Hallo Desputin, einige Beiträge sind vernünftig. Ich hole etwas weiter aus: Wie alt ist das Gebäude, aus welchem Werkstoff sind die Kellerwände und sind die Fundamente aus Beton? Welche Beschaffenheit hat der umgebende Boden (Erdreich: z.B. Lehm, sandiger Boden, Kies etc.) Davon hängt es ab, auf welche Art dem Grundwasser begegnet wird. Wenn du etwas nachhaltiges erreichen willst, ziehe einen Geologen hinzu. Ich ziele auf Folgendes hin ab: Wenn das Gebäude kein stabiles Fundament hat und man eine radikale Grundwasserabsenkung durchführt, kann der umgebende Boden "ausbluten" und das Gebäude kann sich verschieden setzen und Risse bekommen. Ich habe ähnliche Verhältnisse. Die Lösung, welche nachhaltig wirksam ist, keine großen Kosten erzeugt: Stelle einen Pumpensumpf an geeigneter Stelle im Keller her, evtl. auch in Kellermitte. Das ist eine Vertiefung ca. 80x80 bis 100x100 cm und ca, 80 bis 100 cm cm tief unter Oberkante Kellersohle. Dieser Schacht erhält ca. 15 cm starke Betonwände. Die Sohle bleibt nach unten offen. In den Schacht füllt man eine 30 cm dicke Schicht aus Schotter oder Kies. In diesen Schacht hängt man eine Schmutzwasserpumpe mit einem Schwimmer. Das Prinzip: Wenn der Wasserspiegel bis auf eine bestimmte Höhe (angenommen bis ca. 30 cm unter OK Kellersohle) ansteigt, wird durch den Schwimmer die Pumpe eingeschaltet, der Wasserspiegel ca. 20 cm abgesenkt. und sofort. Mit dieser Methode veränderst du nicht einschneidend die das Gebäude umgebenden Grundwasser- und Bodenverhältnisse. Im Schacht steht natürlich immer Wasser, nämlich bis zu dem Pegel, auf den die Pumpe absenkt. Ein guter Zusatznutzen: Durch eine Leitung ins Freie kannst du das geförderte Wasser als Gießwasser für den Garten auffangen und nutzen und du kannst den Keller zum Abstellen nutzen, natürlich nicht zum Wohnen; der Keller ist und bleibt ein Feuchtraum. Wenn dir mein Beitrag nutzt, dann klicke links oben oder war das sogar die hilfreichste Antwort. Viel Erfolg wünscht dir Klaus D. - Bauingenieur Tiefbau - aus dem Fränkischen Seenland Vielleicht bekomme ich ein Feedback von dir. Der Beitrag ist vom15.10.2012 nach einer Frage von desputin.
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Grundwasser dringt in Keller ein. Wie kann man Abhilfe schaffen?
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