Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Mai sind die schönsten – aber sie sind nicht ganz ungefährlich. Wenn sich die weiße Winterhaut noch nicht an die steigenden Temperaturen gewöhnt hat, rötet sie sich schnell. Häufige Sonnenbrände sind nicht gesund, denn sie steigern das Hautkrebsrisiko. Aber wo liegt die Grenze? Wie viel Sonne verträgt der Mensch?
Kinder: Gefährliche Sonnenstrahlen
Hautkrebs tritt immer häufiger auf. War diese Krebsart früher eine Alterskrankheit, sind heute vermehrt Jüngere betroffen. Das Problem liegt in der Freizeitgestaltung: Sonnenbaden am Baggersee oder im Urlaub gehört einfach dazu, denn Sonne tut gut und Bräune ist in. Doch besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie übermäßiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Deshalb sollten Babys unter einem Jahr gar nicht in die Sonne und Kinder bis 13 Jahre nur mit Sonnencreme und sonnendichter Kleidung.
Welcher Hauttyp sind Sie?
Aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollten sich nicht gedankenlos der Sonne aussetzen. Wie viel Sonne ein Mensch verträgt, hängt vor allem von seinem Hauttyp ab. Wer helle Haut, Sommersprossen und rötliche Haare hat, wird selten braun und leidet schneller unter Hautschädigungen. Schon zehn Minuten in der Mittagssonne können für diesen Hauttyp ausreichen, um einen Sonnenbrand zu bekommen. Wenn Sie zu diesem Typ gehören, halten Sie sich möglichst im Schatten auf. Wenn Sie nach zwanzig Minuten Sonnenbaden leicht rötliche Haut haben und sich ihre Haut im Lauf der Woche leicht bräunt, müssen Sie die Sonne nicht meiden, sollten aber einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden, um Hautschäden gar nicht erst aufkommen zu lassen. Menschen mit dunkleren Haaren und Augen werden dagegen meist schneller braun und haben seltener einen Sonnenbrand. Hier reicht ein niedrigerer Lichtschutzfaktor aus. Der mediterrane Typ bekommt selten einen Sonnenbrand und hat ein geringeres Hautkrebsrisiko. Doch auch dieser Typ sollte zu viele Sonnenbrände vermeiden.