Hallo, ich bin 16 Jahre alt und bin Mutter. Das heißt ich sprech hier nocht von irgendwelchen Studien, sondern von meinen eigenen Erfahrungen.
Kinderwunsch: Ich lese hier sehr oft, dass sich schon 16-18jährige ein Kind wünschen. Die meisten denken ein Kind bekommt man und dann lebt man normal weiter. FALSCH! Wenn man ein Kind bekommt muss man Verantwortung übernehmen. Da ist nix mehr mit jeden Abend Disco und Party. Man muss sich auch klar sein, dass man seine Wünsche hinter die des Kindes stellen muss. Das heißt wenn man sich mit jemanden verabredet das Kind, aber krank ist oder keiner da ist zum aufpassen, tja pech gehabt, dann muss man halt da bleiben. Besonders junge Mütter sind meist ohne Patner und müssen auf die Unterstützung ihrer Eltern oder anderen Vermandten bzw. Bekannten.
Ungewollte Schwangerschaft: Nicht selten passiert es, dass man ungewollt schwanger wird. Ein Beispiel hierfür wäre das geplatzte Kondom. Oft wollen die Beteiligten abtreiben. Wenn man abtreibt besteht jedoch die Gefahr, dass man nicht mehr schwanger werden kann. Wenn man sich nicht reif genug für ein Kind fühlt, aber auch nicht abtreiben möchte, gibt es noch die Möglichkeit das Kind nach der Geburt abzugeben. Sobald man das Kind dann in den Armen hält, überlegen es sich viele Eltern, ob sie ihr Baby wirklich abgeben will. Man kann sich auch unterstützung von Hebammen und Leuten vom Jugendamt um sich daran zu gewöhnen wie man alles unter einen Hut bekommt.
Schwangerschaft: Man macht zur Sicherheit einen Schwangerschaftstest, sieht das Ergebniss, glaubt es nicht, geht zu FA, der sagt auch das man schwanger ist, eine Welt bricht zusammen, man ist überfordert. So oder ähnlich läuft es bei vielen Jugendlichen. Besonders im 1. Monat ist man mit der Situation überfordert und macht sich viele Gedanken, Sorgen und hat auch Angst. Eine große Sorge ist auch wie die Schulklasse darauf reagiert und die Angst gemobbt zu werden. Man sollte schon bevor man eine Rundung sieht dem Rektor, den Lehreren und den Klassenkameraden bescheit geben. Ich weiß selber, dass ees schwer ist, aber die anderen reagieren komplett anders als man sich es vorstellt. Im 2.Monst denkt amn sich, ach ich hab ja noch Zeit und ehe man sich versieht ist man auch schon im 5./6. Monat. Dann macht man sich wieder große Sorgen und fängt auch oft mit einem Geburtsvorbereitungskurs.
Geburt: Das Ereigniss wovor die meisten große Angst haben.Wenn man an Geburt denkt, denkt man an Schmerzen. Grässliche Stunden voller Schmerzen. So schlimm ist es jedoch nicht. Am Anfang hat man ein leichtes ziehen im Bauch, Unterleib und manchmal auch im Rücken. Der Muttermund öffnet sich in dieser Zeit. Als Grundregel gilt: pro Stunde/1cm. Aber jede Geburt ist anders. Meine Geburt hat 9Std. gedauert. Die ersten 7 Std. gingen, die letzten beiden Stunden hab ich jedoch geschrien wie am Spieß und auch einige Tränen vergossen. Ich habe auf Schmerzmittel verzichtet, aber mit Schmerzmittel werden die letzten Stunden wahrscheinlich auch nocht so schlimm. Sobald man das Kind dann endlich im Arm hat, sind die Schmerzen wie weggeblasen. Wenn man alles weiß und aufgeklärt ist, schafft man es.
LG Angsthase