Bei den vielen bunten Beutelchen mit Samen fragt sich sicher mancher, ob man denn nun besser im Haus vorziehen soll oder noch warten und dann direkt im Beet aussäen. Bei der Direktaussaat ist es vorteilhaft, dass man nicht die Arbeit mit den Saatschalen und Töpfen hat und dass den Pflanzen der Schock des Umpflanzens erspart bleibt. Allerdings kann es sein, dass sie zu langsam keimen und wachsen (vor allem, wenn das Wetter doch noch schlecht ist) und dann ideale Opfer von Schnecken und Schädlingen werden. Falls aber die Keimung klappt, muss man ausdünnen, was zu dicht ist- und das vergessen viele. Zur Direktsaat sind robuste Pflanzen wie Möhren, Spinat und Erbsen geeignet. Empfindliche, wärmeliebende Pflanzen dagegen sollen vorgezogen werden. So sind sie lange genug vor launischem Wetter und hungrigen Lebewesen geschützt. Man muss sich aber im klaren darüber sein, dass das Umpflanzen für sie erheblicher Stress ist- oft passiert es ja sogar zweimal- erst in einen Topf, dann nach draußen. Trotzdem ist es vor allem in kühleren Zonen nötig, zum Beispiel Tomaten, Zucchini und Gurken vorzukultivieren. Bohnen, Salat und Kohlrabi behandelt man abhängig von der Gegend und vom Wetter- ist es kritisch, dann besser auch vorziehen, ansonsten direkt aussäen.
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