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Neuroleptika - Dosis

Tipp von user1344 user1344

Hallo liebe Gemeinde,

in eigener Erfahrung musste ich miterleben, was es bedeutet, 6 mg Risperidon zu nehmen. Ich möchte nicht sagen, dass es auch Leute gibt, die keine Probleme damit haben. Das sind aber eher die Seltenheit. Für zum Glück nur zwei Tage, bis zum Glück meine Eltern eingesprungen sind und einem kompetenten Psychiater die Runterdosierung durchnehmen lassen hat. Dieser hat auch gesagt : Zugekifft. " Bei 6 mg bekommt man starke Atemprobleme, man kann nur noch auf der Kautsch liegen, sonst atmet man nicht richtig. Und das fühlt sich richtig scheiße an. " Und ich vertrage schon Neuroleptika sehr gut an sich. Da hilft nur ein starker Glaube an eine gute Zukunft weiter. Ich persöhnlich halte Dosierungen von 6 mg für eine Körperverletzung.1 bis 2mg ist normal, 4mg ist schon hoch und 6 mg ist pervers. Ist die höchstzugelassene Menge. Glaubt mir da reichen auch 4 mg. Leider ist die Realität so, dass es solche und solche Psychiater gibt. Mir kann keiner sagen, dass der Psychiater nicht weiß, dass 6mg ein Stich ins Herz ist. Bei hochpotenten Neuroleptika. Hallo ? Sind die denn bescheuert oder einfach schon so abgedreht im Leben dass denen alles scheißegal ist ? Meine Ansicht unterstützt auch Professor Aderhold. Neuroleptika müssen in einer geringen Dosierung verabreicht werden. Die Antipsychiatriebewegung entsteht ja auch nicht ohne Grund. Auch wenn Neuroleptika ihre Daseinsberechtigung haben, dann bitte auch in einer vernünftigen Dosierung, die keine Körperverletzung darstellt. Man kommt dann erstmal nur langsam wieder runter mit der Dosis. Das heißt dann auch eine Zeit lang im Bett schwächere Atemprobleme. Ein Arzt soll in einer hochentwickelten Gesellschaft wie wir sie heute haben helfen und nicht verletzen. Hohe Dosierungen sind unverantwortlich und sollten strafbar sein bei implizierter Körperverletzung. Neuroleptika sedieren, aber sie können nur ihren zum Heilungsprozess Teil beitragen. Ist jetzt nicht etwas wie Antibiotika. Ob die Dopaminhypothese noch stimmt kann ich nicht beantworten. Muss man einen Menschen denn stark sedieren ? Ich denke da ist die Quintessenz.. Sollte es also zu unvereinbaren Nachteilen durch Neuroleptika kommen sollte man alles drannsetzen und daran fest glauben, dass es auch mit geringerer Dosierung funktioniert. " Der Glaube versetzt Berge " Für alle die Leid erfahren haben kann ich nur jedem ans Herz legen, sich intensiv mit dem Buddhismus zu beschäftigen. Eine funktionierende Lebensphilosophie, die das Ziel hat, Leid zu vermeiden. Um es nochmal zu betohnen: Neuroleptika sind unbedingt notwendig, um Krankheiten effektiv behandeln zu können.

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