Holzschutz ist wichtig: Wer seine Gartenmöbel dauerhaft vor Nässe und Fäulnis schützen will, sollte zu geeigneten Holzschutzlasuren greifen.
Denn konstruktiver Holzschutz oder der rein physikalische Holzschutz bieten einen grundlegenden aber nur begrenzten Schutz. Auch bei kleinen Bauten aus Gartenholz – wie Gartenhaus, Laube und Carport – empfiehlt sich ein chemischer Schutzanstrich mit einer Holzlasur oder einem Holzschutzmittel.
Konstruktiver Holzschutz: Schon beim Bau sollten Sie darauf achten, dass Regenwasser immer gut von Holzbauteilen abtropfen kann! Stehendes Wasser läutet den sicheren Verfall von Gartenmöbeln ein. PRAXISTIPP: Gerade Gartenmöbel wann immer möglich mit Planen vor Regen schützen!
Physikalischer Holzschutz: Die UV-Strahlung der Sonne zersetzt den holzeigenen Klebstoff Lignin … das Holz wird spröde und rissig: EIntrittsöffnung für Pilze und Bakterien! Pigmentierte Lacke reflektieren stärker das schädliche UV-Licht der Sonne und verzögern so den Alterungsprozess des Holzes. Filmbildende Lacke verhindern, dass Wasser ins Holz dringt und es aufquillt. Gerade bei maßhaltigen Baiteilen wie Fenstern ist ds ein unerläslicher Schutz! PRAXISTIPP: Einen filmbildenden Schutzanstrich müssen Sie regelmäßig kontrollieren: Gibt es Risse im Lack, dringt dort Wasser ein und zerstört das Holz "unter der Lackschicht".
Chemischer Holzschutz: Holzschutzlasuren enthalten viele verschiedene Biozide (Gifte gegen Bläue- und Fäulnisbakteiren, Pilze, Schwämme und andere Holzschädlinge) und verhindern so das Verrotten des Holzes. Es gibt sie in verschiedenen Tönungen und als Dickschicht- oder Dünnschichtlasur. PRAXISTIPP: Der Vorteil von Dünnschichtlasuren ist, dass der Altanstrich nicht völlig entfernt werden muss (sondern nur angeraut), wenn ein Auffrischungsanstrich ansteht!
Viel Spaß und Erfolg beim Heimwerken wünscht das Team von selbst.de