Wer mit dem Handy ins Internet möchte um E-Mails zu verschicken, mit Freunden zu chatten oder einfach nur zu surfen, kann dies heutzutage mit fast jedem Gerät tun. Doch es gibt verschiedene Ausstattungen bei Handys, Smartphones oder PDAs für das mobile Internet. Was verbirgt sich hinter GPRS, UMTS oder HSDPA und welche Technologie ermöglicht derzeit die schnellste Verbindung? GSM ist weltweit der verbreitetste Mobilfunkstandard. Die heute fast immer vorhandene Erweiterung GPRS bzw. der Nachfolger EDGE beschleunigen die Internetverbindung auf bis zu 53,6 KBit/s bzw. 220 KBit/s im Download.
Wer schneller mobil ins Internet möchte, sollte bei der Wahl des Handys auf die vorhandene UMTS-Unterstützung achten, mit der eine Datenübertragungsrate von bis zu 384 kBit/s im Download erreicht werden kann. Mit diesem 3G-Standard können komfortabel Webseiten aufgerufen und beispielsweise Videotelefonie oder Navigations-Dienste genutzt werden. Die meisten modernen Handys besitzen sowohl die Betriebsart GPRS als auch UMTS und wählen sich automatisch in die Netzart ein, die vor Ort zur Verfügung steht. Ist das Handy mit der UMTS-Erweiterung HSDPA ausgestattet, kann mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s im Internet gesurft werden. Diese Geschwindigkeit ist bereits mit dem heimischen DSL-Anschluss vergleichbar.
Viele Smartphones können sich auch mit der WLAN-Funktion an zahlreichen Hotspots ins Internet einwählen. Die Reichweite ist jedoch begrenzt und geht selten weiter als hundert Meter.