Ob Hokkaido, Gelber Zentner oder Butternut: Kürbisse haben im Herbst Hochsaison. Sie eignen sich aber nicht nur als Halloween-Beleuchtung, sondern sind darüber hinaus auch sehr gesund und schmackhaft.
Die Auswahl an Kürbissen ist groß. Für leckere Kürbisgerichte eignen sich jedoch nur die Speisekürbisse. Zierkürbisse sind zwar dekorativ, aber nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten Bitterstoffe, die zu Magenverstimmung, Übelkeit und Erbrechen führen können. Ein Blick auf das Kürbisfleisch zeigt, dass er allerlei gesundheitsfördernde Stoffe wie Beta–Carotin und Lutein beinhaltet. Beta–Carotin beispielsweise kann von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt werden, das wichtig für gutes Sehen ist. Außerdem enthalten Kürbisse weitere Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B1 und B2, Vitamin C, Vitamin E und Kalium.
Kürbiskerne eignen sich auch für medizinische Zwecke. Hierfür werden so genannte Arzneikürbisse (auch Steirischer Ölkürbis genannt) verwendet. Sie werden gewöhnlich zur Stärkung und Kräftigung der Blasenfunktion, aber auch bei Beschwerden der Reizblase, eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet von Kürbiskernen ist bei Vergrößerung der Prostata. Dies hat zur Folge, dass Männer oftmals Probleme mit der Blasenentleerung bekommen. Erfahrungen zeigen, dass diese Beschwerden durch Arzneimittel mit Kürbiskernen gelindert werden. Dafür werden die Phytosterole verantwortlich gemacht. Durch die Einnahme von Kürbiskernen wird das eigentliche Problem, das Wachstum der Prostata, jedoch nicht aufgehalten. Deshalb sollten Männer immer zum Urologen gehen, falls sie Beschwerden beim Wasserlassen haben. Einen kompetenten Urologen findet man beispielswiese beim Arztbewertungsportal jameda.de.
Als „schwarzes Gold“ wird das gewonnene Kürbiskernöl bezeichnet, welches aus den Kürbiskernen des Steirischen Ölkürbis entsteht. Und das ganz zu recht: Denn für die Ernährung gehört Kürbiskernöl zu den wertvollsten Pflanzenölen überhaupt. Es enthält einen hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken. Kürbiskernöl sollte man jedoch nur in kalten Speisen verwenden, denn die ungesättigten Fettsäuren werden durch Erhitzen zerstört.
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