksalsschläge auftreten, sogar bei Trennungen, Streit mit Eltern oder Freunden oder einem Trauma durch einen Unfall.

Außerdem bin ich Zeuge von zwei Symptomen geworden, von denen ich vorher eigentlich nicht gedacht hätte, dass es so etwas überhaupt gibt. Eines davon erlebe ich sogar am eigenen Leib.

Ich weiß also wovon ich spreche und möchte hier einmal betonen, dass ich gerne Fragen zur Psychiatrie beantworte und auch versuche zu helfen, wenn ich kann. Schickt mir dazu einfach eine Freundschaftsanfrage oder eine Tippergänzung.

Sehstörungen:

Das Mädchen, 15, hatte oft Schwindelgefühle und Angstzustände und sah durch manche Panikattaken plötzlich so verschwommen, dass sie sich an den Wänden zurück zu ihrem Zimmer tasten musste.

Lähmungserscheinungen:

Mädchen, 17 Jahre alt, kann seit einem Verkehrsunfall nicht mehr laufen. Im Krankenhaus bleiben alle Untersuchungen o.B. (ohne Befund). Sie bekommt sogar einen Aktivrollstuhl. Die Ärzte überweisen sie, mit ihrem Einverständnis, in eine offene Station einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Durch die Therapie (v.a. Gesprächs-, Mal-, Musik- und Bewegungstherapie) bessern sich die Lähmungserscheinungen sehr langsam, aber kontinuierlich.

Fazit:

Viele reagieren skeptisch, wenn man ihnen sagt, dass ihr Kind oder ihr bester Freund diese Symptome durch reine 'Kopfsache' hat. Manche Leute können gar nicht glauben, dass die Psyche solche Schmerzen oder Beeinträchtigungen hervorrufen können.

Deshalb: Zieht auch diese Möglichkeit in Betracht.

Oft können auch schon pflanzliche Mittel oder eine ambulante (Kurzzeit-)Therapie helfen.

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Tipp-Ergänzungen (1)

  • 2
    Tipp-Ergänzung Ruehrkuchen Ruehrkuchen

    Sehr guter und wichtiger Tipp! Aus meinem Umfeld weiß ich, dass sehr viele Symptome psychosomatisch sind. Glücklicherweise wird das heute öfter erkannt als früher, aber immer noch nicht ausreichend. Besteht dieser Verdacht, dann hilft Ursachenforschung und danach die passenden Konsequenzen ziehen. Danke für dein ausführliches Statement!

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