Ich habe eine (für mich gut funktionierende) Methode gefunden, unangenehme Dinge leichter angehen zu können.
Der Ursprung "vorsichtshalber" hat eine eher lustige Beziehung, als einmal mein Nachbar am Telefon sagte: "Ich gehe jetzt VORSICHTSHALBER ins Bett, denn es könnte ja sein, dass ich müde werde bzw. einschlafe, also liege ich dann schonmal VORSICHTSHALBER im Bett."
Da musste ich erstmal lachen.
Wenn man aber mal auch UNANGENEHME Dinge "vorsichtshalber ausprobiert", ist das ein ganz lustiges Konzept.
Wenn ich also bspw. die Küche putzen muss, probiere(!) ich das nur mal kurz aus.... Mit der inneren Sicherheit, dass ich da eh' keinen Bock drauf habe, und es gleich wieder sein lasse.
Ergebnis: Zum Großteil "ziehe" ich die Aufgaben dann durch, weil ich ja eh' schon dabei bin.
Es ist nur ein Unterschied in der Motivation, da meine "Hemmschwelle" sinkt, wenn ich weiss, dass ich evtl. in 5 Minuten wieder aufhöre :))
Man veräppelt sich also selbst, aber wenn es mit solch einer "Taktik" leichter fällt, wieso dann nicht nutzen? ,-)
lg tom

Danke für den Tipp. Den werde ich vorsichtshalber auch mal ausprobieren g
der ähnliche Trick, der mir geholfen hat "NUR 10 Minuten".
Also wenn ich kein Lust auf aufräumen hatte (was meist der Fall ist :)), habe ich zu mir gesagt - "ich werde NUR 10 Minuten aufräumen und dann mache was ich will". So habe ich mit Leichtigkeit angefangen zu putzen und nach 10 Minuten könnte mich nicht mehr bremsen, es wurden 2 Stunden daraus :)
Aber es klappt nicht immer ;(