Kontaktlinsen-Träger aufgepasst: Falsch angewendet und schlecht gepflegt können die Sehhilfen schwere Schäden an der Hornhaut verursachen. Nicht ratsam ist es beispielsweise, Linsen, die nicht dafür geeignet sind, auch beim Schlafen zu tragen. Nur Modelle, die speziell für verlängertes Tragen (vT) zugelassen sind, dürfen nach Absprache mit dem Augenarzt auch nachts im Auge bleiben. Sie sind besonders sauerstoffdurchlässig, wodurch es nicht so leicht zu Entzündungen kommt. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Reinigung von Kontaktlinsen mit Leitungswasser. Darin enthaltene Parasiten wie Bakterien, Amöben oder Pilze können eine gefährliche Hornhautinfektion auslösen. Zu spät erkannt und behandelt führt diese im schlimmsten Fall zur Erblindung.