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Onlinebanking und PC-Sicherheit

Tipp von clausrutan am 22.08.2008 um 15:34 Uhr

Emails mit gefälschter Bank-Absenderadresse einfach ungeöffnet löschen und keinesfalls auf Links in solchen Emails zu klicken, Dateianhänge öffnen oder gar PIN und TAN weitergeben. Sie werden von Ihrer Bank zu keiner Zeit aufgefordert werden, PIN und TAN außerhalb des abgesicherten Onlinebankingbereichs einzugeben.Bereits beim Öffnen von solchen Emails können schädliche Programme auf Ihr System gelangen! Stellen Sie Ihre Emailprogramm so ein, dass nur die Absender und Verwendungszweckzeilen geladen werden. So können Sie die verdächtigen Emails schon auf dem Server löschen bevor diese auf Ihrem PC landen.

Als Emailprogramm sollten Sie ein modernes und sicheres Emailprogramm wie Mozilla-Thunderbird "http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" verwenden. Hier können Sie die Beschreibung der Einstellungen zum Datenschutz nachlesen: "http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Dokumentation#Junk-FilterundDatenschutz" Weitere Schutzmöglichkeiten sind die Verwendung von verschlüsselten Emailadressen, da die Betrüger die Emailadressen meistens über die Internetseiten sammeln. Hinterlassen Sie z.B. Ihre Emailadresse nie in Foren oder Gästebüchern. Infos zum Schutz Ihrer Emailadresse auf der eigenen Homepage finden Sie bei:

"http://toolsandmore.de/Central/Produkte/Software/Internet/Webmaster/Hide-My-Address/" Für einmalige Einkäufe, Preisausschreiben (sollten nach Möglichkeit vermieden werden, denn diese dienen ausschließlich dazu Ihre persönlichen Daten zu erfahren) usw.. verwenden Sie am besten Wegwerfadressen: "http://www.spamgourmet.com" Eine Möglichkeit wie Sie sich bis zu einem gewissen Grad vor PhishingMails und unerwünschter Werbung schützen können sind SPAM-Filter bei Ihrem Email-Anbieter. Informationen dazu finden Sie auf den Hilfeseiten Ihres Email-Anbieter. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie empfiehlt die Verwendung eines sicheren Browsers mit eingebauten Schutzmechanismen gegen Phishing wie den neuen Mozilla-Firefox "http://www.mozilla-europe.org/de/". Hier gibt es eine gute Beschreibung der Sicherheitseinstellungen: "http://www.firefox-browser.de/wiki/Einstellungen#Sicherheit". Mit dem Zusatz-Programm McAfee - SiteAdvisor "http://www.siteadvisor.com/download/ffpreinstall.html" erhalten Sie eine Bewertung jeder Internetseite und Googlebabfrage auf evtl. Risiken. Schutz vor Keyloggern bietet das Zusatzprogramm: "https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3383", welches die Tastatureingaben auf Formularseiten verschlüsselt. Falls Sie dennoch weiterhin den InternetExplorer verwenden wollen, verwenden Sie nur die neue Version 7 und deaktivieren Sie dann in jedem Fall sofort ActiveX. Installieren Sie keine Programme aus Emails oder von CDs oder anderen Datenträgern, die Sie unaufgefordert zugesandt bekommen haben. Vorsicht auch bei Downloads von Programmen von unbekannten Internetseiten. Laden Sie sich Programme immer nur von zuverlässigen Seiten (z.B. von Computerfachzeitschriften) oder von bekannten Herstellerseiten herunter. Scannen Sie jedes Programm vor der Installation mit einem aktuellen Virenscanner. Häufig tarnen sich Viren als nützliche Software wie z.B. Spamfilter oder Spyware-Scanner. Sie können unbekannte oder verdächtige Programme bzw. Dateien auch mit einem OnlineScanner testen lassen. "http://www.virustotal.com/de/" prüft Dateien gleich mit mehreren AntiVirenProgrammen auf Schädlinge. Starten Sie Ihr Onlinebanking nie über eine Suchmaschine wie z.B. "Google", sondern ausschließlich über die Direkteingabe in der Adressleiste des Browsers oder nutzen Sie eines der von der Bank angebotenen Programme für Homebanking mit HBCI-Verschlüsselung. Weitere Schutzmaßnahmen wie die mTAN (mobile-TAN) werden von einigen Banken bereits angeboten. Das mTAN-Verfahren ist das derzeit sicherste Onlinebanking mit dem PIN/TAN-Verfahren und bekam deshalb das TÜV-Siegel für sicheres Onlinebanking. Nutzen Sie einen mit dem Internet verbundenen PC nie ohne Virenschutzprogramm + Firewall. Im Gegensatz zu kostenlosen Virenscannern bieten Sicherheitspakete einen besseren Rundumschutz. Sie können sich Testversionen von den Herstellerseiten herunterladen. Die derzeit besten sind: * Kaspersky Security Suite * F-Secure InternetSecurity * GDATA - InternetSecurity Verwenden Sie aber nie mehrere Virenscanner gleichzeitig auf Ihrem PC.
* Zusätzlichen permanenten Schutz vor aktueller Spyware bietet Microsoft-Defender (kostenlos ab Windows XP). "http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=435bfce7-da2b-4a6a-afa4-f7f14e605a0d&DisplayLang=de" Nutzen Sie ab Windows XP die Rechte-Verwaltung (unter: Systemsteuerung - Benutzerkonten). Nur als "eingeschränkter Benutzer" surfen. "http://www.computerbild.de/artikel/cbs-Ratgeber-Kurse-PC-Benutzerkonto-unter-Windows-XP-einrichten
617415.html" Das WLAN immer mit WPA2 und 63 Zeichen langem Kennwort schützen.

"http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-DSL-WLAN-WLAN-Funknetzwerke-sicher-machen_1258052.html"


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Tipp-Ergänzungen


anonym
ergänzt von brainstuff on 2. November 2008 16:35
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Die Tippergänzung ist hilfreich? Dann klick mich!

... Internet Banking Sicherheit muss auf der Seite der Bank geschaffen werden. Der Benutzer hat nur die Verpflichtung seine Zugangsdaten geheimzuhalten. Er muss auch keine "Cookies" lösche, die ein dämliches Internet Banking Programm auf seinen Computer speichert. Die wahren Probleme von Internet Banking sind auf einem ganz anderen Niveau zu finden ... Internet Banking ist aber bereits in seiner jetzigen wenig intelligenten Form viel sicherer als Papierbanking. mehr: pxoxd.com

Kommentar von Support13 am 20. März 2009 10:32

Liebe/r brainstuff,

ich musste leider eine Äußerung Deines Beitrags entfernen, da Beleidigungen auf gutefrage.net nicht zulässig sind. Beachte hierzu bitte unsere Richtlinien: http://www.gutefrage.net/policy

Unterschiedliche Meinungen und Kritik sind absolut zulässig, Beleidigungen hingegen nicht.

Bitte hab Verständnis.

Jan vom gutefrage.net-Support


anonym
ergänzt von lydia42 on 10. November 2008 09:21
0x
Die Tippergänzung ist hilfreich? Dann klick mich!

ich finde die Anleitung sehr gut verständlich und hilfreich. Der Kommentar von "Brainstuff" ist angesichts der Mühe die sich der Autor gemacht hat nicht nur respektlos, sondern auch sachlich falsch. Alle Phishingfälle haben bei Kunden stattgefunden und nicht bei Bankrechnern. Der Grund dafür ist klar - der Kunden-PC war nicht ausreichend geschützt.



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